Dass sie lügen, glaube ich nicht, ich denke eher, die haben die Bugs nur noch nicht entdeckt. ^^
Warum auch immer scheint meine Spielweise in solchen Games Bugs magischen anzuziehen.
Das es keine/wenig Bugs hat, glaube ich daher erst wenn ich es selber gespielt haben.
Na, das schaut doch schon gleich viel besser aus! Auch wenn ich oft genug noch das Falsche drücke, weil das Interface und die Steuerung dann doch etwas weniger ähnlich zum ersten Teil sind als gedacht. Vom Wechsel von Heat zu Munition bin ich auch noch nicht ganz überzeugt. Auf der einen Seite ist es ganz gut, nicht mehr dauernd auf ein Meter achten zu müssen, auf der anderen Seite will ich auch nicht dauernd von meiner schönen Shotgun wechseln müssen. Ich hoffe, da kommt noch das eine oder andere Munitions-Upgrade.
Ansonsten scheint es, wie gewünscht, in so ziemlich allen anderen Aspekten ein Upgrade zu sein und die neuen Charaktere (außer Zaeed?) scheinen ganz okay zu sein. Wobei Garrus und Tali natürlich immer das Top-Duo sein werden.
Nachdem der zweite Teil so gut ankommt, dachte ich mir, gönne ich mir mal den Vorgänger, um den riesigen „Pile of Shame“ etwas zu reduzieren (und weil ich schon auch Bock hab, irgendwann den hochgelobten zweiten Teil zu spielen)…
Und Alter Falter…ist die Einstiegshürde riesig.
Die Tutorials mit dem Wall of Text sind mega abschreckend, vieles wird einem erst gar nicht erklärt (sowas unwichtiges wie „Schwert ziehen“ auf dem linken Steuerkreuz z.B…die Fackel auf dem rechten Stick hab ich dann noch später entdeckt ), das Speichersystem ist komplett aus der Zeit gefallen (wenn man nicht regelmäßig speichert, können schnell 1-2 Stunden an Spielfortschritt dahin sein…mit Pech auch mehr. Autosave gibt’s nur sporadisch), es gibt keine Current Gen Optimierung, das Knacken der Schlösser ist selbst bei leichten Schlössern unfassbar nervtötend, das UI ist null intuitiv, kleinteilig und teilweise mit arg kleiner Schrift & Symbolen versehen & die Kämpfe fühlen sich nicht gut an…
Aber trotz all der Unwegsamkeiten hab ich dann doch iwie Bock mich reinzufuchsen.
Die stimmige Musikuntermalung, die unverbrauchte, lebendige Spielwelt, ein RPG gänzlich ohne Fantasy-Elementen, die ordentliche Lokalisierung…ist in der Form dann auch einzigartig und holt mich iwie ab, obwohl ich eigentlich kein großer Mittelalter-Fan bin. Mal gucken, wie lange mich das Spiel bei der Stange hält, aber noch übertrifft die Lust auf mehr die Genervtheit
Ich mochte es sehr (nach dem Patch, dass man das Spiel jederzeit unterbrechen kann). Es ist dafür da, dass man sich gut überlegt was man macht und vllt auch einfach mal damit lebt, wenn etwas nicht klappt. Später hat man eh genug Geld für Retterschnaps oder kann es selbst herstellen. Hätte daher meinetwegen optional noch härter sein können. Der Schwierigkeitsgrad ergibt in dem Setting für mich auch Sinn, daher hat der Hardcore-Mode das Spiel für mich noch einmal besser gemacht. Da war zusätzlich Auto-Save deaktiviert und Retterschnaps teurer, glaube ich.
Ich zocke übrigens gerade Soul Reaver 2 Remastered. Das nenne ich ein beschissenes Speichersystem. Gestern musste ich fast ne Stunde länger zocken, als ich wollte, weil ich nicht mehr aus dem dämlichen Dungeon herausgekommen bin und nicht den Fortschritt verlieren wollte. Daher musste ich ihn erst abschließen und dann noch zu dem nächsten Speicherpunkt latschen. Junge ey
Ich merke das grade an Death Stranding. Automatisch gespeichert wird da nur wenn man an einem Center ankommt. Wenn ma aber halt 40 Minuten unter schwierigsten Bedingungen über Stock und Stein klettert, hab ich mir angewöhnt nach jedem kleineren Erfolg zu speichern, falls ich doch mal die Klippe runter falle
Mir macht es manchmal mehr Spaß, wenn ich was zu verlieren habe. Fallout 4 im Survival-Mode (Ok, die gelegentlichen Abstürze waren dafür mindestens doppelt nervig), X-COM 2 im Ironman-Modus. Das waren so geile Erlebnisse. Oder jetzt speziell bei Kingdome Come Deliverance regt es einen an, alternative Wege zu finden. Ich habe es geliebt das Teil als Roleplay zu spielen. Ich würde auch nicht blind in ein Banditenlager rennen und alle abstechen. Also überlegen, lohnt es sich jetzt überhaupt, also wie ist das Gewinn/Verlust/Risiko-Verhältnis. Vllt erstmal die Lage erkunden, wie viele Gegner sind es, wie sind sie ausgerüstet, wie Patrouillen sie, vllt bis Nachts warten, wäre Gift eine Möglichkeit usw. Das macht mir einfach viel mehr Spaß, als abspeichern und Trial and Error bis es klappt. Gilt jetzt auch längst nicht für jedes Spiel, aber hier schon. Oder auch die fehlende Schnellreise im Hardcore Mode fand ich super. So musste man sich mehr Gedanken machen, welche Route ist jetzt sinnvoll, in welcher Reihenfolge erledige ich Aufgaben, gibt es evtl zeitkritische Sachen, die ich beachten muss usw. Ist natürlich alles Geschmackssache, aber bei mir hat das Game so viele richtige Knöpfe gedrückt, dass ich es zu meinem absoluten Lieblingsspielen zähle. Da hat das Speichersystem für mich eben auch gehörig Anteil dran.
Edit:
Trotz meines abfeierns würde ich den Hardcore Mode nur empfehlen, wenn man es sich vorher ganz genau überlegt hat, besonders für den ersten Run. Das mit Abstand fieseste sind nämlich meiner Meinung nach die fehlenden Orientierungshilfen. Versuch dich mal nachts im Wald zu orientieren, ohne markante Wegpunkte und Sonne.
Ist bei mir auch sehr schwankend, je nach Phase. Bin immer sehr dankbar, wenn ein Spiel sowas anbietet und es mir gelingt, dieses Angebot dann auch anzunehmen - gerade weil das so selten zusammenkommt (entprechendes Game und passende Stimmung).
Bei Kingdom Come ist bei mir der Funke bisher noch nicht übergesprungen, aber was du beschreibst kenne ich auch von anderen Titeln.
Ja, absolut. Bei mir ist es am ehesten so, wenn die Spiele Survival Aspekte haben. Daher haben mich zB bei KCD diese Eintöpfe überall mega gestört. Da wäre weniger viel mehr gewesen. Oder bei Soul Reaver 2 nerven mich gerade so Sachen wie fehlende Schnellreise und Speichern, weil es weder groß was zu Entdecken, noch was zu Verlieren gibt. Hängt immer sehr vom Spiel ab.
Nun den Story-Modus in „WWE 2K24“ abgeschlossen und in FC6 die beiden Flugstrecken erfolgreich absolviert, auch wenn das mehr Bruchpilot statt Kampfflieger war. Und der blöde Buggy musste natürlich kurz vor 'm Ziel noch in einem Straßengraben feststecken, worauf ich es in den letzten Sekunden noch durch geschafft habe.
Ich bin grundsätzlich interessiert, aber der erste Teil macht es für mich immer noch madig.
Den hab ich dreimal angefangen und dreimal gefrustet abgebrochen.
Vielleicht hole ich mir Kingdom Come irgendwann mal im Doppelpack für den PC und mach mir ein paar Mods drauf, die mir das Schlösser Knacken ersparen, das Kämpfen vereinfachen und mich einfach nur speichern lassen, wann und wie ich will.
Auf der Konsole war Kingdom Come für mich absolut unspielbar.
Richtig kompetentes rundenbasierte Strategiespiel im Sinne von X-COM. Als WH40k Fan kann man vielleicht etwas über den Comic Stil der Cut Scences meckern, weil die ein wenig niedlich aussehen. Ist jetzt aber kein großer Knackpunkt. Wad mir sehr gefällt, dass es keine Trefferwahrscheinlichkeit gibt. Einzig die Deckung entscheidet, ob man weniger oder keinen Schaden bekommt. Neben den Space Marines gibt es noch andere Fraktion, die Einheiten bereit stellen, was die Anzahl der unterschiedlichen Einheiten noch einmal erweitert. Allerdings gibt es bei den 4-5 verschiedenen Klassen, die man unterschiedlich skillen kann.
Auf dem Schlachtfeld fühlt sich alles schön wuchtig an, bei den Warp Surges bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich die mag.
Wer X-COM und WH40K mag, dem kann ich das Spiel empfehlen.
Ich bin allerdings auch erst ziemlich am Anfang des Spieles. Über das Late Game kann ich leider noch nichts sagen.
Hatte mir letztes Jahr den ersten Teil für nen 5er geholt, aber nicht lange gespielt. Vielleicht geb ich ihn noch mal ne Chance und das wird so ein „liebe auf den zweiten oder dritten Blick“-Kandidat.