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DOTA-Talk | Videospiel, Anime-Serie, LORE

Die DOTA Anime-Serie ist da und ich glaub es wird höchste Zeit das wir hier mal einen DOTA-Talk Thread haben. Lasst und reden, über das Spiel, über die Serie und die Lore von DOTA(2).

Ich erzähl erstmal etwas über Meine Erfahrungen mit dem Spiel. Über die Serie und die Lore dann weiter unten. (sehr weit unten)

Me and the Game:

2012 Habe ich das erste mal DOTA2 gespielt. Bis dato war ich dem MOBA Genre massiv abgeneigt. Es war mir zu komplex. Die Lernkurve zu Steil. Ich glaub bis heute daran, dass es solo unmöglich ist in dieses Spiel einzusteigen. Auch wenn ich es eigentlich fast nur so spiele. Alleine.
Ein paar Freunde mit denen ich gern mal ne Runde Counter-Strike gespielt habe, brachten mich dazu das Spiel mal auszuprobieren und heute ist es mein persönlich meist gespieltes Spiel.

8,128 gespielte Matches bis heute.
9.859 Stunden ingame laut Steam.
(dotabuff link)

Dieses Spiel war sehr lange mein Leben. 2012 war aus meiner persönlichen Sicht die goldene Zeit um mit dem Spiel anzufangen. Persönlichkeiten wie PurgeGamers und aufstrebende Castergruppen wie Beyond the Summit, haben den Einstieg in das Spiel sehr angenehm gemacht.
Valve hat es leider bis heute nicht geschafft, neuen Spielern einen guten Einstieg in das Spiel zu geben. Das musste die Community übernehmen. Damals Gab es tausende von der Community erstellte Videos, welche die Spielmechaniken und die einzelnen Heroes bis aufs kleinste Detail erklärten. Ohne diese Hilfe, hätte ich das Spiel schon sehr schnell frustriert abgelegt.
Und auch durch das schauen von E-Sport Meisterschaften habe ich extrem viel gelernt. DOTA war mein Baseball. Bis ins kleinste Detail habe ich mir Statistiken angeschaut. Es war ein riesen Spaß.

Die Freunde mit denen ich damals DOTA angefangen hatte, hab ich schnell hinter mir gelassen. Die Boys Waren mir einfach zu casual. Ich wollte wissen wie ich wirklich besser werden kann in dem Spiel. Ich wollte meine Spiele gewinnen! nicht einfach nur den kleinen Spaß für den Abend haben.
Seit dem zockte ich das Spiel eigentlich nur in der solo-queue. Ich hatte eine regelrechte Phobie vor Party-Games. Dieses Spiel macht keine Freunde. So war es zumindest für mich. Ich redete gerne mit anderen Menschen über DOTA. Regeln, Mechaniken, Builds, Patches und Spielstrategien. Das machte richtig Laune. Aber zusammen ein Spiel zu bestreiten war für mich der absolute Horror. Und ich glaube das geht sehr vielen so. Nicht umsonst sind Spiele wie DOTA bekannt für ihre toxischen Communities. Und ich verstehe das. Ich kann mich selbst nicht davor schützen. Ich werde auch sauer, wenn meine Team-Mates nicht das tun, was ich von ihnen erwarte. RICHTIG SAUER! So „Ich zerstör mein Keyboard“-Level sauer!

Die Erkenntnis darüber und der daraus entstandene Frust, weil sich das Problem nur schwer lösen ließ, hat mich oft in sehr lange Pausen getrieben. Einmal hab ich das Spiel über mehr als ein ganzes Jahr nicht mehr angerührt. Mehrmals dachte ich, ich hätte mit dem Spiel komplett abeschlossen und ich würde es niemals mehr anfassen.
Dazu kam dann irgendwann, das DOTA2 anfing sich immer öfter Massiv zu verändern. DOTA2 REBORN. Map Changes. Helden welche komplett erneuert wurden. Eine shier riesiege Zahl an neuen Items. Ich war nie bereit dafür. Und es hat mich richtig sauer gemacht. Ich musste so vieles was ich gelernt habe neu verstehen. Und die Hilfe welche ich Anfangs hatte war nicht mehr in dem Maße verfügbar, wie es früher war. Die ganzen Videos welche die Mechaniken und die Helden erklärt haben, waren auf einen Schlag veraltet und waren nicht mehr von nutzen. Und die Communities haben die Lunte gerochen, dass es so weitergehen würde. Massive Änderungen wie Reborn würden immer wieder passieren und somit wurden Die Guides und Videos nur spärlich erneuert.
Heute stellt dich das Spiel vor eine Wahl. Steig ein und bleib drann, oder Du gehst verloren. Hast Du Lust nach nem halben Jahr Pause wiederzukommen und ein Dutzend Patchlogs zu lesen? Wenn man sich nicht komplett auf dieses Spiel einlässt, dann wird es auf Dauer nicht für einen funktionieren.

Ein weiteres großes Problem, dass für mich jetzt nun schon fast den letzten Sargnagel eingeschlagen hat, sind die Aufstiegschancen im Ranked. Ich Spiele Support. Ich habe schon immer Support gespielt. Damals als ich anfing, haben mir meine Freunde gesagt: Du willst wissen, was der beste Einstieg in das Spiel ist? Spiel Support!. Also tat ich das. Pickte mir die „Vengeful Spirit“ und half meinem Carry dabei, das Spiel zu entscheiden. Und das mach ich bis heute. Klar hab ich auch mal ein paar Spiele als Carry oder Offlaner bestritten, aber mein Fokus lag immer auf Support.
DOTA ist ein Teamspiel von Anfang bis Ende. Niemand gewinnt alleine. Der Carry braucht den Support und der Support braucht den Carry. Aber dennoch spürte ich immer eine andere Art von Verantwortung über den Ausgang des Spiels als Carry, wie als Support. Und als Support fühle ich mich, als hätte ich eine größere Kontrolle über meinen Impact auf das Spiel.
Der Carry muss überleben. Er muss farmen. Gold und Erfahrung sammeln, um dann an entscheidenden Punkten im Spiel die Teamfights zu gewinnen. Der Support hat eine größere Übersicht, über das Spielgeschehen. Von Anfang bis Ende, hat er direkten Kontakt mit dem gegnerischen Team. Er sieht was der Gegner tut und kann immer einschätzen wie stark er ist. Der Carry muss sich darauf verlassen, dass seine Teammates das Spiel am laufen halten, während er sich mit den creeps battled und sich seine Items zusammenbastelt.
Ich brauche diesen Überblick, über das Spiel. Ich kann mit der Verantwortung das Spiel letztendlich zu entscheiden nicht umgehen. Aber ich mach meinen Teil sehr gut.

Ich kann was ich tue. Da bin ich mir absolut sicher. Aber ich kann nicht aufsteigen. Mein Ranking in Dota ist heute das gleiche, wie als ich damals 2012 mit dem Spiel angefangen habe. wenn nicht sogar noch geringerer. Viele sind der Meinung und ich denke es stimmt. Wer in DOTA aufsteigen will, muss Carry Spielen. Aber das macht mir keinen Spaß. Das ist nicht mein Spiel. Und so bin ich auf ewig dazu verdammt, den Großteil meiner Spiele mit der schlechteren Hälfte der Spieler und sogar Neulingen zu spielen. Spieler die nicht die Ambitionen haben besser zu werden. Oder Spieler die es schlicht und einfach noch nicht können. Das frustriert mich am meisten und hat dazu geführt, dass ich das Spiel heute nurnoch sehr wenig Spiele.
Der Mangel an Erfolg hat mich mit einer großen seelischen Leere zurückgelassen. Ich schaue einerseits mit großer Liebe auf meine Zeit als DOTA-Suchti zurück. Ich hatte sehr viel Spaß. Andererseits ist da aber auch die große Enttäuschung darüber, dass ich so viel Zeit und Energie in das Spiel gesteckt habe ohne wirklich etwas erreicht zu haben.
Ich spiel es immernoch. Aber fast nurnoch im Fun-Modus „Ability Draft“. Es ist wahnsinnig frustrierend, all das Wissen, welches ich über die Zeit gesammelt habe nicht wirklich anwenden zu können. Weil meine da Teammates nur selten mithalten können.

Wie kann jemand tausende Stunden in ein Spiel versenken und dann ein negatives Review in den Steam-Store posten? Ich glaube, ich kann das heute sehr gut verstehen. Es sind genau solche Erfahrungen, wie ich sie gemacht habe. Ich würde dieses Spiel heute niemandem empfehlen. Und doch hatte ich unmengen an Spaß damit.

DOTA-Lore & Anime-Serie: Dragon’s Blood

Ich hab mich sehr lange nicht mit der Lore von DOTA auseinandergesetzt. UND GOOSH was hab ich mir da ewig entgehen lassen. Wenn man sich DOTA als Spiel anschaut denkt man sich zurecht, was interessiert einen die Lore. Wie viel Sinn kann die schon machen? Hier kann ich jedoch, im Gegensatz zum Spiel selbst, eine absolute Empfehlung aussprechen. Die Lore is mega spannend und riesen groß. Sie ist Lückenhaft und man muss sich ein paar Sachen selbst zusammenreimen, aber ich finde das macht einen Teil der Spannung aus. Ähnlich wie Dark Souls.
Und Lücken zusammen mit der epischen größe geben einen Super Spielraum für tolle Geschichten. So wie die Geschichte von Davion, dem Drachen-Ritter.

Dragon’s Blood ist wirklich eine sehr tolle Serie. Und sie legt wirklich großen Wert darauf korrekt zu sein und der Lore von DOTA mehr Details zu verschaffen. Ich war sehr skeptisch, als die Serie angekündigt wurde und Animes schrecken mich generell etwas ab. Kawaii Shit und der sogenannte ‚Fan-Service‘ ekeln mich. Ich will eine spannende Geschichte erleben die hübsch gezeichnet und animiert ist und nicht ständig einen Boner kriegen und mich dann wie ein Pädophiler Sex-Offender fühlen, weil die Serien sehr häufig Kinder in den Hauptrollen darstellen.
DOTA: Dragon’s Blood gehört, Gott sei Dank, nicht zu dieser Art von Anime-Serien. Es ist ein sehr erwachsenes dennoch kindgerechtes Anime. Ich bin sehr begeistert. Ich freue mich über mehr Details in der Lore und warte nun mit großer Spannung auf die nächste Staffel.

Eine große Empfehlung von mir was die Lore angeht ist dieser Youtube-Channel:
-> SirActionSlacks
Er macht eine Video-Serie namens Loregasm die wirklich sehr spannend und auch lustig die Hintegründe der Geschichte von DOTA erklärt. Zusammenhänge der Spielwelt, der Helden und der Gegensstände die man im Spiel benutzt. Da die Lore natürlich Lückenhaft ist, gibt es Dinge welche er sich auch selbst ausgedacht hat, aber vieles davon macht wirklich sinn und es hat sich schon ein paar mal gezeigt, dass er mit seinem „Headcanon“ garnicht selten falsch liegt.
Es gibt auch noch andere YT-Channel, welche sich mit der DOTA-Lore beschäftigen, aber mit den hab ich mich bislang nicht so sehr auseinandergesetzt.

Wie gehts Euch so? Spielt Ihr DOTA, oder habt es früher mal gespielt? Schaut Ihr die Serie? Interessiert Euch die Lore?

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Warum suchst du dir kein fixes team? Den Support scheinst du doch ganz gut drauf zu haben. Ich habe auch immer am liebsten Wards gepflanzt und checken gekauft. Aber ich hab das immer eher mit Freunden gespielt. Ab ca 2005 mit dem wc3 mod und ab dem es da war halt auf steam. Bis ich es 2015 an den Nagel gehängt habe weil sich die Lebensumstände geändert haben und ich die Gruppe mit der ich gespielt hatte nicht mehr so oft sah.
Seit dem ist alles was ich mache mich am International zu begeistern einmal im Jahr (hoffentlich bald mal wieder).
Glaub nen Razor, Super oder Balanar (Mein Favorit) könnte ich trotzdem noch halbwegs passabel hinkriegen.
In die Serie hab ich noch nicht reingeschaut.

Simpel gesagt: Ich weiß nicht wie :smiley:

Ich versteh bis heute nicht wirklich wie Communities in DOTA funktionieren. Bis DOTA hab ich Online Videospiele immer in Clans gespielt. Rainbow Six, Call of Duty, Counter-Strike…
Eine große Gruppe von Spielern, wo es nur selten feste Teams gab. Ich weiß schlicht nicht, wie sich DOTA Spieler eigentlich organisieren. Und wie steigt man in ein bereits bestehendes Team ein? Da würde man doch jemand anderes ersetzen. Und wie finde ich dieses Team, das mich nehmen könnte und das zu mir passt?
Das erste mal wo ich in einem festen Team gespielt habe war in World in Conflict. Wie das zustande gekommen ist kann ich mich leider nicht mehr so richtig erinnern. Aber dort kam dann auch das erste mal eine andere große Sache zum tragen, welche mich immer davon abgehalten hat Strategie-Spiele zusammen mit anderen zu spielen.

TOXICITY

Strategiespiele sind Krieg. Nicht nur in ihrem Setting sondern auch in der spielerischen Ausführung gegen den Gegner UND AUCH mit den eigenen Teammates. Jeder hat seine eigenen Ideen, was das beste ist. Was wann und wie zu tun ist. Wenn etwas nicht so passiert wie man es sich vorstellt steigt die Wut. Der Mangel an Zeit und Raum während einem Match Dinge zu planen und koordiniert auszuführen, macht die Spieler wahnsinnig.

Ich hab schlichtweg Angst davor. Ich hab ne Liste an DOTA Spielern, mit denen ich gut klarkomme. Ich quatsch gerne mit ihnen über ihre und meine Matches und das aktuelle eSports geschehn oder Patches. Aber ich mag nicht gern mit ihnen spielen. Weil ich Angst habe, ich könnte sie dadurch als Freunde verlieren. So wie die Jungs, mit denen ich DOTA damals angefangen habe.

Und dann ist da noch das Gap im Ranking. Die meisten meiner DOTA Freunde sind wesentlich höher geranked als ich es bin. Mit manchen kann ich schon allein wegen der Regeln des Spiels nicht zusammen spielen. Das Spiel erlaubt es mir einfach nicht. Zumindest im Ranked. Und Ranked ist eigentlich das einzige was ich Spiele, abseits von Ability Draft. Normales All Pick ist ein Alptraum für mich. Ich will gewinnen. Ich spiele um zu gewinnen. Das soll mein Team auch. Das soll der Gegner auch! Es macht mich wahnsinnig, wenn Leute einfach nur so vor sich hin spielen und kein Ziel vor Augen haben. Im Ranked gibt es diese Spieler natürlich auch. Aber es ist nicht die Tagesordnung.

Mit anderen zusammen spielen ist auch mehr stress. Das Spiel ist so schon sehr stressig und wenn ich dann richtige Teammates dabei habe, muss und will man mehr miteinander Kommunizieren. Darauf hab ich sehr oft einfach keine Lust. Ich komm sehr gut damit klar lediglich mit dem Chat-Wheel und Pings zu kommunizieren. Aber Voice-Chat ist verdammt schwierig für mich.

hab grad meine ersten Matches in dem neuen Patch gespielt. sheesh, is verdammt schwer mit den Änderungen klarzukommen. Creeps pullen war schon vorher ein Problem für mich. Jetzt isses fast unmöglich. Warden is grad auch n heftiger Job. Map changes sind echt das schlimmste was in diesem Game passieren kann.

Haha du bist genau der gegenteilige Spieler zu mir. Ich hab jetzt nicht so krass reingesuchtet wie du und nur iwas um die 400 Std in DotA. Ich spiel das aber nicht aus dem kompetitiven Gedanken heraus sondern um mit Freunden zu spielen. Wir haben mit meiner Schwester und ihrem Freundeskreis gespielt, das waren insgesamt so 15 Leute die mehr oder weniger aktiv waren und sind. Darunter die kompetitiven Spieler und ich nenn es mal Casuals, wie ich z.B.
Mich hat es schon immer tierisch genervt, wenn mein Freund nach 2 verlorenen spielen aggro war blind quasi ragequitten wollte, weil das Gewinnen bei mir halt keine Relevanz für den Spielspaß hat.

Das Match Making System hat uns dann im Endeffekt aufhören lassen. Wir sind so oft mit zu Guten (wahrscheinlich Leuten wie dir :grinning_face_with_smiling_eyes:) gemachted worden die uns komplett rasiert haben oder den kompletten Newbies, die keinen einzigen Helden kannten.

So meinte ich das nicht wirklich. Ich denke schon, dass mir das Spiel auch Spaß macht, wenn ich mal verliere. Kommt halt auf das wie an. Bin beim Zocken halt ziemlich ehrgeizig unterwegs. Ähnlich wie Etienne.
Wenn ich meine Skills heute bewerte, dann muss ich mich glaubig auch eher als Casual bezeichnen. Ich spiel inzwischen einfach zu wenig. In den 3 Matches die ich vorhin gespielt have, war ich schon ziemlich lost unterwegs.

Du scheinst aber zumindest wesentlich gewinnorientierter zu sein als jetzt ich. Was auch völlig in Ordnung ist, jeder soll ja so Spielen, wie es einem selbst Spaß macht.
Ich hab auch keine tiefergehendes Wissen über die mechanics, dh. ich spiel meinen Helden immer nach Schema F auch wenn irgendwas geändert wird :grinning_face_with_smiling_eyes:. Und Leute wie uns sollte man dann halt einfach nicht matchen, weil die Herangehensweise sich schon stark unterscheidet

So wie ich das sehe hast du zwar einerseits viele Spielstunden investiert aber anderseits nie wirklich viel aus „deinen Fehlern“ gelernt.

Wenn ich lese das du competiv zocken willst und nicht nur just4fun aber nach über 8k matches kein pulln&stacken drauf hast obwohl du pos4/5 fast only zockst ist halt… low bracket, dort wo du gerade feststeckst. Denn es ist super einfach mit support ausm low bracket raus zu kommen, da sie early game einfach den meisten Game impact haben können und selbst ein schlechter core kann mit farm/items dmg drücken, den er mit einem wirklich gutem Support auch eher bekommt. Bringt keinem was wenn der core gut ist aber der support kein know how besitzt und somit kein optimaler farm und exp gain da ist…

zweitens hast du gesagt du hast hauptsächlich SoloQ gezockt wo Mind games extrem wichtig sind da keine „teams/stacks“ vorhanden sind sondern 10 solo randoms. Es ist super einfach einen Enemy zum tilten zu bekommen wenn der sich triggern lässt und jeder Tilt im Gegner team ist ein enormer win da die gesamte Moral so krass down geht.

SoloQ spielt sich halt deutlich anders als mit nem 2+3er stacks genauso wie 5er stacks sich deutlich vom 2+3er abheben.

in SoloQ kannst du zB super alleine Tower holen und space createn als Pos5 wenn du merkst das teamfights keinen Sinn ergeben, einfach warten bis irgendwo aktion ist und die lanes rauspushen… objectivs>kills

auf solche Antworten wie diese will ich eigentlich garnicht wirklich reagieren. Ich sehe absolut nichts, von dem was Du schreibst so wie Du. Und was willst Du eigentlich darüber wissen, was ich gelernt habe und was nicht?

Ich will hier keine persönlichen Skills von mir oder anderen Spielern diskutieren. sprecht mich bitte nicht weiter darauf an. Tut mir leid, dass ich überhaupt darüber geschrieben habe, das hätt ich nicht tun sollen.

sry wenn du feedback bekommst zu den infos die du uns gegeben hast xD

sry wenn du diese nicht wahrnehmen möchtest.

ich zitiere an dieser stelle Team Liquid im Ti wo es um Millionen ging „just have fun and dont give a fuck“

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Danke für den Versuch zu helfen, aber solches feedback, kann man sich bei jemandem der das Spiel schon 8 Jahre spielt echt schenken :wink: ich meins echt nicht bös. Aber wie haste Dir das vorgestellt, wie ich das auffassen würde? :smiley: Die Dinge sind alles andere als EZ.

Nochmal Entschuldigung für meine Reaktion. Und auch für das was ich geschrieben habe. Reflektierend muss ich gestehen, dass es echt nicht einfach ist, meine Erfahrungen mit dem Spiel und meine Einstellung dazu in Worte zu fassen. Es ist verdammt vielschichtig und so hab ich mich hier in einigen Wiedersprüchen verloren.

Ich hab inzwischen viel Abstand von meinen früheren Ambitionen genommen. Hab meinen Status als low-bob weitesgehend akzeptiert. Es frustriert mich immernoch, wenn die Dinge im Match nicht so laufen wie ichs gern hätte. Aber wie ich schon beschrieben habe, dass ist irgendwie die Natur dieses Spiels.

Und ein höheres MMR würde diese Probleme, meiner Meinung nach, auch nicht lösen. Es ist überall der gleiche Scheiß. Ob lowerbracket, midrange oder bei den Profis. Überall sind mal gute und mal schlechte Spieler unterwegs. Und wer kann schon sagen, ob ein Spieler wirklich schlecht in dem Game ist, oder ob er grade einfach nich bei der Sache ist, oder ob ihn irgendwas anderes davon abhält eine ordentliche Leistung zu bringen. Oder vielleicht hat er grade schlichtweg keinen Bock. Und manchmal kann man auch einfach nur so gut aussehen kann wie der Gegner grade schlecht aussieht. Ich hab spiele gespielt, wo es mir vorkam als ob die anderen alle grade mal 1-2 Wochen Dota spielen würden. Und ich hab wiederum auch Spiele gehabt, die könnten gemessen am Skill der Spieler und den Plays die darin passiert sind so auf dem TI stattgefunden haben.

Jetz gerade sind meine Spiele z.B. zum Großteil wieder richtig gut. Die Spieler sind nicht die schlechtesten und sie geben sich mühe eine passable Leistung abzugeben, bis zum Schluss. Es ist wieder richtig nice. Und meine Winrate ist auch ganz cool. Ich könnt fast wieder süchtig werden.
Aber ich hoffe ich kann weiter Abstand halten. Denn ich glaube dass ich den habe, ist genau der Grund dafür, dass die Spiele ingesamt besser sind. Ich darf mich da nicht mehr so reinsteigern, wie ich es damals gemacht habe. Denn es kann jederzeit wieder vorbei sein mit der Siegessträne. Und dann wird der Frust abermals unermesslich sein.

ich geb mein bestes ^^
Das sind Ratschläge mit denen ich umgehn kann. Solches Feedback hab ich gern. ^^

692175

Gestern beim WePlay AniMajor, Nigma vs IG
Extrem gute series!

VOD link mit timecode:

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Oh boi memories… Glaube das letzte mal das ich Dota 2 wirklich verfolgt und gespielt habe ist so um 2017 gewesen.
Gucke grad mal wieder rein, aber so richtig durchsteigen tu ich nicht mehr. So viele neue Skins / Effekte, neue Helden, anderes Map Layout.
Ich google grad mal nebenher die ganzen Kommentatoren Namen. Die alte Garde ist wohl nicht mehr dabei, die man damals öfters gesehen hat. Sheever, Burno, Synderen, Tobi, Redeye etc. Ich muss grad schmunzeln an die Zeiten mit 2GD.
Haha, wie ESL One durch die Decke gegangen ist. Wo sind die Zeiten, wo es noch in Frankfurt stattgefunden hat.

Edit: Oha, tatsächlich ist Sheever sogar noch am Start. <3

Es sind schon noch sehr viele alte Caster da. Sheever, Capitalist und Synderen sind z.B. auch bei diesem Turnier dabei.

Tobi musste leider im Zuge der #metoo Kampagne seinen Hut ziehn.

Turnier Live-Stream:
A. https://www.twitch.tv/weplaydota
B. https://www.twitch.tv/weplaydotab

Synderen ist auch dabei? Cool! Capitalist kenn ich hingegen nicht, der muss entweder später hingekommen sein oder ich habe ihn damals bei den Übertragungen, die ich gesehen habe, nicht gesehen bzw. er war da nicht dabei.
Schade um Tobi, aber ist nun mal so…

Hmm ich spiele und verfolge Dota noch gar nicht so lange (ca 2 Jahre), spielen kann ich es jetzt zz nicht mehr, aber gucke gerne die Turniere. Finde es aber schade, dass die Anhängerschaft hier scheinbar so klein ist. :frowning:

nja je casual freundlicher du ein Spiel gestaltest desto mehr Anhänger wirst du theoretisch finden und DotA ist halt eher das Dark Souls der Moba szene xD

Hmm naja DS finde ich jetzt nicht so kompliziert, wenn man Dota aber anguckt, muss man da mindestens einmal gegen jeden Hero einmal gespielt haben, um zumindest zu wissen welche Skills die haben. Die Namen der Attacken würde ich auch niemals alle auswendig kennen. Das sind ja schonmal über 100 Helden (genaue Anzahl so gerade nicht im Kopf glaube 112 oder 117) die mindestens 4 Fähigkeiten haben (ich zähle jetzt Passive dazu denn die sollte man auch von den Helden kennen), also ca. 500 Fähigkeiten, wobei manche (mir fällt jetzt auf die Schnelle aber nur Hex bei SS und Lion ein) doppelt vertreten sind. Dazu kommen ja noch die ganzen Items und extra Fähigkeiten durch Aghs usw… Also alles im Allem ein sehr Einsteiger unfreundliches Spiel das stimmt :frowning:
Aber finde wenn man sich da erstmal ein wenig reingefuchst hat die Profi Spiele sieht und da so kleine Mechanics wie pullen, stacken oder body blocks lernt ist es ein wunderschönes Game :slight_smile:

bezieht sich eher darauf das deutlich mehr Leute spaß an Skyrim haben als an DS weil es eben „leichter“ ist und man nicht endlos viel lernen muss bevor man „richtig“ zocken kann^^

aber klar, da man nahezu jeden Helden auf jeder Position spielen sodass er auch noch Sinn ergibt bilden sich schier endlose möglchkeiten für ein Lineup und es gibt keine „richtige“ Meta in dem Sinne wie sie zB bei LoL sehr einseitid und festgefahren ist.

Allein die unterschiede wie DotA im westlichen und östlichen Raum in der professionellen Szene gespielt wird ist, beeindruckend… das gleiche Spiel und dennoch völlig anders.

und genau diese komplexität schreckt die meisten Spieler ja eher ab, wozu sollte man hunderte von Stunden investieren bevor es „Spaß“ macht wenn man die mechaniken woanders gar nicht erst lernen braucht und direkt reinzocken kann, das Pokemon Moba wird ja auch schon auf Youtube gehyped wobei das für erfahrene sicherlich zum einschlafen sein wird.
Bin ehrlich gesagt auch nicht Schade drum das komplexere Multiplayer Titel eine kleinere Spielerzahl haben, lieber weniger gute anstatt viele schlechte^^