Bye-bye UK. Der Brexit ist da

Das wäre doch das komplette Gegenteil? Ich rede von einer Welt, in der immer das gemacht wird, was aktuell die Mehrheit der Menschheit will. Das ist das Gegenteil von eine Person entscheidet.

Das kommt eben auf die Sichtweise an.

die “rule Britannia” Fraktion die lm zweifel auch lieber “poor master than a rich servant” sind findet das Ergebnis der Wahl ja gut und will es jetzt auch umgesetzt sehen.

Als direkt nach der Brexit-Wahl in GB die Google-Suchen nach “what ist Brexit”, “what happens if Brexit” usw. in die Höhe geschossen sind, konnte ich nur den Kopf schütteln.
Faulheit oder Dummheit schützen eben nicht vor den Konsequenzen, wenn man sich nicht rechtzeitig informieren will.

Ist doch aktuell so. Die Mehrheit der Menschen wollte den Brexit.

Dass dir das Ergebnis nicht passt und die Leute heute anders entscheiden würden ist egal.

Tja, auf der anderen Seite wird es nun so sein, dass ein Teil (wie groß der ist, dass weiß man nicht) der Generation von der Insel halt, lieber versucht in Australien, Neuseeland oder Kanada unterzukommen. Nicht, dass das vorher auch schon passiert ist. Besonders in Australien kann man sehr viel mehr verdienen und hat noch gutes Wetter. Von den Leuten, die ich getroffen habe, graut es dann doch wieder langfristig zurückzugehen. :sweat_smile:

Irland hatte das auch schon. Nicht wegen eines Brexits, aber als es wirtschaftlich nicht so gut war. Wie viele junge Iren auch 2011 in Kanada ein neues Leben gesucht haben, weil es daheim bescheiden war.

Wird spannend zu sehen sein, was passieren wird. Glücklich wird aber bestimmt niemand mit einem Brexit. Außer natürlich die Leavers bekommen nun so viel mehr Jobs, so viel mehr Geld, die Krankenversicherung floriert und das Britische Empire wird wieder eine Macht. Hihi

Und hier sind wir wieder beim Problem von Volkabstimmungen: Gerade in so einem Umfang wie der Brexit kann Oma Erna die Folgen überhaupt nicht einschätzen. Sie schließt sich am Ende der Seite an die am lautesten schreit.

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Ist eben nicht egal. Wenn jetzt die Mehrheit der Menschen nicht mehr den Brexit wollen, dann wäre der demokratische Weg keinen Brexit mehr zu machen (wenn die EU einem überhaupt noch die Wahl gibt). Vergangene Ergebnisse sind nunmal egal, es zählt das, was aktuell gewollt wird.

The entirety of Britain’s leadership class seems to be obsessed with securing something impossible. If any good comes of today’s vote, it’s that some Britons might wake up to the reality of the situation.

:smile:

naja, in gewissen bereichen kann England dann eben wieder schalten und walten.

englische Oldtimerbesitzer freuen sich zb, dass man nur noch die eigene Regierung überzeugen muss, und nicht den Moloch in Brüssel,

das war jetzt nur gerade ein Beispiel das mir einfiel.

@Rya.Reisender
Und wer entscheidet wann dieser Zeitpunkt ist?
Dann kannst du quasi alle 2 Wochen abstimmen.

Wie gesagt, 2 Wochen nachdem Obama gewählt wurde, hätten die die Republikaner zb sicher weit mehr Leute zu den Wahlurnen gebracht die zb gar nicht teilgenommen hatten weil sie dachten “a black guy will never be voted for president”.

Sie und ihre Partei hatten mehr, als genug Zeit, um eine Lösung zu finden. Was will sie denn jetzt noch machen zu EU gehen und noch mal alles neu verhandeln? Ich glaube nicht, dass die EU da mit macht und gegen einen No Deal Brexit gibt es eine Mehrheit in England.

Und es wäre undemokratisch den Entscheid des ersten Votums zu ignorieren. Merkst du nicht selbst dass du dir widersprichst?

Ich sehe halt im Moment keine anderen Optionen, wenn du welche siehst, dann bin ich ganz Ohr.

Für einen No Deal Brexit, gibt es keine Mehrheit in der englischen Bevölkerung.

Edit: Ein harter Brexit ist sowohl für die EU, als auch für GB das schlechteste.

Er wurde ja nicht ignoriert, wurde ja versucht es umzusetzen, ging nur nicht. Es muss solange versucht werden den Entscheid umzusetzen, bis ein neues Votum zu einem anderen Ergebnis führt. Ich widerspreche mich nicht. Wie gesagt die einfache Regel lautet: „Man macht das was die Mehrheit aktuell will.“

Es wurde abgestimmt, es wird durchgezogen.

Als Drittland kann England wenn es will, dann wieder Beitrittskandidat werden und versuchen wieder in die EU zu gelangen in ein paar Jahren.
Nur diesmal ohne Sonderdeals und Ausnahmeregelungen ala Thatcher.

Wieso? Wird doch gerade gemacht. Von „geht nicht“ kann keine Rede sein.

Klar. Man stimmt dann einfach täglich ab.

So funktioniert Politik.

Manmanmanmanman…

Es wird nochmal gewählt wenn absehbar ist, dass es zu einem anderen Ergebnis führt. Das ist natürlich in vielen Fällen schwer umzusetzen, aber es widerspricht definitiv nicht dem demokratischen Prinzip.

Ja, aber wäre es nicht besser für die EU und GB den wirtschaftlichen Schaden abzuwenden?

Edit: Man muss auch sagen, dass die Menschen von GB vor zwei Jahren wohl keine Ahnung hatten, dass ihre Regierung auch keine Ahnung hat ^^. Ich glaube, dass hat sich geändert ^^.

Ganz im Gegenteil. Es gibt schon Firmen aus GB, die sich neue Firmensitze in anderen EU Ländern beschaffen.

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Muss man ja nur machen, wenn man absehen kann, dass es zu nem anderen Ergebnis führt.

Die Umsetzbarkeit müsste man sich dann halt überlegen. Aber mit Hilfe des Internets sollte es eigentlich gar nicht so schwer sein immer einen Überblick zu haben was die Mehrheit aktuell will.