Ja klar, kommt auch immer auf die Unternehmenkultur an. Das bezweifle ich auch nicht.
Was führt dich zu der Annahme, dass ich es nicht getan habe?
Deine letzte Aussage.
es geht um den UN Migrationspakt und die AfD
So langsam findet das Parlament raus, wie man sich über die AfD in ziemlich entwaffnender Form lustig machen kann ^^. Hat ja auch schon die Kanzlerin demonstriert ^^.
Maas war auch sehr gut
Ich frage mich, ob er einfach wirklich so weit von der Realität entfernt ist oder er schlicht ein rießiges Arschloch ist, was ernsthaft meint, dass Aktionäre diejenigen sind, die in hier Deutschland mehr unterstützt werden müssen.
Ich tippe auf letzteres.
Aber das Foto hat einen schönen Greenscreen, kann da nicht wer mal was Fotoshoppen^^
„Denkbar wäre ein jährlicher Freibetrag, unter dem man einen auf Aktien basierten Spar- oder Vorsorgeplan aufbaut. Dieser dürfte im Alter nicht mehr nachversteuert werden. Zentral ist, dass dieses Aktienpaket ausschließlich der Alterssicherung dient und erst dann abschlagsfrei aufgemacht werden darf, wenn die gesetzliche Altersgrenze erreicht worden ist.“
Fände ich ehrlich gesagt sehr gut. Das Problem ist in Deutschland ist immernoch dass die meisten Menschen ihr Geld aufs Sparbuch legen und mit 0 bis vielleicht irgendwann mal 2% Zinsen anlegen. Ich persönlich würde jedem einen Aktiensparplan(bzw. ETF-Sparplan) für die Altersvorsorge empfehlen. Damit baut man bei extrem geringen Risiko (angenommen wird z.B. ein DAX Sparplan) auf lange sicht (20+ Jahre) ein gutes Vermögen auf.
Einziges Problem an der Sache ist, dass Geringverdiener sich das einfach nicht leisten können, auch wenn es nur 50-100€ im Monat sind. Für diese Gruppe müsste man dann nochmal extra etwas tun.
Der Aktien Markt in seiner aktuellen Form ist eine einzige Farce und spätestens seit den 80er nichts was man in irgendeiner Form unterstützen sollte. Börsen helfen in erster Linie nur Leuten mit Kapital und haben dazu geführt, dass herkömmliche Arbeit immer weiter entwertet wurde.
Der ursprüngliche Gedanke hinter einer Börse ist die Beteiligung an Unternehmen, damit diese mit Kapital wachsen können und es später zurück zahlen. Mittlerweile ist der Hauptzweck Spekulation und Wetten die viel Schaden anrichten.
Bei all den Veränderungen die in den nächsten Jahrzehnten anstehen werden ist doch eine Altersvorsorge auf Aktien Basis das größte Risiko das man eingehen kann.
Und am Ende führt es nur dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auf geht.
Naja du musst ja keine hochspekulativen Derivate kaufen. Ist ja nicht so dass man nicht mehr in einfache Aktien bzw. Anleihen investieren kann.
Natürlich kann es passieren dass mal eine Krise ansteht, aber da bekommt man halt für seine 100€ monatlich mehr Anteile. Wäre sogar ein Vorteil wenn das ein paar mal während der Anlagedauer passiert. Und da man z.B. in einen DAX Sparplan investiert ist das Risiko auch auf viele verschiedene Unternehmen aufgeteilt.
Es geht um einen gewissen Freibetrag den man pro Jahr anlegen kann und die Gewinne auf diese Investition dann im Alter steuerfrei bekommt. Ich denke nicht das dieser Freibetrag mehr als 10.000€ beträgt, eher sogar weniger.
Das würde allen außer den Geringverdienern, die sich private Altersvorsorge nicht leisten können, helfen. Für diese Gruppe bräuchte man natürlich dann ne gute staatliche Rente.
Man muss in Deutschland einfach ein Grundwissen für Finanzmärkte aufbauen. Dann würde man viele politische Entscheidungen besser verstehen und würde das alles nicht als „das Böse“ ansehen, denn das ist es nicht.
Hab ich und halte es für „das Böse“ welches in erster Linie unsere Wirtschaft ruiniert hat. Ich stelle mich gegen jede politische Unterstützung des aktuellen Börsen Systems.
Wie wäre es, wenn wir anstelle dieses Freibetrags die Steuergeschenke in eine Stärkung des Rentensystems investieren oder die Besteuerung von Renten wieder abschaffen. Damit würde man allen helfen ohne das man sich noch eine Notlösung für die Ärmeren ausdenken muss.
Das Problem ist doch, dass Aktien alles irgendwie kapitalisieren und dadurch das Problem von maximaler Gewinnoptimierung der Gesellschaft entgegen steht. Das ist für Investoren(gruppen) interessant, aber den Otto-Normal sollte man da nicht mit reinziehen. Denn die Annahme, dass es immer bergauf geht, was für all diese Anlagen zwingend notwendig ist, ist halt irrsinnig
Wäre wünschenswert aber unglaublich teuer. Man sieht es ja jetzt gerade an der Rentenreform der SPD. Alleine das jetzige Level zu halten bzw. jetzt kurzfristig sogar die Renten um wenige Prozente zu erhöhen kostet einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag.
Eine Verbesserrung des Systems könnte man dann natürlich wieder mit mehr Steuern (z.B. auf Kapitalerträge) und einer Vermögenssteuer oder ähnlichem versuchen auszugleichen. Ob das aber reicht kann ich natürlich aus dem Stehgreif jetzt nicht sagen, aber ich bezweifle es.
Das wird ja garnicht angenommen. Aber durch die langfristige Anlage werden die Schwankungen ausgeglichen bzw. man profitiert sogar von Krisen durch die niedrigeren Preise für eine Aktie.
Wichtig ist hauptsächlich die Dividende die man für siene Anteile bekommt. Wenn diese thesauriert (wieder angelegt) wird hat man einen Zinseszinseffekt, der sich auf lange Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit lohnt.
Das alte Totschlagargument es wäre zu teuer. Warum ist dein Freibetrag nicht zu teuer, da weißt du doch ach nicht wie viele Steuereinnahmen wegfallen?
Die volle Besteuerung der Renten ist noch gar nicht so alt, weshalb das Argument es wäre zu teuer un plausibel erscheint. Ich sprach ja nicht davon die Renten zu erhöhen sondern die volle Besteuerung wieder abzuschaffen.
Die Grundannahme dafür ist aber, dass in 30 Jahren die Wirtschaft noch relativ ähnlich zu unserer heutigen funktioniert. Und mit Blick auf die technologische Entwicklung halte ich das für naiv und am Ende werden wahrscheinlich nur die profitieren, welche im Kapital flexibel sind.
Hmm aber zahlen arme Rentner nicht eh wenig Steuern. Würde doch genauso den Reichen mehr helfen als den Armen ![]()
Jede Steuererleichterung hilft total gesehen natürlich mehr den Reichen als den Armen, weswegen generell Entlastungen bei den Sozialversicherungen am Besten für Arme wäre. Aber vor ca 10-15 Jahren, glaube ich, wurde eingeführt, dass Renten zu 100% versteuert werden, anstelle von 50% (das wird gerade Stufenweise eingeführt).
Das bedeutet das die kleinen Renten eine immer höhere Steuerbelastung haben und das sollte wieder abgeschafft werden. Ein Millionär würde das wahrscheinlich nicht mal merken, weil es für ihn nur um ein paar 1.000€ geht. Aber für Otto-Normal Rentner geht es um mehrere 100€ pro Jahr was die einfach empfindlich trifft.
Das ist ja ziemlicher Quatsch. Nicht jede Steuererleichterung setzt an den Progressionsspitze an. Ein höherer Freibetrag oder eine gestrecktere Progression betrifft viele bis alle Steuerzahler und wenn du jetzt von totaler Entlastung spricht, betriff das alle und nicht nur die „Reichen“. Deswegen lassen die Finanzminister solche Entlastungen ja auch ungern zu, weil es einfach viel mehr Geld ist was sie woanders streichen bzw. eintreiben müssen.
