Die Entwicklung von RBTV - Programm & Sender III

Nein das widerlegt die Aussage nicht.
Wenn die Formate wie du selbst schreibst grundsätzlich gut geklickt werden, dann fallen die Zuschauer die durch bestimmte Personen „vergrault“ werden einfach nur weniger ins Gewicht.

Dass die BENS Zugpferde sind, würde ich nie abstreiten und wie gesagt auch nicht, dass Zugpferde entsprechend wichtig sind.
Ich denke aber, dass die Zahlen nicht allein an ihnen festgemacht werden können.

Was die „jungen Talente“ angeht, ist es vor allem deshalb schwierig, weil man nun mal auch nicht sagen kann, wer sich vielleicht zu einem Zugpferd entwickeln könnte. Diesen Blick in die Zukunft hat man nun mal nicht. Bei GIGA hat ja auch keiner gedacht, dass ausgerechnet diese 4 Chaoten irgendwann mal zu Zugpferden werden würden. Und auch da gab es ja schon ähnliche Diskussionen, wenn jemand GIGA verlassen hatte. Am Ende ging das aber nicht wegen dem Abgang von Moderatoren unter, wenn ich mich nicht irre.

Ist was dran, bedeutet dann aber eben auch, dass die insgesamt nur wenig Gewichtung haben. Und dass die dann bei Twitch gar nicht erst einschalten bei den entsprechenden Leuten ist ja eh klar.

Genau in der Theorie sollten gute Formate/Konzepte mit beliebten Hosts dann am erfolgreichsten sein.
Bzw. man könnte Formate günstiger produzieren und dabei dennoch viele Zuschauer halten.
So ist es ja bei Twitch Gang und Gebe, der überwiegende Content ist nichts besonderes, aber dank beliebter Streamer ist man dennoch erfolgreich.
Mal soll gar nicht komplett diesen Weg gehen, aber man hat nun mal nicht mehr die Zuschauerzahlen wie 2015 und das muss sich auch in den Ausgaben wiederspiegeln.

Denn ein großes Problem ist, dass viele Formate bzw. wahrscheinlich eher die ganzen Strukturen dahinter einfach zu teuer sind, was bringt es mir aufwendiges Programm zu machen, wenn ich unterm Strich damit Verluste mache.
Und gleichzeitig dazu noch irgendwelche neuen Talente/Gesichter etablieren zu wollen, macht es nicht einfacher.

Vielleicht steckt da auch noch das Denken mit den Zuschauerzahlen von damals dahinter, aber die hat man nun mal nicht mehr und wie anfällig das aktuelle Konstrukt ist, sieht man ja.
Zumal angenommen, man findet Hosts/Talente, die zu großen Zuschauermagneten werden, diese partizipieren aber kaum (wirtschaftlich) daran, da die Strukturen dahinter so kostenintensiv sind.
Was passiert also, sie wandern ab und arbeiten auf eigene Rechnung. Wer könnte es ihnen verübeln, die (B)ENS machen es doch zumindest zu Teilen genauso.

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Auf welcher Basis triffst du eigentlich diese Annahme? War es nicht so, dass man schon seit 2016 nicht mehr die Zuschauer Zahlen wie 2015 hatte und dennoch die wirtschaftlichen Zahlen immer besser wurden?

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Was ist das nur immer mit euren Hirngespinsten. Es ist noch nicht ein mal passiert und doch wird es immer wieder als Argument angebracht. Habt ihr alle zuviel Star Wars gesehen? Der Schüler wendet sich gegen seinen Meister?! Apropos Star Wars. Schröck arbeitet übrigens auch auf eigene Rechnung und scheint trotzdem Glücklich und Zufrieden bei RBTV zu sein . Ebenso Gregor und Illyas, die eigene Projekte ohne RBTV Beteiligung haben und trotzdem Präsenz auf dem Sender zeigen. Wo kommt also immer diese Angst her, dass Talente aufgebaut werden könnten und die abhauen sobald sie Erfolg haben?

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Wo sind denn diese „nackten Zahlen“?
Du wirfst hier viele Aussagen und Zahlen rum, Zahlen die von dir mit nichts belegt werden und teilweise auch gar nicht belegt werden könnten (z.b wieviele Zuschauer diese neuen jungen Talente haben werden), weil es um Sachen geht die noch gar nicht eingetroffen sind und daher reine Spekulation sind.
Dazu kommen die Falschaussagen (Gronkh vergessen) und widersprüche.

Nehmen wir mal Eddies durchschnittliche Zuschauer-Zahlen auf Twitch
(Quelle https://twitchtracker.com/edelive/statistics)
Screenshot 2023-03-21 at 10-29-11 EdeLive - Statistics
Wir sehen hier ähnliches wie bei RBTV’s viel erwähntem 50k-Start bei Twitch, du kannst mit noch sovielen Zuschauern „starten“, du wirst diese unmöglich halten geschweige denn alle live einschalten lassen.
Dafür braucht es keinen Wechsel von Twitch auf Youtube, dass passiert automatisch.

Ja Eddie und co. haben eine große Reichweite bzw. sind bekannt, aber wie man sieht heißt das noch nicht mal das man zwingend auf dem eigenen Kanal ein Wachstum erzeugt.

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Den großen Anfangshype mag RocketBeans von anderen Streamern vielleicht unterscheiden, geschenkt.
Häng dich gerne an einzelnen Aussagen auf (beim Gronkh Thema hatte ich diese Grafik im Hinterkopf, die sich auf die „gesehenen Stream-Stunden“ bezieht).

Und natürlich ist es unmöglich seine Zuschauer auf Dauer bei der Stange zu halten.

Oh wait, dann muss Bonjwa irgendwas verkehrt machen und dass ohne den"Nachteil" eines großen Anfangshypes.

Dreht und wendet es wie ihr wollt, meiner Meinung nach hatte RocketBeans wahnsinnig gute Startbedingungen und daraus zu wenig gemacht.

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Ich empfehle dir erneut zu lesen was geschrieben wurde, statt seltsame Schlüsse zu ziehen die überhaupt nichts mit dem zu tun haben was da steht.

Okay, ich hatte jetzt nicht gerade den Eindruck das das die Aussage war die du vermitteln wolltest.
Du meinst also man hätte mehr rausholen können?
Ist für mich jetzt nicht so die große Erkentniss, hinterher weis man es immer besser und natürlich hätte man anders vlt. mehr Erfolg haben können.

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Da gebe ich dir Recht, aber ein Vergleich mit Bonjwa oder Einzelstreamern hinkt dann gerade aktuell gewaltig. Zu Bonjwa kommen die verschiedenen Streamer und labern oder zocken einfach. Da muss nur sehr sehr selten etwas vorbereitet oder umgebaut werden und wenn, dann geschieht das während die Kamera mitläuft.

Da muss man sich halt schon vorher sicher sein, ob das auch das ist, was man von RBTV erwartet bzw. erwartet hat, denn nur dann macht ein Vergleich auch Sinn.

Auch bei den Piets, die gerne als Beispiel genommen werden ist es komplett anders. Sie streamen vor Greenscreen aus dem eigenen Arbeitszimmer und die meisten ihrer Formate brauchen von ihnen selbst wenig Vorbereitung.

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Hat rbtv am Anfang ja auch gemacht. Einfach Leute vor die Kamera gesetzt und machen lassen.

War für mich immer die beste Zeit von rbtv und sind so schöne Sachen wie Philoaofa heraus entstanden. Die ganzen Überproduktion waren nie meins (abseits vom P&P, da waren die Kulissen schon schön)

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Wobei das Wetten dass Event schon geil war…

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Glaub das kenne ich nicht, zumindest sagt mir das gerade nichts :thinking:

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Da wo Valle in GTA Taxi gespielt hat und alle Straßen finden musste.

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Das ist korrekt, aber es geht ja auch ein wenig darum, was die übergeordnete Idee des Senders war und das war ja durchaus neben dem Spielplatz für alle auch immer, Events zu veranstalten und größere Liveshows aufzuziehen.

Man kann da sicher auch sagen, dass die Bohnen direkt zu viel wollten und es sinnvoller hätte sein können, das ganze kleiner anzufangen und dann erst nach und nach größere Projekte einzubringen. Ich denke aber, dass man beispielsweise auch - zurecht - durch den Erfolg der Pen and Papers stark darin befeuert wurde, das Abendprogramm möglichst „eventig“ aufzustellen und da weniger ins reine Gaming zu gehen. Das war halt auch die große Aufbruchstimmung und die schier unendlichen Möglichkeiten, sozusagen alles machen zu können, auf das man Bock hat. Andere Streamergruppen wie Bonjwa oder auch die Piets haben da ja ihr Konzept gefunden und halten daran fest. RBTV hingegen tanzt halt seit jeher auf vielen Hochzeiten und hat dadurch auch eine sehr breite Zielgruppe bzw. wie ich schon mal sagte, ist die direkte Zielgruppe kaum zu bestimmen, weil man eben so viele Themenbereiche und Formatansätze abdeckt.
Das ist eben Fluch und Segen zugleich. Zum einen kann man sich halt austoben, zum anderen hält man dadurch aber die Leute nicht zwingend am Bildschirm und hat es sehr schwer, die Zuschauerzahlen zu verbessern, weil es schwer ist „Alles“ gleichzeitig zu vermarkten.

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Ich weiß nicht, wie das andere sehen aber ich finde auch, dass die allgemeine Produktionsqualität in all den Jahren sich auch nicht so krass gesteigert hat. Das soll jetzt kein zu großer Vorwurf sein. Mir sind die finanziellen und räumlichen Grenzen bewusst. Aber vielleicht ist das auch ein Grund, warum man es nicht geschafft hat den nächsten Wachstumsschritt zu gehen.

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Ich hab letztens mal den Fehler gemacht irgend ne Show aus den Anfangszeiten anzuschauen, weil das irgendwo verlinkt war.

Das könnte ich mir heute nicht mehr antun.

Allein was die Ton und Kameraqualität angeht, sind da Welten zwischen. Und da hatte RBTV schon immer andere Herausforderungen, weil durch das komplette „Fernsehsetup“ einfach ganz andere Kosten und Herausforderungen bewältigt werden mussten, als bei jemandem, der von zu Hause einfach mit ner Webcam streamt.

Zum Thema Erfolg (jetzt nicht so sehr auf dich Lassic bezogen) kann ich mich eigentlich nur selbst zitieren:

Unter all diesen Umständen fällt es mir weiterhin schwer hier irgendwie ein großes „Scheitern“ zu erknennen, oder das man daraus „zu wenig gemacht“ hätte.

Am Ende steht derzeit ein mittelständisches Medienunternehmen, welches in Deutschland ziemlich viel Pionier-Arbeit geleistet hat und ner Menge Menschen einen Job beschert hat (keine Ahnung wie die aktuelle MA Zahl gerade ist)

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Würde ich nicht komplett unterschreiben, aber kommt wohl auch auf die Formate an. Pen and Paper beispielsweise ist mittlerweile auf einem unfassbar hohen Produktionsstandard, was Kulissen, Sound, Atmosphäre angeht.
Zocksessions hingegen sind eher wieder einen Schritt zurückgegangen, nachdem man früher mal richtig gute Sets hatte, man jetzt aber größtenteils im ausgelutschten Hängi oder schlicht vor nem Green Screen sitzt.

Was aber so generelle Dinge wie Ton oder Bild angeht, würde ich schon sagen, dass man da einige Schritte weiter ist als früher. Ich meine, alleine was den Ton angeht, gab es früher immer wieder Probleme. Wer erinnert sich nicht?

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Ich hatte hier mal eine grobe Übersicht erstellt wie sich manche Formate entwickelt haben:

Grad bei der Anfangszeit sind die Sprünge massiv.
Fan vom sterilen Hängiset bin ich aber auch nicht. Wobei es hilft schon, dass jetzt nicht mehr die Corona-Glaswand die Moderatoren trennt und bei Dead Space z.B. das Studio abgedunkelt wird:

Das neue Studio ist aber super geworden:



Der Risikotisch war auch klasse:

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Für mich zu 90% unnötiger Schnickschnack, der mir persönlich an den Formaten selbst kaum Mehrwert bietet. Wenn ein Format unterhaltsam ist, dann kann das auch im Garten mit Handkamera stattfinden.

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Ich finde es halt schade, dass man nicht zumindest bei längeren LPs mal ein wenig was an den Kulissen macht und die ein wenig dem Thema anpasst. Klar, für ne einmalige Session ist das unnötiger Aufwand, aber für ein DS3 LP, das ein Jahr lang läuft bspw. hätte man sich schon ein wenig was einfallen lassen können. Oder auch die thematischen LPs wie Simon und Eddy mit den Adventure-Games. Hängi und Green Screen sind halt a) langweilig und b) kann das auch jeder Heiopei so machen. Da nutzt man einfach die Möglichkeiten nicht aus, die man als RBTV recht alleine hat. Andere Streamer haben ja nun mal keine Setbauer am Start.

Ja, voll. Es sieht auch immer riesig aus, obwohl es das eigentlich nicht ist. Da nutzt man den Platz immer sehr gut und man macht auch immer was draus.

Das wäre beispielsweise auch so ein reduziertes Set, dass für LPs mMn gut wäre. Da ist nicht viel los, was ablenkt im Hintergrund, aber man erkennt, worum es geht und was das Thema ist. Reicht völlig aus, um sich abzuheben und dadurch besonders zu wirken.

das ist halt sehr subjektiv. Für mich persönlich trägt ein gutes Set enorm zur Atmosphäre bei. Aber klar, das hat für jeden eine andere Gewichtung. Mir ist bspw. Ton nicht wirklich wichtig, solange ich alles höre und auch egal, ob ein Video in 420p oder 8000000p hochgeladen wird. Hauptsache, ich sehe alles.

Und es kommt natürlich auf das Format an. Sommerfest im Garten kann wegen mir auch mit nem Handy gefilmt werden und ich habe meinen Spaß dran. Bei nem PnP sähe das hingegen anders aus. Ist eben immer eine Frage von Was/Wann/Wo/Wie.

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