Ach, in C1 fand ich das super.
Da waren aber die Arcs auch so schön für sich stehend. Klar, am Ende ging es dann wieder zurück zum Whitestone Arc vom grundsätzlichen her, aber ich fand das waren alles schöne Mini-Kampagnen.
C2 fand ich (bis auf das Finale) eigentlich auch ganz gut. Man brauchte ein bisschen, um sich an die neuen Charaktere zu gewöhnen, aber grundsätzlich hat das alles für mich gut funktioniert, weil viele Mal etwas Neues probiert haben.
Das Finale mit der Stadt fand ich dann schon ein bisschen drüber, aber gerade Fjords Arc z.B. fand ich richtig gut und auch die Geschichten der anderen Charaktere haben mich abgeholt.
In C3 war es dann einfach zu viel von allem. Zum einen wollte scheinbar einfach jeder einen maximal chaotischen Charakter spielen, das hat mich oft zu sehr gestört. Dann sollte die Geschichte noch größer und epischer werden, aber irgendwie hat darunter der Rest gelitten.
Die ganzen Arcs der Spieler haben viel weniger gut ausgearbeitet gewirkt als in C1 und C2. Dazu ein konsitenter BBEG, der irgendwie so ein bisschen wie Arthas in Wotlk gewirkt hat.
„Haha, ich könnte einfach jetzt schon alles erreichen, aber nein, ich lassen euch erstmal weiter machen“
Viel zu viele Referenzen auf alte Kampagnen für mein Geschmack (allein der Ganze Laudna Charakter mit Delilah hat mich überhaupt nicht abgeholt)
Und das Ende war wirklich einfach ne Katastrophe. Vor allem auch, weil die Gruppe bis zum Ende selber so gar nicht wusste, was sie überhaupt will. Am Ende hat der BBEG ja sogar exakt das bekommen, was er wollte und chillt jetzt am See
Also am Ende hab ich es halt (wie auch GoT) zu Ende gehört. Aber eher so aus einer Pfadabhängigkeit heraus.
Will auch gar nicht zu sehr pöbeln, habe ja schließlich trotzdem etliche Stunden der Kampagne zugeschaut und wenn es mir gar keinen Spaß gemacht hätte, hätte ich ja auch aufhören können.
Aber es hat mir halt zumindest die Lust auf weiteren CR Content erstmal genommen 