19. Legislaturperiode - Regierung: CDU/CSU/SPD

Ich kenn mich nicht aus, aber wenn das so ist, warum wird gewählt?

Weil es so in der geschäftsordnung steht, ich finds auch etwas sinnfrei.
Ich denke das wurde damals so eingeführt um zu verhindern, dass eine fraktion irgendeinen vollpfosten einsetzt, sondern einen kandidaten der fähig ist.
aber bis zum eintritt der pds (linke) in den bundestag wurden vizepräsidentenvorschläge immer durchgewunken, bei der pds war das problem, dass sie einen ehemaligen stasi mann vorgeschagen haben.

Also doch ganz sinnvoll :kappa:
Spaß beiseite, ich bin angeheitert und geh jetzt schlafen.
Gute Nacht :raising_hand_man:

Welche Opferrolle? Und bei wem zieht die denn wirklich? Außerhalb des Kreises der AfD, denken sich die meisten wahrscheinlich eher, dass es gut ist, dass diese Person keinen Posten bekommt.

Lel.

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Das mit der Opferrolle haben sie sich wohl bei den Linken abgeschaut. Wird ja auch schon länger von der Alt-Right Bewegung praktiziert. Die es von den extrem Linken in den USA übernommen haben. Bin ich ja kein Fan von, aber was soll man machen… Es funktioniert anscheinend :man_shrugging:.

Wo genau funktioniert es denn?

Die dass sie unfair behandelt werden

einer menge leute, die damit an die partei gebunden werden und nicht wieder zu cdu wechseln, wenn ihnen der kandidat gefällt

Der posten steht ihnen zu es ist ine sache der fairnes, dass sie ihn auch kriegen, die pds hat ihn ja auch gekriegt nachdem sie dann petra pau nominiert haben.
und damals war das noch nicht die nette linke von neben an, sondern noch relativ SEDig

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Na ja, die schimpfen doch immer auf die Merkel, die das arme Volk unterdrückt oder erzählen, wie die etablierten Parteien die arme AFD unterdrücken. Ein Beispiel ist wohl die Abstimmung für den Fitze die hier grade besprochen wird.

Muss noch was schreiben um es reposten zu können.

Naja, aber wie auch bei Rakonax die Frage: Wen interessiert das wirklich? Eigentlich nur die AfDler selbst.

Na ja, anscheinend mehr Wähler, als die Linkspartei, Grüne oder FDP :wink:, wenn man der letzten Bundestagswahl glauben darf.

Die werden die AfD aber weniger wegen dem Opferstatus gewählt haben und mehr wegen deren politischen Positionen oder “aus Protest”.

Wenn du deine position sonst nirgendwo repräsentiert siehst, und die politische konkurrenz und die journalisten sich offensichtlich unfair/voreingenommen gegenüber deiner “alternative” verhalten, wird das deine loyalität denen gegenüber einfach steigern und glaubwürdigkeit geben. Wenn du für nichts stehst, musst du ja auch nicht bekämpft werden. Du hast noch nie Leute überzeugt indem du sie zu moralischen unmenschen oder wählern von protofaschisten erklärst. Würde ja auf der linken seite genausowenig funktionieren.

Also eigentlich klappt das mit dem “unmöglich-machen” gegen links doch ganz gut. Wie viele Leute wohl die Linke wählen würde, wenn man sie nicht direkt als Sozialistische Volkspartei gebrannt markt hätte, die für alle Verbrechen der DDR den Kopf hinhalten müssten.

Umgekehrt würde eine Akzeptanz eben dazu führen, dass diese Ansichten als akzeptiert angesehen werden und die Befürworter überhaupt keinen Grund sehen müssten, warum das falsch ist.

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Sagen wir so es ist ein Stilmittel, um die Protestwähler, die sich ungerecht behandelt fühlen oder nicht politisch repräsentiert fühlen auf auf ihre Seite zu ziehen ^^.

Da hätte ich gerne aber schon noch eine explizite Erklärung, wie das zusammenhängen soll.

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Das irgendjemand die überhaupt noch wählt zeigt doch, dass das nicht funktioniert. Und die SED musst auch nicht den Kopf hinhalten, sie hatte das zu verantworten, weil sie einfach alle die Jahre diktatorische Kontrolle über die DDR hatte. Klar mit Gnaden Moskaus, aber wenn irgendjemand irgendetwas jemals zu verantworten hatte, dann NSDAP und SED als Organisationen. Das Gerede über den Neoliberalismus, Kapitalismus, Antifaschismus und steigende Ungleichheit ist doch der Versuch die Debatte so framen, das der eigene totalitäre Charakter nicht so im Mittelpunkt steht und sich der Wähler als Verfechter der guten Sache sehen kann. Und sie sind ja wieder salonfähig, paar mal den Namen gewechselt und nun sitzen sie beim regieren wieder am Tisch.
Die AFD hat ja ihr hingegen noch gar nichts per regierungshandeln bewiesen und sonst auch nur gezeigt, das es erschreckend viele wirrköpfe gibt und viele Bürger irgendwie gegen Einwanderung und Euro/EU sind. Die Taktik des “unmöglichmachen” wirkt ja nicht nur gegen die ewiggestrigen Wirrköpfe, sondern auch gegen Leute, denen die letzten zwei Dinge Sorgen bereiten. Beides sind Positionen, die man in einer pluralistischen Gesellschaft haben kann. Wenn die jetzt im Parteienspektrum nirgendwo reflektiert wird und immer nur in direkter Assoziation mit Nazis gestellt werden, zementierst du die Loyalität der Leute gegenüber der AfD. Hat ja genug Leute gegeben, die sich nie von der SED gelöst haben, egal oder gerade weil sie mit wieviel Stalin/Mao vergleichen berieselt wurden.

Wo bzw. wie genau hat sich deren totalitärer Charakter denn bisher gezeigt? Besonders in Bezug auf die Regierungen, in denen Die Linke beteiligt ist.

In ihrem Regierungshandeln in der DDR.

Das Regierungshandeln der SED hat aber nichts mit dem der Die Linke zu tun. Oder waren für dich CDU/CSU und FDP nach 1950 weiterhin nationalsozialistische Parteien?

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