Find ich nicht verkehrt. Wird ja hoffentlich nicht bei Kopfschmerzen verschrieben
Und so ne App per Rezept gibts ja auch schon. Wenns hilft, sollte halt vieles verschrieben werden können.
Habe wieder mal mit einem Rerun von „Hör mal wer da Hämmert“ angefangen. DAS ist so richtig WHOLESOME. ![]()

WHOLE… WHOLE… WHOLE… WHOLESOME! ![]()
Teils traurig aber teils auch sehr schön wie er seine Familie nach 80 Jahren trifft ![]()
Ist zwar nur ein Zaubertrick, aber die Botschaft dahinter ist doch einfach nur Wholsame ![]()
Vllt grenzwertig wholesome, weil da sehr ernste Themen angesprochen werden, aber mal positive Nachrichten aus den Staaten zu haben, ist auch etwas schönes.
“now this my gun, this my switch”
Wie Penn sagt, der Trick selber ist recht simpel, aber die Aufmachung und besonders das Interview danach ist sehr wholesome, ja ![]()
Disney hat einen realen Olaf gebaut. Ich will jetzt auch einen daheim haben ![]()
Vor allem find ich so Roboter leiden oft darunter, dass sie Bewegungen sehr langsam ausführen und daher direkt künstlich wirken. Aber der ist so flink in seinen Bewegungen.
bzw bauen lassen in Kooperation mit einem Robotikunternehmen
Wirklich interessante Leute,
ich las mal einen Artikel, der auch schön beleuchtet, dass einer Ihrer Vorteile war, dass sie ein „rent stabilized“ appartment an der New yorker upper east side in den 60ern bezogen hatten und das bis quasi zu ihrem tod behielten.
Sprich sie lebten im Zentrum New Yorks, Herz der Kunstwelt, aber zahlten nur einen Bruchteil dessen was die Miete auf dem freien MArkt kostete.
Unlängst mit ner Freundin gesprochen, dass es so schade ist, dass Kunst nur so als Spielerei der Reichen betrachtet wird und man die Schwelle Kunst zu kaufen für alle auch im Bewusstsein senken müsste. Auch als Künstler:innen.
Es müssen ja nicht immer die riesen, hochpreisigen Ölschinken sein, ich denk beispielsweise auch immer mehr in Druck-Editionen. Das kann dann eben ein Start in diese Welt sein. Sich einen hübschen Druck (also ich mein jetzt keine Repro als Poster, sondern eben so irgendwas in die Richtung eines Linol oder Holzschnitts, Radierung undundund…) von einer Künstler:in, deren Arbeit einem gefällt zuzulegen.
Weil mir gerade ziemlich viel nerviges Leben dazwischen kommt, komm ich grad einfach nicht dazu meine Idee zu Weihnachten eine kleine Edition von 3 Sujets in einer Auflage von vielleicht 80-100 Stück rauszubringen. Leben nervt grad total, aber is halt so - dann einfach wieder, wenn ich mehr Zeit hab.
Aber so irgendwie. Wie gesagt, es muss ja nicht immer gleich die mannshohe Skulptur oder die Installation für den Garten sein. Eine kleine Zeichnung. Ein Druck. Ein kleines Bild. Irgendwas.
Ich fänds schön wenn dieses ganze Herumspekuliere in der Kunstwelt ein bisschen aufgebrochen würde.
Man muss ja auch nicht immer nach bekannten Künstlern schauen. Die sind nicht unbedingt nur deshalb so bekannt, weil sie so viel besser sind als alle anderen. Die hatten zum Teil auch einfach Glück.
Ich bin ja so ein bisschen vernetzt in der lokalen Designer- und Künstlerszene und da ist so viel geiler Scheiß dabei. Und ich wette, sowas gibt es in jeder Stadt. Ich habe von einem Freund, der hier in der Region auch halbwegs bekannt ist, zwei Originale für jeweils 200 Eur, was eigentlich für die Arbeit, die dahinter steckt, noch zu günstig ist. Klar, das kann sich nicht jeder leisten, aber eine Freundin zB macht auch Linoldrucke und da bekommt man dann auch schon kleinere Bilder ab 20 Eur. Und da weiß man, dass das Geld auch wirklich bei den Künstlern ankommt, die es sehr gut brauchen können, statt bei irgend nem eh schon viel zu reichen Sammler oder Spekulanten, der ohne große Leistung sein Geld vermehren will.
Wobei dieses Paar ja das Glück hatte, im Herzen der Kunstwelt zu sein in Jahrzehnten wo viel neues kam und große Umbrüche waren.
Wie gesagt, die waren in New York nach und nach gut vernetzt gewesen, haben literally auf die Katze von Christo und Jean Claude aufgepasst für ein paar Monate als Gegenleistung für Kunstwerke von denen .
Das ist jetzt doch etwas anderes als Hanz und Erna in Botropp ![]()
Ganz zu schweigen das in Botropp jetzt nunmal nicht ala New York es unendlich Vernissagen kleiner Künstler zu besuchen gibt ;).
Weil wenn man das was die Vogels waren auf heute überträgt,
Wer als Postbote arbeitet hat nicht ein großes Appartment in Berlin im angesagten Viertel.
War ja hier in der Gegend auch schon auf ein paar Ausstellungen, aber das ist dann eben doch eher „Malkurs der VHS XY, oder Landfrauen XY“ und nichts was man sich kaufen möchte.
Ja klar ist das auch irgendwo immer eine Standortfrage. Und auch über den Standort eine Schwellenfrage. Jemand, der in der Stadt aufgewachsen mit Galerien und Musseen um sich herum aufgewachsen ist, wird vielleicht auch leichter in Galerien gehen. Vielleicht sogar mal auf ne Eröffnung und dann lernt der oder die jenige vielleicht sogar zufälligerweise Künstler:innen kennen und wechselt ein paar Worte.
Für jemanden, der damit noch nie in Berührung gekommen ist, wird sich da natürlich schwerer tun. Aber eben auch allein die Schwelle sich Ausstellungen anschauen - beim Spaziergang durch die Stadt, vielleicht auch mal in eine Galerie reingehen und gucken, kann ruhig niedriger werden find ich.
Andererseits, gerade durch das Internet sollte man meinen, dass die Welt ein bisschen zusammengewachsen ist. Zumindest wird das immer behauptet.
Ich würde behaupten, es war noch nie so leicht um mit Künstler:innen mehr oder weniger direkt in Kontakt zu treten.
Vielleicht waren es die falschen Galerien, aber wir waren letztens in Ghent und sind auch an ein paar Galerien vorbeigelaufen.
An einer waren sachen drin, die interessant aussahen und ich bin mit meiner Begleitung reingegangen.
Ja gut, keine Ahnung was die Bilder gekostet haben, aber wenn man beim reinkommen schon so taxiert wird, dass man im Gesichtsausdrucks des Personals sieht „geh weg, kannst dir eh nicht leisten/dich wollen wir nicht“ und dann quasi immer 5 m hinter einem jemand hovert, nicht Hilfe anbietend, sondern überwachend,
dann ist das für viele wohl auch das erste und letzte Mal das sie es sich trauen einen Schritt in eine Galerie zu setzen.
Ich war in meinem Leben noch nie in einer Galerie. Ist das denn wie ein Laden? Geht man da nur rein, mit der Intention, auch was zu kaufen? Ich dachte, das sei eher sowas wie ein Kunstmuseum, nur dass man die Option hat, dass man die Ausstellungsstücke auch kaufen kann. Aber wenn es da wirklich nur um den Verkauf geht, würde ich vermutlich auch an der Tür schon abgewiesen werden. ![]()
In Galerien gehe ich nur, wenn da grade Vernissage ist. Dann fällt man in der Masse nicht so auf.
Wobei ich jetzt auch nicht so oft gehe. Nicht, dass das hier falsch verstanden wird ![]()
Normal ja,
aber je nach Galerie fühlt man sich nunmal als würde man in das Ferrari Autohaus gehen ohne das Bankkonto einen zu kaufen.
