Der Schnäppchen Thread: "Eure Armut kotzt mich an"

Eigentlich nur für die Kunden, die noch innerhalb der gesetzlichen Rückgabefrist sind.

Und für die finde ich es absolut okay, das nachträglich noch anzurechnen. So entstehen ja nur extra Kosten. Der Kunde schickt ein Produkt zurück, was im Zweifel nicht mehr zu 100% als neu verkauft werden kann / umgepackt werden muss. Der Transport fällt doppelt an und am Ende bekommt der Kunde sein Produkt ja trotzdem zum Angebotspreis.

Wenn man außerhalb des Rückgaberechts ist, würde ich es als Unternehmen eher verstehen.

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Viele wenn nicht sogar die meisten Retouren werden von Amazon ja vernichtet weil es teurer wäre sie wieder zu verkaufen

was echt verboten gehört

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Das mag bei manchen Produkten so sein, aber Elektronik und Co. geht doch als „Warehouse Deals“ direkt wieder an den Kunden.

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Interne Produktlisten, Fotos und Aussagen von Mitarbeitern belegen, dass in großem Umfang Güter aller Art in den deutschen Logistiklagern entsorgt werden - beispielsweise Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, Handys, Tablets, Matratzen und Möbel. Eine Amazon-Mitarbeiterin berichtet, dass sie jeden Tag Waren im Wert von mehreren 10.000 Euro vernichtet habe. Mehrere Beschäftigte kritisieren übereinstimmend, Amazon würde nicht nur unbrauchbare Produkte entsorgen, sondern auch funktionstüchtige, teilweise sogar neue Produkte zerstören.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/amazon-vernichtet-tonnenweise-ware-100.html#:~:text=Amazon%20vernichtet%20neuwertige%20Waren,entsorgen%20unverkaufte%20Ware%20über%20Amazon

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Der Aufwand das zu prüfen lohnt sich von finanziellen her halt nicht.

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Echt krass. Was für ein perverses System.

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Das stimmt. Und das betrifft ja nicht nur Amazon, sondern den gesamten Handel, das wird gern vergessen.

Der Vollständigkeit halber muss man jedoch auch sagen, dass „nur“ der kleinste Teil verschrottet wird (meines Wissens 1%). Die meisten Sachen werden tatsächlich neu aufbereitet, im Warehouse angeboten oder „verschenkt“. Das macht das Verschrotten natürlich nicht besser. Strengere/ Andere Regelungen sollte es da definitiv geben, da muss dann halt die Politik ran. Und der Konsument sollte sein Verhalten reflektieren.

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Ich habe meine Ausbildung in eienr Firma gemacht, die Elektroschrott recycelt. Was ich da alles an Verschwendung gesehen habe… da könnt ich heut noch heulen.

U.a. hatten wir damals mehrere Paletten Guitar Hero für die Wii bekommen. Hatte mich gewundert, warum wir das verschrotten sollen, denn die waren alle OVP und haben definitiv noch funktioniert (der Kunde war bei der Verschrottung dabei und hat aufgepasst, dass keiner irgendwas davon mitgehen lässt). Hatte auch nicht den Eindruck, dass das Gerät irgendwie gefloppt wäre, weil man immer noch zu der Zeit Werbung dafür gesehen hatte.
Meine Kollegin hatte mir dann erklärt, dass der Kunde davon zu viele Paletten davon auf Lager hatte und die Lagerkosten höher wären, als die Teile verschrotten zu lassen. :cluelesseddy: Das ist so absurd - aber wie ich in den kommenden Jahren gelernt habe - ganz normale Praxis.

Wir mussten mal hunderte Tonnen (ohne Scheiß, monatelang kamen wöchentlich mehrere LKW damit) Kaffeemaschinen entsorgen. Die waren alle OVP und funktionstüchtig. Aber es gab einen kleinen Produktionsfehler (irgendwas harmloses Kosmetisches) und deswegen mussten die vernichtet werden.

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Immerhin wurden sie recycelt

Heißt aber auch, dass zB die Kunststoffe nach China gehen und was die genau damit anstellen, tjaaaa… So hundertprozentig und sortentein kann man Plastik ja zB nie verwerten.

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Au ja, bei einem Praktika damals im Schaulandt gab es auch einen Container mit „Müll“. Da lag dann zum Teil auch OVP Waren drin. Durften zum Ende alle Praktikanten sich was raussuchen. Ich griff mir ein 2Pac-Poster, diverse PS1 /2 Spiele und eine Computer-Maus (mit Kugel!). Das war alles was ich tragen konnte :smiley:

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Mit Coupon für schmale 4,91€.

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gibt sicher auch Gebrauchte vom letzten Jahr für noch weniger Geld :beansmirk:

Oh, schön. Ein Adventskalender ohne Schokolade. Wird gekauft. ^^

Hast du den Adventskalender zufällig gefunden oder gab es dazu Infos in den News, die ich eventuell verpasst habe?

Wir sind hier in einem Food sharing drin, bzw eine Bekannte und das ist echt heftig was da teilweise im Müll landen würde sonst. Durch Corona ist es zwar nur noch einmal in der Woche, Die Tafeln bekommen nun mehr, aber es ist dennoch immer enorm viel.

Weil halt auch abends um 19/20 Uhr noch beinahe alles vorrätig sein muss für den Kunden.
Ab und an ist auch der Bäcker dabei, da steht dann eine Tüte (je nach dem natürlich) mit +20€ an Backwaren, die ansonsten im Müll gelandet wären… Auf der einen Seite hat man beinahe ein schlechtes Gewissen dafür nicht bezahlt zu haben, auf der anderen wäre das wie gesagt im Müll, weil man es am nächsten Tag nicht wieder verkaufen kann…

Ich denke die kostenlosen Retouren würden da schon viel.helfen. gibt bestimmt viele Konsumenten die einfach mal bestellen und sich dann zu hause erst Gedanken machen ob sie das wirklich brauchen.

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Ist auf Schnäppchen Seiten aufgetaucht. :wink:

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Bin auch seit circa einem Jahr beim Foodsharing dabei und am Anfang ist mir echt die Kinnlade runtergefallen, was wir da für Massen an Lebensmitteln rausgetragen haben. Stapelweise Joghurt, Kiloweise Obst, Gemüse (nicht mehr alles gut, aber viele Sachen konnte man wegschneiden o.ä), auch unendlich viel verpackte Wurst. Die war so verpackt, die hätte wahrscheinlich einen 3. Weltkrieg überlebt und man könnte sie danach noch essen. Bei Süßigkeiten wars das Gleiche. Wir haben mal 10 Kisten mit Keksen aus nem Rewe rausgetragen, weil die über dem MHD waren. :sweat_smile:

Jo, damit könnte man die ganze Sache vielleicht zumindest etwas eindämmen.

Ich wäre für ein System. Das jeder Kunde nur ein gewisses Kontingent an kostenlosen Retouren hat.
Gibt ja Leute die ehrlich sind und nur selten was zurückschicken wenn was wirklich unerwartet nicht passt.

Wobei ja angeblich Amazon eh irgendwann einschreitet bei Kunden die es übertreiben. Liest man ja immer mal wieder. Könnte aber auch nur Abschreckung sein.

Dann zahlt man halt den Preis für seine Faulheit :smiley:

Also tut man eh, denn die Lieferkosten sind ja von den Händlern eingepreist, aber dann würden die Leute einfach ein wenig mehr nachdenken, anstatt alles hin und her zu schicken