KIs - Wie weit sind wir, was können wir noch erwarten?


#1

Hier kann über die oben gestellten fragen diskutiert werden.

@PandaBlack, @thegamer93 wär super, wenn ihr die angefangene diskussion aus dem aktuelles tagesgeschehen thread hier rüber verlagern könntet :slight_smile:


Das aktuelle Tagesgeschehen
Das aktuelle Tagesgeschehen
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#2

Ziemlich interessantes Video zu dem Thema. Auch wenn ich wenig davon halte zu sagen etwas könnte nie eintreffen, so ist es doch ziemlich logisch, dass nix vom Menschen erschaffenes den Menschen übertreffen kann.


#3

nunja, dass inzw jeder PC besser und schneller rechnen kann als irgendein mensch lassen wir dabei außer acht?


#4

Nur weil ein Computer den Menschen in einzelnen Aspekten den Menschen übertreffen kann, kann er es noch lange nicht in allen. Ein Computer ist immer limitiert von der Intelligenz des Programmierers. Das was der Computer da macht beim Rechnen ist ein Algorithmus den der Mensch erschaffen hat, sich ausgedacht hat, nicht einer der vom Computer selber kommt. Schau dir lieber das Video an, er kann das deutlich besser erklären als ich.


#5

das ist inzw schon nicht mehr der fall. es gibt systeme, die arbeiten mit komplett von computern erstellten codes. und nun?


#6

Selbst die von Computer erstellten Codes basieren wieder auf Code den der Mensch geschrieben hat. Eine Maschine die mit Eines und Nullen funktioniert fängt nicht auf einmal an selbst zu denken. Das was wir künstliche Intelligenz nennen und Eigenständigkeit ist ein Weg den wir vorgeben und ein Computer wird von diesem Weg nicht abweichen, schlicht weil er es nicht kann. Hätte auch gerne ne Quelle für deine Aussage.


#7

der begriff lernfähige KI ist dir aber geläufig oder?

dazu interessant, folgende links:

http://futurism.com/ibms-watson-artificial-intelligence-system-now-works-at-macys/

http://futurism.com/ex-nasa-chief-reveals-knuedge-a-neuro-computing-startup/

übrigens, das menschliche gehirn basiert auch nur auf der auslese von einsen und nullen :wink:


#8

@Tojan

Das "KI" Thema ist wirklich ein ziemlich interessantes.

Würde eigentlich locker schon einen eigenen Thread verdienen! :slight_smile:


#9

Okay ich versuche es mal mit folgendem Beispiel: Wenn du einem Menschen die Aufgabe stellst: "Nenne eine Zahl zwischen 0 und 100" gibt es bestimmt ein paar Spaßvögel die 101 sagen werden oder etwas anderes was nicht eine korrekte Antwort wäre. Eine Computer würde das nicht tun, außer man programmiert es mit ein. Und damit ist es wieder limitiert bezüglich des Könnens des Programmierers. Es gibt keinen Befehl mit dem du schreiben kannst "Sei kreativ" oder "Denk dir etwas aus". Und wie in dem Video beschrieben (hast du es dir eigentlich mittlerweile angeschaut?) kann ein Computer nicht mal eine wirklich zufällige Zufallszahl erschaffen. Alles basiert in einem Computer auf einem Algorithmus der von Menschen erdacht wurde (oder von einem Computer der es auf Basis eines vom Menschen geschriebenen Algorithmus tut, und so weiter). Und damit bleibt die Maschine immer durch die Menschheit beschränkt, während es für die Realität kein (bekannten) Grenzen gibt.

Die Form von Kreativität die du einem Computer beibringen kannst ist "nur" eine die bekanntes neu zusammensetzt. Hier kann man natürlich anbringen, dass es beim Menschen nicht anders ist. Aber der Pool an Bekanntem muss bei einer Maschine festgelegt werden und bei Menschen nicht. Stell dir vor du gibt einer Maschine eine Aufgabe und sie soll sie kreativ lösen. Sprich so lange Bekanntes neu zusammensetzten bis ein respektables Ergebnis heraus kommt. Würde die Maschine merken wenn sie dabei die Lösung für ein anderes Problem finden würde? Nur wenn es ihr programmiert wurde. Der Mensch könnte bei dem Versuch ein Problem zu lösen etwas absolut genial entdecken und er hätte die Fähigkeit es als das wahrzunehmen. Während die Maschine nur abgleichen könnte ob es die Lösung für ein bestehendes Problem ist.

Und zu sagen, dass Gehirn bestehe nur aus Einsen und Nullen ist sehr simplifiziert und eine fragwürdige Aussage in Anbetracht wie wenig wir über das menschliche Gehirn tatsächlich wissen. Zu sagen unsere Persönlichkeiten sind nur das Resultat von Einsen und Nullen entbehrt zudem jeglichem Beweis.


#10

nein ist es nicht, da nervenzellen genau so funktionieren. grundlegend ist es nichts anderes als: impuls ja oder impuls nein. die länge eines impulses ist auch für einen PC wahrnehmbar.

zum rest deines Posts: natürlich kann ein PC lösungen auswerfen, die nicht erwartet werden, das passiert sogar deutlich häufiger, als das erwartete ergebnis und inzw kann er sogar wahrnehmen, ob die ermittele lösung etwas interessantes, neues ist, sofern er denn über die nötigen Sinne verfügt. denn ein moderner analytischer PC macht nichts anderes, als Muster zu analysieren, diese zusammenzusetzen und die neuste generation kann sogar schon mögliche nutzungen vorhersehen, da eben nicht nur eine problemstellung betrachtet wird. also genau das, was du bezweifelst.

der Mensch macht im endeffekt nichts anderes. er hat seine Sinne für die wahrnehmung, und das gehirn für das analysieren und das vergleichen mit eben auch EXISTIERENDEN problemstellungen. hättest du einen Neandertaler einen Ofen (mit stromversorgung) gegeben, hätte dieser schließlich auch nicht gewusst, was er damit anfangen soll.


#11

Nervenzellen mögen so funktionieren aber damit ist nicht die Logik hinter dem Gehirn erklärt.

Er kann es in dem Rahmen die der Mensch vorgibt, nicht in einem die diesen Rahmen übersteigt, das ist der Punkt.

eben. Und wie soll dieser Mensch jetzt Problemstellungen für einen Computer entwickeln die über denen der Menschen liegen? Bevor du eine dem menschlichen Intellekt übersteigende Problemstellung an einen Computer geben kannst, muss ein Mensch diese erst entwickeln und damit ist die Problemstellung nicht mehr den Intellekt eines Menschen übersteigend.


#12

der unterschied ist, dass die Computer inzw soweit sind, dass sie Problemstellungen selber erkennen und lösen können. siehe den von mir verlinkten beitrag zum IBM supercomputer. sie können also jetzt schon mehr, als das programmierte :wink:


#13

Meinst du den Watson oder den Ex-Nasa Artikel? Ich hab in beiden nicht diese Aussage gefunden (vielleicht ist mein englisch auch einfach nur zu schlecht). So oder so, wie erkennen die Computer denn die Problemstellung? Mit Hilfe eines von Menschen erdachtem Algorithmus. Also über steigt es nicht die Vorstellungskraft des Programmierers, sondern nur seine Fähigkeit diese umzusetzten.


#14

aha und als einstein mit hilfe der algorithmen aus mathe und physik war er damit auch nicht intelligenter als jene, die sich diese algorithmen ausgedacht haben?


#15

Okay jetzt wird's albern. Weder ist das der Grund warum Einstein als intelligent bezeichnet wird, noch kann man Genialität an so etwas fest machen, noch war das mein Punkt.


#16

doch, du meintest, wenn jemand NUR die algorithmen benutzt, die ihm bekannt sind, dann könnte er keine eigenen schlüsse daraus ziehn. die menschheit macht aber seit menschengedenken eben genau das, warum sollte das ein Computer dann nicht können?


#17

Nein ich sagte, dass jemand der nur die Algorithmen benutzt, die ihm bekannt sind, kann er nix eigenes erschaffen, dem Ursprung übertreffendes (im Sinne einer höheren Logik).

Letzter Versuch: Wenn du die Welt simulieren willst, musst du die verschiedenen Ausgänge einer Handlung simulieren können. Und zwar ausnahmslos alle. Und das kannst du nicht, weil du nicht in der Lage bist alle verschiedenen Ausgänge einer Handlung zu erdenken, weil diese eben unendlich sind. Du kannst vielleicht eine Annäherung schaffen aber annähernd Unendlich ist halt nicht das selbe wie unendlich. Und das kannst du auch auf eine künstliche Intelligenz übertragen. Du kannst ihm unglaublich viele Algorithmen geben aber du wirst nicht die wahrhaft zufällige Natur eines Menschen simulieren können.

e: Hast du jetzt das Video eigentlich gesehen oder nicht?


#18

ich glaube, dass ist unser eigentliches verständnisproblem: du bist der meinung, die menschliche entwicklung sei zufällig, ich bin der felsenfesten überzeugung, das dies nicht so ist.

jede menschliche erfindung/entdeckung passierte als antwort auf ein problem der jeweiligen zeit. Rad, strom, medikamente oder atomkraft wurden nicht durch zufall entdeckt, sondern weil sie eine direkte problemlösung darstellten. worin besteht der unterschied, wenn ein mensch einem anderen menschen ein problem darlegt und dieser es dann löst, wenn ein mensch einem Computer ein problem übergibt und dieser dann lösungen erarbeitet oder wenn das ganze zwischen zwei Computern passiert?

zu deinem video: nein hab ich bisher nicht geschaut, da ich nebenbei andere sachen mache und deshalb dafür noch keine zeit hatte.


#19

Ihr sprecht hier die ganze Zeit von klassischen Computern, unterschlagt dabei aber vollkommen Quantencomputer. Leider bin ich auf diesem Gebiet nicht bewandert genug, um Aussagen zu treffen, aber das sollte definitiv in die Diskussion einfließen.


#20

Wow was zur Hölle? Vorallem dass es dann wohl noch ne Weile gedauert hat bis die gefunden wurde, merkt man gleich dass die gut vorbereitet sind die Leute! ;D


@Ki-Diskussion: wollt ihr nicht vllt wirklich nen neuen thread aufmachen? Ich würde vllt sogar Mods anpingen und die den kram verschieben lassen, einfach weil das sehr stark Offtopic ist und ich den Thread hier eig ganz cool fand um interessante Meldungen verfolgen und kommentieren zu können.