Wie drückt ihr euch künstlerisch aus?

Manche schreiben Texte, manche zeichen, machen Musik… wie drückt ihr euch künstlerisch aus? Habe in letzter Zeit den Drang, verarbeiten zu wollen, was in mir vorgeht, habe aber noch nicht die passende Ausdrucksform gefunden. Würde mich interessieren, ob es euch auch so geht bzw. was ihr für einen Weg für euch gefunden habt.

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Ich hab bislang sehr unterschiedliches gemacht: Musik spielen, Musik schreiben, Gedichte schreiben, Roman schreiben (bin kläglich gescheitert bei 3 Versuchen :sweat_smile:) und Pen and Paper Regelwerk schreiben.
Aktuell ist letzteres kombiniert mit Musik machen je nach Stimmung dran.

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Gitarre spielen, P&P und mit den Kindern basteln.

Und habt ihr das Gefühl, euch damit hinreichend ausdrücken zu können?

Ich denk da gar nicht drüber explizit nach. Ich machs einfach und genieße es.

Ich habe einen Blog.

Allerdings ist der gerade pausiert.

Ich würde eher sagen, dass die Frage falsch ist :wink:

Ich frage mich das nie, also habe ich auch keinen Bedarf bzw. es ist „genug“ für mich. Ich weiß, dass ich jederzeit andere Möglichkeiten hätte mich auszuleben, falls ich das bräuchte, denn die gibt es ja zuhauf.

Davon abgesehen kann ich in meinem Beruf (Lehrer) auch sehr kreativ arbeiten und bin deshalb wohl auch besser „ausgelastet“, als ein Sachbearbeiter in der Buchhaltung :wink:

Ich habe früher in meiner Jugend gerne Songtexte geschrieben. Also für mich, keine erfolgreichen Charthits :smiley:
Dann hab ich Mal ein Buch geschrieben. Eigentlich wollte ich schon längst eine Fortsetzung von dem Buch schreiben. :no_mouth:
Aber wenn dieses Gefühl in mir hoch kommt, das mir sagt, ich sollte meine Gefühle künstlerisch ausdrücken… Dann trink ich mittlerweile lieber ein Bier, ist einfacher :woozy_face: Würd ich jetzt aber nicht unbedingt weiter empfehlen :stuck_out_tongue:

Wenn es dir tatsächlich ums verarbeiten geht, empfehle ich dir Raptexte.
Für mich ist die Aussage: “Rap ist Therapie” nach all den Jahren schon etwas abgedroschen, aber im Kern ist sie defnitiv wahr, das können dir auch die Leute von KIZ bestätigen, die haben es auch schon mehrfach, unironisch so gesagt.

Du wirst wohl wie jeder andere auch, dabei auf die Schwierigkeit stoßen, reime, wortklang/wortwahl mit richtiger Syntax zu befüllen.

Aktuell ist meine Meinung dazu, dass sich Reime und technische Aspekte, dem Gefühl und der Schlussvolgerung die darauß gezogen werden, unterzuordnen haben.
Ansonsten geht zu viel Zeit und Verarbeitungstiefe drauf, für etwas, das vielleicht gar nicht so wichtig ist. Wenn wir gerade bei der Verarbeitungstiefe sind, dadurch das man eben länger überlegen muss, für die Reime oder Reimstruktur, dass es eben nicht “einfach so hingeschrieben” wird bekommt das ganze dann nochmal bedeutend mehr Qualität.

Und mein Ratschlag für jeden der soetwas macht, verabschiedet euch von der Idee, emotionales oder Dingen, die einen persönlich betreffen, mit Maus und Tastatur zu schreiben, soetwas muss meiner Ansicht nach mit Stift und Papier passieren.
Es hat nicht den selben Effekt; Die Tastatur ist mechanisch, kalt und regaiert auf den immer selben Tastendruck, mit den immer selben Buchstaben, während jeder Mensch, eine nahezu unverwechselbare Handschrift hat. Be- und Unbewusst macht das meiner Meinung nach, einen gewaltigen Unterschied.

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Ich schreib Texte.

Vor zweieinhalb Monaten saß ich bei einem Poetry Slam im Publikum und dachte mir danach, “das kann ich besser!”
Zwei Monate später stand ich dann selbst das erste Mal auf einer Bühne und dachte mir danach, “das kann ich besser!”

Mal gucken, wann der nächste Auftritt kommt. Aber ich muss sagen, am Anfang hat mich der Wettbewerbsaspekt beim Poetry Slam gestört. Ich hatte kein Bock auf diese Competition. Aber jetzt nach meinem ersten eigenem kläglichen Versuch, find ich es doch ganz geil! Ich will halt doch auch mal die erste Runde überstehen, weil die Leute mögen, was ich schreibe.

Naja, mal schauen in welche Richtung sich das entwickelt.

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Schreiben. Hänge eigentlich in fast jeder freien Minute in Gedanken an irgendwelchen Ideen für Stories (Oder einfach weil es bei der jeweiligen Idee irgendwie passend wirkt auch mal Videospiel, Brettspiel, Pen und Paper-Kampagne/Setting). Kann auch Zeichnen, mache ich nur leider seit ein paar Jahren so gut wie nie…
Bei mir scheitert es eher daran, dass ich nicht ans konkrete AUFschreiben komme. Mache mir zu allen Ideen Notizen, aber “prosa” produziere ich viiiieeel zu wenig, eigentlich nur sehr selten. So bleibe ich bislang leider immer nur ein Möchtegern, der mega viel Zeit mit der Leidenschaft verbringt, ohne nennenswerte “Ergebnisse” in konkreten Texten vorweisen zu können.
Wobei das auch unter anderem daran liegen könnte, dass ich mich zu wenig auf eine Idee konzentriere und stattdessen alle Ideen willkommen heiße, wohin auch immer sie ausscheren und in welche der vielen Stories in meinem Kopf sie sich auch immer eingliedert…
Naja, ich arbeite daran…

Eine Fusion mehrerer dinge. Sei es digital,analog, Schriftlich,Bildlich, Akkustisch oder sonst wie aber ich mag es dinge zu kombinieren. Ein beispiel eine bekannte von mir mag gern Horrorgeschichten und ihr kam per Hörbuch nicht genug Stimmung auf also kombinierte ich das mit entsprechenden Sounds wie einen rascheln hinter dir. Sowas halt. Allerdings beim Künstlerischen im sinne von zeichnerischen bin ich noch total am Anfang.

Najo, ich denke, ich schreibe mal morgen auch mal wieder ernsthaftere Raptexte.
Einige Konzeptideen geistern sowieso noch umher (wie der Hollow Knight)
Aktuell soll es aber eindeutig um persönlicheres Zeug gehen, garantiert nicht vorzeigbar, aber einen anderen Text über einen Samuraikampf kann dann mal posten.

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Ich jam auf dem Cello. :slight_smile: Geiler Sound und geiles Instrument. Ich verfolge nicht Mal ein Ziel. Ich tobe mich einfach aus und wenn ich genug habe, lege ich es beiseite und mache was anderes. Repeat.

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Ich hatte letztens ne ähnliche Idee. :sweat_smile: Hab seit Ewigkeiten mal wieder Wu-Tang Clan gehört. Unter anderem auch „Da mystery of Chessboxing“. Seitdem interessiert mich das Thema Schachboxen. Ich hoffe, da wird auch noch ein Text draus.

Das mache ich ausschließlich über selbst produzierte Videos.
Dabei ist für mich die Bild- und Tonsynchronisation (bzw. nach Takt) das Wichtigste:

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Mache gerne spezielle Dinge in meiner Werkstatt, meist nach der Arbeit oder an Wochenenden an denen ich zuhause bin. Aktuell befasse ich mich speziell mit Epoxdidharzen, Farbpigmenten einlackierte 4K Poster in Tischflächen usw… Für mich das beste um mich künstlerisch auszudrücken und um kreativ zu sein.

Paar Bilder mein Kasten, Sternzeichentisch mit Tierkreiszeichen am Sockel und ein kleine Truhe, und eine garderobe.

Lg

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Der passende thread für @HerrDirk ? :thinking:

Das ist mit Sicherheit richtig, aber ich weiß nicht ob so ein Forum der richtige Rahmen ist um sich über meine künstlerische Arbeit auszutauschen bzw dieser einen Raum zu geben.
Bis jetzt hab hier ich auch vesucht, mein “Reallife” nie so ganz breitzutreten, damit ich mir hier noch ein kleines bisschen Anonymität bewahren kann.
Falls hier jemand mitliest, der mich sehr gut kennt, wird diese Person aus meinen Beiträgen zwar sicher eins und eins zusammenzählen können, aber ich fühl mich momentan nicht danach, hier durch großartige Beschreibung und Bebilderung meiner Arbeit (oder gar Einladungen zu Ausstellungen) die virtuelle Maske vollständig fallen zu lassen.
Vielleicht ändert sich das irgendwann noch, aber im Moment find ich so wies is gerade auch ganz okay.

Nur ganz grob. Ich bin im großen und ganz ein ganz straighter Maler. Fast ausschließlich Ölmalerei, in letzter Zeit allerdings auch vermehrt wieder Aquarell und Guachearbeiten auf Papier. Eigentlich immer vom Gegenstand ausgehend sind die Arbeiten (mal abstrakter, mal naturalistischer) immer in irgendeiner Weise Kommentare auf Malerei selbst.
Die Titel der Arbeiten spielen auch eine wichtige Rolle, so werden die oftmals sehr klassischen Sujets in neue Kontexte gesetzt und oft auch humoristisch(ich bemühe mich nicht in einer ironischen Haltung zu agieren, sondern albernenen Humor selbst als Werkzeug einzusetzen) gebrochen.

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