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Liebeskummer & Depressionen (Brauche irgendwie Hilfe.)

Hallo liebe Rocketbeans Community.

Ich weiß gerade nicht wohin mit meinen Gedanken und verzweifle gerade ein wenig.

Erstmal zu mir: Ich bin Chris, 29 Jahre alt und komme aus Niedersachsen.
Ich habe seit etwa einem Jahr Depressionen und traue mich irgendwie nicht zu einem Psychologen. Ich habe eine Überweisung von meinem Arzt bekommen aber kann mich nicht überwinden dort auch schlussendlich hinzugehen, obwohl ich letztes Jahr stark suizid gefährdet war. (Was nicht mehr der Fall ist.)

Ich habe studiert, allerdings nach 3 Semestern erfolgreich abgebrochen und sehr spät meine Ausbildung begonnen (die ich dieses Jahr, überraschenderweise sehr erfolgreich abgeschlossen habe…), allerdings wurde ich durch COVID auch nicht übernommen. (Was okay ist, da ich eigentlich wegziehen will.)

Aber während der Ausbildung habe ich mich unfassbar in meine Sitznachbarin verknallt, wir stehen immer noch in Kontakt und schreiben relativ viel und intensiv, sie hat mir sehr früh klar gemacht, dass es nicht mehr als Freundschaft geben wird, dennoch hänge ich irgendwie sehr an Ihr.
Und ich komme einfach nicht so wirklich über sie hinweg. (Auch wenn Sie seit einigen Wochen einen Freund hat.)

Zum anderen, kriege ich meinen Arsch nicht hoch. Ich habe zwar Freunde, aber eher oberflächlich, bis halt auf das Mädchen, in das ich verknallt war/bin.
Ich will zum Sport? Kriege meinen Arsch nicht hoch…
Ich will einfach mich mit Leuten unterhalten? Kriege meinen Arsch nicht hoch.

Sorry, es klingt alles so weinerlich und konfus… Aber ich musste meine Gedanken gerade irgendwie niederschreiben und ich hoffe sehr, auch wenn ich nicht wirklich Fragen gestellt habe, dass mir der ein oder andere Ratschläge geben kann.
Ehrlich gesagt war ich früher ein sehr Lebensfroher Mensch und nicht so in sich gekehrt…
Zumal ich für die meisten immer nur der „lustige Bär bin“.
Ich könnte noch wesentlich weiter alles ausführen aber ich möchte Eure Zeit nicht überstrapazieren.

P.S: „Dein Thema hat Ähnlichkeit mit, Eure Top 6 Pokemon“ :smiley:
Würde mich sehr über Antworten freuen.

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Bei einigen Themen geht es mir ähnlich. Und nach dem was ich gehört habe, geht es auch vielen anderen ähnlich.
Ich fürchte, bei den Details kann bzw. werde ich dir nicht helfen, da ich momentan zu viele andere Dinge zu tun habe. Aber generell gibt es da doch einiges, was ich dir gerne mitgeben möchte.
1.) Spätestens bei Depression und Suizidgefährdung (auch wenn nicht mehr aktuell) wäre ein Besuch beim Therapeuten angebracht. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Natürlich passt es nicht immer gleich, manchmal muss man länger suchen, aber ich glaube, dass das der beste Ansatzpunkt wäre. Mit einem gebrochenen Bein geht man auch zum Arzt. Warum genau traust du dich nicht zu einem Therapeuten? Nach dem was du schreibst hast du es auf jeden Fall verdient Hilfe zu bekommen.
2.) Sich online Hilfe zu holen ist auf jeden Fall besser als sich keine Hilfe zu holen. Und wenn du das offline nicht schaffst, solltest du es auf jeden Fall online tun. Langfristig ist offline meiner Meinung nach besser, aber das kann ja ein späterer Schritt sein. Es gibt auch online Angebote, wie Therapeuten, Selbsthilfegruppen etc. Wenn du eher reden möchtest gibt es auch ganz klassische Telefonseelsorge oder ähnliches.
3.) Es ist vollkommen okay, wenn etwas weinerlich und konfus klingt. Es ist auch vollkommen okay, in sich gekehrt und nicht lebensfroh zu sein. Du musst nicht der „lustige Bär“ sein. Versuch es mal nicht zu sein, falls du das möchtest. Wenn jemand dann nichts mit dir zu tun haben will ist das nicht deine Schuld und vielleicht auch besser so. Und wenn du die sozialen Kontakte brauchst, ist es auch okay, der „lustige Bär“ zu sein, wenn du es möchtest.
4.) Versuche, mit anderen über diese Themen zu reden. Nur weil niemand anderes über solche Themen redet, heißt das nicht, das niemand anderes darüber reden möchte. Du hast nichts über deine Familie geschrieben, aber falls du da ein gutes Verhältnis hast, könntest du mit ihnen vielleicht reden.

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Ich antworte später, aber vielen Dank für Deine Zeit.
Weiß das wirklich sehr zu schätzen…

Keine Eile.

Das ich momentan viele andere Dinge zu tun habe und dir deshalb bei den Details nicht helfen kann, soll nicht bedeuten, dass ich mich nicht weiter damit auseinander setzen möchte. Aber bei deinem Liebeskummer, deinen Jobproblemen oder deiner Motivation kann/werde ich dir nicht helfen. Vielleicht gibt es da andere für, vielleicht hier https://forum.rocketbeans.tv/t/emotionskasten-welches-gefuehl-bewegt-dich/

Aber als Beispiel interessiert mich, warum du dich nicht zu einem Therapeuten traust etc.

Ich finde nicht, dass dein Aufruf konfus oder weinerlich klingt. Ganz im Gegenteil: Auf mich wirkt er eher strukturiert und abgeklärt. Man merkt, dass du dich schon einige Zeit mit deinen Gefühlen und Gedanken auseinandergesetzt hast und meiner Meinung nach ist das ein sehr gutes Zeichen! :slightly_smiling_face:

Ich kann @Baldanders nur zustimmen: Konkrete Hilfe wirst du wahrscheinlich nur bei einem Psychotherapeuten oder bei Menschen finden, die dich wirklich gut kennen. Zuspruch, Tipps und ein offenes Ohr bekommst du jedoch auch in der Bohnencommunity. :beankiss:

Ich möchte dich ebenfalls ermutigen, zu einem Therapeuten zu gehen. Vielleicht hilft es, wenn dich eine Vertrauensperson begleitet? Allein, dass man Jemandem absagen muss, weil man doch nicht hingeht, ist schon eine kleiner Anreiz mehr, sich doch aufzuraffen. Keine Ahnung, ob das Sinn ergibt, für mich klingt es logisch. :upside_down_face:

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Zu aller erst: Glückwunsch zur Überwindung der Suizidalen Gedanken! Das ist (in meinen Augen) definitiv das wichtigste und super positiv!

Dann:
Ein Besuch beim Psychologen bzw Therapeuten ist definitiv nichts, wofür man sich schämen muss oder sonst was. Auch der Psychologe, der sich dann mit dir unterhält wird nichts schlechtes von dir denken. Garantiert! Der hat schon so viele andere Storys gehört und wird noch Dinge hören. Außerdem ist das sein Job…
Zu diner Sitznachbarin: Finde heraus, ob es dir gut tut, mit ihr Kontakt zu haben oder nicht. Wenn es dir gut tut, bleibe dabei. Das Mädchen, das mir einen Korb gegeben hat, konnte ich zwei Wochen nicht ansehen, dann habe ich gemerkt, dass sie mir obwohl da nie etwas werden würde, noch gut getan hat. Dieses Herausfinden könnte ein paar Tage dauern und könnte schmerzhaft sein (grade, wenn das Gegenteil dabei heraus kommt). Wenn sie dir aber gut tut, dann nutze das!

Wohin willst du denn umziehen? Oder ist das eher ein „einfach nur weg?“-Gefühl?

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Erstmal danke für die ganzen Antworten. :slight_smile:
Schön zu lesen.

@Baldanders
Danke für Deinen ausführlichen Text. Dieser „lustige Bär“ macht mich aus. Ich bin, habe ich mir aber auch selbst zuzuschreiben, für alle immer der dickliche sympathische Typ von nebenan.
Ich liebe es Menschen zu unterhalten und auch irgendwie ein wenig sich über mich selber lustig zu machen.
Mit meiner Familie kann ich über sowas nicht reden, meine Oma würde die ganze Zeit weinen.
Die Beziehung zu meinem Bruder ist eher oberflächlich und wir thematisieren sowas nicht und mein Vater hält von Depressionen nicht soviel, geschweige denn suizid Gedanken, hält er für Feige etc… Auch wenn er der beste Vater ist, denn ich mir vorstellen kann.

@T_r4X
Sie ist die einzige die von meiner momentanen Situation Bescheid weiß, sie tut mir gut. Aber sie ist auch die erste die mir einen Korb gegeben hat. Ich kann mit Abweisungen gar nicht umgehen und wir haben gestern halt 3 Stunden telefoniert etc. Da ich meine Ausbildung verkürzt habe, sitzt sie halt noch in der Schule und ich helfe ihr da.
Aber mich macht es fertig, weil wir auf sovielen Ebenen harmonieren.

Ein Mischmasch. Werde sehr wahrscheinlich nach Kiel ziehen, hatte dort auch schon Vorstellungsgespräche und ein Jobangebot bei DB Schenker, was ich aber abgelehnt hatte.

An Alle (@ToniLustig) : Ich traue mich einfach nicht zum Therapeuten, weil ich dort einen Zusammenbruch haben werde und mir sowas sehr unangenehm ist, ich lasse allgemein kaum Menschen an mich ran, ich hasse es auch mündlich sowelche tiefergehenden Gespräche zu führen, da ich wahrscheinlich direkt einen Zusammenbruch bekommen würde.
Selbst als ich diese Zeilen hier schreibe, muss ich weinen.
Danke nochmals für Eure netten Worte. :slight_smile:

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Warum ist dir das unangenehm? Was heißt zusammenbrechen? Weinen u.ä. ist doch völlig normal und natürlich, wenn man überfordert ist und nicht weiter weiß. Es gibt schließlich keine Worte, die es beschreiben können, wie es dir geht. :slight_smile: Ein Zusammenbruch hat übrigens nichts mit Schwäche o.ä. zu tun!

Ich empfehle, erstmal bei den Praxen anzurufen oder via Email zu kontaktieren. Damit kannst du dir schon einmal einen Termin geben lassen und dich mental darauf vorbereiten. Wenn du Hilfe brauchst, gibt es Selbsthilfeforen, die viel Erfahrung haben und weiterhelfen können, gerade, wenn es darum geht, Kontakte herzustellen oder wen zu empfehlen.

Ich kann sonst meinen Vorrednern nur beipflichten, dass dir eine Therapie gut tun würde.

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Ich hatte etwa ein Jahr auf meine Therapie gewartet, weil niemand so richtig sich in der Lage sah, mir zu helfen (relativ einzigartiges Problem in der Ernährung) und bin am Ende bei einem Ausbildungs-Institut für Verhaltens-Therapie gelandet. Das war ziemlich gut. Eine junge und engagierte Therapeutin, keinen überheblichen alten Mann mit Rausche-Bart.

Wegen deiner Sitznachbarin: Wenn sie dir gut tut, dann bleibe dabei und konzentriere dich darauf. Weiß sie, was du für sie empfindest? Wenn ja, wie ging sie damit um? Kannst du dich ihr irgendwie öffnen und irgendwie zusammen daran arbeiten?

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@SoS In der Ausbildung war es desöfteren so, dass ich während der Arbeit einfach angefangen habe zu heulen, dann bin ich aufs Klo gerannt und war erstmal nicht ansprechbar. War auch ewig krank geschrieben.

Mh, ich weiß natürlich das es wichtig ist selber den Schritt zu machen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das gerade so gut hinbekomme.

@T_r4X Hey. :slight_smile:
Darf man Fragen welches Problem Du bzgl. Ernährung hattest?
Jaaa, dass weiß sie. Ich bin in sowas immer offen und sie weiß was ich empfinde. Meine Gefühle sind nicht mehr so intensiv wie vor paar Wochen/Monaten, aber halt noch vorhanden.
Sie ging damit gut um, denke ich. Hat halt klar gestellt, dass sie sich nicht mehr vorstellen kann.
Sowas kann ich akzeptieren, verstehen leider nicht so. Weil wir unfassbar harmonieren etc.

Ein Vorschlag such dir mal Psychologen bei dir in der Umgebung raus. In den meisten Fällen wird dir eh gesagt das du auf eine Warteliste kommst. Das kann 1/2 Jahre dauern wenn nicht sogar ein ganzes Jahr. Wenn es schneller geht um so besser.
Wenn es wie ich es einschätze noch länger Dauer bis du Unterstützung bekommst auf diesen Weg noch genug Zeit dir darüber Gedanken zu machen.

So etwas muss man ja auch bewusst von Äußeren Einflüssen wollen.

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Dann würde ich das als Erstes ansprechen. Vielleicht kann der Therapeut durch eine behutsame Gesprächsführung genau das verhindern, sodass ihr gemeinsam eine Lösung in deinem Tempo findet. Ich denke, das bekommt ein Therapeut hin.

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Wenn sie das weiß und damit umgehen kann, macht sie das zu einem wichtigen Partner, in dieser Angelegenheit.
Wusstest du, dass ich mittlerweile ziemlich happy darüber bin, dass es mit meinem Schwarm damals nichts geworden ist? Wir wären damals niemals in der Lage, eine Beziehung zu führen, die hält. Und Gott weiß, was nach der unweigerlichen Trennung passiert wäre. Jetzt sehe ich sie einmal in der Woche zum Tanzen und kann in der Zeit alles vergessen, was grade scheiße läuft und komme danach deutlich besser gelaunt nach Hause, als vorher. Das wäre heute ganz anders, hätten wir eine (vermutlich) kurze Beziehung geführt.
Es war schwer… Ich habe irgendwann versucht, sie mir abzugewöhnen, indem ich mir selbst auf die Hand/Nacken geschlagen habe, wenn ich an sie gedacht habe. Quasi negative Assoziation. Hat aber nur bedingt geklappt, weil ich die Assoziation falsch herum aufgebaut habe und bei einem gestoßenen Zeh an sie denken musste. Mach das lieber nicht :wink:

In meiner Therapie ging es um meine Abneigung gegen viele Arten von Lebensmitteln, darunter fast alle Obst und Gemüse-Sorten. Ich konnte zwar gut damit Leben, indem ich sortiert und „außenrum“ gegessen habe. Bei einem Zwang „Du isst jetzt diese Orange!“ bin ich teilweise in Tränen ausgebrochen und habe Zitter-Anfälle bekommen.
Vielleicht hängt es auch mit einer genetischen Anlage zusammen, die Bitterstoffe für mich extra bitter macht. Das passt zu meiner Abneigung gegen dunkle Schokolade, Kaffee und Bier.

@ToniLustig Tatsächlich habe ich einmal mit einer Empfangsdame von einem Therapeuten gesprochen, da hieß es, dass ich sofort vorbei kommen kann. Da der Therapeut von 12-14 Uhr (oder so?!) Sprechstunde hat mit Leuten die dort das erste mal da sind…
Allerdings ging mir das viel zu schnell.

@T_r4X Wow, vielen Dank für die Worte!
Naja, im Nachhinein wird es vielleicht das bessere sein nicht zusammen gekommen zu sein, allerdings fühlt es sich momentan eher so an wie: „Sie war die richtige.“… Da ich mich auch wirklich sehr selten richtig derbe verknalle, im Gegenteil.
Aber ja, die negative Assoziation ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, zum Beispiel als ich heute Nacht aufgewacht bin, hab ich ihr auch bei WA geschrieben, wie wichtig sie mir ist etc… Und das in mehreren Nachrichten, dass ist für mich total ungewöhnlich.

Oh, krass! Das kenne ich so gar nicht und habe das auch nie wirklich gehört.
Seit wann hast Du diese Krankheit? Seit klein auf?
Finde das mega interessant.

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Was meinst du damit? Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es nichts bringt (leider), wenn wer anders Termine macht und der Betroffene daraufhin nicht auftaucht (habe das so mit einem Bekannte durch). Der erste Schritt ist mitunter der schwierigste, aber gleichzeitig der Wichtigste. Mitarbeit und „ich möchte mich dem stellen“ kann niemand abnehmen.

Umso besser finde ich, dass du selbst erkennst, dort ggf. Hilfe zu benötigen. Es ist gut, dass du reflektierst und verstehst, da nicht alleine durch zu müssen. Damit ist schon sehr viel geholfen!

Wenn dem so ist, kannst du dir selbst einen Termin geben, indem du sagst „heute in bspw. 6 Wochen, gehe ich dahin“. Du musst nichts sofort machen und kannst dich darauf einstellen.

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Nein nein, dass muss von mir kommen.
Aber ich bin gerade nicht im Stande irgendwie einen Therapeuten anzurufen und einen Termin festzulegen, mir wurde halt seid klein auf beigebracht, dass es keine „echte“ Krankheit ist. etc…
Wenn andere Termine machen, würde ich nicht hingehen, dass muss komplett von mir kommen.

Nur, weil man „sofort“ vorbei kommen kann, heißt nicht, dass es nur die jetzt/nie Optionen gibt.
Du kannst dann auch nächste Woche zur Sprechstunde gehen. Personen in einer Therapie-Praxis sind dazu da, um dir zu helfen. Und grade diese Angst vor dem Verlust der Kontrolle („Ich muss das jetzt machen. Die hat gesagt, ich soll heute vorbei kommen!“ ist eine absolut normale Reaktion.
Psychische Krankheiten sind echte Krankheiten.

Das Problem mit dem Gemüse hatte ich schon immer, wie gesagt könnte da etwas genetisches dran sein. Die Therapie (ambulante Kurzzeit-Therapie) hat mir auf jeden Fall dabei geholfen, damit offener um zu gehen und Dinge zu probieren, ohne Zitteranfälle zu bekommen.

Mh, du hast natürlich nicht unrecht… Ich muss mir das wirklich durch den Kopf gehen lassen, da es so auch nicht weiter gehen kann.
Ich gehe halt auch nicht raus. Mache effektiv nichts, bis auf paar Bewerbungen schreiben, weil ich mich einfach nicht aufraffen kann.
Mich nervt das total.

Oh, okay. Kannst Du denn jetzt wieder halbwegs Gemüse essen? Oder ist es eher „weil Du es musst?“ bzgl. Nährwerte etc.

Ja, du darfst dir jetzt aber keine Vorwürfe machen oder dich wiederum selbst zu hart bewerten. Damit erreichst du nichts, außer an dich höhere Ansprüchen zu stellen, die du jetzt ggf. aktuell gar nicht erfüllen kannst.

Das ist aktuell das wichtigste, was zu schaffen ist: Dir Hilfe suchen und wahrnehmen.

Gab es die Option mit der offenen Sprechstunden vor Corona oder erst neulich noch? Falls vor Corona, musst du ggf. vllt. vorher anrufen.

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Ich esse immer noch sehr wenig Gemüse. Karotten sind mittlerweile ganz okay, je kleiner alles geschnitten ist, ist auch besser. Ansonsten verlasse ich mich viel auf Ergänzungs-Mittel.

Aufraffen ist schwer. Häufiges Zeichen (Anecdotal evicende here) ist der Gedanken: Wenn das eh nichts wird, muss ich es auch nicht anfangen. Versuche daher etwas zu machen, das man nicht „falsch“ machen kann. Lies ein Buch oder geh spazieren. Da kann man nichts bei falsch machen.

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