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Transgender im Sport

Nur weil DU es als transfeindlich empfindest ist es das nicht. Es war schlicht eine zur Schaustellung der Dummheit des Ganzen mithilfe einer Überrtreibung und das du mir deswegen Transfeindlichkeit unterstellst weil ich einen Gabelstapler, der im Zusammenhang mit Gewichtheben durchaus Sinn ergibt, als beispiel genommen habe sagt viel mehr über dich als über mich aus. Genau diese Art der versuchten Tabuisierung von Dingen hat ja erst zu so einer absurden Situation führen können und ist nur EIN Beispiel das man Probleme klar benennen muss um sie zu vermeiden oder lösen und wie diese bescheuerte poltical correctness den gesunden Menschenverstand lähmt.

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:roll_eyes: genau das meinte ich

Und wie in dem Artikel steht, geht es hier nicht darum das sie ihre Gegnerinnen haushoch besiegt hätte, es war (scheinbar) ein gleichwertiger Wettbewerb.
Wie @anon10356801 schon sagte, mal sollte sich wirklich mal mehr mit der Frage beschäftigen und auch mit der Grundsätzlichen frage was es für natürliche Besonderheiten bei Sportler geben kann, bevor mit dem Finger auf die Zeigt, die es eh schon schwer haben.

Wenn sie eine volle Geschlechtsumwandlung durch hat, dann ist sie nun als Frau anzusehen. Und schon allein eine Hormontherapie sorgt dafür das sie näher an ihren Mitstreiterinnen ist, als ihren früheren Männlichen.

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Das ist kein Argument dafür oder dagegen, tut mir leid.

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Du behauptest also Frauen die belegbar langsamer wie Männer laufen, weniger wie Männer heben, niedriger wie Männer springen nur 3 statt 5 Sätze Tennis spielen einfach nur fauler sind? Denn das ist die einzige Konsequenz die man aus so einer Aussage ziehen kann wenn du absprichst das ein als Mann geborener auf ähnlichem Trainigs- und Talentlevel in den meisten hauptsächlich physischen Sportarten Frauen überlegen sind

Ja ICH finde diesen Witz transfeindlich weil ich selbst vor Jahren ähnliche Witze gemacht habe und von mehreren betroffenen Personen darauf aufmerksam gemacht wurde wie unnötig und verletzend solche Sprüche sind.

Alle anderen schaffen es doch auch ihre Meinung zu vertreten ohne transfeindliche memes aus dem Jahr 2014 aufzuwärmen.

Ich will dir auch nicht verbieten solche Witze zu machen aber ich darf dir wenigstens zeigen wie solche Sprüche bei anderen Leuten ankommen.

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Das ist ein Argument dafür, sich erst zu Informieren und dann seine Meinung zu bilden. Profisport ist eingehend wissenschaftlich erforscht, durchleuchtet und begleitet und hätte es ein Signifikanten vorteil gegeben, hätte man sie sicher nicht Antreten lassen.

Und mein ‘die es eh schon schwer haben’ bezieht sich darauf, das keiner darüber diskutiert ob nun ein ‘normaler’ Sportler der natürlich mehr rote Blutkörperchen denn Sieg weniger Verdient hätte, als ein Sportler der diesen Vorteil nicht hat.

Es wird ja auch so getan als wäre das nun ein riesen Problem, was im Sport unbedingt geklärt werden muss, als gäbe es hunderttausend von Transfrauen die nun die Frauenwettbewerbe ‘unterwandern’.

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Das hab ich so halt nie gesagt. Ich rede hier explizit von Trans-Frauen und Cis-Frauen. Wenn für dich Männer und Trans-Frauen genau das gleiche sind kannst du das ruhig so sagen, ist dann halt nur sehr scheiße und dumm.

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Es ist ein Problem, wie klein es auch sein mag. Und man sollte schon den Respekt haben dann auch darüber diskutieren zu dürfen, und nicht, weil es so schwer und diskriminierend für eine seite ist, schweigen und so tun als wäre es keins.

die Futurama Folge war doch als Witz gemeint :confused:

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Nur weil du ein paar Hormone schluckst baut sich dein Körper aber nicht komplett um, ja du verlierst dadurch zb Muskelmasse, aber eine Muskelmasse die von Anfang an mehr war und wenn du trainieren würdest wüsstest du das Muskeln erhalten wesentlich leichter ist wie Muskeln aufbauen. DU implizierst das Trans und Cis-Frauen biologisch gleich sind

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wenn du dein Leben danach ausrichtest und 5x oder mehr die Woche trainieren gehst (das hat nicht mehr viel mit Spass zu tun) um an Wettkämpfen teilzunehmen reicht schon einer um das Ganze ad absurdum zu führen. (geschweige denn das ab einem gewissen Level auch noch ne Menge Geld im Spiel ist)

Ernst gemeinte Frage, machst du das mit Absicht? Man kann zu der ganzen Sport Sache ja die Meinung haben die man will aber ein richtiges Pronomen zu benutzen ist doch das mindeste an Respekt, welches man in so einer Diskussion erwarten kann.

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Alles gut ich versuch nur zu verstehen mit was für einer Userin ich es hier zu tun hab. Mir hätte von Anfang an klar seien sollen, dass du mit deiner Ansicht sehr festgefahren bist. Naja ich wünsch dir noch nen schönen Tag!

Es ist natürlich ein schwieriges Thema. Zum Beispiel auch Hannah Mouncey, die nicht in der Australian Football League der Frauen spielen darf und nun aber Handball spielt.

Die ehemalige US-Tennisspielerin Renee Richards hatte nach der Karierre das gesagt:

“Having lived for the past 30 years, I know if I’d had surgery at the age of 22, and then at 24 went on the tour, no genetic woman in the world would have been able to come close to me. And so I’ve reconsidered my opinion.” She adds, “There is one thing that a transsexual woman unfortunately cannot expect to be allowed to do, and that is to play professional sports in her chosen field. She can get married, live as woman, do all of those other things, and no one should ever be allowed to take them away from her. But this limitation—that’s just life. I know because I lived it.”
https://slate.com/culture/2012/10/jewish-jocks-and-renee-richards-the-life-of-the-transsexual-tennis-legend.html

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Naja das Problem ist eher, die Diskussion, inwiefern genetische Bevorzugtheit im Sport berücksichtigt werden soll. Eine eigene Liga für Menschen mit schnell kontraktierenden Beinmuskeln im Sprint. Ich meine, dass Sportler mit afrikanischer Abstammung einen scheinbar genetischen Vorteil haben, könnte man eventuelle aus der Zahl der Siege in Laufdisziplinen ablesen. Dürfen diese nun nicht mehr an den deutschen Meisterschaften oder so mitmachen ? Man kann ja genauso stumpf behaupten, dass, wenn sie erster Generation sind, dass sie nur Deutsche geworden sind, um den Wettbewerb zu unterwandern…

Zumal es einfach nicht so einfach ist, es gibt auch gebürtige Frauen, die haben auch so einen erhöhten Testosteronspiegel als andere. Testosteron und Östrogen sind so ähnliche Stoffe, die im Gleichgewicht stehen und einfach über eine Reaktion an einem Enzym umgewandelt wird. Je weniger man davon hat desto höher ist natürlich gegeben der Testosteronspiegel. Wie hoch nun der Hormonspiegel sein muss, dass sich männliche Geschlechtsorgane in der Schwangerschaft bilden ist auch nicht so ein scharfer Wert.

Man könnte nun die Sportlerschaft unterteilen in Menschen mit niedrigem, mittleren und höheren Testosteron. Aber so einfach ist das gar nicht, da es ja noch mehr Faktoren gibt, die man als unfairen genetischen Vorteil auslegen kann. Ich meine wieviele Männer größer 1.80 sind erfolgreiche Turner ?

Das führt halt in eine allgemeine Fairness-Diskussion, die sicher schon in der Philosophie stattfindet: Sollten alle die gleichen Start-Bedingungen haben und wenn nicht, dann werden die durch ungleiche Prüfungsformen ausgeglichen oder die ungleichen Start-Bedingungen werden akzeptiert und man gibt allen die gleichen Chancen ihr bestes zu geben.

Die Frage ist aber: Ist das alles so wichtig? Ist der sportliche Gedanke nicht, das man das Beste aus sich heraus holen will und nicht das Sammeln von Pokalen egal was komme. Ein zweiter Platz hinter einer Transgender kann genauso als Sieg gefeiert werden, wie eine Goldmedaille, nur hat man halt kein Gold um den Hals. Ich glaube das ist mehr ein Problem für die Zuschauer, die sich nur für die Gewinner und ihre Favos interessieren, als für die große Mehrheit der Sportler. Die meisten wollen sicher lieber 10. unter den Besten der Besten werden als Erster in der Liga der Menschen mit niedrigen Testosteron, was wahrscheinlich nicht mehr soviel Aufmerksamkeit bekommt, bei einer Dreiteilung des Sports (Frauen haben es jetzt ja schon recht schwer Aufmerksamkeit zu bekommen und dann verlieren sie noch ihre Leistungsträgerinnen…) Sport ist in erster Linie auch nur eine Unterhaltungsform

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Als Profisportler sollte man mit sowas klar kommen, weil ja 90% der Leute in dieser Position sind und sich dann eben nur diesen einen Fakt rauszusuchen, hat halt eher was von Willkür bzw. da steht ein anderes Problem dahinter.

Auch dein wissen um die Veränderung einer Person mit einer vollständigen Geschlechtsumwandlung und einer evtl. ständigen Hormonbehandlung, ist eher oberflächlich.

lässt sich den Hintern auf dem Sofa plattsitzend natürlich leicht sagen :stuck_out_tongue:

Wow ok, hätte ich nicht von dir gedacht. Das ist schon echt enttäuschend dass das kommt.

Warum du dich jetzt sofort persönlich angegriffen fühlst, kann ich mir nicht erklären.

Ja du hättest gerne eine klare eindeutige Entscheidung. Ich weise aber darauf hin das diese sehr schwer Fair zugestallten sein wird und man zurecht die frage stellen muss, was denn mit anderen Sportler ist mit natürliche körperlichen Vorteilen.

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Nur um auf die Frage ganz unabhänhig von Transwomen im Sport zu antworten: Ja. Im Profi-Sport bedeutet Erfolg nun mal Geld und damit Lebensunterhalt. Wurde bezüglich Doping-Diskussionen bei Olympia oft im Nachgang erzählt. Wenn dort Leute dann nachträglich disqualifiziert wurden, nützt es dir nichts, wenn man selbst im Halbfinal-Lauf knapp raus ist als 3. oder 4. Da geht es dann um Platzierungen für Förderungen, Unterstützungen und Sponsoren. Aber das ist dann halt wieder ein anderes Thema. Leider.

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