die machen das doch aber jetzt schon und brauchen dafür keine steueranreize. das löst also keine probleme sondern bevorzugt hingegen noch besserverdiener überproportional mit dem vermögen.
die dividenden gleichen keine 33% verlust aus.
ja und dieses zusatzpaket ist etwas, was sich einige eben gerade nicht leisten können.
Das hat er doch oben bereits mehrmals geschrieben, dass Geringverdiener zwingend eine andere Alternative brauchen. Ich sehe den Geringverdiener aber nicht als Benchmark in diesem Land. Ein Großteil der Deutschen ist wohlhabend. Da gibt es nichts dran zu deuteln.
Es ist nicht nur etwas für wirklich Wohlhabende.
Sobald man es sich leisten kann 50-100€ im Monat bei Seite zu legen profitiert man davon. Und da der Freibetrag wahrscheinlich auf wenige tausend Euro pro Jahr gedeckelt wird können auch wirklich reiche Leute da keine immens hohen Gewinne rausziehen.
Klar gibt es immer Menschen, die sich so etwas nicht leisten können. Aber das heißt ja nicht dass man für diese Leute nicht auch etwas anderes (z.B: Grundrente,…) machen kann.
Und selbst wenn so etwas eingeführt wird muss man es ja nicht machen Kann ja jeder selbst entscheiden was mit seinem Geld gemacht wird. Ist ja nur ein „Zusatzpaket“
nein, es ist an den haaren herbei gezogen von unendlichem wachstum auszugehen und sämtliche historischen entwicklungen des aktienmarktes völlig außer acht zu lassen.
hab ich auch nicht gemeint. ich meinte eben für leute die sich diese 50-100€ zusätzlich eben leisten können. aber die frage ist: welches problem löst diese subvention? diejenigen, die sich das eben leisten können haben meistens eh kein problem mit der altersvorsorge und allen anderen hilft das nicht. also: wozu?
doch eigentlich schon @Doomac91 behauptet die ganze zeit es sei unmöglich mit ETFs über einen längeren zeitraum verlust einzufahren und du hast das bisher auch noch nicht eingesehen.
Wenn der Zeitraum lange genug ist, wird man auch zu 99,99999% Wahrscheinlichkeit keinen Verlust machen. Eig. nur bei wirklichen Extremfällen wie Hyperinflation. Dann ist dein Geld aber eh weg.
Ich würde sagen es ist sehr unwahrscheinlich dass man auf lange Sicht Verlust macht, Zinseszinseffekt sei Dank (also Dividenden reinvestieren).
Und auch gegen diesen Worst Case bei dem man Verlust macht gibt es ja Strategien sich in gewissem Maße abzusichern. Z.b kann man 5 Jahre bevor es dann zur Rente kommt schon anfangen sich kleine Anteile auzubezahlen oder so.
Alles in allem mit großer Wahrscheinlichkeit ein gutes Geschäft.
Und je mehr Krisen auf dem Weg bis dahin vorkommen, desto besser läuft das Ganze, da man während Niedrigpreisphasen mehr für sein monatliches Investment bekommt.
und dennoch risikobehaftet und damit nicht für alle geeignet. können wir uns endlich darauf einigen?
wie gesagt, die frage bleibt: wozu die altersvorsorge für diejenigen subventionieren, die damit eh keine probleme haben, während das problematische klientel davon überhaupt nichts hat?
nö das ist kalkulierbar und wenn man nicht meinen müsste der finanzwelt gerade dauerhaft geld zu schenken, wären klassische anlageformen auch wieder profitabel. dass die aktienmärkte momentan so dermaßen überperformen im vergleich zu klassischen sparinstrumenten ist ne direkte folge der zeitlich begrenzten finanzpolitik der letzten jahre.
Natürlich ist es nie zu 100% sicher aber irgendwas muss man ja mit seinem Geld machen ansonsten verliert es nur an Wert Und da bin ich bereit dieses kleine Risiko einzugehen.
Beim zweiten Punkt stimme ich dir nur zum Teil zu. Nur weil man jetzt ein paar Euro im Monat zur Seite legen kann hat man nicht automatisch genug im Alter.
Gibt genug Menschen im unteren Teil der Mittelschicht die sich so etwas leisten könnten. Gibt ja auch genug Leute die einen Hauskredit abbezahlen können und nicht gleich reich sind bzw. nicht unbedingt eine hohe Rente erwarten können.
Und gerade in der jetzigen Zeit wo man nichtmehr sicher sein kann, dass die staatliche Rente noch ausreicht wäre so etwas eine gute Alternative für viele (die das meiner Meinung nach geringe Risiko eingehen wollen)
aber da muss ich dann fragen, warum hier nicht der grundsatz, der ja gerne bei den unteren einkommensschichten angeführt wird, dass man doch selber schuld sei, wenn man sich nicht kümmert, nicht gelten soll? wou braucht es da die steuerlichen anreize, die nur einem sehr kleinen teil wirklich helfen?