Die Antwort ist natürlich ein polemisch gewählt, obwohl das natürlich bis zu einem gewissen Grad natürlich wirklich so ist.
Kommt halt immer drauf an, wen man als „Ausenstehende“ heranzieht.
Ich bin natürlich in eine sehr Kunst und Kulturinteressierten Bubble eingebettet, aber werde schon auch immer wieder mit Desinteresse und gelangweilten Gesichtern konfrontiert, wenns um Kunst geht. Es gibt Leute, die braucht man garnicht fragen, ob sie mit in eine Ausstellung gehen, weil das für sie die langweiligste Vorstellung überhaupt scheint.
Bei meinen Salzburger Verwandten beispielsweise ist das Desinteresse so groß, dass sie rein aus Höflichkeit immer wieder dieselben Fragen stellen, einfach nur um ein Gespräch zu führen, und wenn mans ihnen erklärt(Beispielsweise was Installationen sind), dann vergessen sies auf der Stelle wieder und kommen beim nächsten mal mit exakt derselben Frage wieder an.
Ich habe mittlerweile 300h im MSFS 2020 verbracht. Da kam dann so das Interesse daran.
davor habe ich mich eigentlich kaum für Flugzeuge interessiert.
Das hört sich nach meiner Schwiegermutter an. ![]()
Führerstandsmitfahrten.
Verwirre sie doch und erkläre das Wort jedesmal in einem anderen Kontext. Im Sinne eines handwerklichen Berufes, im Bereich der Medizin, aus EDV-Sicht und im Sinne des politischen Amtes. ![]()
Wenn ihr es frei entscheiden könntet, wie sähe euer Grab aus, wie wäre es gestaltet?
Hab mir überlegt, dass ich es schön fände, wenn sich bei meinem Grab Spiele für Groß und Klein befänden, sodass man dort (auch) Spaß und Freude empfinden kann.
Große Urnenstele, wo ich mit anderen draufstehe, oder irgendwo unter nem Baum
Eine Sammlung mehrere steinerner Rohre, die so angeordnet sind, dass bei Wind Musik ertönt.
Jede Menge heimische Blumen, Grablampen und ruhig fröhliches Zeug wie ein Windrad. Was ich nicht will ist 0815 Grabbepflanzung.
Ich habs eh aufgegeben mittlerweile haha
In einem Friedwald, an einem schönen Baum.
Pflanzen oder Tiere anstarren
Zumindest denke ich, dass es von außen sehr seltsam/langweilig wirkt, wenn ich einfach 10 Minuten vor nem kleinen „Unkraut“ hocke und es anschaue um dann zum nächsten weiter zu gehen
Einfach unter irgendeinem Baum und sonst nichts
Immer wenn ich am Meer bin: Ship spotting
mit App die Namen der Schiffe raussuchen, die ich gerade sehe, den Schiffstyp, woher sie kommen, wohin sie fahren…
Find ich super spannend.
Ansonsten Ahnenforschung. Das macht man auch nur für sich selber. Vor allem wenn die Vorfahren alle Tagelöhner und kleine Handwerker waren interessiert das sonst niemanden.
Körperspende für die Wissenschaft
Oh wie cool! Das ist wirklich etwas, was ich bisher von niemanden gehört habe.
Wenn ich freie Wahl hätte würde ich meine Asche in den Weltraum schießen lassen.
Früher hab ich mal gesagt, in meinem Grabstein soll einen Flaschenöffner integriert sein, damit „meine Leute“ noch einen mit mir trinken können. Aber … ach. irgendwie auch ein wenig albern. (die meisten trinken eh nicht mehr oder kaum noch. Ob ich die postmortem da nochmal zu „verführen“ wollen würde?
)
Ich glaube, ich würde bei den … potentiell Trauernden nachhorschen, ob ihnen ein fester Ort zur Trauer wichtig ist. Wenn nicht … von mir aus besteht da eigentlich gar kein großes Anliegen tbh. Ich finde Friedwald eine schöne Vorstellung. Von mir aus auch komplett anonym.
Zur Art der Bestattung – auch wenn das gar nicht unbedingt die Frage war: Ich bin ziemlich fasziniert von der Idee der Kompostierung. Vor allem, seit ich mal in einem Podcast (glaube ich) gehört habe, dass Einäscherung, was ich bis dahin immer im Sinn hatte, ziemlich mies für die Umwelt ist.
Wie James „Scotty“ Doohan. Einfach Richard Garriot kennen und unter den Boden der ISS geschmuggelt werden.
