Ja, glaube ich schon, für spiele am Tisch des Westens, hätte er sich eher zurückgehalten. Nun hat er kein Grund mehr das zu tun.
Ärzte sind auch Freiberufler wie Anwälte Steuerberater etc. Die Definiton von Freiberufler nach dem Steuergesetz ist sehr umfangreich. Da fällt sehr viel drunter. Ich kann dich aber verstehen, dass du den Schritt nicht gegangen bist.
Viele sehen nicht, wie viel Umsatz man wirklich braucht um auf ein vergleichbares Netto zu kommen, wie bei einem Angestellten.
Lesekompetenz und so. Oder du weißt wirklich nicht, dass der Kosovokrieg des erstmal mal in der Geschichte der BRD war, wo die Bundeswehr aktiv an einem Auslandseinsatz teilgenommen hat.
Und auch hier bleibt der Punkt, dass Japan das Jahrzehntelang auch ohne super geschafft hat. Du ignorierst konsequent meinen Punkt.
Und genau deswegen sind die Sanktionen unsinnig, weil sie genau darauf abzielen, dass Putin das macht
Außerdem ist es eben Quatsch, dass Russland Probleme wirtschaftlicher Art bekommen würde, da sie immer noch halb Europa mit Öl und Gas versorgen. Dazu die Handelspartnerschaft mit China. Es ist naiv um nicht zu sagen irrsinnig zu glauben, dass man Russlands Wirtschaft so in die Knie zwingen könnte. Und die negativen Auswirkungen die es gibt, werden eben auf den Westen projiziert. Aber das sind alles Punkt die ich schon mal gesagt habe.
Ist ja auch erstmal ein Privileg in die Freiberuflerklasse zu fallen. Ansonsten wird man ja schneller Gewerbesteuerpflichtung und obliegt deutlich mehr Auflagen. Eigentlich ist die Unterteilung total willkürlich und höchstens zu begründen als historisch so gewachsen.
Naja Gewerbeschein und fertig, große Auflagen gibt es da auch nicht. Die Gewerbesteuer wurde für Einzelunternehmer auch fast aufgehoben durch die Erstattung bei der Einkommensteuer also ist es nicht so schlimm.
Naja, in den friedlichen 50 Jahren standen ja zwei hochgerüstete deutsche Armeen nebeneinander und alle mussten hoffen das die Jungs in Moskau bzw Washington nicht durchdrehen. Tolle Zeit.
Genauso Japan. Die Verfassung wurde ihnen von den bösen amerikanischen Imperialisten so aufgedrücht und natürlich waren die in einem Verteidigunsbündnis mit den USA. Nur haben die natürlich nur als Marine/Luftwaffenstützpunkte eine Rolle gespielt, weil ja bei der gewaltigen Marineüberlegenheit des Westbündnisses nicht zu erwarten war, dass die Japanische Verbündetearmeen brauchen.
Denk doch mal darüber nach, wieso diese Länder ihren Standpunkt entsprechend geändert haben und welche Gründe es dafür gab, dass ihr Standpunkt vorher anders war.
Irrelevant für meinen Punkt, dass es eben nicht unrealistisch ist, dass man sich Auslandseinsätzen verweigert.
Danke für den Link, ich zitiere:
Die japanische Gesellschaft trennt scharf zwischen homosexuellem Sex an sich einerseits und der sexuellen Orientierung andererseits. Während die Praktizierung homosexuellen Sexes in Japan gesellschaftlich genauso toleriert wird wie die von heterosexuellem Sex, ist es für offen Homosexuelle schwierig, soziale Gleichstellung mit Heterosexuellen zu erreichen. Die meisten Homosexuellen halten sich an die japanische Maxime „Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß“ und leben ihr schwules Leben im Verborgenen aus.
Fick wen du willst, aber leb es nicht aus., sonst wirst du es schwer haben in der Gesellschaft. Klingt für mich nicht gerade nach einem positiven Ort für die betroffenen.
Wobei ich dir zu Gute halten muss, dass der Wiki-Artikel sehr stark schwank, was die Interpretation angeht.
@causkt
So gut wie man ein Land eben kennt, wenn man regelmäßig ein bischen über es liest und hört udn sich mit Reisenden von Dort unterhält. Im Grunde denke ich, dass ich es in etwa so gut kenne wie Frankreich. UNd j, Hierachie und Ehre gilt für viele asiatische Länder, weswegen aber Japan dort keine Sonderrolle hat. Ich hatte ja auch nie gemeint, dass es so besonders ist in diesem Punkt im Vergleich zu anderen Ländern dort.
Aber schön, dass deine Ausführungen danach mich eigentlich stützen.![]()
Wenn du Realismus so definierst, ist nichts unrealistisch. Dann brauchen wir aber auch nicht weiter diskutieren, da du an der Diskussion offensichtlich nicht interessiert bist, sondern nur auf der Bedeutung eines Wortes rumhacken willst.
Ich hacke nicht auf Bedeutung von Worten rum. Ich zeige nur auf, dass (wie bei so vielen Sachen) es eine Zeit gab, in der “unrealistische” Forderungen Normalität waren. Wenn du das einfach ignorierst und sagst “Ja aber das zählt nicht.” Dann bist du eher derjenige, der nicht an einer Diskussion interessiert ist.
Was willst du eigentlich aussagen? Das wir uns militärisch engagieren sollen um politische Macht zu erhalten?
Wenn du nicht verstehst, dass sich einerseits Zeiten ändern und andererseits die defensive Haltung Deutschlands und Japans im zweiten Weltkrieg begründet waren, die Länder dann aber gemerkt haben, dass es doch besser ist, nicht völlig passiv zu sein, kann ich dir auch nicht weiter helfen.
Im Grunde ja. In einer internationalen Gemeinschaft muss man auch mal Dinge tun, die einem nicht so sehr gefallen. Dazu gehört eben an Militäraktionen von verbündeten Staaten teilzunehmen. Damit meine ich übrigens nicht, dass Deutschland von sich aus pro aktiv solche Einsätze durchführen muss, sondern dass man Aufforderungen von Bündnis-Partnern zu einem gewissen Grad nachkommen muss, sonst ist es eben auch kein Bündnis mehr.
Die anderen müssen ja auch arbeiten ;D
Spaß beiseite: es ist eben eine Internetdiskussion. Wir haben einige im Forum, die sehr aktiv sind, aber so extrem weit links stehen und ideologisch verblendet sind, dass eine Diskussion auch trotz eigentlicher Eloquenz keinen Sinn macht. Politik im Internet eben.
Zur allgemeinen Diskussion: viele linke Forderungen sind komplett unrealistisch, weil sie rein ideologisch motiviert sind um ihrem Kernklientel gerecht zu werden. Sie wollen das, was einfacheren Wählerschichten / links-orientierten Wählern als “sozial gerecht” erscheint umsetzen ohne sich Sorgen um die Finanzierung zu machen - die von Leistungsträgern entrichtet werden soll. Es ist eine extrem kurz gedachte Politik, die letztendlich eben genau das ist: Klientelpolitik oder auch Symbolpolitik. Deshalb ist die Linke auch nicht regierungsfähig - Politik ist eben nicht “Das fände ich supa!”, sondern ein stetes Aushandeln von Kompromissen, die mit Extrempositionen nun einmal per se nicht vereinbar sind.
Linke Politik ist gut und sehr wichtig, denn so wichtig die freie Marktwirtschaft auch ist, komplett frei dürfen Unternehmen auch nicht handeln. Der linke, humanistische, Gedanke ist ein wichtiger Teil der Politik und muss immer ein Teil des politischen Handelns sein. Da braucht es dann aber Realpolitik und nicht Protestparteien wie Die Linke.
Und wenn du nicht verstehst, dass der Wandel eben politisch-ideologisch begründet war und nicht in einer ernsthaften Bedrohung, dann kann ich dir auch nicht weiter helfen.
Ich glaube, dass bringt nichts mehr weiter zu Diskutieren ich habe das Gefühl, das du nicht mehr wirklich auf die Bedenken im meinen Argumente eingehst. Ich hoffe, ich konnte dir vermitteln, warum ich am Anfang agree to disagree geschrieben habe. Ich finde einige deiner Aussage haben mich in meiner Meinung bestärkt.
Naja, da sind wir glaub ich schnell wieder in Definitionsproblemen. Ich würd Japan auf gar keinen Fall als geschlossene Gesellschaft bezeichnen wollen, auch nicht als geschlossener als viele andere Gesellschaften, die uns geographisch deutlich näher sind. Aber vielleicht interpretier ich dein “geschlossen” deutlich negativer als du das meinst. Richtig ist natürlich, dass die deutlich traditionsbewusster sind und sich bewusst gegen ein Zuwanderungsmodell entschieden haben, um ihre demographischen Veränderungen abzufedern. Vielleicht meintest du das ja mit geschlossen. Ich muss bei geschlossen bzw. offen immer an Poper denken und das meint, dann doch was anderes.
Hab ja auch nichts gegen die SPD gesagt ^^.
Für einen Kompromiss sollte man sich in der Mitte treffen. Dazu sollte man schon eher an einem oder anderen Ende der Skala sein, damit was Vernünftiges bei rauskommt. Oder gehst du immer gleich mit dem eigentlichen Kompromiss in die Verhandlungen? Komischerweise setzt die Linke, auch in den Regierungen in denen sie drin ist, nicht ihre in einigen Punkten Wahnvorstellungen um. Und auch komisch ist, das die Regierungen mit ihr irgendwie klappen.
Und einer Partei Ideologie vorzuwerfen ist mehr als putzig. Jede Partei, auch die „Realisten“, wer immer das deiner Meinung nach sein soll, folgt einer Ideologie.
Zb der Punkt der Überwachung des Verfassungsschutzes, egal ob nun AfD oder die Linke, was soll es denn bringen zu wissen das der nun den Kontakt zu Leute hat, die dann wiederum ihre Kontakte haben. Keiner der Leute würde das Risiko eingehen nun wirklich relevante Dinge zu tun. Ich kann eine Überprüfung verstehen, aber eine ständige Kontrolle ist Sinnlos und Verschwendung.
Und der Fall Ramelow ist aber immer noch offen und wird am ende endlich mal Licht dahin bringen was denn nun genau diese Überprüfungen gerechtfertigt haben soll.