Raspberry Pi und Konsorten. Bei jemanden im Einsatz?

Hi Leute,

ich wollte einfach mal fragen, ob noch irgendwer von Euch ein Entwicklerboard im Einsatz hat und was Ihr damit macht.

Sei es nun ein Fileserver oder Mediacenter, ein Projekt wie diese lustigen GameBoys mit anderem Innenleben oder sonstiges.

Selbst besitze ich mehrere Pis, einer verrichtet bei mir seit Jahren seinen Dienst als File- und Mediaserver fuers Netzwerk, den andern, der neuere RPi2, ist mit RetroPie bespielt und wartet eigentlich darauf, in ein SNES-Gehaeuse verpflanzt zu werden und mir so als Retro-Spielkonsole seine Dienste zu erweisen.

Ich besitze auch einen Banana Pi, welchen ich mir damals kurzzeitig als Ersatz fuer meinen alten PC kaufte, da bei dem etwas kaputt gegangen ist und ich nicht wusste, was, doch von dessen Leistung bin ich eher weniger ueberzeugt.
Das liegt unter anderem daran, dass die Software extra angepasst sein muss und auch Gehauese und Zubehoer nicht mit denen des RPi kompatibel sind.

Wie schaut das denn hier aus?

1 „Gefällt mir“

Ich habe leider noch nichts mit den RPI´s gemacht, wobei mich das schon sehr lange Interessiert. Momentan suche ich mir nämlich alles für einen Retro/Emu Handheld zusammen.

Wie ist dein Pi ans Netzwerk angebunden? Als ich OpenELEC auf meinem (RPi 1 Model B) ausprobiert habe, ist der Stream noch häufig stecken geblieben – war allerdings auch nicht verkabelt. Mich juckt es aber in den Fingern einen zweiten Anlauf zu wagen, weil es für meinen Fernseher keine Twitch App gibt :expressionless:


Momentan hängt mein Raspberry als Jukebox an der Wand.
Beim Hochfahren spannt er ein kleines WLAN auf, in welchem er eine Weboberfläche für Music Player Daemon bereitstellt. Darüber kann ich dann bequem von allen Geräten aus Playlists und Musikbibliothek verwalten, die Lautstärke ändern und was man eben sonst so erwarten würde.

wir haben einige an der Uni, die werden aber immer mal als was anders benutzt: Desktop ersatz für den Praktikant der spontan nen Rechner braucht, Webserver und natürlich als Bastel- und Testumgebung.

Selber gebastelt wäre etwas zu hoch gegriffen, sind mehrere fertige Komponenten die mit Init-Skripten zusammengehalten werden :wink:

Das wären

Es gibt allerdings durchaus Vorgefertigtes, Mopidy sieht vielversprechend aus. Ich habe mich für den Eigenbau entschieden, weil ich die vielen Features von Mopidy nicht wirklich benötige. Wer einen Account bei einem der großen Musik-Streamingdienste hat, wird da wahrscheinlich mehr Freude mit haben.

Außerdem wird die Jukebox auch schonmal mitgenommen, denn wo Strom und Klinkenkabel bereitstehen reicht es sie einzustecken, ein paar Sekunden zu warten und schon ist sie einsatzbereit – Plug&Play eben :relaxed:

2 „Gefällt mir“

Oh ja MPD läuft bei mir auch!
Da der Pi über einen Soundblaster Play! mit meinen Verstärker verbunden ist, kann man immer mal ganz schön Musik hören, wenn man mal gerade nicht am Rechner hockt, oder nur Webradio hören mag.

An Modipy hab ich auch mal eine Weile gedacht, das System sieht ja schon mal gut aufbereitet aus.
Wäre aber vielleicht eher was, wenn wir unsere Kompaktanlage im Wohnzimmer mal entsorgen, einfach einen Touchscreen dazu stellen und tada!
Für mich selbst reicht mein Aufbau mit MPD und minidlna, wenn auch ich beides kaum brauch, da meine Musik auf jeden meiner Rechner liegt.

Was mich interessiert, wie gut funktioniert der Pi als WLAN-AP?
Ich meine klar, dadurch, dass der Netzwerkanschluss des Pi als USB2 durchgeht, ist die Bandbreite begrenzt, doch reicht das Ding, um tragbare Geräte vernünftig ins Netz zu bekommen?
Mir wurde das etwas zu gefährlich, als ich gelesen hab, dass man damit die kleinen Rechner auch gut grillen kann :scream:

Ich hab 2 davon zuhause, den Pi 1 und den Pi 2. Der Pi 2 ist als RetroPi im Einsatz, also als Emulatorstation am Fernseher.

Ich benutze den AP nur für die Weboberfläche, der Pi selber hat keine Verbindung zum Internet.

1 „Gefällt mir“

Ja, Raspberry Pi hatte ich mal in Kombination mit einem DVB-T Stick als 1090Mhz ADS-B Empfänger kurz im Einsatz. Das ist das Signal was die ganzen Flugtracking Websites nutzen (z.B. flightradar24). Die meisten Flugzeuge senden permanent Position, Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, usw. fröhlich durch die Gegend und die kann man relativ einfach empfangen. Aber weil ich dann zu faul war eine vernünftige Antenne zu bauen oder zu kaufen und außerhalb eines Radius von ~10km nichts mehr ankam, fristet der RPI jetzt sein Dasein in einer Schreibtischschublade.

Ansonsten hab ich hier noch ein paar Arduinos rumfliegen. Einer ist gerade im Einsatz um meine Zimmerpflanze automatisch zu gießen, sollte sie zu trocken werden, damit die vielleicht auch endlich mal ein enspannteres Leben genießen kann.

Ich habe zwar einen Raspberry Pi, aber der liegt inzwischen nur noch rum. Für irgendwelche Netzwerkprojekte habe ich keine Geräte, da ich eh fast alles an meinem Laptop mache, und für Internetsachen habe ich einen Uberspace-Account. Grundsätzlich ist der Raspi 1 einfach auch extrem langsam.

Arduino finde ich derzeit deutlich spannender, habe mich aber noch nicht damit beschäftigt.

Habe zwei im Einsatz, einen als kleinen Fileserver, der gleichzeitig als Abspielgerät für Filme und RBTV am Fernseher hängt.
Den anderen nutze ich zur Steuerung meiner selbstgebauten LED-Beleuchtung fürs Aquarium.

Macht echt Laune, eigene Ideen damit umzusetzen. Auch wenn nicht immer alles gleich so funktioniert, wie geplant.

pi2 mit openelec und recalbox

Kennt jemand eine Dashboard- oder Infoscreen-Applikation, mit der ich beispielsweise im Flur auf einem Monitor Wetter, Abfahrtsplan von Straßenbahnen, Nachrichten-Headlines und/oder sonstige Informationen einblenden lassen kann?

klingt nach dem webbrowser der als mash-up die benötigten Infos aus verschiedenen Seiten aggregiert.

Das erscheint mir auch am ehesten geeignet. Problem ist, dass ich sowas nicht programmieren kann und daher auf eine fertige Lösung hoffte.
Soll nach Möglichkeit ja auch irgendwo einheitlich aussehen. Vllt in Form von Kacheln, ähnlich wie in Windows 8/8.1/10.

Ich hab auch zwei Stück (B+ und Pi2).
Auf dem 2er läuft Recalbox (bin ich von der Leistung des PSX-Emulators richtig begeistert).
Den B+ hab ich zum basteln. Wollte mir damit mal nen DartsCounter programmieren, aber bisher noch auf keine Lösung gestoßen, die sich anbietet und für Python lernen noch nicht die Zeit gefunden.

Wie weit unterscheidet sich denn Recalbox von RetroPie?

Mein Kollege hat mir das selbst vor einer Weile mal per E-Mail verlinkt (ja, wir nutzen so was noch!) und ich sah keinen richtigen Unterschied.
Zumal RetroPie in Version3 es erlaubt, dass man Kodi direkt vom Menü starten kann, etwas, was ich für mein SNES-Pi-Projekt ganz interessant finde.

Wenn ich mich recht entsinne, erlaubt Recalbox dies nicht ohne weiteres, daher hat es mich damals auch nicht weiter interessiert.

hier gibts n schönes dualboot image

da kannst du ohne probleme zwischen recalbox und kodi/openelec switchen. der vorteil dabei ist, dass hier die kodi version auch aktualisiert werden kann. glaub das geht beim retropie vorinstallierten nicht

wenn du spaß am konfigurieren hast ist es wahrscheinlich egal ob recalbox oder retropie. aber als einfache komplett lösung finde ich recalbox besser. (mit den standard emus im retropie hatte ich das ein oder andere kompatibilitäts problem, aber wie gesagt, ne konfigurationsfrage)

Na gut, das Ding nutzt NOOBS, da ist es keine Kunst, beides nebeneinander laufen zu lassen.
Was mir bei dem Ding fehlt (oder eher nicht bekannt) ist, dass das Startmenü keinen Timer hat, wie zum Beispiel Bootloader auf x86 PCs, wenn man verschiedene Betriebssysteme installiert hat.

Habe damals schon daran gedacht, dieses Programm zu nutzen, damit könnte ich zum Beispiel bei entsprechend großen Speicherplatz, eine Desktop-Distri, WinIOT, RISCOS oder anderes laufen lassen.
Doch wenn ich mir überlege, ein Gerät zu bauen, welches ich hauptsächlich per Gamepads bedienen will, ist so was ohne Maus eher kontraproduktiv.

mit einer winzigen anpasung in der config bootest du bei dem image direkt in die emulatoren oberfläche (standardmässig bootet es direkt in kodi) und von dort kommst du ja über das menü auch wieder in kodi. von noobs bekommste da quasi nix zu sehen.

1 „Gefällt mir“