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Kino+-Interview mit Denis Villeneuve zu DUNE... mit Euren Fragen

Hallo zusammen,

wir haben, so wie es aussieht, die unerwartete Gelegenheit bekommen ungefähr 10 Minuten mit Denis Villeneuve zu DUNE reden. Anlässlich der Premiere in Venedig, während er auch von Venedig aus sprechen wird. Klingt nicht nach viel, aber ist für uns dann doch 'ne Menge, wenn zB die Roundtables mit 13 Journalisten und jeweils 2 Leuten aus dem Film stattfinden.

Daher würden wir uns freuen, falls Ihr auch Fragen dazu beisteuern möchtet. Also wenn Ihr wirklich unbedingt was wissen wollt, wenn Euch etwas brennend interessiert, wenn es irgendwas gibt, dass er auf jeden Fall erzählen soll: lasst es mich gerne hier wissen.

Vielen Dank und beste Grüße

Schröck

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Nice

Was reizt Villeneuve an dem Stoff so sehr und wovor hatte er bei dem Projekt am meisten Respekt/Angst?

Gibt’s schon Pläne für nächste Projekte bzw. sind schon welche konkret in der Entwicklung?

Was sind seine Lieblingsfilme.

Wow und gratz.

Welchen weiteren Band der Buchreihe er gerne auch verfilmen wollen/verfilmt sehen würde.

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Falls es projektbezogene Fragen sein sollen:

  • Wieso Dune? Was machte für ihn den Reiz daran aus?
  • Eine lustige Anekdote vom Dreh?

Wenn es auch allgemeine Fragen sein dürfen:

  • Was macht „Film“ für ihn aus?
  • Welche Vorlagen aus Film/Literatur/Theater würde er gerne noch adaptieren/umsetzen?
  • Gibt es ein Projekt ohne Vorlage, das er in naher Zukunft entwickeln/umsetzen will?
  • Wer sind seine Vorbilder, Inspirationsquellen oder Idole?
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  • Welchen Aspekt des Filme Machens mag er am liebsten? (Vielleicht auch am Beispiel Dune)

  • Dune ist ja ein sehr bekanntes Werk mit so einigen Adaptionsversuchen bisher und entsprechend hohe Erwartungen sind wahrscheinlich auch an die Verfilmung von ihm geknüpft. Wie geht er mit sowas um? Versucht er das in die kreativen Prozesse mit einfließen zu lassen oder ignoriert er es, um seine Vision besser umsetzen zu können?

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Pudddinghaut ja oder nein?

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Wie oft hat er das Buch gelesen?

Hat er Angst, dass sein Film aufgrund des aktuellen Weltgeschehens (Stichwort Afgahnistan) anders wahrgenommen werden könnte?
Das Buch handelt immerhin von einem stark Muslimisch angehauchten Volk, das fremde Unterdrücker vertreibt.
In den Trailern wurde ja auch schon das Wort „Kreuzzug“ benutzt obwohl das Buch soweit ich weis immer den Begriff „Dschihad“ verwendet. Also hat sich da schon mal jemand Gedanken über die Wirkung das Films gemacht.

Metropolis von Fritz Lang wird ja gerne als Einfluss von vielen Regisseuren genannt und auch in Dune und besonders Blade Runner kann man Parallelen erkennen.
Seit 90 Jahren hat dennoch niemand ein Remake auf die Leinwand gebracht, kann er sich das erklären?

Welches Genre, das er bis jetzt noch nicht bedient hat, würde ihn am meisten reizen?

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Was hat dir am Original Film gefallen (wenn), was eher nicht und was macht dieser Film soviel besser.

In einigen Interviews meinte Villeneuve, dass die Verfilmung des Stoffes quasi ein wahrgewordener Traum ist, den er schon seit seinen Teenagerjahren hatte. Haben sich die meisten Ideen seinem Kopf gehalten und konnten, wie er es wollte, umgesetzt werden?

Gibt es bewusste Reminiszenzen an andere Adaptionen (vor allem Lynch und Jodorowskys Vision) mit einzubauen oder wollte man bewusst andere Wege gehen?

Wie steht er zu den Sachen, die nach Herberts Tod im Dune Kosmos veröffentlicht wurden, gerade die Prequels/Sequels?

Welcher Aspekt (ob Gegend, Maschinen oder Flora und Fauna) von Arrakis/Calodan war am schwierigsten zu visualisieren?

Welche Vorbilder hat er für die tollen, sehr weiten Kameraeinstellungen?

Kann er sich vorstellen noch ein weiteres großes Sci-fi Meisterwerk der Weltliteratur zu verfilmen?
Und wenn ja welches ?

  1. Ich würde ihn auch auf jeden fall danach fragen, was er über Jodorowsky’s Nahezu-Verfilmung denkt, und inwiefern die vielleicht sogar Einfluss auf seine Ideen nahm.

  2. „Mit welchen Worten lässt sich der Vergleich zwischen Ihrer Verfilmung und der von Lynch am besten beschreiben?“

  3. Welche Dimension wird die Ökologische Thematik im Film einnehmen - was ja gerade angesichts des herannahenden Klimawandels den Film noch bedeutsamer machen könnte?

eigentlich n echt guter punkt, aber zieht das interview schon auch irgendwie in ne eher düster stimmung :open_mouth: