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Neues aus der Wissenschaft


#21

nachvollziehbar aber für Gewichtsabnahme nicht wirklich zielführend. Das Training sollte sich nach der Ernährung richten, nicht umgekehrt.

Keine weltbewegende Erkenntnis aber sollte man wenn man abnehmen will auf jeden Fall beachten sonst kanns schnell frustrierend werden.

Bzgl. Zucker und Gewichtszunahme

Postprandial energy metabolism and substrate oxidation in response to the inclusion of a sugar- or non-nutritive sweetened beverage with meals differing in protein content

Blogpost: https://blogs.biomedcentral.com/bmcseriesblog/2017/07/21/sugar-sweetened-drinks-and-your-metabolism/
Studie: https://bmcnutr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40795-017-0170-2
Single Study, Peer-Reviewed, Published

Mit Zucker gesüßte Getränke zu protein-reichen Mahlzeiten verlangsamt den metabolischen Abbau der aufgenommen Kalorien um 40% und führt somit zur Einlagerung von mehr Fett

Am besten überhaupt die Finger verlassen von Softdrinks! Hab seit 4 Jahren keine Cola mehr getrunken und auch 0 Craving danach. Einfach mal eine warme Cola trinken dann vergehts einem automatisch. Gibt so viel Sachen die besser schmecken als das Zuckerwasser


#22

Hier mal was kurzes, aber interessantes über Demenz und ihre Vermeidung:

Rubrik: Biologie/Neurologie
Thema: Fachleute: Ein Drittel aller Demenzfälle ist vermeidbar
Link: http://www.spektrum.de/news/fachleute-ein-drittel-aller-demenzfaelle-ist-vermeidbar/1484353
Datum: 20.07.17

Der Link zur Originalstudie ist auch angegeben, allerdings braucht ihr dafür Zugang zu Science Direct ^^


#23

Man merkt erst wie süß etwas ist, wenn der pH Wert steigt, bei Getränken mit Kohlensäure ganz einfach hinzubekommen, indem sie offen stehen lässt oder man schüttelt.

Ein Grund warum viele Getränke überhaupt so niedrigen pH Wert haben ist, dass sie sonst nicht sicher hergestellt werden können, da Pasteurisation durch die verwendeten Lebensmittel ausscheidet, um dennoch haltbar und nicht sauer zu schmecken wird deshalb gut gesüßt.
Ascorbibsäure (pH Wert senken) ist daher gut vertreten in diesen Getränke und dient nicht zur erreichen des täglich Bedarfs an Vitamin C.

Ich gönne mir schon mal eine kleine 0,2-0,3l Cola, wenn ich mich unter Zucker fühle.
Aber wenn was süßes dann lieber eine Johannesbeer- Schorle, wo man wirklich sehr wenig Saft auf Wasser brauch, ansonsten auch eher Wasser, selbst Bier Konsum ist ziemlich gesunken, trinke eigentlich nur auf Feiern Bier.

Grob:
Essen und Psychologie ist enger verbunden als einem lieb ist, das tägliche Essverhalten merkt sich der Körper und fordert, bei weniger Konsum seinen Besitzer auf doch die fehlende Menge noch nachzureichen.


#24

http://www.zeit.de/news/2017-07/24/wissenschaft-neue-hiv-therapie-monatsspritze-statt-taeglicher-pillen-24141405

Krass wie weit die HIV-Therapie in dne letzten Jahren vorran geschritten ist. Das jetzt noch bitte billig und in Masse den dritte Welt Ländern zur Verfügung stellen und wir haben eine echt gute Chance, diese Dreckskrankheit endlich auszurotten.


#25

Hier mal was Interessantes über Alzheimer:

Rubrik: Biologie/Neurologie
Thema: Lasers reactivate ‘lost’ memories in mice with Alzheimer’s
Link: https://www.newscientist.com/article/2141677-lasers-reactivate-lost-memories-in-mice-with-alzheimers/
Datum: 25.07.17



#26

zeigt wieder, dass man mit sicheren Erkenntnissen bzgl. Demenz noch nicht wirklich weit ist. Anfang dieses Jahres hieß es auch, dass Durchbruchs-Medikament gegen Demenz mit Trazodon gefunden (das schon lange gegen Depression eingesetzt wird) wegen vielversprechenden Ergebnissen bei Mäusen was Neurodegeneration betrifft. Wird glaub ich gerade an Menschen getestet. Erwart mir aber nicht zu viel. Ein Allheilmittel wird es sicher nicht geben.
Demenz wird auf Grund demographischer Veränderungen und digitaler Verdummung (bisschen polemisch aber wie unser Gehirn auf die komplette Digitalisierung reagiert wird sich erst zeigen) sicher eine der prägendsten Krankheiten unserer Zeit werden. Da wird man sich noch einiges einfallen lassen müssen, auch für die Betreuung der Betroffenen


#27

Rubrik: Psychiatrie/Neurologie
Thema: Schädigung der weißen Substanz bei schwerer Depression?
Link: http://www.sciencealert.com/depression-could-change-the-wiring-inside-your-brain-shows-a-new-study
Paper: https://www.nature.com/articles/s41598-017-05507-6
Datum: 25.07.17

Eine MR-Studie zum Thema schwere Depression: die weiße Substanz scheint bei Depression im Vergleich zur Kontrollgruppe mikrostrukturelle Schädigung aufzuweisen, ein Verlust der grauen Substanz in den Basalganglien inklusive Amygdala, Accumbens und Hippocampus scheint nicht gegeben. Es gibt keine bestimmte Region, in der dieses Phänomen stärker auftritt, es scheint eine Tendenz Richung Assoziations- und Kommissurfasern zu geben.
Wegen der großen Kohorte (n>5.000) hätte mich interessiert, ob es zu einer globalen Atrophie des Gehirns kommt, aber da haben sie in meinen Augen einen Fehler gemacht: es wurde das gesamte intrakranielle Volumen miteinander verglichen, nicht das brain volume -im Grunde haben sie also geschaut, ob sich der Raum, in dem das Gehirn schwimmt, in der Größe unterscheidet und das ist einfach Quatsch.
Ob sich die Schädigungen rückbilden, wurde nicht getestet.
Das ganze war übrigens eine Diffusionsstudie, fragt mich nicht, wie die Diffusion genau funktioniert, es gibt einen Grund, wieso ich für meine Abschlussarbeit Magnetisierungstransfer und nicht die Diffusion gewählt habe :wink:


#28

Nein, eigentlich ist das schon richtig. Ein größerer Kopf bedingt beispielsweise einen größeren Hippocampus. Daher ist es schon richtig ICV bei volumetrischen Untersuchungen mit einzubeziehen. Und wenn ich das beim Überfliegen richtig gesehen habe, wurde das auch nur zur Korrektur der subkortikalen Strukturen verwendet und ist üblich. Soweit ich weiß ist das allerdings nicht wirklich standardisiert und es gibt verschiedene Ansätze zur Korrektur. Dennoch kenne ich zumindest nur eine Normalisierung nach ICV und nicht nach brain volume.

Im Grunde schaust du dir Brownsche Bewegung von Wassermolekülen an, welche in der weißen Substanz bevorzugt entlang der Faserrichtung der Axone geht (anisotrope Diffusion).


#29

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: natürlich braucht man die ICV, um volumetrisch Strukturen im Hirn miteinander zu vergleichen, um die Größe des Schädels nicht als Confounder zu haben. Die Volumen müssen irgendwie normalisiert werden.
Der erste Punkt in den Results beschreibt den Vergleich der ICV von Pat. mit der ICV der healthy controls. Und das ist eben Quatsch. Umgekehrt könnte man dann sagen: Menschen mit einem großen Schädel sind häufiger depressiv als Menschen mit kleinem Schädel. Deswegen: whole brain volume (normiert mittels ICV) miteinander vergleichen (einfach, weil mich interessiert hätte, ob es zu einer Atrophie des Gehirns kommt). Meinetwegen auch CMT.

So weit hab ichs verstanden, aber wie genau die Bilder zustande kommen, hab ich eben nicht ganz überrissen. Bei MTI ist es so logisch im Vergleich :smiley:


#30

Eure Meinung dazu?

Können KIs dem Menschen gefährlich werden und sollten wir diese Entwicklung stoppen, solange es noch möglich ist, oder haltet ihr es für Sci Fi und das der Mensch der Maschine immer überlegen sein wird.


#31

Killerroboter werden wohl erstmal nicht das Problem sein aber unsere vernetzten Systeme sind sehr anfällig für alle Arten von Hacks, Viren und Trojanern.


#32

ich finde es ist ein bisschen wie ein virus, kann harmlos sein aber wehe wenn es unvorhergesehen mutiert. und ein bisschen wie atomkraft, auf den ersten blick eigentlich ziemlich super und wird die menschheit auf ein neues level heben aber im nachhinein merkt man wie unkontrollierbar das gesamtpaket ist


#33

Killerroboter haben für mich erstmal nichts mit KI zu tun. Nichts muss intelligent sein um zum Killer zu werden. Der ganze IoT-Hype allerdings ist tatsächlcih gefährlich. Zwar (noch) nicht für die eigene Gesundheit aber für das Recht auf Privatsphäre und evtl auch für den eigenen Geldbeutel.


#34

daraus wird doch schon wieder mehr gemacht als tatsächlich gesagt wurde, bzw regiert die eine seite wie nen kleines mädchen, dem man ne puppe wegnehmen will…

musk warnt nur davor, dass man mit KI noch deutlich vorsichtiger umgehen muss als mit anderen technologischen entwicklungen, weil diese eben als erstes die fähigkeiten gewinnen werden unabhängig vom menschen zu opperieren. und damit hat er völlig recht. daraus folgt aber keinesfalls ein stopp der entwicklung (ich meine musks firmen entwickeln selbst KIs auf die idee, dass er sie grundsätzlich ablehnt muss man erstmal kommen :facepalm:)


#35

Elon Musk ist ja nicht der einzige Bill Gates und Stephan Hawking sind auch Kritiker der KI,
aber bis auf Elon Musk haben, die anderen eher weniger mit KI am Hut gehabt.

Gibt aber jemand, wie Rodney Brooks, der davon Ahnung hat, der fährt auch Elon Musk wegen seiner Behauptungen an.

Der Artikel ist eher Werbung für sein Buch, aber er kratzt das Thema ein bisschen an.


#36

https://derstandard.at/2000061932586/Forscher-empfehlen-Arbeitspausen-mit-Videospielen


#37

In Hamburg/Schenefeld geht Ende dieses Jahres das größte Mikroskop der Welt in Betrieb : http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/roentgenlaser-european-xfel-besuch-bei-deutschlands-teuerstem-experiment-a-1135736.html

Schon beeindruckend, dass man die größten Manschinen braucht, um die kleinsten Dinge zu erforschen.


#38

Gibt bei einigen größten Büros, Entspannungsräume mit Konsolen, man wird nur recht doof angeschaut, wenn diese nutzt, während dessen hatte man bestimmte Sachen schon vorbereiten können und und und…

Life Work Balance wird schon angeboten, aber nicht von den Führungsrollen in der Praxis als Methode der Entspannung vermittelt, es ist eher ein Alibi Verfahren um den Arbeitsschutz theoretisch gut entgegen zu kommen.

Da lobe ich als NRWler die Arbeitsmoral in Süddeutschland, wenn gutes Wetter ist auch mal 2std Pause zu machen und die verstrichene Zeit dann dran zu hängen.

Mir ist bewusst, dass es nicht in allen Berufsgruppen geht und in jeder Situation, aber gibt schließlich auch kleine Übungen, die wenigstens entspannen, siehe Anfänge Gino+.


#39

da die siliziumtechnik langsam an ihre grenzen stößt, was die miniaturisierung anbelangt, wird bereits mit hochdruck an weiteren verfahren gearbeitet um weiter fläche einsparen zu können. die im arikel vorgestellte stapeltechnologie steht zwar erst am anfang und weißt einige kinderkrankheiten auf, könnte aber mittelfristig zu einer interessanten alternative werden.


#40

Besser als hier könnte ich es dir vermutlich auch nicht erklären: http://mri-q.com/dti-tensor-imaging.html

[quote=“DerTimonius, post:29, topic:24461”]
Der erste Punkt in den Results beschreibt den Vergleich der ICV von Pat. mit der ICV der healthy controls. Und das ist eben Quatsch.[/quote]

Ja, das ist wirklich einfach Unsinn. Wird auch nicht weiter drauf in der Diskussion eingegangen, soweit ich das beim Überfliegen sehen konnte. Ich hoffe, dass sie sich aber irgendwas dabei gedacht haben. Es ist ja schon einmal positiv, dass sie nichts gefunden haben. :wink: