Große Teile der EU in Brüssel wünschen sich offensichtlich - zum Wohle der hiesigen Unternehmen und Aktionäre oder so - auf Menschenrechte zu scheißen und das Lieferkettengesetz, dass seit ein paar wenigen Jahren beschlossen ist, wieder zurückzudrehen. Siehe Insta-post von : L. Neubauer
Unfassbar, wie fantasielos und geldverliebt man auch in unserem, diesem Land der „Dichter und Denke“ scheinbar sein kann. Wir können nicht alles in dieser Welt gegen Geld aufrechnen, meine ich. Wenn die Verwirklichung des Zieles „soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit“ bedeutet, dass einige Industriesparten abgebaut werden müssen, dann ist das eben so mein Gott.
Siehe dazu auch Maja Göpel im Interview mit dem Wiener „Standard“ :
( ehemal. Generasekretärin d. WISSENSCHAFTLICHER BEIRATS der Bundesregierung )
Was lernen wir daraus. Wenn alle anpacken und sich nicht permanent querstellen, geht sehr sehr viel. Uruguay ist alles andere als ein reiches Land und schafft das. Also muss das für Ö und D eigentlich bedeutend leichter gehen.
UK, London : National Emergency Briefing on climate & nature crisis
… Angela Francis (WWF, Direktorin Policy Solutions) gibt ein paar ermutigende Zahlen über die Entwicklung des Wirtschaftswandels in den letzten Jahren.
Bisschen schlecht formuliert der Text, so könnte man es verstehen:
Das reichste 1%, bei 8 Milliarden also 80 Millionen haben 10 Tage gebaucht um so viel CO2 auszustossen wie ein Mensch in 365 Tagen?
Da muss man die 1% ja loben wie sparsam sie sind.
Was aber gemeint ist:
Eine durchschnittliche Person der reichsten 1% auf der Erde hat am 10 Januar bereits den Jahresverbrauch erreicht, den ein Mensch haben dürfte um …
Weiß nicht ob das die Lektion ist, die man aus dieser Meldung ziehen sollte.
Unstrittig ist, dass Ultra-Reiche mit ihrem Lebensstil viel zu viel CO2 ausstoßen und man das relativ leicht begrenzen könnte, ohne soziale Härten usw.
Ändert nichts daran, dass auch Normalos in Deutschland im Durchschnitt viel zu viel CO2 ausstoßen. Einen Teil davon kann der Einzelne nicht beeinflussen, etwa bei der Strom-/Wärmeversorgung oder bei fehlenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber der Durchschnittsdeutsche ist nicht gezwungen, in Urlaub zu fliegen oder Verwandte im Ausland zu besuchen. Fleisch zu konsumieren. Oder sich 60+ Kleidungsstücke und viel weiteren überflüssigen Kram pro Jahr zu kaufen und damit Ressourcen zu verbrauchen.
Nötig wäre eine Kombination aus staatlichen Eingreifen/Lenken und Verhaltsänderungen der Allgemeinheit.