unter anderem die machen Gaming Journalismus: https://www.youtube.com/@PeopleMakeGames
Und was ist, wenn die ein Werbespiel rausbringen? ![]()
Dann bekommt man hoffentlich sowas wie das Pepsi Man Game 
Wenns dem Produkt beiliegt, wirds sicherlich in Marahs Stream gespielt. 
Also Tony and Friends im Kelloggs Land war als Kind ganz nice 
Oh, das habe ich soooo viel gespielt 
Das würde ich so nicht sagen. Es gibt durchaus Outlets und einzelne Gaming-Journlisten, denen ich Unbefangenheit und Integrität zuspreche. Dazu zählen für mich u.A. Jason Schreier, Chris Bratt (People Make Games) oder auch Digital Foundry.
Ich meine deutschsprachige Inhalte
Habe kein Bock mir immer fast alles auf Englisch anzuhören
Jörg Luibl und Maurice Weber würden mir da spontan einfallen, aber ich beschäftige mich einfach weniger mit exklusiv deutschem Gaming-Journalismus. Dazu ist die Branche zu international.
Mal abgesehen davon, dass es von dem Spiel schon einiges zu zu sehen gab und weiter geben wird, habe ich persönlich lieber gar keine Let’s Plays von einem Spiel, als unkritischer, weil gesponsorter Content. Was nützt es mir als Zuschauer, wenn mir ein falscher positiver Eindruck vorgegaukelt wird?
Ich hatte auf dem Sega Mal ein Game da hat man die ganze Zeit so McDonald’s Ms gesammelt… Global Gladiators
Weil ein live let’s play doch andere Eindrücke gibt als ein aufgezeichnetes vom Entwickler.
Ich hab davor nichts davon gesehen und fands interessant, auch wenn ich sagen muss so mega interessant sieht das langfristig nicht aus ![]()
Wie oben schon geschrieben darf man bei so einem Live-Letsplay keine kritische und vor allem fundierte Berichterstattung erwarten. Dafür ist alles viel zu spontan und situationsabhängig. Und was meinst du mit „positiven Eindruck vorgaukeln“? Man sieht doch selbst das komplette Spiel, und kann sich selbst ein Bild machen?
Ein Letsplay ist für mich perfekt, um mir das Spielgefühl zu vermitteln. Man sieht Grafik, Atmo, Verhalten der Kamera, Perspektive etc. Ob die Spaß haben oder nicht, hat ja sehr wenig mit mir zu tun, da ich selten auf einer Bühne ein neues Spiel ausprobiere und dabei noch entertainen muss
Das sollte man schon abstrahieren können.
Und zur Frage „was nützt es mir…“: Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Passt jetzt vielleicht nicht ganz in den Kontext, aber DANKE RBTV für die Chocomel Kooperation! Ich kannte das tatsächlich nicht und weil ich gerne Schokotrinks konsumiere und mich das Gelb total angesprochen hat, hab ich es mir einfach mal gekauft und für gut befunden!
Also DANKE dafür!
„Let’s play“ ist halt ein Sammelbegriff für quasi alle Games, die vor der Kamera gezockt werden. Deshalb finde ich Pauschalaussagen, ob Werbung gut oder schlecht ist, eher schwierig.
In meiner Wahrnehmung ist das stark davon abhängig, was das Let’s play überhaupt sein will.
Das konkrete Video habe ich nicht gesehen.
Die Let’s Plays früher bei Game One waren ja z.B. deutlich redaktioneller.
Mit Faziten, Wissen drumherum, seriöser, teilweise spezielle Speicherstände. Zumindest habe ich das so im Hinterkopf bzw. den Eindruck hatte ich.
Dort gab es natürlich auch Entertainment aber im Kern waren es Redakteure und keine Entertainer.
Dort wäre Werbung für ein Spiel für mich schrecklich gewesen.
Inzwischen orientiert man sich aber an den üblicheren Entertainment Let’s Plays, mit denen man „nur“ unterhalten möchte.
Ich persönlich mag die redaktionellen Lets Play viel viel lieber und schau die anderen so gut wie gar nicht.
Das meine ich nicht wertend, da hat ja jeder seine eigene Präferenz.
Bei Unterhaltungs-Let’s plays finde ich Werbung schon ok (im Rahmen natürlich).
Die Wertschöpfungskette bei Game One war eine andere als die jetzt bei RBTV.
Redaktionelle Let’s Plays, wie du sie dir wahrscheinlich vorstellst, sind für RBTV wirtschaftlich kaum machbar.
Wahrscheinlich werde ich wieder von einigen hier angegriffen, weil ich das Thema Kosten nenne, aber das ist nun mal ein großes Thema.
Es ist dabei unerheblich, ob Werbung gut oder schlecht ist. Ohne Werbung und Sponsoren wäre die Berichterstattung auf der Gamescom unmöglich gewesen, das gilt wahrscheinlich auch für einige Teile des regulären RBTV-Programms.
Die Werbung fand ich während der Gamescom völlig okay, alle mal lieber, als wenn man sie krampfhaft versucht, ins Programm zu integrieren, wie bei diesem Holy Ding.
Völlig richtig. War eine andere Zeit mit anderen Faktoren.
Wollte damit auch nicht sagen, dass ich solche Let’s Plays wieder haben möchte, sondern einfach, dass mich Werbung vom Spieleentwickler bei damaligen Let’s Plays gestört hätte bzw. auch heute noch stören würde.
Bei den aktuellen Unterhaltungs-Let’s Plays hab ich auch nichts gegen Werbung.
Ich dachte, es wäre rübergekommen, dass es mir nicht um eine journalistische Qualität, sondern um Neutralität geht.
a) sieht man ausgewählte Stellen aus vom Entwickler/Publisher bereitgestellter, unfertiger Software eines noch nicht veröffentlichten Produkts
b) sieht man befangene Live-Reaktion der Spielenden
Das sind Werbesendungen. Du schaltest ja auch nicht QVC ein und erwartest, dass da neutral über die Produkte berichtet wird. Und auch wenn es Werbesendungen gibt, gibt es trotzdem Leute die daraus ihren Mehrwert ziehen können. Einige dieser LPs haben mir sehr gut gefallen, auch wenn es Werbesendungen waren. Andere haben mir nicht gefallen und ich habe sie nicht geschaut. Wenn dir die Art dieser LPs nicht gefällt, dann sind sie halt einfach nichts für dich. Dann weißt du aber, dass du die ignorieren kannst.
Trotzdem ist das wichtig, dass RBTV diese LPs macht, weil sie auch die geilen Formate bei RBTV finanzieren.
Für mich ist das eine Win-Win-Situation. Im schlimmsten Fall bekomme ich Content der mich nicht interessiert, dafür aber den Content finanziert, der mich interessiert. Im besten Fall bekomme ich geilen Content, der mir Spaß macht und auch noch dabei hilft, anderen geilen Content zu produzieren.
Was wäre denn realistisch gesehen die Alternative? Dass RBTV alle Formen von Werbung für Spiele ablehnt, dafür aber wahrscheinlich den größten Teil des Programms streichen muss, weil er sich nicht trägt und vielleicht noch Leute entlassen muss? Das kann ja auch keiner wollen.
Ich glaube diese ganze Diskusion hier gründet auf einer Fehlannahme. Nämlich, dass RBTV geile Let’s Plays machen könnte, wenn sie die Programmplätze nicht mit der Werbung füllen würden. In der Realität würden aber nicht nur die Programmplätze leer bleiben, sondern auch andere Sendungen wegfallen, wenn RBTV die Programmplätze nicht mit Werbung füllt.
Edit:
Außerdem glaube ich, dass ein rational denkender Mensch sich bei QVC eine Werbesendung zum Nicer-Dicer ansehen kann und sich trotzdem unabhängig vom dem, wie das Produkt präsentiert wird, eine eigene Meinung zum Produkt bilden kann. Warum sollte das bei Werbe Lets Plays anders sein?
Werbung ist halt nicht nur eine Zusatzeinnahme für RBTV. Werbung ist deren Haupteinnahmequelle. Wer zahlt denn sonst substantiell die ganzen Kosten für die Mitarbeiter und die ganze analoge und virtuelle Infrastruktur. Man kann so ein großes mittelständisches Unternehmen nicht mit ein paar Spenden betreiben. Am Ende ist eben RBTV gezwungen, jeden sich anbietenden Millimeter als Werbefläche anzubieten. Und damit sich Leute das anschauen, muss die Werbung eben dann so eingebettet werden, dass die Leute trotz der Werbung einschalten. War schon immer so. War schon immer die tragende Säule des Geschäftmodells.
Aber es ist auch klar, wer sich so derart auf Werbung verlässt und daran ein sehr großes Unternehmen aufbauen will. dass er knallhart der Schwankungen des Markts ausgesetzt ist. Denn geht es den Unternehmen mit echten Kunden schlecht, dann sparen sie auch als aller erstes an Werbung. Denn Werbung ist nur ein Luxus, mit schlecht definierbaren Kosten/Leistung-Rechnungen, den man eingeht, wenn man sowieso gut genug finanziell da steht und sichergehen will, dass man weiterwachsen kann. Läuft es schlecht, kann man da schnell die Ausgaben abschneiden, ohne dass man substantiell an das eigene Unternehmen oder Produktionsketten ran muss. Neue Werbepartner zu finden, ist sowieso einfacher als einen neuen Produzenten für Elektrotechnikteile, die zuverlässig ihren Job tun.
Wenn es gesamtwirtschaftlich schwer wird, heißt das eben, dass man weniger Werbepartner mit großen Paketen findet, die dann auf einen Schlag sehr viele Sendungen tragen können, sondern man muss sogar in einer Sendung zwei drei kleinere Partner einbinden. So sind eben die Zwänge des Geschäftsmodells.
Aber es ist ja nicht so, dass damit die Probleme gelöst wären. Je mehr Werbung in der Sendung, desto weniger Anreiz, dass die Zuschauer dran bleiben. Und je weniger Zuschauer, desto unattraktiver wird der Werbeplatz wieder. Man zögert möglicherweise eine Umstrukturierung des Geschäftsmodells (also der grundsätzlich Feststellung von Produkt, Kosten und Markt) einfach nur hinaus. Und in Zeiten von Social Media gibt es Werbepartner wie Sand am Meer, die danach gieren, dein Produkt zu bewerben. Es ist ein harter Markt.
Und auch Kurzarbeitergeld ist nichts worauf man sich ewig verlassen kann. Es ist eben nur gedacht, um kurzfristige Einschnitte in die Überlebensfähigkeit des Unternehmens auszugleichen, damit nicht die ganze Wirtschaft von einem Tag auf den nächsten dominoartig ausfällt. Es heißt ja aber auch, dass die Angestellten mit weniger Stunden arbeiten müssen. Das heißt, das Unternehmen muss gezwungenermaßen sich entscheiden, welche Tätigkeiten relevanter sind als andere, um aus der Notlage herauszukommen, sollte diese sich nicht von selbst lösen. Es hilft natürlich nicht, dass man dann weniger produzieren kann, aber es ist eben gedacht, dass man dem Unternehmen Zeit gibt, sich neu aufzustellen, kleiner zu denken und dann wieder ein marktfähiges Unternehmen zu bekommen. Deshalb ist nach zwölf Monaten auch Schluss mit Kurzarbeit. Es ist eine Zeit, wo vorallem die Geschäftsführung gefordert ist, herauszufinden, ob und wie man noch weitermachen kann wie bisher, sollte die Marktsituation nicht nur kurzfristig angespannt bleiben. Das braucht viel Voraussicht, Fingerspitzengefühl und unternehmerische Kenntnis. Und das wünsche ich den Rocketbeans in diesen schwierigen Zeiten.
Ich belebe mal den thread hier weil mir das neuste spinsoring von diesem „monster dungeon 6“ oder wie sas auch immer heißt ziemlich übel aufstößt.
Das ist doch reinster mobile cashgrab aus der microtransactions hölle…
Das ihr euch dafür hergebt hat mich doch schon enttäuscht und gleichzeitig hoffe ich einfach das sie verdammt gut zahlen und ihr einfach nicht mehr ne große auswahl habt und das jetzt noch das geringste übel…