Fabian Döhlas Tweet

Ich mag Fabian hier weiterhin gerne sehen :sob:

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Aber du kriegst schon mit, dass es solche Probleme wie Sexismus und Rassismus in der Gesellschaft gibt, oder?
Jetzt muss ich leider doch wirklich auch mal kurz ein bisschen unsachlich werden (wobei ich mir doch immer so viel Mühe gebe, bei so wichtigen Themen nicht emotional zu werden :sweat:)
Mich triggert weder Sexismus, noch triggert mich Rassismus, was mich aber ungemein triggert ist Ignoranz. Alter Vatter!
Immer diese merkwürdige Gewichtung auf wer sich wovon angegriffen fühlt.
Wer fühlt sich denn hier im Thread mehr angegriffen.
Diejenigen, die bisher sehr sachlich und reflektiert fordern „Hey Leute, können wir vielleicht in unserem öffentlichen Auftreten auf Sexismus und Rassismus verzichten. Wäre echt cool. Wir haben da noch so ein paar unaufgearbeitete Probleme und es würde ungemein helfen, wenn wir in Zukunft alle gesund und auf Augenhöhe Diskurse führen wollen.“
Oder die Pappnasen, die hier rufen „Zensur, Zensur! Man darf nichts mehr sagen! Was darf man noch sagen? Es war doch nur ein Witz! Der arme weiße Mann…weißer Mann…Mann!“
Ich krieg echt die Krise.

So, ich beruhig mich jetzt wieder. Nicht schlimm, wenn der Eintrag gelöscht wird. Ab jetzt wieder sachlich.

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Nochmal,

der TWEET, auf den sich der ganze Thread bezieht, war nicht rassistisch!

Er war daneben, nicht lustig, und für jemanden wie mich, der mit Fußball nichts am Hut hat, nicht mal nachvollziehbar - aber die Bedeutung des Wortes „Rassismus“ ist nicht erfüllt, in keinster Weise! Es wurden keine Menschen oder Gruppen aufgrund biologischer Merkmale beleidigt oder als über- bzw. unterlegen bezeichnet!

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Der Tweet impliziert, dass eine Gruppe der Spieler bei Schalke wie von einem Fahndungsfoto von ISIS-Mitgliedern aussieht. Was sind denn die Merkmale, auf die Fabian Döhla anspielt, wenn nicht eine dunklere Hautfarbe? Und passt das dann nicht sehr gut unter diese Definition?

Meine Frage auf eine andere Deutungsweise blieb bisher unbeantwortet aber vielleicht hat ja jemand eine andere. Ich will gerne glauben, dass ich mich hier total irre, ich sehe Fabian Döhla nämlich selbst ganz gerne.

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Wir haben ein Rassismus Problem in Deutschland und in dem Rest der Welt, grad in vergangener Zeit besonders stark zugenommen gegenüber arabisch und muslimisch aussehenden Menschen. Seit Köln und der Flüchtlingsdebatte auch zunehmend gegen nordafrikanisch aussehende Menschen. Und zwar real, Menschen sterben.
Einen Fußball Kader aufgrund des Aussehens der Spieler mit Kriminellen und Terroristen gleichzusetzen hat für dich also überhaupt nichts mit Rassismus zu tun? Auch nicht im Hinblick auf gegenwärtige, politische Strömungen, die eben genau dieses Bild verbreitet haben wollen?

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Ich wusste, dass ein unsachlich formulierter Eintrag der Diskussion nicht zuträglich ist :sweat_smile:
Ich entschuldige mich dafür und danke dir für dein schnell eingreifendes Getrolle :+1:

Bitte was? Derweil bist hauptsächlich du ignorant, denn da fängts an:

“Muslim” ist definiert als “Anhänger des Islam” - also ne Religion! Bezeichnest du kaukasisch aussehende menschen auch als Katholiken oder Evangelisten? Nö.

Du meinst vermutlich was anderes - ich kann aber nur das beurteilen, was Du schreibst!

Also benutze auch die korrekten Begriffe, denn DANN können wir über das Thema diskutieren.

Rassistische Probleme gibt es. Keine Frage. Der tweet ist es per Definition nicht.

Andere mögliche Merkmale als die Hautfarbe wurden schon von seb777 genannt:

Ja, hab ich sogar gelesen. Und ich kanns nicht nachvollziehen. Inwiefern ist Bart/Frisur jetzt so extrem anders als bei anderen Spielern?


Die Frisur ist… einfach nur kurz? Und so nen Bart hab ich schon zig mal gesehen. Der ist jetzt auch nicht besonders hervorstechend, dass ich sagen würde “ach, so n typischer ISIS-Bart ist das”.

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Natürlich weiß ich dass es in der Gesellschaft sowohl Rassismus als auch Sexismus gibt und man dagegen etwas machen sollte, keine Frage, aber sich von schlichtweg allem angegriffen fühlen und alles und jeden immer nur in diese beiden Kategorien einzuordnen ist schlichtweg falsch.

Bestes Beispiel sind ja die englischsprachigen Länder in welchen du rein gar nichts mehr zu "gewissen Themen"´sagen darfst, alles aus dem Kontext gerissen und dir im schlimmsten Falle als “weißer Mann” nicht geglaubt wird und du sofort als Rassist abgestempelt bist und dir von jedem nur “white privilege” anhören musst.

Ein Großteil dieser Gesellschaft besteht leider nur noch aus Waschlappen sowie Weicheiern welche sich durch die PC-Bewegung nichts mehr traut und lieber den Weg des geringsten Widerstandes wählt.
Natürlich gibt es große fauxpas welche angesprochen werden müssen, dass verleugne ich in keinster Weise, nur wird diese Person dann öffentlich fertig gemacht und dass war es. Kein Lösungsansatz, kein Vorschlag der Besserung, einfach nur pure Zerstörung.

Dass schlimmste was in der Zukunft passieren kann ist, dass ein Großteil der besagten Themen durch wen auch immer (vermutlich den Staat in Form von einer gesetzlichen Regulierung) verboten wird und sich bestimmte Ereignisse aus der Vergangenheit wiederholen werden, obwohl man aus diesen eigentlich etwas gelernt haben sollte.

Wir sprechen offensichtlich nicht die gleiche Sprache. Was okay ist, wir müssen hier jetzt auch nicht mehr zusammenkommen.

Ich entschuldige mich nochmal für den unsachlichen Eintrag und den Angriff, an die beteiligten hier im Thread. Ich wollte damit nicht ignorant oder arrogant euch gegenüber sein.
Die Themen sind mir einfach sehr wichtig und daher nehme ich den emotionalen Ausbruch zurück (für das Protokoll, lass ich den Post aber drin).

Ich beteilige mich jetzt auch nur noch, wenn ich etwas konstruktives zum Diskurs beizutragen habe.

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Ich stimme dir voll zu, der Diskurs muss geführt werden und das möglichst sachlich, gleichberechtigt und über mögliche Lösungsansätze.
Es tut mir leid, wenn ich dich als ignorant bezeichnet habe, dass war unsachlich und selbst ignorant dir gegenüber.

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Ist doch kein Thema, Schnee von gestern.
Ich habe ehrlich gesagt gedacht dass sich dies auf den gesamten Thread bezog :wink:

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Gut, ich sehs immer noch nicht, solange ich rassistische Vorurteile rauslasse. Zumal er auf den meisten (gerade aktuellen) Bildern eben schon anders aussieht. Aber wenigstens hab ich heute gelernt, wie eine ISIS-Frisur+Bart aussieht. :slight_smile:
(ich finds übrigens lustig, dass Anders Breivik sowohl schon diese Frisur als auch schon einen sehr ähnlichen Bart (wenn auch etwas gepflegter) getragen hat. Wenn der wüsste… :slight_smile: )

edit: Spaß beiseite. Ich schätze mal wir kommen hier einfach nicht überein.

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Wenn ich ein Bild von einem Kerl mit Bomberjacke und Glatze poste, dann würden viele doch auch mal kurz an einen Neonazi denken. Ist das dann auch rassistisch?

An was ich kurz denke ist noch mal ne ganz andere Sache. Das sind einfach Muster die wir meinen zu erkennen und worauf wir wahrscheinlich instinktiv einen Impuls verspüren.

Wenn ich aber dann nen Kommentar in die Öffentlichkeit rausposaune, dass die Leute da aussehen wie von einem NSU-Fahndungsplakat, dann muss ich nicht erwarten, dass Leute denken “hihi, was für ein witziger kleiner Jux”.

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https://mobil.derstandard.at/2000085755222/Ahmad-Mansour-Religionskritik-ist-kein-Rassismus

Sollte das tatsächlich der Fall sein, lies mal dass Interview mit einem, wie es viele sagen “muslimisch aussehenden Menschen”, der in Arabien aufgewachsen ist und studiert hat - die Highlights:

Europa hat ein Rassismusproblem, und es hat ein Problem mit Rechtsextremismus. Aber nicht alles, was als rechts reklamiert wird, ist auch rechts. Es gibt eine absolut legitime Kritik, die man äußern darf und muss, und ich finde es sehr gefährlich, dass jegliche Kritik an der Migrations- und Integrationspolitik als rechts oder rassistisch bezeichnet wird. Das haben wir in Deutschland gerade erlebt, was passiert, wenn jemand “Rassismus! Rassismus!” schreit. Dann ist man nicht mehr in der Lage, sachlich und zu Recht über Mesut Özils Foto mit einem Diktator, dem türkischen Präsidenten Erdogan, zu reden

Religiöse Freiheiten haben auch Grenzen. Wo das Wohl des Kindes beeinträchtigt ist, darf der Staat das letzte Wort haben. Kein Vater kann sagen: Im Koran steht, dass ich mein Kind schlagen darf. Da wird niemand sagen, das sei Teil seiner religiösen Freiheit

Religionskritik ist kein Rassismus. Religionskritik ist Teil der DNA Europas und seiner Entwicklung. Die Leute kommen zu uns, weil sie Sicherheit, Wohlstand und bessere Gesundheitssysteme suchen, Technik nutzen und die besten Handys haben wollen, vergessen aber, dass das alles Errungenschaften der Aufklärung sind. Die entstand, weil Menschen Kritik an Autoritäten und der Kirche geäußert haben. Und jetzt kommen die gleichen Leute, die eigentlich in der linken Szene Vorreiter der Religionskritik und der sexuellen Aufklärung waren, und ticken aus, wenn man einen Text nicht gendert, und wollen uns Burka und Kopftücher als Feminismus und Ausdruck von Freiheit verkaufen

Ich weiß, das ist etwas mehr, als es eigentlich im zusammhang mit dem tweet geht - beschreibt aber ganz gut meine Meinungen zum Thema.

Es wird mMn, wie der gute Herr auch sagt, viel zu schnell “Rassismus, Rassismus” geschrien - ohne mal wirklich drüber nachzudenken, was es bedeutet.

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Er macht hier aber halt das gleiche, was man inzwischen ständig sieht. Er zeichnet ein völlig überzeichnetes Bild einer hysterischen Bewegung und lässt dabei völlig außen vor, dass es eine große Masse an Leuten gibt, die sich mit genau diesen Themen auseinandersetzen. Ganz normal. Wissenschaftlich. Ohne jemanden etwas aufzuzwingen.

Aber um mal diese Art der Formulierung aufzunehmen: Die Menschen sind heute schon so leicht getriggert, dass ich nur irgendwo sagen muss “hey, ich finde Texte gendern ist ne supi Sache” und man sofort zugeballert wird von allen Seiten, was das doch für ein Wahnsinn wäre.

(sonst stimme ich manchen Dingen aus den zitierten Passagen durchaus zu… anderen nicht)

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Das ist ein eigenes Problem der heutigen Gesellschaft, da stimme ich zu (obwohl ich selbst der „altertümlichen“ Meinung bin, dass der Plural in der deutschen Sprache ungeschlechtlich ist - außer es ist „absolut“ - zb sind die Mitglieder einer Frauenfußballmanschaft Spielerinnen, die Angestellten eines Unternehmens schlicht „Mitarbeiter“, da sind alle, Männer und Frauen, inbegriffen… aber das geht jetzt hier zu weit :sweat_smile:)

Ich finde auch, dass man DIESES Trigger-Problem schnellstens in den Griff bekommen sollte, denn das führt nur der Reihe nach zu Shitstorms und schaukelt die Teilnehmer nur unnötig auf - so wie bei dem Tweet hier, der mMn einfach nie rassistisch sein wollte.