19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD

Was allerdings kein Problem der Flüchtlinge ist, sondern eine Frage der richtigen Integration. Die ist nämlich zur Zeit unter aller Sau. Wen wundert es, wenn man hunderte Flüchtlinge auf kleinem Raum ohne Beschäftigung zusammenpfercht, dass das nicht gut ausgehen kann. Sprachkurse überfüllt, usw. Da hat die Politik leider auf ganzer Linie versagt.

Parallelgesellschaften könnte man zum Beispiel einfach verhindern, indem man die Wohnungen von Flüchtlingen ausreichend über die Stadt verteilt.

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Die in ihrer Anzahl so unbedeutend sind, dass sie in der Statistik gar nicht vor kommen. Und „fast“ ist hier auch sehr günstig ausgelegt, zumal du Iran ausgelassen hast die mit 24.000 und einem extrem hohem Bildungsniveau nicht zu vernachlässigen sind. So oder so kommt man auf keine 60%-70% sondern maximal auf 50% und das ist schon sehr wohlwollend auf deine Behauptung ausgerichtet.
Des Weiteren ist es relativ interessant zu betrachten wie gut die Deutschen gebildet sind, das sieht nämlich nicht sooo viel besser aus als was die Flüchtlinge zu bieten haben. Zusammen gerechnet haben 2/3 der Flüchtlinge mindestens einen Mittelschulabschluss. Sprich die Mindestanforderung für eine Ausbildung oder Fachabitur erfüllt. Und in Anbetracht des Alters sind sie auch bei weitem noch nicht zu alt.

Da dürfte es mancherorts einfach an Wohnungen fehlen. Ich weiß nicht inwieweit das bundesweit bekannt ist, aber Berlin (vermutlich noch andere Großstädte) hat Wohnungsnotstand, sprich die Stadt platzt aus allen Nähten Dabei wird schon gut Neugebaut (ein paar Eigentumswohnungen zu viel für meinen Geschmack, aber naja) Auf Grund dessen werden Flüchtlinge ja auch mancherorts in Hotels für absurde Summen untergebracht. Da würde ich mir wünschen den Notstand zu benutzen, um die Preise wenigstens angemessen zu halten.

Also in vielen ostdeutschen Städten stehen zahlreiche Wohnungen leer. Sehe auch nicht warum man Flüchtlinge unbedingt in Städten wie Berlin, München, Hamburg, Stuttgart oder ähnliche unterbringen müsste.

Ich auch nicht, aber leider stehen die meisten Wohnungen dort frei, wo man Ausländern eher skeptisch gegenübersteht, weswegen da wohl kein Engagement zu erwarten ist.

Du hast mich da wohl falsch verstanden. Wir reden hier von einer zerbombten Heimat. Die meisten Menschen die du kanntest, werden nicht mehr da sein. Sie sind entweder ebenfalls geflohen oder getötet worden.
Das ist nunmal Krieg.
Wie sollen diese Menschen denn nach ihrer Rückkehr ein Leben aufbauen? Es gibt keine Infrastruktur mehr und Fabriken werden dort auch nicht aus der Asche aufsteigen.
Du kannst den Menschen dort kein Leben mehr bieten, zumindest nicht in den nächsten Jahren.

Ich als Nachfahre deutscher Flüchtlinge und Heimkehrer kann nur sagen das einige keine Ahnung haben von dem was sie hier schreiben.

Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild könnte ein kleiner Schritt von vielen sein. Bewerbt euch mal bei der Botschaft und vielleicht könnt ihr 2021 für ein Jahr Arbeiten, aber wenn dann plötzlich euer Beruf von Kanadiern ausgeübt werden kann dann geht es mit dem Flieger schnell nachhause.

Aber schön zu lesen wie Lassic und modulaire das ganze Thema Wahlkampf gezielt in eine Richtung lenken. Und dann soll man schreiben hier würde die Meinung anderer nicht beeinflusst.

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Wie bitte? Wo habe ich denn sowas gesagt? Sag mal gehts noch?

NATÜRLICH wollen sich die meisten integrieren. Ob das so einfach möglich ist ist hier die Frage. Zwischen wollen und können gibt es da nämlich einen großen Unterschied.
Ich kann dir viel von meinen Arbeitskollegen erzählen, z.B. ein Libanese, ein herzensguter Mensch und will sich unbedingt einbringen und helfen. Er ist Mitte 40 und hat erst vor wenigen Jahren eine neue Ausbildung gemacht, weil er auf Grund seiner Sprachdefizite ect nur als Hilfsarbeiter in der Logistik arbeiten konnte.
Er wollte sich unbedingt integrieren, aber ihm wurden automatisch Steine in den Weg gelegt. Das ist nunmal leider immer wieder der Fall.

Wir sollten den Flüchtlingen um jeden Preis helfen, aber man sollte auch nicht unbedacht ran gehen, „helfen um jeden preis“ ist da einfach der falsche Weg. Man sollte gucken wie man den Flüchtlingen am besten helfen kann. Mit der jetzigen Politik sehe ich da keine rosige Zukunft für die armen Menschen.

Ich denke bisher hat es noch jede Region nach einem Krieg irgendwie geschafft sich wieder aufzubauen. Natürlich sind die Lebensumstände erbärmlich, aber wird wieder besser werden. Ich denke außerdem nicht, dass alle Menschen dermaßen entwurzelt sind und, so blöd es klingt, ihre alte Heimat völlig egal den Rücken kehren werden.

Es ist aber halt schon ein Unterschied ob sich Frankreich, Deutschland und co nach einem Krieg wieder aufbauen müssen oder Syrien.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Länder halbwegs kooperieren. Sieht ja momentan nicht danach aus.

Und das findest du gut?

Naja Modulaire (und auch andere) haben hier Behauptungen aufgestellt, die dann von mir in Frage gestellt wurden bzw. ich versucht habe Gegenargument zu liefern, die wiederum von Modulaire (und auch anderen) in Frage gestellt wurden und so weiter. Und das teilweise mit Zahlen und Fakten unterlegt, ohne Beleidigungen oder irgendwelche böswilligen Unterstellungen. Wenn du also mit „Richtung“ meinst, dass wir hier eine sachliche und gepflegte Diskussion führe, sehe ich nicht wie dich das in irgendeiner Weise stören könnte. :slight_smile:
Dein letzter Satz ergibt für mich auch keinen sonderlichen Sinn. Egal bei welcher Art von Kommunikation, Meinungen werden immer beeinflusst, sobald man sich mit anderen austauscht.

Nirgends und ich habe es dir auch nicht unterstellt. :slight_smile: Es ging um die allgemeine Einstellung: „Es geht nicht also versuchen wir es nicht“. Wenn man von vorne rein sagt etwas sei nicht möglich, wird es sehr wahrscheinlich auch nicht eintreffen, weil man es erst gar nicht versucht.
Dein Einzelfall ist zwar im Gesamtbild wenig aussagekräftig aber wenn wir uns mal daran aufhängen, dann wäre doch die logische Schlussfolgerung, wie man ihm am besten helfen kann. Eben jene Steine aus dem Weg zu räumen, die ihm aktuell in den Weg gelegt werden.

Aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz was du möchtest und deine Kommentare wirken auf mich hier sehr wirr und teils widersprüchlich. z.B:

Oder war das beabsichtigt?

Ich hatte da jetzt nicht unbedingt Europa nach dem 2. Weltkrieg im Kopf. Auch an der Golfregion gab es schon mehrere Kriege, oder Vietnam, oder Korea. mit etwas Hilfe von außen geht das alles.

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Gute Rede von ihr. Die Kanzlerin war ja danach dran. Weiß nicht, was sie darauf gesagt hat, aber meine Worte wären sowas wie: “41,5% des Bundestags sind uns. Mit der SPD haben wir 2/3 in unserer Hand. Im Bundesrat regiert immer CDU oder SPD mit. Das heißt, egal was sie hier sagen, die überwältigende Mehrheit der Wähler sieht das offenbar anders.”

Und da haben wir es. Die Wahlbeteiligungen bei Bundestagswahlen sind zwar leicht höher als in den Staaten aber immernoch armselig. Ich nehme mir mal raus das mit den von Frau Wagenknecht angeführten Punkten zu begründen. Wenn nun also ein aussichtsreicher „Trump“ das politische Licht der Welt erblickt kann die Bundesregierung ganz schnell eine böse Überraschung erleben.
Man sehe sich nur an wieviele Nichtwähler die AfD in MeckPomm mobilisiert hat. Die haben keineswegs alle AfD gewählt weil sie die AfD geil finden, die fanden den alteingesessenen Siff in Schwerin scheiße.

Die Ergebnisse für CDU und SPD überraschen keineswegs, für viele ist es der Weg der Vernunft bei Alternativen wie den Grünen (Polizei entwaffnen, Veggieday), der Linken (Radikale Positionen) und der FDP (nur Wählbar wenn man Hotelier ist). Für mich war die SPD auch immer ein sicherer Hafen aber seit Sigmar Gabriel und TTIP ist das für immer vorbei. Das ist eine rot angemalte CDU. Viele werden diese beiden Parteien (Sind es noch zwei oder kann man sie inzwischen zusammenlegen?) auch einfach aus Gewohnheit.

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War schon so gemeint :smiley: . Was ich sagen wollte:
Natürlich sollten wir um jeden Preis helfen. Das ist die Pflicht von jedem einzelnen Menschen, aber das ist oftmals einfach nicht die Lösung, denn es fehlt dann oft am Konzept und viele Punkte bleiben unbedacht.
Wenn wir z.B. alles daran setzen den Flüchtlingen hier zu helfen, dann rettet man 1 Millionen Menschen, aber 100 Millionen bleiben auf der Strecke.
Man muss den Menschen vor Ort helfen. Das ist unglaublich wichtig.

Wie du geschrieben hast, ist das Potenzial der Nichtwähler groß. Diese werden, wenn man die Landtagswahlen als Maßstab nimmt, überwiegend an die AfD gehen. Dann hätte man zumindest eine stärkere Opposition.
Dass aber der große Rest aus Gewohnheit oder Angst immer die selben Parteien wählen, zeigt mir, dass es offenbar der Mehrheit noch zu gut geht. In den USA mussten erst 50% der Leute verarmen, bis man sich verzweifelt an Trump hielt…
Meiner Meinung nach ist das Problem der SPD, dass sie als Arbeiterpartei den Unternehmen entgegen kommen muss, weil die eben Arbeitsplätze haben. Kein SPD-Politiker will dafür verantwortlich sein, dass Unternehmen aus dem Land verschwinden, weil Arbeit hier zu teuer und umständlich ist. Dadurch ist sie seit der Agenda 2010 immer mehr zu einer Partei für Unternehmen und Konzerne geworden.

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Wie sagte ein Bild, das ich auf Facebook gesehen habe?
“Ihr habt 10.000 Jobs geschaffen? Ich weiß, ich habe 3 davon.”

Die SPD erfüllt die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung nicht indem sie den Raubtierkapitalismus und die Ausbeutung begünstigt. Genau das tut sie leider seit der Agenda 2010. Mindestlohn schön und gut, das Ding ist löchriger als unsere Grenze, und das aus gutem Grund.

[quote=„DaDude1987, post:179, topic:16436“]
„Ihr habt 10.000 Jobs geschaffen? Ich weiß, ich habe 3 davon.“
[/quote] :grinning: leider wahr.

eine schöne karrikatur.