Welchen Film habt ihr als letztes gesehen? IV

Das Lied fand ich auch gut.

Die Szene mit der Nase war das härteste, was ich dieses Jahr gesehen habe. Scheiß auf das mit den Augen, den Zehen und dem Bandwurm, aber das mit der Nase…Junge, da hat’s mir alles zusammengezogen. :simonhahaa:

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Bei mir hat der Film die richtigen Knöpfe gedrückt und da ich mit der Figur Mitleid hatte, fand ich die genannten Szenen alle hart anzuschauen. Aber, wenn ich bedenke, wie sich schon so ein relativ leichter Jab auf das Nasenbein anfühlen kann :eddyugh:

Troll 2 (Netflix)

Das war gar nichts, irgendwie haben diesmal die Figuren gar nicht überzeugt und es wollte zu viel Godzilla und King Kong gemacht werden.

Aussehen tut der Film aber immer noch sehr gut.

Also der Troll muss wohl nicht Atmen oder kann lange die Luft anhalten, da er ja den See überlebt hat und dann versucht der eine Troll den anderen zu ersäufen?!

Vor allem:

Der gute Troll kann ja mal garnix und bekommt vom bösen Troll jedes Mal auf’s Maul bzw. unterliegt dem eindeutig.

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Troll 2 von 1990? Das ist doch wohl der geilste Trash-Shit aller Zeiten. :beanjoy: Ich hab den so gefeiert.
EDIT: Oh, ich seh grad, da gibts auch einen Film von 2025. Sehr verwirrend. :smiley:

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Ich hatte auch erst diesen Film im Kopf und mich beim lesen dann gewundert. :beanlul:

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Was hast du da für eine Fassung angeschaut? Es gibt doch da in den Extras den Extended Cut schon ausprobiert? Anmerkung ich habe die Blu-ray nicht aber ich weiß es. Durch diesen Eintrag
OFDb - Mission Adler - Der starke Arm der Götter (1991) - Blu-ray Disc: Splendid Film (Legacy Collection)

:beanthinking:

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Da hast du den zweiten Teil verlinkt. Auf der Blu-ray vom ersten Teil den ich geschaut habe, ist die normale uncut Fassung drauf, 98 Minuten lang.

Ach ja. Davon gibt es meines Wissens nur die HK Fassung. Dann ist das echt Mies :beansad:

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Good Boy auf Shudder

The goodest of boys! Indy verdient wirklich alle Auszeichnungen. Alle!

Sonst konnte der Film bei mir schon eine gewisse Spannung aufbauen und das Ende machte mich tatsächlich betroffen.

8/10 mit :herz:

The Hobbit (M4 Cut)

Eigentlich ist mein letzter Rewatch der Trilogie noch gar nicht so lange her, aber mir war etwas langweilig und da hab ich mich dran erinnert, dass ich beim letzten Mal schon diesen Fan-Edit, der die Trilogie auf einen knapp vierstündigen Film, der näher an der Buchvorlage sein soll, runterdampft, schauen wollte und hab das endlich auch gemacht.

Nun, ich bin leider etwas zwiegespalten. Wie ich in meinem Post zum vorherigen Rewatch bestimmt erwähnt hab, bin ich ja jemand, der mit der ganzen Trilogie weniger hart ins Gericht geht als es üblich zu sein scheint. Warscheinlich einfach, weil es mehr von dieser fantastischen Welt ist. Wobei ich natürlich auch der Meinung bin, dass drei Filme einfach zu viel war und man locker ein paar Sachen hätte kürzen oder ganz streichen können (Love Triangle hust), aber dieser Edit war mir dann doch etwas zu engagiert. Der Ansatz war auf jeden Fall gut, aber es gab dann doch ein paar Momente, wo es mir etwas zu hastig ging und es mich kurz rausgerissen hat.

Kann man sich definitiv mal anschauen, wenn man noch an dieser Trilogie interessiert ist, aber drei Filme nicht braucht, persönlich bin ich beim nächsten Mal aber warscheinlich wieder bei den richtigen Filmen (und überspringe das große Battle™ :beanjoy:).

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Blade

Im Zuge der aktuellen Film-Themen-Challenge geschaut, aber dann wieder daran gedacht, dass Udo Kier ja nur eine Nebenrolle hat. Man merkt den Effekten immer stärker das Alter an (wobei der Tod von Dragonetti immer noch gut inszeniert ist). Und dass das Budget nicht das höchste war. Die Auftaktsequenz hat bestimmt ordentlich Geld verschlungen, so dass bis zum Finale von Blade lediglich Familiars beseitigt werden (da sich diese nicht wie Vampire auflösen).

Im Großen und Ganzen macht der Film auch heute noch Spass, wobei ich den so oft geschaut habe, dass man sich eher auf die ganzen Filmfehler konzentrieren kann (und davon gibt es reichlich).

Der Graf von Monte Christo

Die neuste Neuverfilmung bei Prime Video. Erfindet das Rad halt nicht neu, weil es „nur“ eine weitere Adaption des Romans ist und wenn man die Verfilmung mit Richard Chamberlain schon oft gesehen hat (lief immer auf ZDF, wenn ich mich richtig erinnere), weiß man im Groben was passiert. Ist halt sowas wie der klassische Rache-Plot. Immerhin sieht diese Verfilmung schick aus. Kann man also machen, wenn man drei Stunden nichts anderes vor hat.

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Stromberg

Das war so unterirdisch

Grad frisch aus:

The World of Hans Zimmer - New Dimension (Kino)

:beanfeels:

Das war gerade ein tolles Erlebnis. In den ersten Minuten war ich skeptisch, warum man das in so ner doofen Mehrzweckhalle machen muss, Konzerthaus wär doch schöner. Aber das ist alles klar auf Spektakel ausgelegt, mit Leinwand, Lichteffekten und sogar bisschen Feuer. Dazu gab’s genug Tontechnik für die Aufnahme, dass man von der Akustik der Halle absolut nix mitbekommt. :beanjoy:

Aber als Konzertfilm war es mMn fantastisch. Der Sound war richtig gut, hat die Konzertatmo toll eingefangen, ich hab mich teilweise wie vor Ort gefühlt. Dabei hab ich noch kein einziges Zimmer-Konzert besucht. :sweat_smile:

Die Songauswahl war auch eine gute Mischung, von den Filmen, aus denen was gespielt wurde, gab es immer Medleys von verschieden Stücken, um ein Gesamtbild zu erzeugen. Leider war mir der Sound beim „Afrika-Part“ komischerweise nur da etwas zu laut und es hatte mehr was von Krach. :confused:

Aber sonst echt top. Allein die Musik hat Emotionen hervorgeholt, die gelegentlichen Umschnitte auf einzelne Personen im Publikum, denen man angesehen hat, wie bewegt sie gerade sind (die ganze Palette von freudig über Ergriffenheit bis zu feuchten Wangen) taten ihr übriges.

Und die Musiker erst. Es reißt einfach noch mal so viel mehr mit, wenn man sieht, wie die Künstler selbst mitgehen oder bei ihnen selber die Tränen kullern von dem, was sie spielen. Bei Interstellar und Inception waren dann bei mir auch alle Schleusen offen. :beanfeels:

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Sentimental Value

Feines Gefühlskino. Joachim Trier befasst sich der Beziehung zwischen dem Vater Gustav (Stellan Skarsgård), der sich damals von seiner Frau trennte, Norwegen verließ und seine Karriere als Regisseur voran trieb, und seinen beiden Töchtern (Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas), welche vom Vater entfremdet sind. Besonders Nora (Reinsve) hat ihre Probleme und lehnt auch das Skript des Vaters für seinen letzten Film ab. Ein emotionaler Film, der hat mich gepackt. Inga Ibsdotter Lilleaas hat weniger große Szene, aber spielt die Rolle als kleine Schwester gut. Das eine Gespräch zwischen Nora und Agnes, wieso sie so sind wie sie sind und wieso Agnes ihr Leben besser im Griff hat. :cry:

Sentimental Value hat mich wiederum erinnert The Worst Person in the World nochmal zu sehen. Renate Reinsve strahlt so viel aus, ihre Gesicht, ihre Augen in den Szenen. Stellan Skarsgård mit einer großartigen Rolle und Performance. Der Film hat auch zwischendurch seine lustigen Passagen, wenn Gustag seinem Enkel zum 7-jährigen Geburtstag schön ein paar DVDs schenkt. Einfach mal Piano Teacher und Irreversible. :sweat_smile:

Edit: Elle Fanning hat noch weniger zu tun um herauszustechen. Hat aber auch eine schöne Szene.

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Stromberg - Wieder alles wie immer

Hhmm… Bis auf Ulf und Schirmchen war eigentlich nichts wie immer. Tanja und Ernie haben sich weiterentwickelt und Stromberg selbst wirkte teilweise wie einer der Fans die vor dem Studio warteten. Lustige Momente und Sprüche gab es trotzdem wieder zu Hauf auch wenn es nicht mehr das Level der Serie erreicht. Jennifers Influencerfreund war war schon arg nervig, ohne ihn hätte die Story aber wohl nicht so funktioniert. Am Ende wurde es dann auch noch traurig, da bin ich mir aber noch nicht so sicher wie gut man mit dem Thema Mobbing umgegangen ist.
Nach den ersten Berichten habe ich mir schlimmeres vorgestellt, erhofft aber ich mir aber deutlich besseres.

6/10

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Across the Spiderverse

Optisch und inhaltlich sehr geiles Erlebnis, ich mag die Figuren, die Action, den Humor, einfach ein sehr stimmiges Gesamtbild. Für mich wars manchmal etwas arg wild, wenn man nur eine Sekunde nicht auf den Bildschirm schaut, hat man das Gefühl, man hat die Hälfte verpasst, ich war froh, dass ich den Film daheim gesehen hab, wo ich zurückspulen und pausieren konnte. :smiley:

Ich hab eigentlich nur einen großen Kritikpunkt: Den Schluss. Ich glaube, wenn ich den im Kino gesehen und Geld dafür gezahlt hätte, wäre ich ziemlich angefressen gewesen. Nicht, weils ein Cliffhanger war. Den hatte „Die zwei Türme“ auch. Der hat aber seinen eigenen Spannungsbogen und mit Helms Klamm seinen eigenen Klimax. Es ist trotz offenem Ende eine runde Sache und ein eigenständiger, für sich funktionierender Film. Across the Spiderverse ist das nicht. Alles in dem Film arbeitet auf einen ganz konkreten Höhepunkt hin - der dann aber nicht gezeigt wird. Der Film hört quasi in der Mitte auf. Ich fühlte mich dadurch sowas verkohlt. Und leider wird das dem Film, in dem Fall eher Filmfragment, auch nicht gerecht, der auf die Weise nie wirklich für sich stehen kann…

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Ich weiß nicht was genau meine Erwartung war aber bis auf 1-2 ganz kurze Szenen hab ich wirklich kaum gelacht.
Wir waren sooo enttäuscht gestern.

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Schön, dass du das betonst. Ich empfinde das nämlich ganz ähnlich.
Eine irre Ausstrahlung, die sich aber nie penetrant aufdängt, sondern in einer ganz subtilen Präsenz einnehmend wirkt.

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