19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD

Das ist wirklich ein Witz. Die großen Parteien streichen die dicken “Spenden” ein und kaum kommen kleinere, kontroversere Parteien mit anderen mit anderen Finanzierungskonzepten um die Ecke werden Gesetze nach Gutdünken und rückwirkend geändert. Diese Änderung geschah ja wegen des Goldverkaufs der AfD. Und darunter leiden tut nun auch meine “Alternative für Deutschland”.

Ich hoffe die kommen damit nicht durch. Soll sich doch die AfD die braunen Nasen vergolden, aber wenn die Partei wegfällt wird meine Luft bei kommenden Wahlen dünn. Mein Traum ist ja zumindest ein Sitz im Bundestag, der eine Sitz im Europaparlament war ja schon ein Riesenerfolg.

  1. Es gibt keine „Antifa Mitglieder“. Antifaschismus ist eine Einstellung, kein Verein.
  2. Ist das schlimm?

:facepalm:

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:grin:

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Das beantwortet nicht meine Frage.
Findest Du Engagement gegen Antidemokraten schlimm?

Weil wenn man das was die AntiFa macht schlimm findet, jegliches Engagement gegen “Antidemokraten” schlimm findet?

Ohne “die Antifa” gäbe es vielerorts gar kein Engagement gegen rechts.
Bürgerlichen Protest gibt es oft erst, nachdem lokale linke Gruppierungen irgendwas organisiert und auf ein Problem aufmerksam gemacht haben.

Weil jede linke Gruppierung gleich die AntiFa ist? Und trotzdem kann man die AntiFa scheiße finden. Gibt genug Leute unter denen die sich einfach nur Prügeln wollen oder generellen Polizistenhass schieben. Oder ihre Art und Weise die sich teilweise ebenso im illegalen Raum bewegt.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Behauptung:

rein hypothetisch ist und meiner Meinung nach auch fragwürdig in Anbetracht des Engagements vieler Parteien wie die Linke, Grünen und SPD.

Ich will hier nicht darüber diskutieren, ob die AntiFa nun „gut“ oder „böse“ ist oder wie auch immer. Aber so zu tun als hätte sie das Alleinrecht auf Antifaschismus gepachtet ist absoluter Schachsinn. Ich kann auch genauso gegen Nazis sein ohne gleich mit Rot-Schwarzer Flagge durch die Gegend zu laufen.

Ich beobachte die „Antifa-Szene“ lange genug, um sagen zu können, die Parteien reagieren erst, wenn irgendwelche Basisgruppen was machen, nach dem Motto „oh, jetzt müssen wir aber auch!“.
Dann gibt es, besonders im Fall der SPD, „Bratwurstessen gegen rechts“ am anderen Ende der Stadt.

Nein, beweisen kann ich das nicht. Alles rein subjektive Beurteilung von Gesehenem/Erlebtem. :slight_smile:

Uuund wir weichen, glaube ich, langsam auch etwas vom Threadthema ab.

Weißt du was die Antifa ist?
Es ist eine Bewegung von Anarchisten und Gesetzverweigerer. Das sind radikale gewalttätige Randalierer.
Sie sind um keinen Deut besser als die Pegida. Sie greifen zwar selten Flüchtlinge etc an, dafür aber Polizisten und Gegendemonstranten.
Sie fühlen sich moralisch bestätigt. Im Grunde ist die Antifa deutlich näher an der Nazizeit, als die Pegida.
DAS ist das schlimme an der Antifa.

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Nein.
Auf allen Ebenen.

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:joy:

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Du erkennst Extremismus wohl nur wenn er von rechts ausgeht oder?
Ich kann die Linksextremisten oftmals noch viel mehr hassen als die Rechten, denn diese wissen einfach nicht, dass sie genauso radikal handeln und denken.
Wer die Antifa unterstützt hat schlichtweg einen riesen Dachschaden.
Mach was du willst, aber ich hoffe du stehst bei den nächsten Antifademos mittendrin.

Keine Ahnung ob du wirklich an das glaubst was du sagst, aber wenn du tatsächlich denkst, die Antifa will einfach nur ihre Meinung darstellen und zum nachdenken anregen, dann wünsch ich dir noch ein wunderschönes Leben in Narnia.

Als Dresdner kann ich nur sagen, dass die Antifa der Grund ist, warum ich nach zwei "Gegen"demos gegen Pegida nicht mehr hingegangen bin. Wenn man den Pegidianern vorhält, mit Nazis mitzulaufen, dann sollte man auf der Gegenseite auch nicht mit Linksextremen demonstrieren.

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Von Wahlkampf zum Extremismus. Ich glaub ich hab mich im Internet geirrt. Oh, bin ja nicht auf Facebook.

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Mal kurz eine Hypothese in den Raum geworfen: Angenommen Steinmeier wird Bundespräsident, dann würde die SPD doch ihren beliebtesten Minister verlieren. Bundespräsidenten sind ja nicht so im Wahlkampf involviert, da man versucht sie aus der “niederen” Politik rauszuhalten.
Damit würde sich doch die SPD in eigene Fleisch schneiden, vorausgesetzt, sie will gewinnen.

Man kann dir nur für das Engagement gegen beide Extreme danken.

Hier im Münsterland gibt es zwar auch immer wieder Demos gegen Rechtsextremismus, allerdings gibt es keine Rechtsextreme :smiley: Außer ein Paar Stände hier und dort ist mir noch nichts untergekommen.
Die Leute hier wollen sich einfach nur über irgendwas aufregen denke ich.

Einsatz für die „richtige“ Sache kann man hier eigentlich nirgends zeigen.

Naja, Steinmeier hatte es doch schon mal 2009 versucht und gegen Merkel nicht geschafft. Insofern ist er ohnehin „verbrannt“. Deshalb ziehen sie nun den Martin Schulz aus der EU ab. Der ist ansich kein schlechter Typ, aber ich glaube nicht, dass er im Wahlkampf eine echte Chance hat. Die CDU muss ja nur clever kommunizieren, dass er Deutschland als EU-Befürworter „schwächen“ will bzw. Deutschland noch mehr mit der EU verzahnen will. Mal unabhängig davon, ob das besser oder schlechter für die gesamte EU (also auch uns) ist, kann mir schon jetzt ausmalen, wie toll das in der Bevölkerung ankommt.
Den Wahlkampf kann meiner Meinung nach nur ein Politiker gewinnen, der wahrhaftig die Probleme der Bevölkerungsmehrheit vertritt, wie Bernie Sanders in den USA. Nur so jemanden sehe ich aktuell nicht. Hat wer eine Idee? :wink:

Gabriel hat doch noch Scholz ins Gespräch gebracht, das wäre für den SPD-Wahlkampf wohl der Super-GAU.

Der Scholz? Hm…der is doch Hamburger Bürgermeister, wenn ich mich recht erinnere. Vlt. macht RBTV ja einen Wahlwerbespott für ihn :slight_smile: