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'Nam 1965-1972 The Vietnam War Miniatures Game im Maßstab 1:100 (15mm)
Von den Machern von „Flames of War“, verlegt bei Osprey Publishing.

nam

Wer es nicht kennt, sich aber interessiert

Mit dem Spiel können Gefechte auf Kompanie- bis Bataillonsebene dargestellt werden. Bezogen auf Vietnam bedeut das, dass es hier nicht um die endlosen Patrouillen geht (dafür sind 28mm-Systeme wie Force on Force/Ambush Valley u.ä. besser geeignet), sondern um die groß angelegten Luftlandungen, Search & Destroy Operationen, Angriffe auf Firebases, Tunnelkomplexe, Stadtkämpfe usw. Die Szenarien setzen meist direkt nach dem ersten Schusswechsel ein, also nachdem eine Patrouille „Kontakt“ hergestellt hat und der Gegner diesen nicht abbricht, sondern hält.

Primäre Siegbedingung in den Szenarien sind Missionsziele, aus dessen Umkreis man (teilweise erst ab einem bestimmten Zeitpunkt) alle Gegner vertrieben haben muss und eigene Truppen innerhalb von 4"/10cm zur Sicherung stationiert.
Zusätzlich gibt es den „Bodycount“ als sekundäre Siegbedingung, bei dem es um die Diskrepanz der Verluste beider Seiten geht. Der „Bodycount“ entscheidet nach dem Ende des Spiels auch über die Qualität des Sieges. Hat der Sieger bspw. für seinen Sieg ebenso viele oder gar mehr Einheiten als der Besiegte verloren ist es wenig mehr als ein „Propaganda-Sieg“.

Mir gefallen die Szenarien des Spiels, die zwar allgemein gehalten sind, aber sehr gut abdecken wie einige der größeren Gefechte im Vietnamkrieg abliefen. Zumindest konnte ich viele Beschreibungen von Veteranen problemlos auf Spielszenen beziehen. Die Spiele sind immer sehr dynamisch, da beide Seiten am Anfang meist nur eine Einheit auf dem Tisch haben und dann der Rest nach und nach per Hubschrauber, Tunnel, APC und Co. dazu kommt.

Spielbare Fraktionen sind ARVN, ANZAC, USMC, US Army und die „Brown Water Navy“ im Mekong Delta, sowie die Volksarmee Vietnam und die Nationale Befreiungsarmee Vietnam. Was den Truppen der „Freien Welt“ an Technologie zur Verfügung haben gleichen die „Nationalisten“ mit lokalen Widerstandskämpfern, Fallen, Tunneln usw. aus.

Bei Interesse hier ein bebilderter Spielbericht eines Search And Destroy-Szenarios. Der erste Post hat viel Text, den kann man einfach überspringen, der Rest ergibt sich aus den Bildunterschriften. Ganz unten gibt es eine Karte zur Übersicht.

Ihr hättet mich ruhig mal vorwarnen können was das Entgraten für ne Kackarbeit ist. :beanwat: :smile:

Wie genau muss man da eigentlich sein? Muss das am Ende wirklich glatt sein an den Stellen an denen man es rausgeknipst hat oder sieht man das bemalt später eh nicht mehr?

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Definitiv ja !!! :smiley: bei stellen die man sieht sieht das dann richtig kacke aus !!!

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Genau. Ich war früher oft zu faul, aber jeder Grat ist sichtbar, also klipsen, schneiden, feilen, bis es glatt ist. Dann grundieren und dann malen.

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Fuck. :beansad:

:smile:

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Was die sagen!

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Musst du selber wissen. Ich mach es soweit es mich stört. Freunde von mir die pingeliger sind bekommen aber einen halben herzinfarkt wegen graten die ich beim besten willen nicht mal sehe :smiley:

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das kenne ich zu gut :smiley:

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Alte GW Modelle kommen aus der Entgratungshölle. :beanomg:

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Aber sie waren damals noch so gut

Dann schau dir nie die Resinmodelle von Privateer Press an. :smiley:
Die sind trotz eines unverschämten Preises nicht nur mit Gußgraten überzogen sondern teils vergossen (von der Masterform her). :smiley:

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man sieht es eben nach dem bemalen,

Hab das jetzt so gut entgratet wie es mit dem Skalpell ging. Vielleicht geh ich da nochmal ein bisschen mit ner Nagelfeile ran. Muss jetzt eh bis mindestens Dienstag warten, hab beim bestellen leider übersehen dass die Grundierung aus Spanien geliefert wird. :roll_eyes:

Noch irgendwelche letzten Tipps bevor dann nächste Woche grundiert wird? Irgendwas was man beachten muss was vielleicht für Erfahrene total selbstverständlich ist, aber woran ein Anfänger nicht denkt? Zum Beispiel die Figur irgendwie behandeln vor dem Grundieren oder sowas?

Mit warmen Seifenwasser und ner weichen Zahnbürste waschen.

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Oder spüli statt seife.

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Ja meinte ich auch. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Wegen? Ich hab das nur gemacht, wenn die lange rumstanden und stsubig waren.

Ansonsten halt noch:

Im freien Sprühen, nimm einen Karton oder so, wo du die Minis einstellen / davor stellen kannst. Das fängt den sprühnebel auf.
Und Dose nach Gebrauch umdrehen und Kopf leer sprühen.

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Wegen der Trennmittel, die nach dem Gussprozess, auf den Modellen bleiben.

@Fabian_Crane, wie sehen eigentlich deine Marines mittlerweile aus? :smiley:

teils wegen Trennmittel an den Figuren, teils aber auch weil du ja beim entgraten etc du die dinger xfach angegrabbelt hast und fett von deinen fingern dran ist.

kann eben sonst sein das die Grundierung wieder abgeht an einzelnen Stellen.

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