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Age of Empires 2 auf Rocket Beans TV (RoE-Thread)

Natürlich wird sich das auswirken,

da momentan nichts klar ist, schaue ich es momentan zb auch nicht mehr live.

Will mir nicht den Freitag nachmittag verhauen und extra schauen das ich zeitig heimkome und dann wird nichts gescheites gemacht

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Das Problem der Analyse war ja immer, das sie oft dazu führte das das 2te Game sehr gehetzt war oder dann “gg weil Zeit” bzw man es im VOD vollenden musste.

Wenn Florentin vs Donnie eben auch mal 40 Minuten dauert, dauert die Besprechung eben auch 15 Minuten, wenn man es richtig macht und dann wir es mit Flonnie vs Marco eben eng, das war das Kernproblem

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Der Drush into m@a war im Prinzip super effektiv. Und da kommt wieder das Hauptproblem hervor: Donnie hat ihn gestört und einen Tower erzwungen. Sicherlich wäre noch mehr Schaden drin gewesen (z.B. einen m@a das Wood attackieren lassen), aber er hat den Schaden gemacht, der Gegner ist die Feudalzeit über gestört, Donnie weiß, was der Gegner macht. Ziel ist erreicht. Also möglichst schnell in die Ritterzeit. Denn dafür ist Drush --> Fast Castle da. Der Drush soll einem helfen, unbeschadet in die Ritterzeit zu kommen.
Donnie hätte den Turm theoretisch auch mit den m@a zerstören können. Dann hätte der Gegner seine m@a eventuell mit Villagern angegriffen und dann ist es ein Mikrogame, das Donnie für sich nutzen kann. Und wenn er die m@a letztlich verliert, so what.

Volle Zustimmung.
Entweder er ballert richtig Militär oder versucht sich einzuwallen, Castle zu gehen und Mangen zu bauen.
Wenn er ballert, tendenziell etwas mehr Skirmisher bauen, nur so (und mit Micro) kann er weniger Einheiten ausgleichen. Das wirft ihn dann aber zeitlich zurück, weil Skirmisher Nahrung kosten.

Eine weitere Sache:
Marco meinte im dritten Spiel, Türme würden nichts bringen [Achtung: unfair verkürzt].
Für einen einzelnen Turm in der Ritterzeit gegen Ritter mit Defensiv-Upgrades stimmt das vollkommen zu, ist nur Ressourcenverschwendung.
Aber man kann durchaus Towern, wenn man auch die Angriffsupgrades macht, auf Stein geht und der Gegner v.a. Archer hat. Also nie ganz ausschließen. Die chinesischen Topspieler towern viel defensiv und ungefähr jeder, der mit Koreanern einen Trush gespielt hat und sich verteidigen muss.

Problematisch könnte für ihn halt hierbei sein das er halt sehr im Mittelpunkt steht, sich da vor allem selber reinmanöveriert und Donnie macht sich meist selber fertig und muss dann halt erstmal wieder motiviert werden.
Das er was kann steht denke ich außer Frage und gerade wenn man sich die Entwicklung ansieht habe ich Respekt davor, nur wenn er sich dauernd selber auf ein Podest stellt und sei es nur aus Spaß, dann kommt halt immer Gegenwind und Kritik :wink:

Gerade wenn er da erzählt wie gut er alle BO’s kann oder von einer Grenze im Lernprozess spricht, dann kann man ihn einfach nicht mehr für das loben was er gut gemacht hat, sondern muss ihn dann für seine Fehler in der BO kritisieren weil das loben hat er schon selber übernommen :yum:

Vielleicht einfach mal wie Florentin auf dem Boden bleiben, der macht seine Sache super, wird von Viper gefürchtet ist aber durchweg bescheiden und demütig, wenn der einen Fehler macht sagt dann auch kaum einer was :thinking:

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Nein. Wo?

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lieber DauT und Donnie zusammen. Das könnte noch lustiger werden, wenn beide anfangen ihre Castles zu droppen… :smiley: :smiley:

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Jetzt wo Donnie von TheViper gecoached wird… vielleicht kann Donnie TheViper im Gegenzug mal zum Quidditch spielen mitnehmen, wenn er schon mal in Hamburg ist?!

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Oder zum Snooker ^^

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4 2er Team klingt zwar lustig, aber ich würde ein 4 vs 4 besser finden.
Das könnte man relativ gut balancen und es müssten nicht immer soviele zuschauen :sweat_smile:
Bei 2er Teams, egal ob Turnier oder 2vs2vs2vs2, müssten immer einige zusehen statt zu spielen :thinking:

Es soll ja 3 2er teams geben. Nili und Marco sollen casten.

Eine etwas autistische Liebeserklärung an Age of Empires.

Das Grundspiel Age of Kings erschien 1999 und die Erweiterung Age of Conquerors ein Jahr später. Gegenüber dem Vorgänger Age of Empires I sind die Spiele ein Quantensprung gewesen. Die Bewertung von 93% von Age of Kings von Gamestar sowie deren Kurzfazit „Die besten Echtzeitschlachten aller Zeiten“ belegen, was für ein Kracher das Spiel gewesen ist.

Im Verlauf der Jahre änderte sank die Wahrnehmung von Age of Empires 2, die Multiplayer-Plattform wechselte des Öfteren, aber es gab stets eine feste Spielerbasis. Es wurden Userpatches veröffentlicht und 2013 erfolgte schließlich eine HD Version, der noch diverse Erweiterungen folgten. Damit wurde die Wahrnehmung des Spiels erhöht und die Spielerzahl stieg wieder an. Viele, die früher als Kind im Single Player gespielt haben, legten sich das Spiel zu und spielen seitdem aktiv im Multiplayer.

Die Aufmerksamkeit (und der Erfolg), dieser Entwicklung, veranlassten Microsoft dazu, eine Definitive Edition herausgeben, die derzeit in Arbeit ist. Aber eigentlich geht es hierbei um viel mehr. Das Genre der Echtzeitstrategiespiele galt als tot. Nach und neben Age of Empires 2 konnte kein Mittelalter-Echtzeitstrategiespiel wieder richtig Fuß fassen, zum einen wurde dies mit veränderten Spielpräferenzen begründet als auch mit dem Erfolg von AoE 2, das immer noch die Benchmark ist und an dem sich viele Spiele orientiert haben und orientieren (z.B. Empires Apart).

Der Erfolg der HD Version und die große Spielerbasis für ein +15 Jahre altes Spiel, sorgten mutmaßlich für ein Umdenken bei Microsoft, das nun Age of Empires 4 plant.

Aber was macht Age of Empires 2 zum erfolgreichsten Age of Empires und dem vielleicht erfolgreichsten Echtzeitstrategiespiel aller Zeiten. Also zu einem echten Klassiker?

  • Die Grafik. Ich weiß, das muss überraschen. Aber AoE2 hat es geschafft, in Würde zu altern. Viele neuere Spiele aus den 2000ern haben das nicht geschafft. Ein Grund ist mit Sicherheit die 2D Grafik. Zwar ist die Ansicht weniger plastisch, altert aber subjektiv weniger. Anteil daran, dass das Spiel trotzdem lebendig wirkt, haben die vielen liebevollen Details, die Architektur, die Einheiten-Animationen, der ganze Look des Spiels, der nicht kindlich, aber trotzdem verspielt ist. Obwohl die Grafik so alt ist, ist es immer noch befriedigend seinen Scouts zuzusehen, wie sie Dorfbewohner schlachten, wie Armbrustschützen Reiter töten und Onager auf Einheiten feuern.

  • Der Zeithorizont. Vom dunklen Zeitalter bis zu den ersten Schießpulvereinheiten stellt für mich aus Gameplay-Sicht die perfekte Zeitspanne dar. Die Übergänge wirken glaubhaft und die Varianz zwischen den Einheiten ist sehr hoch. Ob man mit Kavallerie, Bogenschützen oder Infanterie spielt – es spielt sich anders und das Balancing wirkt glaubhaft und passt.

  • Das Spielprinzip entlang der Zeitalter. Jedes Zeitalter spielt sich anders. In der dunklen Zeit entdeckt man die Karte, findet Gegner, organisiert seine Ressourcen, wallt und beginnt mit seiner Strategie (wann gehe ich hoch, wie richte ich meine Wirtschaft aus?). Mit einem Drush kann bereits Ärger beim Gegner machen. Im Feudalzeitalter stehen einem auch verschiedene Optionen zur Verfügung: Men-at-Arms, Archer-Rush, Scout-Rush, Tower-Rush. Die Kämpfe in diesem Zeitalter sind stark vom Micro geprägt, jede Einheit zählt. In der Ritterzeit hat man die Möglichkeit zu boomen und eine enorme Wirtschaft aufzubauen, muss man aber nicht – und diese Wahl ist das Schöne. Mit Rittern und Burgen kann Map-Control erlangt werden. Die ersten Belagerungseinheiten kommen zum Einsatz. In der Imperialzeit kommt es dagegen oft zu Massenschlachten, wo es stark um die logistischen Aspekte geht. Somit spielt sich jede Spielphase anders und dennoch hat man immer verschiedene Optionen und kann sich entscheiden, wann was spielt, wann man Druck machen möchte. Grundsätzlich finde ich 4 Zeitalter optimal, besser als drei oder fünf.

  • Der Aufbau- und Wirtschaftspart. AoE 2 hat einen starken Makro-Game Aspekt. Zwar kann man auch mit schwacher Wirtschaft gegen jemanden mit starker Wirtschaft gewonnen (1-TC-Aggressive Play z.B.), aber die Optimierung und Verteidigung der eigenen Wirtschaft ist grundlegend. Vier unterschiedliche Ressourcen, die je nach Zeitpunkt im Spiel mehr oder weniger wichtig sind, und der Kamp um sie, machen das Spiel komplex.

  • Die Random Map Generation. Dadurch, dass die Maps immer unterschiedlich sind, wird man gezwungen sein Spiel der Map anzupassen. Es reicht nicht einen Gameplan vorm Spiel auszuhecken. Man muss sich Stets an der Map ausrichten.

  • Die Spiellänge. Spiele können sehr unterschiedlich lange dauern. Sie können nach 10min vorbei sein oder nach 2 Stunden. Dadurch, dass die Spiele meist mindestens 15-20 Minuten, und oft auch länger, andauern, verstärkt sich der Bezug zum Spiel. Bei AoE2 spielt man üblicherweise nicht X Spiele hintereinander, sondern nur ein paar – das ist sogar bei den Pro-Gamern so. In diesen Spielen baut man aber ein sehr starkes Verhältnis zu ihnen auf – man investiert viel Zeit und Mühen. Man lernt die Map kennen, plant seine Strategie, versucht sich an der Umsetzung, es geht hin und her und wenn man verliert, ärgert man sich stark und wenn man gewinnt, freut man sich aber umso mehr. An viele Spiele kann man sich noch längere Zeit gut erinnern. Das wäre anders, wenn die Spiele schneller vorbei wären und man mehr von ihnen spielte.

  • Die Spielgeschwindigkeit. Das Spiel läuft langsam genug, dass man einen ruhigen Einstieg ins Spiel hat und dass man immer mal Zeit findet, ein paar Gedanken zu fassen. Eine Strategie, einen Strategiewechsel, lassen sich nicht sofort umsetzen. Was man in AoE2 machen möchte, braucht Planung und Vorlauf. Die Wirtschaft muss angepasst werden, Gebäude gebaut, Technologien entwickelt und Einheiten produziert werden. Es geht nicht von jetzt auf gleich. Das beugt der Beliebigkeit vor. Zugleich ist immer so viel zu tun, dass man keine Leerlaufphasen hat. Es ist immer was zu tun.

  • Der Spielverlauf. Das ganze Konzept ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die Völker lassen sich mehrdimensional spielen, es gibt unterschiedlichste Rushes, man ist flexibel mit den Zeitaltern, man kann offensiv oder defensiv spielen, Militär oder Wirtschaft priorisieren, die Maps sind immer unterschiedlich und das Balancing ist stimmig. Das, und die Freiheit wirklich jede Einheit einzeln zu bewegen und der freie Basenbau, führen zu unvorhersehbaren Spielverläufen. Das ist auch bei den Topspielern so. AoE2 ist übers Improvisieren. Ganz selten geht ein Matchplan mal auf. Es ist üblich, dass man flexibel sein muss, immer seinen Plan anpassen muss. Das Spiel gewinnt nicht automatisch, wer zuerst im letzten Zeitalter ist, wer mehr Wirtschaft hat, wer seine Spezialeinheit baut oder welches Volk Vorteile gegenüber dem Anderen hat. Bei AoE2 gibt es immer eine Möglichkeit zu gewinnen, immer. In jedem Civ-Matchup.

  • Daraus erwächst auch ein individueller Spielstil. Das lässt sich auch bei den Topspielern erkennen, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und ihre eigenen Arten zu spielen. Es gibt komplett verrückte Spieler, wie Vivi, der in fast jedem Spiel mit viel zu vielen Villagern zum Gegner geht, towert, Einheiten reinschmeisst. Es gibt defensivere Spieler, wie MBL, die sich gerne früh einwallen. Es gibt Micro-Spieler wie Liereyy und Hera, die Kämpfe, in denen sie unterlegen sind, gewinnen können. Es gibt Makro-Spieler, wie DauT, der eigentlich viel zu schlecht mit der Maus ist, aber ein Topspieler ist, weil er strategisch so unglaublich gut ist und damit ein schlechtes (bzw. kein) Mikro ausgleichen kann.

  • DauT verdeutlicht die Bedeutung des Strategischen. Bei AoE2 gewinnt nicht, wer am schnellsten irgendwelche build orders ausführt und am meisten klicken kann. Wer strategisch schlecht ist, schafft es nicht nach oben. DauT ist gewissermaßen das ultimative Qualitätssiegel für ein Strategiespiel.

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Toller Beitrag.

Ich möchte aber noch hinzufügen, dass Dauts Mikro nicht mehr sooo schlecht ist. Und man sollte bedenken, dass Daut aus einer Zeit kommt, in der das Internet so langsam war, dass Mikro damals aufgrund des Lags keinen Sinn ergeben hat.

Wenn dann sollte eher Nili alleine casten, Marco muss mehr spielen und jemand muss ihn auf seine Fehler hinweisen.
Immer nur Fehler bei Donnie/Florentin suchen macht Marco nicht besser :yum:

Ja es gibt wirklich viele spielstile. Momentan sind zwar tower + scouts & skirms die meta (und das funktioniert wirklich gut.)
Aber jeder spielt wirklcih anders.

DauT und Tatoh waren/sind übrigens bei Empires Apart ziemlich weit oben gelisted.

Aber bei den individuellen Sachen hast du TatoH als towerkönig vergessen.^^
…oder fatslob… :smiley:

Für Leute, die mal mehr strategien hören wollen. Zieht euch das Video von Viper rein, wo er über BoA gegen aM’ spricht mit denen Strategien. Da kann man echt was lernen. :slight_smile:

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Stimmt schon. Ist aber immer noch ein meilenweiter Unterschied zum Rest :joy:

Ich glaube, Vivi beeinflusst die Meta derzeit ganz enorm.
Der Kerl…geht mit 6 Villagern forward…failed…macht das ganze nochmal xD
So extrem wird sich das nicht durchsetzen, aber dieser enorme Druck zu Anfang mit Türmen setzt sich durch.
Aber die Meta wird sich auch dadurch wieder verändern.

Viper spielt es ja nicht mehr, weil er keine angemessenen Gegner findet…
Er war übrigens bei Schlacht um Mittelerde I und II auf Platz 1 im Ranking und ist StarCraft auch ziemlich gut.

Und TheMax als Pocket-Player mit Knights, F1re auf Water-Maps, Tim als Waller und dutzende Andere :grinning:
Die Topspieler-und-Caster-Community ist so großartig. Viele sind wirklich lange dabei. Man kennt sich persönlich, spielt viel zusammen und gegeneinander. Irgendwie fast schon familiär. Und relativ wenig Drama. Hab halt den Eindruck, dass viele schon etwas älter sind und generell nicht auf den Kopf gefallen.

Jup, mega gut. Die waren auch richtig gut drauf.
Die Spiele an sich auch der Hammer. Nations Cup war auch großartig.
Hoffentlich lässt Microsoft ein bisschen Preisgeld für ein wirklich großes Turnier springen, wenn die DE-Version raus ist.
Generell ist AoE2 aber kein typisches Pro-Game. Dafür gibt es zu viele zufällige Variablen: Random Map, Wölfe, Civs, etc. Wobei ich da kein Problem drin sehe. Wenn man ein Best of 7 spielt mit Zivilisationsauswahl, ist das mMn fair. Außerdem geht es ja genau darum, mit zufälligen Gegebenheiten und Nachteilen umzugehen.

Ja Vivi beeinflusst momentan wirklich die Meta. Besondes im 1v1.

Musste als du das mit den Spilstilen und MbL erwähnt hast an seinen rant über Arena (voll gewallt) denken… :smiley: :smiley:

Ja stimmt schon. Die “Pro-Szene” ist ne kleine netter Familie. Sieht man ja bei Viper im stream ständig. Jeder mit jedem mal und jeder mal gegen jeden. Wie es so passt. (oh man das klingt falsch…)

Sofern eine DE für AoE2 rauskommt sollten die wirklich hinbekommen, dass es ein ordentliches laddersystem gibt… bei AoE1-DE ist das ja bisschen ein Problem.
Ich denke aber, dass es nicht wirklich “nötig” ist, eine DE für AoE2 zu produzieren… Eigentlich nur, wenn das etwas aufpoliert wird, aber das gameplay bleibt. Das ist ja im Endeffekt der Punkt, warum das Spiel so gut ist.

Wobei ihn das mit den Mönchen aufgeregt hat.
Vululu :laughing:
Sehr geil, dass da ein Mod raus gemacht wurde, den viele Pros nutzen. Genau wie GrassDaut und den Daut Mod für die Scouts.
Ich meine, Viper ist sogar Pate von Jordans Kind. Jedenfalls sind die Beziehungen in der Community schon echt eng.

Eigentlich reichen dezidierte Server und eine bessere KI (speziell bei der Wegfindung).
Vielleicht die Grafik noch ein bisschen aufhübschen, ohne dass alles krepiert.

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Weil ich gerade das VOD schaue und Marco über Marahs Urlaub spricht:

Ist Marah eigentlich Redakteurin für Bonndesliga? :kappa:

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Hab gehört sie wechselt zu Bonnjwa

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