Der kleine Fragen Thread

Müsste aus Gründen der Diffusion halt schneller gehen (Zucker löst sich schneller im warmen Wasser)

Hat jemand ne Ahnung was das ist? Es ist kein Pilz und bei Google Lens schlägt er aber nix anderes vor. Hab zwei so Kugelnunter Efeu gefunden.

Das weiße ist Schnee.

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Die Temperatur ist gar nicht so entscheidend.

Einerseits braucht es wirklich händeverbrühend heiße Temperaturen um wirklich fast alle Bakterien abzutöten die eh nicht erreicht werden beim Handabwasch (anders als im Geschirrspüler), andererseits ist der Unterschied zwischen 24 Grad C und 43 Grad C nicht so groß.

Warme Temperaturen sind von Vorteil um Fett und Speisereste zu lösen, aber nicht gegen Bakterien.

Wichtiger scheint eher ein sanitizer zu sein („Küchen-Desinfektionsmittel“ oder was wäre das auf deutsch?) um Bakterien abzutöten

Gab dazu eine Studie
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0260877406005425

Es wurden verschiedene Oberflächen getestet unter verschiedenen Bedingungen
(„Keramikteller, Trinkgläser, Gabeln, Löffel und Messer aus Edelstahl sowie Serviertabletts aus Kunststoff wurden mit Ei, Käse, Gelee, Lippenstift und Milch kontaminiert. Jeder Teller wurde mit E. coli und L. innocua beimpft“)

Forschungen der Ohio State University zufolge lassen sich Schmutz und Bakterien von Tellern und Gläsern genauso gut mit Wasser bei Zimmertemperatur entfernen. Einfach mit Seifenwasser abwaschen, abspülen und einen Spritzer Desinfektionsmittel hinzufügen - die Ammoniaklösungen, die in Restaurants verwendet werden, aber in Haushalten wenig bekannt sind, so die Postdoktorandin Jaesung Lee und Melvin Pascall, Professor für Lebensmittelwissenschaft und -technologie.

EDIT: es soll aber nicht heißen dass es gar keinen Effekt hat, auch etwas wärmere Temperaturen zeigen eine Wirkung, aber halt eine kleinere.

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Denke mal der Untergrund macht da die Musik. Porzellan ist halt anders beschaffen als Haut. Zudem unterliegen Hände einem ständigen Abrieb (auch Hautschuppen lösen sich) während Porzellan oder Töpfe halt einfach festtrocknen. Da ist halt ein anderer Einsatz notwendig, um das wieder zu lösen.

Was macht dich da so sicher? Ich musste jetzt auch im ersten Moment an nen Bovist denken, da gibts ja auch dunkle. :beanthinking:

Weil es eine drehbare Kugel ist auf einem gitter

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Achsoo. Okay, das schließt einiges aus. :beanjoy:

Dann wird es vermutlich genau das sein :sweat_smile:
Was ist denn in der Nähe? Vielleicht irgendwo abgefallen. Oder ein schlammverdreckter Ball.

Ist die Desinfektion denn außerhalb von professionellen Küchen aufgrund der notwendigen Hygienestandards überhaupt erforderlich?

Vor allem, wenn die Wirkung von warmem zu kaltem Wasser eher gering ist, kümmert es normalerweise anscheinend auch weniger Menschen.

Zudem, wie lange überleben Keime, Viren oder Bakterien auf glatten Küchenüblichen Oberflächen? Ich entsinne mich an eine Studie, dass Übertragungen im Krankenhaus über die Hände erheblich reduziert werden könnten, wenn man Türklinken und Lichtschalter aus Metall verwenden würde (irgendwas teures am besten, glaube Silber, dicht gefolgt von einer billigen Legierung). Hintergrund war, dass Bakterien auf der glatten Oberfläche nicht lange überleben können.

Ich habe übrigens keinen erkennenswerten Zeitunterschied beim Abwaschen mit warmem oder kaltem Wasser festgestellt. Sehr fettige Pfannen außen vor; die brauchen natürlich mehr Wärme.

Könnten das Stein- oder Metallkugeln sein?

Erinnert mich jedenfalls an

Kanonenkugelnwar auch meine erste Assoziation, daher hab ich erstmal schiss die zu bewegen :sweat_smile:

Ne Kanonenkugel ist ja nix gefährliches. Da hätte ich vor ner Handgranate mehr schiss :kappa:

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Jetzt wird es aber schon sehr spezifisch :sweat_smile:

Aber der Reihe nach einige allgemeine Aussagen

In der oben geposteten Studie verringerte eine Warte/Trocknungszeit von 1 Stunde die Bakterienanzahl (die von der einen Art mehr als die von der Anderen)

Insgesamt überleben Bakterien auf Metaloberflächen bis zu 4 Tage

Das Zurückbleiben von Bakterien auf Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, erhöht das Risiko einer Kreuzkontamination dieser Mikroorganismen mit Lebensmitteln. Es wurde davon ausgegangen, dass das Risiko geringer ist, wenn die Oberflächen trocken sind, zum Teil weil das Bakterienwachstum und die Überlebensrate reduziert werden. Einige nicht sporenbildende Bakterien sind jedoch möglicherweise in der Lage, trockene Bedingungen auf Oberflächen über einen längeren Zeitraum zu überstehen. In dieser Studie wurde die Überlebensrate von Salmonella enteritidis, Staphylococcus aureus und Campylobacter jejuni auf Edelstahloberflächen bei unterschiedlichen Ausgangsniveaus bei Raumtemperatur bestimmt. Außerdem wurden die Übertragungsraten dieser Krankheitserreger von Küchenschwämmen auf Edelstahloberflächen und von diesen Oberflächen auf Lebensmittel untersucht. Staph. aureus wurde bei hoher (10(5) KBE/cm2) oder mäßiger (10(3) KBE/cm2) Kontamination mindestens 4 Tage lang von den Oberflächen wiedergefunden. Bei niedrigen Werten (10 KBE/cm2) sank die Zahl der Überlebenden innerhalb von 2 Tagen unter die Nachweisgrenze (4 KBE/100 cm2). S. enteritidis wurde bei hoher Kontamination mindestens 4 Tage lang von Oberflächen wiedergefunden, bei mäßiger Kontamination sank die Zahl jedoch innerhalb von 24 Stunden und bei niedriger Kontamination innerhalb von 1 Stunde unter die Nachweisgrenze.

Kommen im Haushalt Bakterien vor?
Das ist wohl sehr unterschiedlich, aber es kommt wohl vor

anekdotisch

In der Küche tummeln sich mehr Bakterien als auf der Toilette - mehrere Millionen

Und die Untersuchung von Geschirrtüchern lieferte auch Bakterien in vielen privaten Haushalten

Das häufige Vorkommen von Darmbakterien in Küchenschwämmen und Geschirrtüchern lässt vermuten, dass diese eine Rolle bei der Kreuzkontamination von Lebensmitteln, Ansteckungsstoffen und Händen durch lebensmittelbedingte Krankheitserreger spielen können. In dieser Studie wurde das Vorkommen von Bakterien in Küchentüchern untersucht, die häufig zum Trocknen von Geschirr, Händen und anderen Oberflächen in der Haushaltsküche verwendet werden. Insgesamt wurden 82 Küchenhandtücher aus Haushalten in fünf Großstädten in den Vereinigten Staaten und Kanada gesammelt und die Anzahl heterotropher Bakterien, coliformer Bakterien und Escherichia coli in jedem Handtuch bestimmt. Darüber hinaus wurden an ausgewählten Handtüchern Darmbakterien identifiziert. Coliforme Bakterien wurden in 89,0 % und E. coli in 25,6 % der Handtücher nachgewiesen. Das Vorhandensein von E. coli stand im Zusammenhang mit der Häufigkeit des Waschens.

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Das sind keine Granaten :sweat_smile: Ihre zerstörende Wirkung bekommen sie durch das Abfeuern. ^^ Die Kugeln selbst sind aus Stein gemeisselt oder aus Eisen gegossen.

Du könntest, wenn du möchtest, aber deinen Fund dem Förster melden, der sich das genauer ansieht. Der meldet i.d.R. dann weiteres. :slight_smile:

Edit: Oh, im Garten, nicht im Wald.

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Worum geht es dir genau? Geld? Umwelt? Sauberkeit? Je nach konkreter Fragestellung ergeben sich durchaus unterschiedliche Antworten.

Wenn es nur ums Geldsparen geht: Da wirst du kaum einen Unterschied im Geldbeutel feststellen können.
Kleine Rechnung: Um einen Liter Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen, benötigt man 4,19 kJ = 1,163 Wh Energie.
Kaltes Wasser hat ca. 10°C, warmes ca. 40°C, das macht eine Heizdifferenz von 30°C. Bei benötigten 10l macht das also: 10 * 30 * 1,163 Wh = 348,9Wh = 0,35 kWh. Bei Stromkosten von 40 ct/kWh macht das 14ct, die du pro Abspülen sparst, wenn du mit komplett kaltem Wasser spülst. Wenn du das zweimal pro Woche machst, sparst du im Jahr 14,56€. Groß in den Urlaub fahren kann man also nicht davon.

Disclaimer:
Ich habe viele Nebenaspekte außen vor gelassen. Ich bin von einem elektrischen Durchlauferhitzer (=100% Wirkungsgrad) ausgegangen. Eine zentrale Gasheizung hat geringere Energiepreise, allerdings auch einen schlechteren Wirkungsgrad. Außerdem entzieht kaltes Wasser der Wohnung Energie, weil es sich in den Rohren langsam aufwärmt. Diese Energie muss die Heizung im Winter aufbringen, im Sommer würde man diese Energiemenge bei einer Klimaanlage sparen. Es kommt also wie immer sehr auf den Einzelfall an, wenn man bei solch geringen Beträgen exakt rechnen will.

Ganz anders sieht es aus, wenn die Frage auf den Umweltschutz abzielt und man die Auswirkungen darstellen will, wenn die Hälfte der Bevölkerung kalt abspült. Dann sind das plötzlich 1,5 Gigawattstunden Energie pro Jahr, die man sparen würde. :slight_smile:

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Ich ping mal unseren Geschichtsexperten @godbrakka

Sieht für mich tbh nach ner stark verwitterten Bowlingkugel aus :sweat_smile: auf alle Fälle dürfts nix wirklich historisches sein, sonst wärs nicht halb auf nem relativ jungen Gitter.

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Das war auch mein Gedanke. :sweat_smile: Aber wie kommt eine Bowlingkugel in den Wald?

A bsoffene Gschicht? :sweat_smile: