Werwolf - 20.6.18

Das wäre in der Tat eine ganz coole Art und Weise den Urwolf auszupielen :smiley:

Aber nichts desto trotz, war das einfach „aufstocken“ der Wölfe natürlich aus Balance Gründen eher ne blöde Idee.

@Marduuuk

Der Urwolf: Er ist ein Werwolf, der einmalig einen Spieler statt zu fressen in einen Werwolf verwandeln kann. Er signalisiert dem Spielleiter heimlich, nach der Entscheidung aller Werwölfe, wenn eine Umwandlung stattfinden soll.

Das ist die Regel. Er darf das ja nur 1 x machen. Das muss man dann je nach Runde ja auch wieder berücksichtigen. In einer kleinen Runde kann das natürlich cool sein, wenn der Wolf erst alleine startet. Erstmal Leute umbringt, und erst später dann einer überlebt. Je nach anderen Verfügbaren Rollen wüsste man dann nicht, ob es jetzt einen weiteren gibt, oder ob evtl. der Heiler eingegriffen hat.

Ah. Jetzt macht deine Aussage auch plötzlich Sinn. An den Seher habe ich gar nicht gedacht.

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Ja klar. Viele der Figuren funktionieren nur bei größeren Gruppen.
Ich würde ja einfach mal gerne Secret Hitler mit 9-10 Leuten sehen. Das ist für Anfänger auch leichter, weil es mehr Anhaltspunkte gibt und das ganze geordneter abläuft.

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Dann muss die Runde einfach größer werden und in den Garten wandern :eddy:

Dann aber nicht wie bei Massengeschmack-TV, wo vllt jeder Dritte ein Mikro hatte. Außerdem fehlen bei RBTV auch noch die wirklich guten Spieler, die sich auch mal merken, wer wie abstimmt und daraus Schlüsse ziehen. Da haben wir bis jetzt in allen Runden vllt 1-2 dabei und die werden natürlich am Anfang immer von den Wölfen gefressen.

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Fands eig. wie immer recht gut nur gefühlt gab es weniger lamentieren, Beweisführung und diskutieren - kann aber auch falsch sein, auch kamen die neuen Rollen nicht so richtig zum tragen, war zu mind. auch hier mein subjektiver eindruck - hab aber auch nebenher EU3 gezockt von daher kann es auch an mir liegen :smiley:

Vielleicht wären 1-2 Leute mehr noch ganz gut um allen beteiligten mehr Auswahl zu bieten beim Schuld zuweisen.

Mal meine Meinung zu den neuen Rollen:

Beim Älteste erscheint es mir schwer die richtige balance zu finden aus nützlich bzw. zu stark wenn tot. Entweder es müssen Fähigkeiten gefunden werden, die nicht so dramatisch sind, wenn sie nach dem tot des Ältesten verloren gehen (was den wiederum überflüssig machen könnte) oder so stark, dass sehr schnell klar sein muss, wer der Älteste ist, da sonst die Wölfe zu große Nachteile haben.

Die Geschwister sind eine klasse Sache. Ich würde zukünftig entweder die Geschwister oder Amor anwenden, aber nicht beide gleichzeitig in einer Runde.

Der Heiler schien mir größtenteils zu sehr zufällig mal zu treffen. Schlussendlich kann der nichts vorraus sehen, bzw. weiß wer gebissen wird. Mir gefällt da die Hexe deutlich mehr. Alternativ könnte man auch dem Heiler einfach ein paar mehr “ich kann alle heilen” Tränke geben. Dafür wird der Heiler nutzlos wenn die alle sind.

Der Rostige Ritter ist ein garantierter Tot eines Wolfes, was die Balance für mich stark in Richtung der Dörfler verschiebt. Sobald ein Wolf stirbt und der Rostige Ritter am Leben ist, wird es verdammt schwer für die Wölfe. Ich würde ihn nur in Kombination mit einem etwas veränderten Urwolf einsetzen. Siehe dazu:

Der Urwolf hat das Spiel sehr schnell in Richtung der Wölfe gekippt. Vor allem die Erhöhung von 3 auf 4 Wölfe war schon hart. Ich würde den Urwolf gegen einen normalen Wolf eintauschen. Sprich in der Runde 2 Wölfe + 1 Urwolf + Rest austeilen.
Zudem würde ich den Urwolf dahingehend verändern, dass er nicht mehr aktiv einen Dorfbewohner in einen Wolf verwandeln kann, während er im Spiel ist, sondern erst in der ersten Nacht nach seinem Ableben sich einen Dorfbewohner aussuchen darf, der dann ein Wolf ist. Bedingung ist, dass noch mehr als 2 Dorfbewohner am Leben sind. An sonsten wird auch das wieder zu stark. Der neue Werwolf darf sich in der ersten Nacht kein Opfer aussuchen, da er sich zum ersten mal verwandelt und sich erst orientieren muss.

Der Bährenführer als Alternative zum Seher ist ganz nett aber im Verlauf des Spiels zu stark, da seine Position sehr schnell herausgefiltert werden kann und somit die Wölfe wieder stark benachteiligt werden. Zudem hat man ja das Chaos in den Runden gesehen, dass er angerichtet hat. Ich würde dem Bährenführer in der ersten Nacht mitteilen, ob die Personen neben ihm Wölfe sind und wenn ja wer. Zudem könnte er gegen den ersten Wolfsangriff immun sein, da sein Bär die Wölfe in die Flucht schlägt. Dies sollte jedoch auch so an die Runde kommuniziert werden, wenn ein Angriff auf diese Art fehlgeschlagen ist.

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Hmm für mich ist der Bährenführer eigentlich ein etwas schlechterer Seher. Ich würde ihn nicht noch weiter stärken.

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Jein, bei Diskussionen war eigentlich recht deutlich, wer sich grad etwas unbeliebt gemacht hat bei den Wölfen. Natürlich spielt da eine Menge Glück rein, aber sonst wäre der Heiler auch zu stark. Man darf auch nicht vergessen, dass z.B. Miri den Heiler falsch gespielt hatte und dachte sie könnte allgemein nur alle zwei Runden vorab heilen. Außerdem hat der Heiler weitere Infos. Wenn keiner die Nacht stirbt, weiß der Heiler, dass die geheilte Person (wenn kein Dorfältester dabei ist) 100%ig ein Dörfler ist. Wenn sich da 3 Wölfe auf diesen Dörfler einschießen in der Tagphase, weil der überlebt hat, hat man eine Info, womit man das Spiel entscheiden kann.

Der Urwolf wandelt an sich auch nur einmal einen Dorfbewohner in einen Wolf, der von den Wölfen gefressen werden sollte. Die Wölfe wissen dann, dass die Person in der Nacht überlebt hat und somit geheilt oder zum Wolf gemacht wurde und werden diesen erstmal nicht rausvoten und warten die Nacht ab. Das Umwandeln macht man taktisch bei einem spielstarken Spieler oder bei einem Spieler, der sich im Dorf als Dörfler harauskristallisiert hat und nicht stumpf bei der ersten Runde.

Die Wölfe müssten sich nur selbst als Bärenführer ausgeben und nicht das Dorf sich unbeschwert absprechen lassen. Das war ein riesengroßer Fehler. Außerdem waren die letzten zwei Runden sowieso stark unbalanciert, dass das Dorf leicht/stark im Vorteil war. Und wenn man der Person in der ersten Runde direkt zeigt, wer der Wolf neben einen ist und ein extra Leben, ist der Bärenführer an sich noch stärker. So hat er normal eine 50/50 Chance oder kann zwei ausschließen, aber er kann nicht sagen “Der ist ein Wolf und muss raus”.


Allgemein braucht es wieder eine Erklär-MAZ, wo die Rollen genau erklärt werden und für Neulinge mal Tipps gegeben werden (Analysiert das Abstimmverhalten, als Werwölfe sich als Seher o.ä. ausgeben). Die muss nicht extrem aufwendig sein von der Grafik, aber ggf. mit Beispielen kurz erklärt. Dass der Heiler, Bärenführer und Urwolf anfangs nicht verstanden wurde, spricht da schon Bände.

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Hallo in die Runde!

Ich habe nochmal einen separaten Feedback-Thread zur letzten Folge erstellt. Den findet ihr hier:

Die Beiträge in diesem Thread schaue ich mir aber natürlich auch nochmal alle an und die werden genauso gewertet. Der andere Thread macht es mir nur einfacher, das Feedback an einer Stelle zu sammeln. Vielen Dank schon mal für alle bisherigen Beiträge! :slight_smile:

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Warum glauben die Spieler eigentlich immer sie dürften ihre Rolle nicht verraten? Sie dürfen ihre Karte nicht aufdecken, sonst wäre das Spiel sinnlos, aber sie dürfen doch von sich behaupten was sie wollen. Wenn der Heiler in der ersten Runde sagt er ist der Heiler kann er das machen, die Frage ist nur ob die Dorfbewohner das glauben und die Wölfe wissen dann natürlich wen sie zu töten haben. Das heißt oft ist es nicht klug sich zu outen, aber es ist nicht gegen die Regeln.

Sie merken es halt immer erst gegen Ende, dass sowas dann doch helfen kann :smiley: Und wenn dann 1-2 Monate später die nächste Runde ist, ist es wieder vergessen.
Deswegen retten Erklären-MAZen auch Menschenleben :slight_smile:

Weil es Hausregeln gibt, die sowas verbieten und sie irgendwann mal angefangen haben nach denen zu spielen. Finde ich an sich auch sinnvoll; besonders mit dem Seher. Gibt zu viele Spieler die gegen Ende dann auf Selbstmord-Seher machen und sich outen, wenn sie alle Wölfe enttarnt haben. Macht vom RP-Hintergrund halt keinen Sinn, weil man ja selber überleben will. Eigentlich.

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Es ist auch einfach dämlich/witzlos. Es macht keinen Spaß mit offenen Rollen zu spielen und wenn zwei Spieler behaupten dieselbe Rolle zu verkörpern, dann endet das nur in Geschrei - auch nicht unterhaltsam.

Natürlich macht das Sinn. Es soll auch Menschen geben die sich fürs Gemeinwohl opfern.

Und ob die Dorfbewohner dann glauben dass der Spieler auch wirklich der Seher ist ist dann nochmal ne andere Sache. Mal ganz davon abgesehen dass der Seher überhaupt erstmal alle drei Wölfe identifizieren müsste.

Ich finde halt es gehört auch zum Spiel dazu damit zu taktieren wann man sich outet und die anderen zu überzeugen. Oder eben auch zu bluffen.

Soweit ich weiß gibt’s die Regel bei Ihnen aber nicht. Sie glauben alle nur sie dürften es nicht.

Niemand redet von offenen Rollen. Wenn jeder seine Karte aufdeckt ist das Spiel natürlich sinnlos.

Wenn zwei sich gegenseitig beschuldigen Wolf zu sein endet das auch nicht in Geschrei, das hat Uke schon im Griff. Ich weiß nicht warum das hier anders sein sollte. Und Intrigen und Diskussionen sind das was das Spiel ausmacht. Wenn das fehlt bleiben nur noch zwei Abstimmungen pro Runde übrig. Das wäre nicht unterhaltsam.

Doch die haben sie in der 2. oder 3. Runde mal eingeführt gehabt.

Man sollte alles sagen dürfen und damit bluffen können. Ein Seher muss so oder so irgendwie seine Verdächtigungen äußern. Das macht er am Anfang durch die Blume. Gegen Ende muss er halt offensiver sagen “Hey, ich hatte doch da den richtigen Verdacht. Du kannst dir doch denken, dass ich ein Guter bin und das gesehen habe.” Soll er sich sonst ein zusammenstottern und die Wölfe gewinnen lassen?
Genauso sollte ein Werwolf mit merkwürdiger Betonung sagen können “Ach, vielleicht hat die Hexe die Nacht jemanden geheilt. Das muss eine ziemlich gute Hexe sein”.
Im Geschrei endet das ebenfalls nicht, dass geschrien wird nicht “Ich bin der Seher!” “Nein, ich bin der Seher!”. Es eröffnet jedenfalls mehr taktische Möglichkeiten für die Wölfe, bzw. für das Dorf, wo dann Verdächtigungen ausgesprochen werden können und nicht die “frische Augen/Raschelargumentation”.

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Hab gerade mal in die vorletzte Folge geschaut. In der MAZ wird das nicht erwähnt und Uke sagt auch nichts. Und gelegentlich fällt ihnen ja doch manchmal ein dass sie ihre Rolle auch verraten können und da schreitet Uke auch nicht ein.

Wenn man über seine Rolle spricht oder blumig den Namen umformuliert, sind die Rollen effektiv offen. Mir ist schon klar dass niemand gefordert hat, dass jeder Spieler sich seine Rollenkarte auf die Stirn klebt.

Man soll seine Informationen sinnvoll nutzen und klar soll man sich selbst seiner Rolle bewusst sein. Macht einfach mehr Spaß wenn das nicht geschieht in dem man sagt: „Ich hab da so en transzendentes Gefühl“/„Ich hab was mit meinem dritten Auge gesehen.“ ; Sondern eben in der Form in der man tatsächlich Mitspieler von sich oder seinen Gedankensträngen überzeugt. Nicht plump, Leute ich bin Seher ich hab mir seine Rolle nennen lasse.

Donnie würde wohl trotzdem noch solche dumme Argumente bringen, da sind wir uns wohl einig :smile:
Das sie nicht taktisch handeln, liegt einfach daran, dass sich fast niemand merkt, wer wie vorher abgestimmt hat. Dadurch erhalten die normalen Dörfler nie neue Infos und lassen sich immer von dem an der Nase herumführen, dem sie am meisten vertrauen.

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