Pen & Paper Umfrage und Ausblick

Zu den schon genannten Punkten ist es auch wichtig, dass mal ein Rhythmus reinkommt und ich rede von 2-3 Wochen nicht Monaten/Jahre.
So sollten sich die Spieler auch noch an etwas erinnern, den meistens wird sich nicht gross vorbereitet oder die letzte Folge nochmal geschaut um auf dem aktuellen Stand zu sein. Da meine ich jetzt auch vor allem die BEN(S).

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Was ich bei den Umfragen grade spannend finde, kaum jemand spielt nur wegen dem Kampf PnP und doch ist DnD (was ja schon eher Kampflastig ist) das bevorzugteste Regelwerk?

Ist da Gewohnheit, Etabliertheit oder was anderes der Grund?

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Für mich ist der Unterhaltungswert dann am besten wenn es ungezwungen dauerhaft lustig ist - so wie Longfinger.
So ernste Runden sind für mich etwas, was ich wenn dann selbst erleben möchte, aber dafür schau ich keine P&P.
Deswegen hoffe ich einfach mal, dass der Trend zum Horror hier nicht auch überschwappt, weil dann funktioniert das für mich nicht mehr.
Horror und Comedy passt einfach nicht gut zusammen :beanlurk:

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Bei DnD ist das eindeutig die Bekanntheit. Viele fangen (heute) mit DnD an, merken dann, dass ihnen die Kämpfe gar nicht so wichtig sind und suchen sich erst anschließend andere Regelwerke, viele bleiben aber auch bei DnD und spielen es einfach weniger kampflastig.

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International war mir das bewusst, bin nur überrascht, dass das auch im Bohnenkosmos anscheinend der Fall ist. Ich bin durch T.E.A.R.S selbst erst zu PnP gekommen und dadurch auch erstmal zu DSA.

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Als ich selbst noch nicht so aktiv PnP gespielt habe, hab ich immer gedacht, dass es doch nicht soo schwer sein kann, sich an alles zu erinnern, gerade wenn man ja praktisch die letzte Show nochmal schauen konnte.

Aber seit ich selbst viel Erfahrung sammeln konnte, weiß ich einfach, dass das wirklich viel verlangt sein kann.
Fast jede Runde hat wohl ihren „Streber“ oder Protokollanten, der/die viele Notizen macht, aber der Großteil hat darauf keinen Bock aus verschiedenen Gründen und da ist es dann immer gut, wenn die einzelnen Runden nicht zu weit voneinander entfernt sind oder wenn es ausreichend Zeit gibt, wieder ins Spiel zu kommen.

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Ich find spitze, dass RBTV Pen&Paper in Deutschland groß gemacht hat. Ich höre und lese öfter von Neulingen, die durch die P&P-Shows hier das erste Mal von dem Hobby erfahren haben. Mehr Menschen sind super! Toll ist auch, dass die meisten RBTV-Runden kein D&D sind. Das ist seit Jahrzehnten absoluter Platzhirsch, durch Critical Role populärer denn je und braucht nicht noch mehr Werbung.
Ich würde jedem, der Interesse an P&P hat, empfehlen in die Shows mal reinzuschauen (und habe das auch schon getan).

Allerdings schaue ich die Shows nicht selber. Das entspricht nicht mehr meinen Sehgewohnheiten, andere Medien sind mir wichtiger und ich habe auch nicht mehr so viel Zeit. Ich spiele dann lieber selber :wink:
Am besten hat mir daher zuletzt Looten & Leveln gefallen (obwohl da nicht gelevelt und auch nur sehr wenig gelootet wurde). Kürzere Folgen direkt als Podcast produziert passen besser in meinen Alltag als 3-4 Stunden lange Abendshows. Als ich über das Feedback nachgedacht habe, ist mir eingefallen, dass die ja auch alle als Podcast veröffentlicht wurden. Ich habe in Thabor reingehört, weil das die Reihe war, von der ich zuletzt eine komplette Folge gesehen habe, die mir gefallen hat. Da P&P hauptsächlich über Sprache funktioniert, konnte ich dem Geschehen schon folgen, aber man merkt schon, dass es für Video produziert ist. Manchmal gibt es kurz Stille und dann lacht jemand, oder man weiß zunächst nicht wer gemeint ist, wenn Florentin sagt „Was machst du?“ Und ich weiß, dass in fast allen Shows Karten, Bilder oder ähnliches benutzt wurden, das fällt dann komplett weg.
Ich glaub ich fang mal mit „Arkanes Erwachen“ an, da erinnere ich mich, dass ich die Show damals geguckt habe, ich weiß aber nicht mehr ob ich überhaupt das Ende der ersten Folge gesehen habe. Ich war dann auch öfter abgelenkt, weil ich nicht so lange fünf Menschen zugucken kann, die einfach nur am Tisch sitzen, da müsste mehr passieren, damit ich dran bleibe. Deswegen fand ich S.P.A.C.E an sich auch ganz cool. Schade, dass das generell nicht so gut ankam. Aber so etwas in der Art würde ich mir nochmal ansehen.

Wenn ich P&P selber spiele, dann ist mir vor allem die Mischung wichtig. Eine Gruppe aus coolen und sympathischen Leuten, die sich auf die Welt und die Geschichte einlassen, ist viel wert. Da kann das System an sich auch lahm sein, so lange die Mechaniken nicht stören oder den Spielfluss hindern. Wenn es eine Kampagne werden soll, die wir wöchentlich über mehrere Jahre spielen, dann sollten die Regeln aber auch robust sein und dann möchte ich auch taktische Kämpfe haben, in denen mein Charakter mit interessanten Fähigkeiten glänzen kann, die im Laufe der Kampagne besser werden, und neue dazu bekommen. Ich würde aber auch gerne mal was regel-leichtes wie Cthulhu oder ein PbtA-System über längere Zeit ausprobieren, das hat sich noch nicht ergeben. Bisher hatte ich eine halbe Kampagne Hexxen, da waren mir am Ende die Regeln nicht tief genug, und das ist als schon eher kampflastiges System halt doof.

An Settings mag ich alles außer Realismus. Das heißt nicht, dass ich nicht schon in mehr oder weniger realistischen Settings unterhalsame Runden hatte (Pasión de las Pasiones z.B. war sehr lustig. Wobei, definiere „realistisch“), aber am meisten Spaß habe ich an Fantasy, übernatürlichem Horror und Sci-Fi.

Pen&Paper ist für mich die ideale Kombination aus taktischem Brettspiel, epischer Geschichte und einfach mit Freunden eine gute Zeit haben.

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Ich bin bei SPACE ja immer noch der Meinung, dass das ganze Ding nur an der Kommunikation im Vorfeld gescheitert ist. Man hätte das einfach nicht als nächstes Pen & Paper bewerben dürfen, weil es dafür zu weit weg von dem war, was man etabliert hatte. Hätte man das direkt als ein Experiment angekündigt, wäre die Resonanz denke ich ganz anders ausgefallen.

Hast du Fehler im System geschaut? Ich denke, das könnte dir gefallen, weil es zwar am Tisch beginnt, aber im weiteren Verlauf sehr viel Bewegung drin ist.

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Ging komplett an mir vorbei…
Ich schreibs mir mal auf und hoffe, dass ich dran denke, wenn ich mal nichts anderes zu gucken habe :sweat_smile:

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Ich persönlich finde, dass das Setdesign und die Atmosphäre viel zu fest unterschätzt werden. Deutsche Pen and Paper streams gibt es zu Hauf (siehe beispielsweise OrkenspalterTV) aber bei denen fehlt mir immer das gewisse etwas. Wenn emotionale Momente entstehen, oder die Spieler in einer kniffligen Lage sind und die Regie eine passende Geräuschkulisse einspielt hebt das die Abenteuer auf ein Level, was andere Gruppen nicht haben.

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Neeein. :beanfeels:

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Gute Besserung an dieser Stelle an Max. :beansad:
Nils, Eddy und Lydia haben ja schon bei Home bewiesen dass sie ein super Trio sind, hoffentlich findet man nen Ersatz. (Vorausgesetzt, dass es noch stattfindet)

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Ich würde mir Steffen als Ersatzspieler wünschen. Mit Florentin als SL könnte das echt eine sehr coole Kombo sein.

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Wenn es nur um Gruppendynamik und Humor gehen würde, könnte man ja mit den selben Leuten einfach ein Almost Daily aufnehmen. Für mich gehört schon auch eine interessante Welt & Geschichte dazu. Schauspiel bzw. Rollenspiel das nur um seiner selbst Willen aufgeführt wird ohne inhaltlich relevant zu sein, finde ich hingegen sehr schnell langweilig. Deswegen sind für mich die Adventure-Abende inzwischen die besseren Pen&Papers (wenn man das mal etwas frei als ein vereinfachtes Pen&Paper mit viel Rail Roading interpretiert).

Ich freu mich sehr das Tor nach Carcosa in der Top 3 ist. Fände es toll wenn es auch da mal wieder ein PnP aus der Lovecraft Welt gibt.

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Du meinst Esther oder? :sweat_smile:

Nein, meint Modosco nicht. Hast du die Ankündigung überhaupt gelesen?! :beanwat:

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Ah ich dachte er bezieht sich auf die letzte Runde :sweat_smile:

Ich schaue selten P&P, vor allem aus Zeitgründen.
Daher fände ich kurze Folgen ganz gut.
Ansonsten steht bei mir mehr der Humor und die Interaktion zwischen den Teilnehmenden im Fokus, es muss mich einfach unterhalten :beanjoy:
Da ist es dann auch egal, ob One-Shot, was Größeres oder welches Setting.

Es kann sein, dass ich mich falsch erinnere, aber ich meine gehört zu haben, dass Nils inzwischen sehr viel Respekt vor einer Show-Leitung hat.
Bei Werwolf ist er als Leiter eingesprungen und da ist ihm klar geworden, wie viel Multitasking das dann tatsächlich ist. Also neben Regelwerk, Story, Charaktere und co. hat man auch noch die Regie im Ohr, muss den Ablaufplan kennen, Story-Tempo für den Zeit-Slot steuern usw…
Dort meinte er dann als Fazit, dass er lieber erstmal „normale“ Leitung ausprobieren würde, bis er dort sicher genug ist um eine Show-Leitung zu machen.