[Archiviert] Kino+ Sammelthread

Ich finde es gar nicht schlecht Daniel als Letztes aufzuführen, da er ja die “Klammer” ist, die das Kino+ Gefüge zusammenhält. Allerdings hätte ich mir zu ihm inhaltlich mehr erhofft und vor allem einen anderen Tenor. Sein Absatz spiegelt - für mich - überhaupt nicht das wieder, was er drauf hat und Woche für Woche zeigt.

Edit: Seit wann sag ich denn Daniel? Das is neu…

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Komme gerade aus „Before I Fall“ oder wie er im deutschen so ‚schön‘ heißt:„Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen Sie.“
Gezwungen von Freundin und abgeschreckt vom deutschen Titel war der Film anfänglich auch sehr zäh und anstrengend, steigerte sich dann aber stark und brachte die Geschichte solide zu Ende. Soweit so gut.
Das traurige aber war: wir saßen zu 2. (zweit!) im Kino. Freitag 17 Uhr, im UCI. Und an der Kasse hat man von einigen Leuten gehört, die zu Baywatch gehen. Da konnte mein verachtender, kopfschüttelnder Blick auch nichts ändern.
Was ich damit sagen will: Am Ende hat es mich geärgert für den Film. War ein netter Streifen, der gerade in der aktuellen Debatte zu 13 Reasons Why mehr Beachtung verdient hätte. Stattdessen wirft man lieber den doppelten Betrag für so eine (entschuldigt die Wortwahl) sinnlose Mainstream Blockbuster Kacke raus, nur weil es dort nackte Oberkörper gibt :rolling_eyes:
Just my 2 Cents.

wo gibt es gerade halb nackte menschen im kino? oder gar nackte frauen brüste

Berlin

Ich denke er meint Baywatch

Ansonsten war ich auch gerade im Kino und habe

Plan B - Scheiß auf Plan A gesehen.

Der Film hat mich vom Trailer her schon interessiert und dieses Interesse wurde durch den sympathischen Auftritt bei Kino + noch bestärkt. Jedenfalls zum Film selbst. Er ist nicht perfekt, aber ich hatte doch wirklich sehr viel Spaß damit. Die Handlung ist relativ simpel, wird aber mit hohem Tempo, einer ordentlichen Gagdichte und viel Herz für das Actionkino (allen voran der 80er Jahre) erzählt. Der ganze Film steckt voller mal mehr und mal weniger offensichtlichen Referenzen an Stallone und Co. Einersiets könnte man dabei meinen das der Film es vielleicht sogar ein wenig damit übertreibt, allerdings obwohl es schon sehr viel ist, so schafft er es doch stets seinen Charme zu bewahren und dem Zuschauer bei Kenntniss ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Auch die Darsteller sind sehr sympathisch. Klar es sind keine ausgebildeten Darsteller, aber sie machen ihre Sache doch sehr gut und auch die Chemie zwischen den Jungs funktioniert, da hat man sicherlich schon schlimmeres auf der Leinwand gesehen. Highlight sind aber ganz klar die Actionszenen, denn diese müssen sich auch vor anderen Martial Arts Filmen nicht verstecken, wurden diese doch mit viel Liebe zum Detail und einigen wirklich cooles Moves in Szene gesetzt. Alles in allen bereue ich es also nicht mein Geld für diesen Film ausgegeben zu haben und ich möchte definitiv mehr von den Jungs sehen.

Leider war das Kino aber ziemlich leer, denn mich mitgezählt, waren nur drei Leute drin.

Also Leute…
Geht nicht in die Mumie, schaut lieber den Klassiker!
Geht nicht in Baywatch, Pornos gibts gratis im Internet!
Geht in Plan B!

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Sooo schlecht, dass es fast schon wieder witziger trash sein kann :joy:

Release ist glaube ich sogar schon nächste Woche in den USA, falls die E3 Leute also ins Kino wollen :slight_smile:

Ein Scriptschreiberling zum Anderen:

„Alter pass auf, weißte was die machen!? Ha, weißte??? (kurze erwartungsschwangere Stille)…
DIE RUFEN NICHT DIE POLIZEI!!! Verstehste die machen alles schlimmer damit! BOOM“

Dieses lähmende Taubheitsgefühl gepaart mit hämmernden Bluthochdruck das sich jedes Mal in mir breit wenn ich so was sehe.

Ich glaube sie wollen uns, noch einigermaßen logisch oder überhaupt denkenden Menschen, langsam aber sicher durch kontinuierliche Injektionen von gottlosem Stuss abtöten.

Bald reichts…!!!
Bald mach ich einen auf Grizzly Adams verschwinde im Dickicht und fresse unterwürzten Eichhörncheneintopf aus Holzschalen im Wald! :evergreen_tree::evergreen_tree:

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Die Schreiber mussten erst gar nicht so weit denken. Der eine wird zum anderen gesagt haben: “Ey weißte was, wir machen einfach Very Bad Things neu - und jetzt kommt der Knaller: mit Frauen!”

Dass die Regisseurin ernsthaft hingeht und behauptet, dass sie das Drehbuch zusammen mit ihrem Mann oder langjährigen Arbeitskollegen geschrieben hat, und dass das noch Jahre auf der gleichen Blacklist gewesen sein soll wie Argo, Spotlight oder Slumdog Millionär ist für mich einfach ein Riesenwitz.

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Seit wann halten sich US Komödien an logik

:joy:
Das haben sie ernsthaft gesagt? Es ist ja auch nicht so, dass Very Bad Things jetzt 100 Jahre alt ist und den niemand gesehen hat. Wen will man denn damit verarschen?

Wenn jemand die Westliche Welt kritisiert, egal was kritisiert wird, ist das der beste beweis das er recht hat…

Nichts neues, aber ein durchaus lesenswerter Text über Frauen und Sexismus im Kino.

https://derstandard.at/2000058612237/Frauen-im-Film-Der-fuckability-factor-bitte-laecheln

Very Bad Things kannte ich gar nicht, dachte man will bei Girls Night Out auf den Hangover Zug aufspringen, der Anfang ist aber ja 1 zu 1 Very Bad Things. Erwarte dann bei der Kino+ Folge, in der der Film besprochen wird, eine Wertung mit besser als Baywatch oder nicht :grin:

Mal wieder ein perfektes Beispiel für einseitige Betrachtung und das schreiben eines Problems so wie man es braucht. Vielleicht hätte man mal erwähnen sollen, dass fast alle Frauenfiguren in Hollywood-Filmen positiv besetzt wurden. Nur so überlegt mal wie viele negativ besetzt männliche Figuren euch einfallen und wie viele weibliche.
Außerdem was soll dieser Bullshit mit

War 2015 in der Kategorie “Bester Film” keine einzige Regisseurin vertreten, so waren 2016 schon zwei von sechs Filmen von Frauen. Dieses Jahr waren es sogar drei von sechs.

Es geht darum, was der beste Film ist nicht welches Geschlecht der (oder die) Filmemacher(in) hat. Damit fokussiert man die Entscheidung doch wieder auf das Geschlecht und nicht auf das können aka Sexismus. Naja, die modernen Feministen und Feministinnen werden den Text feiern.

e: Und was soll eigentlich dieser Schwachsinn von wegen, Männer würden nicht wegen ihres Aussehens gecastet werden? Zeig mir einen diese Teeni/Jung Adult Filme mit einem nicht gut aussehenden Protagonisten.

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Ich weiß nicht ob man das Fass hier auf machen sollte oder besser in nem neuen thread

Wie meinst du das, denn ich hab das Gefühl das es das nicht besser macht.

Trotzdem ist es eine löbliche Entwicklung, das heißt nämlich das mehr Frauen eine Chance bei den Studis bekommen, dass Filme machen war Jahrzehnte lang in Männerhand

Nö tut es nicht. Ist aber halt eben diese Einseitigkeit die mich bei modernen feministischen Texten so ankotzt. Erwähne nur ein mal die MRA in deren nähe und sie schreien gleich “Frauenhasser”, gleichzeitig tun sie immer so, als würde sich der moderne Feminismus auch für die Rechte der Männer einsetzten aber wenn es dann zu solchen Texten kommt ist es vollkommen ausgeklammert.

Aber dann sollte man es doch viel eher am Verhältnis: Wie viele Frauen wollen Filme machen und wie viele Frauen dürfen Filme machen, belegen und nicht an so einem Quatsch. Aber das würde ja Recherche erfordern und ist nicht so plakativ.

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Schade ich dachte du beschreibst erstmal was du damit meinst “fast alle Frauenfiguren in Hollywood-Filmen positiv besetzt wurden” was heißt positiv besetzt? [quote=“Lassic, post:7319, topic:2256”]
Wie viele Frauen wollen Filme machen und wie viele Frauen dürfen Filme machen, belegen und nicht an so einem Quatsch.
[/quote]
Was ist denn daran quatsch zu erwähnen das mehr Frauen eine Oscarnominierung bekamen die hinter der Kamera standen?

und zu deinem einschub oben

Trauriger weiße ist es so das es mehr durchschnittlich aussehenden im Schauspiel erfolgreiche Männer gibt als Frauen. Nimmt man den Körperbau dann gibt es fast keine weibliche Darstellerin mit Übergewicht die regelm. Rollen bekommen.
Ja der Körperkult greift auch bei den Männern sehr um sich, besonders im Mainstream Blockbusterkino, aber ein Simon Pegg oder Jeremy Renner (im Vergleich zu einem Chris Hemsworth oder Luke Evans) haben trotzdem durch Leistung es geschafft. Für durchschnittliche Frauen bleibt das ernstere Kino, solange sie einiger maßen schlank sind.

Ich möchte nicht sagen das wir das sich nichts ändernd, besonders Disney treibt die Frauenrolle im Kino stark voran, wie man ja oben im Black Partner Trailer sieht und in den letzten 5 Jahren hat sich schon ne menge getan.

Trotzdem muss man aufpassen das der Schönheitskult nicht einfach auf beide Geschlechter ausgeweitet wird sondern einfach mehr aufgebrochen.

Ach so, da habe ich dich falsch verstanden. Mit positiv besetzt meine ich positive Charaktereigenschaften. Männer sind meist die bösen und aggressiven, die Frauen hingegen ruhig und einfühlsam.

Weil es keine Relevanz hat bzw. haben sollte ob es Frauen sind oder nicht, sondern, ob sie gute Arbeit abgeliefert haben oder nicht. Wie gesagt, wenn man Rückschlüsse ziehen will bezüglich der Benachteiligung von Frauen sollte man viel eher darauf schauen, wie viele Frauen zum Beispiel einen Abschluss als Drehbuchautor haben und wie viele von denen dann tatsächlich auch einen solchen Beruf annehmen.

Ich finde dass weder Simon Pegg noch Jeremy Renner unattraktiv sind aber ich bin auch keine Frau. Mir fällt aber generell kein Schauspieler oder Schauspielerin ein, die meiner Meinung nach hässlich sind.

Ich finde es auch immer ein wenig schwierig, wenn dann bei Filmen wie Ghostbusters​ im negativen oder wie zuletzt Wonder Woman im positiven Sinne alles andere an den Filmen in den Hintergrund rückt. Da geht’s dann nur noch um das Geschlecht der Hauptdarsteller und der Regisseurin, was ja auch nicht das Anliegen von Emanzipation und Feminismus sein kann. Weder ist Ghostbusters dadurch schlechter geworden, noch Wonder Woman besser.

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