Welchen Film habt ihr als letztes gesehen? II

:beanomg: :beansad:

War halt ne nette kleine Geschichte eines abenteuerlustigen Mädchens. Die Buchvorlage (von 1952) hat ja schon mehrere Umsetzungen bekommen und Miyazaki wollte seit 40 Jahren eine eigene machen, er hat dann das Drehbuch (mit)geschrieben.

Ich mag auch besonders die Musik von Cécile Corbel. Sie hat sogar die japanische Version vom Titelsong selbst eingesungen.

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Dass es eine Vorlage gibt, war mir nicht bewusst.
Aber zu langatmig fand ich es tzd. Und in dem Background dann auch nicht wirklich abenteuerlich genug.

Mit „Erinnerungen an Marnie“ für mich einer der schwächsten Ghiblis leider :confused:

Spider-Man: Far from Home

Gefühlt ist es gerade mal eine Woche her, seit ich “Avengers: Endgame” gesehen habe und nach einem dermaßen pompösen Feuerwerk an Action, Setpieces, Superhelden und ikonischen (letzten) Charaktermomenten habe ich mich gefragt, ob “Spider-Man: Far from Home” nicht von vornherein mit einem Handicap starten wird. Das Erbe von “Endgame” wiegt schwer auf den Schultern von Spidey und obendrauf hat dieser Film die Aufgabe, als Fortsetzung von dem beliebten ersten Teil “Homecoming” zu überzeugen. Ist “Far from Home” nun also ein starker zweiter Spider-Man-Film oder doch ein uninspirierter Aufguss , bei dem man sich das Kinoticket lieber spart?

Die Geschichte des “Homecoming”-Nachfolgers setzt einige Zeit nach den Ereignissen aus “Endgame” an. Peter Parker (Tom Holland) ist zurück auf der High School und versucht, ein normales Teenager-Leben zu führen. Zusammen mit Kumpel Ned (Jacob Batalon) werkelt er an einem Plan, wie er Michelle aka. MJ (Zendaya) für sich gewinnen und gleichzeitig ein paar ruhige Wochen abseits der Verpflichtungen als Superheld verbringen kann. So kommt Peter die anstehende Klassenfahrt nach Europa ganz recht. Doch dann ist da noch Nick Fury (Samuel L. Jackson), der Peter so gar keine Ferien gönnen will und ein neuer Superheld mit dem Namen Mysterio (Jake Gyllenhaal), der auf die Partnerschaft mit Spidey angewiesen ist. Statt Entspannung kommen auf Peter also erneut turbulente Zeiten zu.

Das Schöne an den “Spider-Man”-Filmen ist, dass sie wesentlich leichtfüßiger, verspielter und humorvoller daherkommen als die großen, beinahe erdrückenden “Avengers”-Epen. “Far from Home” hat zwar eine sehr vielschichtige Story, präsentiert sich aber in erster Linie als charmante Eurotrip-Teenie-Komödie. So fokussiert sich die erste Stunde größtenteils auf Peter Parker als High-School-Schüler, der einem Mädchen seine Gefühle offenbaren will. Natürlich kommt es dabei zu allerlei peinlichen Situation, schrägen Momenten und unerwarteter Konkurrenz. Der mächtige Avenger ist somit am Ende des Tages ein recht gewöhnlicher 16-jähriger Junge, der die Pubertät noch nicht ganz hinter sich hat. Dieser Teil des Films hat mir besonders gut gefallen, weil “Far from Home” sich in diesem Abschnitt äußerst sympathisch und stellenweise überraschend witzig zeigt. Es sitzt zwar nicht jeder Gag, weil Marvel hier und da mal wieder Quantität vor Qualität stellt, aber insgesamt hat mich die erste Hälfte sehr gut unterhalten.

Tom Holland macht in seinem zweiten “Spider-Man”-Film erneut eine sehr gute Figur und zeigt, dass er auf diese Rolle nach wie vor Lust hat. Doch auch der Cast rund um Spidey weiß zu überzeugen. Peters Mitschüler sind zwar die gewohnten High-School-Stereotypen, fallen aber nicht negativ auf, da sie zur richtigen Zeit eingesetzt werden und Spider-Man mit fiesen Sprüchen und klasseninterner Konkurrenz erden. Als Neuzugang zum bekannten Cast ist an dieser Stelle Jake Gyllenhaal zu nennen, der hier den geheimnisvollen Fremden spielt und insgesamt eher stoisch und kumpelhaft auftritt. In meinen Augen ist Herr Gyllenhaal eine große Bereicherung für “Far from Home”, da er stets das repräsentiert, was Peter sein will und als zweite Tragsäule des Films fungiert, damit Spidey den ganzen Superhelden-Kram nicht alleine bewerkstelligen muss. Ich verstehe aber auch die Leute, die sagen, dass Jake Gyllenhaal im letzten Drittel mit seinem Schauspiel ein wenig über’s Ziel hinausschießt. Für mich ist es jedoch eher Marisa Tomei als Tante May, die ein wenig zu cool, fesch und sorgenfrei auftritt.

Audiovisuell ist dieser Film leider nicht ganz so rund geworden. Ich mag die wuchtigen Explosionen, die Soundeffekte von diversen Flugobjekten und Gadgets und die unterschiedlichen Klangkulissen, die jeweils ein anderes europäisches Land vorstellen. Gleichzeitig finde ich die CGI-Effekte ziemlich mau. “Far from Home” hat ein paar Einstellungen und Sequenzen, die für mich nach straight out of CGI hell aussehen. Man erkennt öfters den Green-Screen-Hintergrund, Spidey fehlt es in mehreren Shots an Haptik und Schwere, viele Körperbewegungen kommen zu flüssig daher und manche Explosionen bzw. Schussgefechte wirken wahnsinnig unecht. Bei der Tricktechnik muss man teilweise schlucken, wobei “Far from Home” zum Glück keine dermaßen unangenehmen CGI-Pieks hat wie z.B. ein “Black Panther”.

Zurück zum Positiven. Der zweite “Spider-Man”-Film von Regisseur Jon Watts bietet Spidey-Fans einen tollen Mix aus dem klassischen “Aus großer Kraft folgt große Verantwortung”-Dilemma, frechen One-Linern, mehreren Spider-Man-Anzügen, Identitätskrise, Spinnennetz-Action und einem bekannten Widersacher. Alle Zutaten für eine starke Fortsetzung sind also da und ich finde, dass “Far from Home” daraus etwas Schönes zubereitet. Mysterio wirft einige Fragen auf, über die es wert ist, diskutiert zu werden. Peter muss sich nach “Endgame” charakterlich neu ausrichten und wird regelrecht gezwungen, erwachsen aufzutreten. Und dann ist da noch die alte Frage, wie Spider-Man seine wahre Identität geheim halten soll, wenn er sich zu einem Mädchen hingezogen fühlt oder immer wieder durch Bedrohungen aus seinem Schulalltag herausgerissen wird. Damit mangelt es “Far from Home” definitiv nicht an Themen oder Substanz.

Leider ist es aber wieder das letzte Drittel, das ich auch bei diesem Marvel/Sony-Film kritisieren muss. Für mich ist es unbegreiflich, warum so ziemlich jeder Film der Marvel Studios ein überbordendes CGI-Finale braucht. So ertrinkt auch “Far from Home” in unübersichtlichen CGI-Effektegewittern, knallt mir eine Regebogen-Farbpalette an digitalen Spielereien um die Ohren und setzt auf ein Over-the-Top-Finale, das sich mit der ersten Filmhälfte beißt. Vielleicht ist Marvel (oder Sony?) nicht kreativ genug, um einen anderen Ausgang zu inszenieren, aber ich kann diese CGI-Schlachten nicht mehr sehen. Sicher, hier und da gibt es eine interessante Choreo oder eine coole Kamerafahrt, aber in seiner Gänze lässt mich dieses CGI-Feuerwerk komplett emotionslos zurück.

Alles in allem hat mir “Far from Home” aber gut gefallen. Ich hatte vor allem in der ersten Hälfte viel Spaß und mochte die ganze Charakterkonstellation. Außerdem spricht dieser Film ein paar aktuelle Themen an und setzt mit Tom Holland und Jake Gyllenhaal auf zwei Schauspieler, die hier hochmotiviert agieren und für schöne Momente sorgen. Lediglich die gewohnte Bürde eines Superheldenfilms und das betäubende CGI haben Marvel bzw. Sony immer noch nicht im Griff, sodass “Far from Home” leider mit ein paar unschönen Ecken und Kanten daherkommt.

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Soeben: Arrietty - Die wundersame Welt der Borger. Was für ein wunderschöner und leicht melancholischer Film. Eine kleine aber feine Geschichte in - wie gewohnt bei Ghibli - hervorragender Animation und mit einem tollen Soundtrack. So klein Arriettys Welt ist, so detailreich ist sie auch. Von den Briefmarken als Gemälde an der Wand, über die Ohrringe als Kletterhaken bis zur Teekanne als Schiff in die Freiheit. Der Film hat den kleinen Jungen in mir geweckt, der damals nicht oft genug Kleiner König Kalle Wirsch hören konnte. 9/10 und ein :heart:

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Spider-man: homecoming

Kann alles was ne Spinne kann, dieser spinnen Mann, nur keine Eier legen. Enttäuschtend!

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Will ja auch jeder sehen, wie Mary Janes Bauch in der Schwangerschaft aufplatzt und 10.000 kleine Spinnen rauskriechen :beansweat:

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Was meinst du mit originalstimme? englische, also original-original? :smiley:
Weil ich muss sagen, auf deutsch klingt seine übliche stimme (1&2 und co, nicht 3, wie @Morissa sagt) schon sehr badass, auf english klingt sie normaler :smiley:

Eigentlich Apocalypse Now am Montagabend im Final Cut und das erste Mal im Kino für mich. Aber über den Film wurde ja schon einiges gesagt, deswegen sag ich lieber was zu Apollo 11, den ich am Sonntag davor im Kino gesehen habe.

Die Doku zeigt ausschließlich Originalmaterial und es gibt keinen modernen Audiokommentar. Das Bildmaterial besteht zum Teil aus vorher unveröffentlichten 70mm-Aufnahmen, die wirklich unglaubliche Qualität haben. Ich bin mehr oder weniger zufällig über die Doku gestolpert und war extrem beeindruckt von den Bildern und der Intensität des Films. Wer die Chance hat, das noch im Kino zu sehen, sollte es nicht verpassen.

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Ganz grob gesagt: Ein Action-thriller mit ein paar elementen aus Bourne, Wheelman und Drive.

Damn, was der Grillo da so raushaut. Re-speck!
Erst Wheelman,

der n richtig packender Film war, der fast wie ein Kammerspiel gewirkt hat, da er fast nur in einem auto gespielt hat. Dann in der Zwischenzeit „Fight World“, bei dem er sich reingehängt hat (auch auf Netflix), da der Grillo sich sehr für Kampfsport interessiert. Und jetzt Point Blank bei dem auch Anthony Mackie die Hauptrolle spielt (kennt man vl. schon aus Black Mirror und Avengers, der neue Cap bzw. der Jetpack-man mit den Flügeln :ugly:)

Wheelman und jetzt Point Blank.
Beide Filme sind keineswegs „10/10“-filme.
Aber man merkt beiden Filmen immer an, dass sie mit viel Herzblut und auch mehr als genug Können hinter und vor der Kamera gedreht wurden.
Bei Wheelman war die Story interessant, knifflige Sachen (wie z.B., dass der Film zum Großteil im Auto stattfindet) wurden geschickt gedreht, kreativ mit eingebaut. Action wurde klein gehalten aber hart und knackig inszeniert.

Hier auch. Ich sag nur: Die Prügelszene in der Waschstraße. Kreativ gemacht, klein gehalten, und dafür ordentlich solide und sauber durchexerziert. Sowas mag ich :smiley:
Muss nicht immer ne krasse Materialschlacht sein. Kreativ und solide im kleinen Stil, dafür bin ich immer zu haben.


Hierzu sei noch gesagt: Der Film ist ein Remake des französischen Films von vor knapp 10 Jahren. Inwieweit sich die beiden Filme ähneln oder gleichen kann ich nicht genau sagen.

Point Blank mag nicht so rundum poliert bis ins kleinste Detail sein und nicht so krass gute Qualität haben wie zum Beispiel Triple Frontier, der auch auf Netflix ist. Aber Point Blank hat eben keinen Charlie Hunnam, keinen Ben Affleck, keinen Pedro Pascal und keinen Oscar Isaac.
Dafür hat Point Blank einen Frank Grillo, der sich hammerhart ins Zeug legt, einen Anthony Mackie der auch sein Bestes gibt, das respektier’ ich einfach.

Und für das, was er sein will :fuerdaswasesseinwill:, ist Point Blank echt n guter Streifen, Hut ab! :smiley: Kann man sich geben, wenn man grad Bock hat auf nen echt solide gemachten Action-thriller auf Netflix, der nicht allzu fordernd und dennoch gut erzählt, gefilmt und produziert ist. Macht Spaß, und kann man sich sehr gut geben. Man muss nur akzeptieren, dass der Film ab und zu ein wenig im Erzähl-ton variiert. Mal ernster, mal lustiger, und auch ein eher skurriler charakter tauchen auf. Fand ich aber nicht schlimm, sondern sehr unterhaltsam. Hat dem Pacing gut getan und das ganze unterhaltsam inszeniert.

Find ich toll, dass Frank Grillo sich so reinhängt und für B-(Netflix)-Filme solide Action abliefern möchte. Denn das schafft er auch, und zwar so richtig :smiley: Prügeleien, Verfolgungsjagden zu Fuß und mit dem Auto, schön inszenierte Shots die auch mal länger Dauern, knackige Action, der bietet einiges.


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Achso, hatte noch nichts davon gesehen, dachte das wäre ein Remake von dem alten Lee Marvin-Film.

Überhaupt nicht, null :smiley:
Dafür ein remake von nem französischen Film mit gleichen namen aus 2010.
Den zieh ich mir evtl. auch noch rein, dann hab ich n direkten vergleich.

Ja, seine eigene Stimme eben^^ Also das englische Original.

Soviel mit Grillo hatte ich bisher nicht gesehen, aber in den Avengers-Sachen und Warrior als Trainer mochte ich ihn ziemlich.
Wheelman steht sogar auf meiner Netflix-Liste.

Ernest & Célestine
einer der schönsten Zeichentrickfilme die ich kenne. Der Pastell-Look mit den nicht ausgemalten Rändern passt perfekt zur Geschichte die der Film erzählen will. Der Humor ist on point. Die Synchronsprecher Hartmut Neugebauer (John Goodman) und Paulina Rümmelein (Arya Stark) machen einen super Job und bringen richtigen Charme in den großen Bären Ernest und die kleine Maus Célestine.

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Also Wheelman kann ich voll empfehlen, den kann man echt super wegschauen :smiley:
mir ist grad aufgefallen, der hat auch in Wolf Warrior 2 den Bösewicht gespielt.

der Regisseur in dem ist ja Wu Jing. also der, den Donnie Yen in Killzone SPL gelegt hat :smiley:

Nur Gott kann mich richten

Hab im Vorfeld schon ein paar gute Sachen gehört gehabt und wurde bestätigt. Schöner dreckiger Untergrundthriller. Das es sich dabei um einen deutschen Film handelt, der ziemlich günstig war, muss man selbstverständlich nochmal betonen, denn das würdigt die Leistung noch mehr.

Zum Ende hin lässt er dann ein wenig nach, es bleibt dennoch eine runde Nummer.

4/5

Fahrenheit 11/9

Dank Dennis drauf aufmerksam geworden und den Film auf prime gesehen.
Für mich informativ und unterhaltend gewesen, gleichzeitig war ich mir zwischendrin nicht sicher, ob sich die Doku ernst nimmt oder ab das einfach pure Satire ist, aber das ist wohl der Handschrift von Michael Moore geschuldet. Die Flint Sache mit dem Trink-Wasser, die Dennis auch in Kino+ erwähnte, fande ich krass und habe ich in der Doku zum ersten mal gehört.

Allgemein waren von der Erzählweise der Doku schon einige gute Kniffe bei: Hier die Wahl zum neuen Präsidenten und den Wahlparties von Clinton und Trump am Wahlabend. Hatte was vom G20 Gipfel in Hamburg als N24 Beethovens Ode an die Freude im Splitscreen mit den G20 Protesten übertragen hat.

Was aber offensichtlich ist und scheinbar auch die Intention der Doku war: Es ist eine Anti-Trump Doku, die natürlich passend zum bevorstehenden Wahlkampf veröffentlicht wurde. In der Doku wird Trump offensichtlich mit Hitler verglichen und es wird ihm eine Love-Interest mit seiner Tochter vorgeworfen. Ob und wieweit das stimmt mag ich nicht zu beurteilen, wir wissen alle, wie etwas zurecht geschnitten werden kann, dennoch bekommt man bei den Szenen ein abstoßendes Gefühl.

Eine Sache noch: Entweder ging es nur mir so oder das war pure Absicht von der Doku: Die Flint-Thematik mit dem Wasser geschah unter Obamas Präsidentschaft, das wird später auch offensichtlich, wenn man Szenen von ihm in Flint sieht, wie er an dem verseuchten Trinkwasser nippt. Über weite Strecken der Doku dachte ich aber, dass es unter Trumps Präsidentschaft geschehen ist, weil dieses Thema plötzlich eingeschoben wird und es vorher nur um Trump und Clinton ging. Der Name des Präsidenten wird dann erst im späteren Verlauf genannt. @DennisH Ging es dir auch so oder habe ich einfach nicht richtig aufgepasst? Hatte hier das Gefühl, dass man dem Zuschauer lange Zeit verklickern wollte, dass Trump hierfür verantwortlich ist bevor dann am Ende die richtige Auflösung kommt, man sich bis dahin aber schon ein negatives Trump-Bild aufgebaut hat.

Fazit: Unterhaltsame Doku, die man aber auf jeden Fall hinterfragen sollte und sie nicht als Doku wahrnehmen sollte, da sie sehr wertend ist. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

3,5/5

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Simon auf jeden Fall. :ugly:

Der König der Löwen 2019 (OV)

Zunächst einmal ich bin nicht mit so einer negativen Einstellung ins Kino gegangen, wie sie manch einer hier gegenüber dem Film hat. Letztlich komme ich mit gemischten Gefühlen aus dem Kino.
Handwerklich sieht der Film wirklich beeindruckend aus. Wer da sagt, das sei hässlich gemacht, dem empfehle ich mal einen Besuch beim Optiker.
Die Handlung ist natürlich aus der Zeichentrickvorlage bekannt und wird hier nur dadurch verlängert, das manche Szenen etwas länger gehen. Das funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht. Die eigentliche Handlung ist dann so eine Sache, natürlich kann sie kaum schlecht sein, sonst würde sie ja schon im Zeichentrickfilm nicht funktionieren und tatsächlich gibt es Momente, die auch hier wirklich gut funktionieren (gerade die Momente zwischen Simba und Mufasa) und dieses nennen wir es mal Gänsehautgefühl erzeugen. Aber es gibt auch Momente, die zumindest für mich auch eindeutig nicht den Impact des Originals haben. Da merkt man halt doch auch den Vorteil den Zeichentrick einfach hat, dass man durch Überzeichnung auch mal mehr Emotionen erzeugen kann.

Des Weiteren gibt es auch bei den Charakteren Veränderungen mit denen ich mal mehr und mal weniger Glücklich bin. Scar fand ich tatsächlich ziemlich gut umgesetzt, der wirkt wirklich ziemlich bedrohlich, genauso wie die Hyänen, welche mir gut gefallen haben. Die wirken jetzt auch Furcht einflößender. Timoon und Pumba fand ich ganz okay, jedoch gar nicht zufrieden bin ich irgendwie mit Rafiki. Einer der besten Charaktere des Originals und hier, na ich weiß nicht.
Kurz noch ein paar Worte zur Musik. Natürlich hat man die bekannten Lieder aus dem Original und manche funktionieren besser als andere. Circle of Life ist immer noch ein großartiges Lied. Bei “I can’t wait to be king” hat man einen interessanten Ansatz gefunden, denn natürlich bilden die Tiere hier keine Pyramide. Gar nicht funktioniert hat dafür das Lied von Scar. “Can you feel the Love tonight” müsste ich noch ein bis zweimal hören, um mich zu entscheiden. Es gibt ein neues Lied von Beyonce, welches zumindest für mich nicht nur nicht gut klang, sondern auch nicht so wirklich zum Film gepasst hat.
Aktuell bin ich vom ersten Gedanken bei 6-7/10

Zum Vergleich, das Original ist für mich eine 10/10
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Film an mir wachsen wird.

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Spider-Man: Far from Home 2019

Hatte Spaß mit dem Film im Kino kannte bereits etwas von der Figur Mysterio.
Man hat versucht zu zeigen wie Peter Parker über sich hinaus wächst in den zwei Szenen mit den Illusionen und wie er die im Endkampf überwindet was für mich nicht so gelungen war.

Die Liebes Geschichten fand ich am besten Gestaltet.
Sowohl von Peter und seinem Freund.

Action war auch gut wobei ich immer im Hinterkopf hatte das Spider-Man mit seinen Fäden gegen diese “Elemente” nichts ausrichten kann.
Er halt nur die Möglichkeit hatte andere Sachen auf die zu werfen. Ich bin mir ohne Kenntnisse der Comics sicher das es da schon bessere Möglichkeiten gab wie er solche Gegner bekämpfen konnte.

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König der Löwen (2019)

Da ich nicht so viel mit dem Original verbinde waren meine Erwartungen jetzt nicht besonders hoch aber auch nicht besonders niedrig. Ich muss aber sagen, dass ich die 2019 Version doch ganz gut fand besonders Scar und die Hyänen haben mir super gefallen. Im Zeichentrickfilm wirkte Scar auf mich immer irgendwie sympathisch und „verschmitzt“ während ich ihn hier als wirklich fies und ekelhaft empfand.

In meiner Erinnerung ist die alte Version etwas pointierter und leichter und gefällt mir wahrscheinlich immer noch etwas besser als die aktuelle aber wenn ich beiden eine Wertung geben müsste würde ich dem Zeichentrickfilm wahrscheinlich 4/5 Sternen geben und dem 2019er Film 3,5/5.

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