Man kann sich an der Stelle auch den Roman geben, „Picknick am Wegesrand“, der ist nicht weniger interessant.
Wenn’s um Science-Fiction-Romane mit philosophischem Anspruch geht, würde ich noch folgendes in den Ring werfen:
Alfred Bester - Der brennende Mann
Gully Foyle ist der letzte Überlebende eines Raumschiffs und wird im All zurückgelassen, obwohl ihn ein anderes Raumschiff hätte retten können. Von seinem Hass angetrieben entwickelt er das „Jaunten“, teleportieren über große Distanzen. Um Rache zu nehmen. Gleichzeitig ist Gully Foyle sich seiner Taten bewusst und von diesen abgestoßen
Aldous Huxley - Schöne neue Welt
Die „schöne neue Welt“ ist eine Welt, in der jeder Mensch seine perfekte Funktion findet. Weil Föten genmanipuliert werden und Kinder indoktriniert. So hat die Menschheit ein perfektes Kastensystem erschaffen und alle, die daran zweifeln, werden mit Drogen und Sex quasi ruhig gestellt.
Ursula K. Le Guin - Die linke Hand der Dunkelheit
Die Ökumene ist ein Kollektiv von Welten, die lose zusammenarbeiten. Im Auftrag der Ökumene wird der Erdling Genly Ai als Abgesandter zum Planeten „Gethen“ geschickt. Eine Eiswelt. Hier wird Genly Ai damit konfrontiert, dass die Bewohner von Gethen kein festes Geschlecht haben, sondern in gewissen Zyklen entweder weibliche oder männliche Geschlechtsmerkmale annehmen. Abgesehen davon bekommt es Genly Ai auch mit der Politik auf dem Planeten zu tun, auf dem er als einziges „Alien“ unterwegs ist. Noch dazu als eines, dass die Bewohner nicht wirklich verstehen.
Ursula K. Le Guin - Das Wort für Welt ist Wald
Die Terraner beuten einen neuen Planeten aus und die Bewohner dieses Planeten, die keine Gewalt kennen, versklavt. Bis sich einer der Indigenen erhebt und selbst Gewalt anwendet.
Ursula K. Le Guin - Planet der Habenichtse
Nachdem eine anarchistische Revolution gescheitert ist, werden die an der Revolution beteiligten Humanoiden vom Planeten auf einen Mond umgesiedelt, dort sind sie die titelgebenden Habenichtse.
Auf dem Mond leben die Einwohner zwar frei, während der Planet mit seinen verschiedenen Regierungssystemen an die Erde erinnert. Aber auf dem Mond steht es den Einwohnern auch frei, zu verhungern. Und trotzdem hält man an den Idealen der Anarchie fest.