19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD

Wird nicht passieren , da ich nicht mein ganzes Geld im Depot habe…

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dax
Angenommen es ist Anfang 2009 und der Dax ist extrem unten und du wärst wie du oben sagtest bei 35% Kursverlust.
Nach spätestens einem Jahr wärst du vom Kurs wieder auf ±0 gewesen.

Außerdem legt man ja extrem lange an und bekommt noch Dividenden. Die Chance, dass du nach 20 Jahren dabei immernoch unter deiner Investmentsumme bist ist wirklich gering.

Man sollte natürlich imme darauf achten nicht sein ganzes Geld in eine Sache zu stecken sondern zu diversifizieren. Also vielleicht 30% Aktien, 30% Konto 30% Festgeld 10% whatever.
Damit kann man dann auch gut ein paar Jahre überbrücken wenn man wirklich gerade im Renteneintrittsjahr in einer Krise stecken würde. Selbst wenn man an das Geld ran muss kann man ja z.B. nur 20% verkaufen und den Rest weiter halten.

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Weil der ‚typische Deutschen‘ eben mal nicht den Luxus hat auf 10%-20% zu scheißen und wie @Angrist schon andeutet, das das sein einziges Kapital ist, was er überhaupt zurücklegen konnte. Weil eben kein super Verdienst hat, weil Familie hat, Kinder die evtl. studieren wollen, Eltern die ein Pflegefall werden usw.

Dieses ‚ja legt doch was zur Seite‘ ist ein anmaßende Sichtweise und man sollte sich immer vor Augen führen das das für ein ganze teil einfach unmögliche ist. Besonders wenn der Tipp ist ‚ja dann halte doch bis es wieder besser wird‘, man das Geld aber braucht.

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Ich kann nur stark davon abraten 30% in Aktien zu investieren. Das ist ein enorm hoher Wert, mit viel Risiko verbunden. Aktien sind in der Tat eine sichere Anlage und die Idee ist hervorragend, nur die Menge ist in meinen Augen zu hoch.

Exakt, wer ein paar mille auf dem Aktienfonds hat, kann es sich auch leisten bissl was mit 20% verlust zu verkaufen.

wer 100 000 drauf hat zu Rentenbeginn, kann das nicht.

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Anmaßend ist das nicht. Was spricht denn gegen das Sparen ??

Ich verweise daher auf die Beispielgrafik von @Kaineahnung, welche deutlich macht wie sich der DAX seit der Wirtschaftskrise 2008 erholt hat.

Hiernochmal ein Artikel dazu. Jemand der zu Beginn der Wirtschaftskrise begonnen hat in den Dax zu investieren, hat im September 2018 exakt 100% Rendite gemacht. Ergibt p.a. ca. 10%. Gar nicht mal schlecht, oder ?

wenn du immer noch nicht kapiert hast, dass nicht jeder die möglichkeiten hat 10-20% seiner altersvorsorge oder gar nur 10-20% von 10% zu riskieren, da er im alter auf jeden cent schauen muss, dann ist die disskussion glaub ich nicht mehr zielführend.

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Sein Geld in Anlagen zu riskieren ist eben kein sparen und wie andere schon gesagt haben, spart man nicht weil man nicht weiß wohin mit dem Geld, sondern weil man Rücklagen möchte die man dann evtl. sofort braucht wenn was passiert.

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Ein ETF auf den MSCI World ACWI beinhaltet knapp 2.500 Firmen. Das Risiko ist demnach verschwindend gering.

Wenn man über 10 Jahre in einen Weltfonds investiert, hat man immer mindestens 6-7 % Rendite erzielt.
Das einzige was man machen muss, ist sich mal ein klein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Dann wird man sehen, dass der Finanzmarkt nicht der Untergang der heilen Welt ist, wie es das linke Spektrum gerne hätte.

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und wenn man 2006 investiert hat und 2008 dringend das geld gebraucht hätte, hätte man privatinsolvenz anmelden können.

Was hast du am Wort “Langfristig” nicht verstanden ?

es ging darum dir zu zeigen, dass es sehr vom moment abhängt, wann man investiert, ob man rendite erzielt oder eben gravierende verluste. der aktienmarkt ist zyklischen schwankungen unterworfen, der eben einen gewissen risikofaktor in die rechnung mit einbringt.

Wenn du 40 Jahre lang sparst, übergehst du diese Zyklen, weswegen sie sich nicht mehr so gravierend auswirken. Du hast quasi dann von allen Hochs und Tiefs mal was dabei. Unterm Strich verlierst du daher nichts.

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falsche denkweise. du verlierst nichts, wenn du deine pakete nach 40 jahren auf einem ähnlichen stand auflöst, wie sie zu dem zeitpunkt wert waren, als du investiert hast. du gewinnst, wenn sie dann glücklicher weise einen höheren kurs haben als bei deinem investment. und du hast eben auch das risiko mit verlusten raus zu gehen, wenn der kurs nach 40 jahren weiter unten ist.

Wie ich eben bereits geschrieben habe, mit einem breit gestreuten Welt ETF hat man noch nie verloren. Besser noch, man hat immer mindestens 6-7% Rendite erzielt (inflationsbereinigt). Das Sparbuch/Tagesgeldkonto macht jährlich 2% Verlust.
Natürlich liegt dort auch das Notfallgeld rum, falls wirklich mal was sein sollte. Aber auf lange Sicht macht man mit einem ETF nichts falsch.

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Und noch mal die frage, wenn man das Geld braucht, weil man eben nicht so viel Geld hat, sich eine teil so weg zu legen das man ihn sofort zu Verfügung hat und den Rest zu Investieren.

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Falsch falsch und nochmal falsch. du hast mit einem ETF seit 2008 nichts verloren. im zeitraum 1999-2009 hingegen hättest du drastische verluste eingefahren.

Dieses Geld hat man auf dem Tagesgeldkonto/Sparbuch oder wahlweise unter der Matratze.

Das Depot sollte man besparen und abwarten.

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Meine güte, ist das so schwer zu verstehen? nicht jeder hat die möglichkeit eine stille geldreserve zu führen.

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Ich habe oben schon geschrieben dass man für Geringverdiener etwas anderes braucht. Aber für alle die es sich leisten können 100€ im Monat zur Seite zu legen ist das ne tolle Sache

Du musst die Dividenden miteinbeziehen. Und wie gesagt kann man auch einen kleinen Teil verkaufen bzw. ist der Fond ja nicht die komplette Altersvorsorge sondern nur das „Zusatzpaket“ und man kann dann oft auch noch 1-2 Jahre warten.