19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD


#18018

Natürlich ist Herr Abe ein Nationalist. Aber es ist ja nun etwas einfach gedacht, wenn du meinst das Verfassungsänderung da nur innenpolitischen Manövern geschuldet ist. Die Sicherheitslage in Ostasien verschiebt sich ja massiv zu Japans ungunsten. China hat ja mit allen seinen Nachbarn Grenzkonflikte und machen allen Anschein iökonomische Macht auch in militärische Umtauschen zu wollen. Das hat für die Sicherheitslage in Ostasien natürlich Konsequenzen und das betroffene Länder darauf reagieren ist normal und auch wünschenswert.


#18019

Ist nicht schlimm und nennt sich subjektive Wahrnehmung ^^. Allerdings versuche ich halt auch keine Diktatoren zu verteidigen oder versuche fordere, dass staatliche Organe abgeschafft werden sollen. Des weiteren bin ich auch nicht dafür, das EU Gelder für links Extremisten ausgegeben werde. Das sind halt Punkte die für mich nicht wirklich tu rechtfertigen sind.

Wenn du es nach 5 Stunden als schnellen Ausstieg meinerseits betrachtest, ne my guest.


#18020

Man muss wissen, dass die Alliierten viele Paragraphen in unsere Gesetze eingebaut haben, mit denen sie Deutschland kontrollieren konnten, um einen weiteren Krieg, ausgehend von deutschem Boden, zu vermeiden. Diese Gesetze wurden dann mit der Zeit teilweise aufgelockert, teilweise in andere Gesetze geändert. Fun fact: Die USA kann heute noch unser Briefgeheimnis umgehen. Die Anstalt hat das mal veranschaulicht:

Deutschland wurde dadurch unabhängiger und souverän, hat aber immer noch Sonderrechte für die Alliierten.
Je mehr Deutschland dabei im Interesse der Alliierten gehandelt hat, u.a. durch Selbstbeschneidung durch eigene Gesetze, desto mehr Spielraum haben die Alliierten Deutschland gegeben.
Wenn Deutschland also nun primär als großer Wirtschaftspartner auftritt und bei Militäraktionen der Alliierten zwar mitmacht, ohne dabei aber selber Aktionen zu starten (weswegen Deutschland selbst auch nicht der Kriegstreiber ist), dann ist das genau das, worauf das ganze hinauslaufen sollte.

(Ein “vollwertiges Mitglied” ist Deutschland auf globaler Ebene natürlich nur innerhalb der Staaten zweiter Klasse, das muss ich erklärend hinzufügen. Schließlich stehen die fünf Länder mit festem Sitz im Sicherheitsrat immer noch über allen anderen.)

In der EU (und ihren Vorgängern), wo die USA erstmal nichts zu melden hat, hat man Deutschland viel eher und schneller integriert und dort steht Deutschland auch mittlerweile auf einer Stufe mit Frankreich. Dort ist es in beiderseitigem Interesse, zusammen zu arbeiten. Also macht Deutschland bei Frankreichs Kriegen mit, um auf der anderen Seite einen diplomatischen Partner in der EU zu haben.


Nun, ich wollte hier jetzt keine Geschichtsstunde starten und bin da auch bei weitem kein Experte. Aber ich hoffe, ich habe die Quintessenz ganz gut getroffen.


#18021

ein teil eines staatlichen Organs ersetzt werden soll

:confused:


#18022

Deutschland hatte das Glück oder Pech, je nachdem wie man es nimmt, im Zentrum des kalten Krieges zu stehen, und im Gegensatz zu Kuba nicht nur für 2 Wochen sondern für ca 50 Jahre lang.

Die USA und andere haben überall Weltpolizei gespielt, um den Sowjetzs in nichts nachzustehen bzw weil immer eine von beiden Seiten involviert war und die andere dann nachgezogen hat.

Deutschland war in der schönen Situation sein Militär nur auf einen theorethischen “heißen Krieg” vorbereiten zu müssen, bei den jedem klar war, dass danach eh alles vorbei war.
Da das für alle Parteien weit günstiger war, als das zb Amerika, Frankreich England und co eigene Divisionen zb am Fulda Gap stationierten, haben beide Seiten (Deutschland und die Natopartner) das so hingenommen.

Der eiserne Vorhang hat Europa geteilt, aber uns auch alle Probleme vom Osten her sonst vom leib gehalten.

Als die Sowjetunion zerbrach war es damit alles vorbei.

Die Situation haben wir, vor allem mit einem Präsidenten Trump eben nicht das Deutschland sich zurücklehnen kann und “wir sind nur für Brunnenbau und bewaffneter THW zuständig”.

Man überlege mal, was im Kosovo passiert wäre, wenn niemand eingegriffen hätte.
Die Amis und Briten waren die Speerspitze oder glaubt jemand Deutschland hätte da von sich aus hier geschrieen, geschweige denn das wir heute noch überhaupt die Truppenstärke dafür hätten.

vor ein paar Monaten waren von 130 Eurofightern nur 10 wirklich Einsatzbereit laut Medienberichten. Wenn heute ala Kosovo also auf einmal 9 Migs in Richtung eines Nato Aufklärungstrupps flögen, was würden WIR machen?

Deutschland muss endlich lernen, auch selber militärische Einsätze stemmen zu können, ohne das die USA, England oder Frankreich die Köpfe hinhalten.

War doch in Afghanistan das gleiche.
Deutschland sitzt in MAsar es sharif und co, und die Amis und Briten sind unten in Helmand Province wo es täglich kämpfe gab.

Und es liegt nicht an unseren Soldaten, kenne selbst welche, die haben sich ja selbst über die Armeeführung bzw den Politikern darüber aufgeregt, die nicht dafür sorgend das die Armee auch effektiv eingesetzt wird


#18023

Was genau ist daran schlimm? Wo hat Leelo versucht Diktatoren zu verteidigen? Wo gibt die EU Gelder für Linksextremisten aus? Du definierst dir die Welt doch wie sie dir gefällt.


#18024

Ließ doch mal die Diskussion, dann können wir weiter reden…


#18025

Man muss nur mal auf firmen ohne Betriebsrat und Gewerkschaftsvertretung schauen (Details, pm me) um zu sehen das es mit den Arbeitnehmerrechten nur solange "ok " ist momentan, wie man eine wohlmeinende Geschäftsleitung hat.

Wenn die Firma will kann man so leicht abgesägt werden und wenn die Firma nicht will gibt es auch keinen Betriebsrat etc.


#18026

Ja klar, kommt auch immer auf die Unternehmenkultur an. Das bezweifle ich auch nicht.


#18027

Was führt dich zu der Annahme, dass ich es nicht getan habe?


#18029

Deine letzte Aussage.


#18030

es geht um den UN Migrationspakt und die AfD


#18031

So langsam findet das Parlament raus, wie man sich über die AfD in ziemlich entwaffnender Form lustig machen kann ^^. Hat ja auch schon die Kanzlerin demonstriert ^^.


#18033

Maas war auch sehr gut


#18034

:cry:


#18035

Ich frage mich, ob er einfach wirklich so weit von der Realität entfernt ist oder er schlicht ein rießiges Arschloch ist, was ernsthaft meint, dass Aktionäre diejenigen sind, die in hier Deutschland mehr unterstützt werden müssen.


#18036

Ich tippe auf letzteres.
Aber das Foto hat einen schönen Greenscreen, kann da nicht wer mal was Fotoshoppen^^


#18037

„Denkbar wäre ein jährlicher Freibetrag, unter dem man einen auf Aktien basierten Spar- oder Vorsorgeplan aufbaut. Dieser dürfte im Alter nicht mehr nachversteuert werden. Zentral ist, dass dieses Aktienpaket ausschließlich der Alterssicherung dient und erst dann abschlagsfrei aufgemacht werden darf, wenn die gesetzliche Altersgrenze erreicht worden ist.“

Fände ich ehrlich gesagt sehr gut. Das Problem ist in Deutschland ist immernoch dass die meisten Menschen ihr Geld aufs Sparbuch legen und mit 0 bis vielleicht irgendwann mal 2% Zinsen anlegen. Ich persönlich würde jedem einen Aktiensparplan(bzw. ETF-Sparplan) für die Altersvorsorge empfehlen. Damit baut man bei extrem geringen Risiko (angenommen wird z.B. ein DAX Sparplan) auf lange sicht (20+ Jahre) ein gutes Vermögen auf.

Einziges Problem an der Sache ist, dass Geringverdiener sich das einfach nicht leisten können, auch wenn es nur 50-100€ im Monat sind. Für diese Gruppe müsste man dann nochmal extra etwas tun.


#18038

Der Aktien Markt in seiner aktuellen Form ist eine einzige Farce und spätestens seit den 80er nichts was man in irgendeiner Form unterstützen sollte. Börsen helfen in erster Linie nur Leuten mit Kapital und haben dazu geführt, dass herkömmliche Arbeit immer weiter entwertet wurde.

Der ursprüngliche Gedanke hinter einer Börse ist die Beteiligung an Unternehmen, damit diese mit Kapital wachsen können und es später zurück zahlen. Mittlerweile ist der Hauptzweck Spekulation und Wetten die viel Schaden anrichten.

Bei all den Veränderungen die in den nächsten Jahrzehnten anstehen werden ist doch eine Altersvorsorge auf Aktien Basis das größte Risiko das man eingehen kann.

Und am Ende führt es nur dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf geht.


#18039

Naja du musst ja keine hochspekulativen Derivate kaufen. Ist ja nicht so dass man nicht mehr in einfache Aktien bzw. Anleihen investieren kann.

Natürlich kann es passieren dass mal eine Krise ansteht, aber da bekommt man halt für seine 100€ monatlich mehr Anteile. Wäre sogar ein Vorteil wenn das ein paar mal während der Anlagedauer passiert. Und da man z.B. in einen DAX Sparplan investiert ist das Risiko auch auf viele verschiedene Unternehmen aufgeteilt.

Es geht um einen gewissen Freibetrag den man pro Jahr anlegen kann und die Gewinne auf diese Investition dann im Alter steuerfrei bekommt. Ich denke nicht das dieser Freibetrag mehr als 10.000€ beträgt, eher sogar weniger.
Das würde allen außer den Geringverdienern, die sich private Altersvorsorge nicht leisten können, helfen. Für diese Gruppe bräuchte man natürlich dann ne gute staatliche Rente.

Man muss in Deutschland einfach ein Grundwissen für Finanzmärkte aufbauen. Dann würde man viele politische Entscheidungen besser verstehen und würde das alles nicht als “das Böse” ansehen, denn das ist es nicht.