Fallout 76


#1023

Beim nächsten Fallout recht sicher, wobei es natürlich unmöglich ist sowas auf diesen Grund zurückzuführen.
Die letzten Elder Scrolls Spiele (Skyrim und ESO) waren ja nicht schlecht. :wink:


#1024

Die letzten Fallout Spiele auch nicht. Aber auch auf das nächste Fallout wird das null messbaren Einfluss haben. Bis dahin ist der ganze Mist erst recht vergessen. Die Leute werden wieder Special Editions vorbestellen, die Verkaufszahlen werden wieder ähnlich sein wie bei den letzten Teilen, die Leute werden wieder von der Special Edition enttäuscht sein und das Spiel wird wieder buggy sein. Das wird immer so weitergehen.


#1025

Wir werden sehen. Fallout 76 war schon deutlich extremer als andere Beispiele dieser Art.


#1026

Naja aber es war halt auch ein ganz anderes Spiel als ein “normales” Fallout, wenn es jetzt um Fallout 76 2 geht würde das sicher in den Sales bzw zumindest vorbestellungen auffallen.

Aber für Fallout 5 oder gar TES VI wird sich da niemand mehr für interessieren weil es halt ein “normales” Hauptspiel ist und kein Spinoff.


#1027

Wenn Bethesda ein direktes Sequel zu 76 rausbringen würde, dann sollte mal irgendwer überprüfen ob jemand in dieser Firma irgendwie davon profitiert wenn sie zu Grunde geht. Das wäre ja schon mutwilliges vor die Wand fahren. :smile:


#1028

Um diese Aussage mal als Aufhaenger zu nehmen:

Bei allem berechtigten Unmut - und schon vor Fallout 76 war “Lieber bis zur GotY-Edition warten” ein nachvollziehbarer Standpunkt im Bezug auf Bethesdas Open World-Spiele - ist es aber eben auch falsch, sie nur auf sowas zu reduzieren.

Da waeren zu nennen:
The Evil Within, Dishonored, Prey, Doom 2016 und die letzten beiden Wolfenstein-Ableger

Gerade Doom, was nahezu tot war und wo alle Zweifel hatten, und Wolfenstein 2, was neben Nazis nun auch richtig starke Geschichten und Figuren kann, haben neben Titanfall 2 die vermutlich besten FPS-Kampagnen der letzten Jahre abgeliefert.

Wuensche ich ihnen nen Denkzettel fuer F76? Jap
So sehr, dass ich auf solche Spiele verzichten will? Auf keinen Fall.

Unter ihrem Namen sind in den letzten 5-6 Jahren einige wirklich starke Spiele veroeffentlicht worden.


#1029

Naja Bethesda als Publisher ist halt dann doch was anderes wie Bethesda Game Studios.

Letztere haben nämlich seit TES V nix mehr gerissen. FO4 war auch schon eher Mittelmäßig.

Vielen Leuten geht es halt um die Zukunft von Fallout, TES und Starfield, nicht um z.B. ID Games, die finden auch nen anderen Publisher sollte Bethesda sich selbst vor die Wand fahren.


#1030

Offener Betrug bei der Collectors Editition, Refunds stoppen. Bethesda hat sich innerhalb kürzester Zeit auf das Level von EA verschlechtert. So sehr ich das Fallout Universum liebe muss ich überlegen ob ich nicht lieber damit und mit Bethesda abschließe.


#1031

Was Kovsk sagt.

Und abgesehen davon bezog sich der Post nicht ausschließlich auf Bethesda sondern auf die gesamte AAA Spieleindustrie. Lootboxen, P2W, onlinezwang bei Singleplayer usw. usf. sind alles Dinge die vom Konsumenten bestraft gehören. Aber es wird nicht bestraft. Im Gegenteil. Sie verdienen damit noch mehr. Die einzige Methode um zu verhindern dass in Zukunft unfertige Spiele auf den Markt kommen wäre diese Spiele nicht zu kaufen. Aber das passiert nicht. Das ist nie passiert und es wird nie passieren. Und deshalb wird sich auch nie was ändern. Warum auch? Warum wenn ich wortwörtlich Scheiße verkaufe und die wird mir aus den Händen gerissen, warum soll ich dann aufhören meine Scheiße zu verkaufen?


#1032

:joy:


#1033

Das wird ja immer besser :joy:


#1034

Wie sagte Jim Sterling neulich so schön: “This is so pathetic… no… its Bethetic.” :rofl:


#1035

“The gift that keeps on giving.”


#1036

@Kincaid

Dennoch sind Publisher und Entwickler ja keine voneinander unabhängig existierenden Fremdkörper.

The Evil Within und Dishonored wären sicher auch woanders in der Form untergekommen, aber Doom und Wolfenstein, zweiteres ohne Multiplayer-Modus? Versuch das mal zB bei EA, nen Singleplayer-Shooter ohne Multiplayer, der über Monate Geld generieren könnte.
(Persönliche 50 Cent: Ich mag keine konventionellen Ego-Shooter, aber ich will unbedingt die Fortsetzungen der beiden Shooter. Wenn mehr FPS so wären, ich würde viel mehr aus dem Genre spielen.)

Am Ende natürlich spekulativ, aber worauf ich hinaus will:
Man kann ja immer noch die Spiele von Bethesda Game Studios boykottieren (oder wie erwähnt bis zur GotY mit einem Kauf warten) und trotzdem die Spiele aus ihrem Haus, die es verdient und die ich oben genannt habe, unterstützen. Den Entwicklern eines liebevollen Kleinods namens Child of Light lasse ich am Ende des Tages auch gerne mein Geld zukommen, obwohl es von Ubisoft gepublisht wird, die ich zu 99% boykottiere.

Und mal Hand auf’s Herz: Die meisten, wenn sie Bethesda nun die Krätze an den Hals wünschen, reden nicht von Bethesda Game Studios, sondern eben von Bethesda als Ganzes, haben nicht mehr zu bieten als Lästereien über Skyrim und blenden gekonnt aus, dass zwischen Skyrim und F76 einiger geiler Kram kam, der nichts mit Open World und Bug-Fest zu tun hat.

Wenn ihr da differenziert, okay, cool, dann seid ihr die löblichen Ausnahmen.

Wobei, klar, diese desaströse Kommunikation bzw. das Ausschweigen bestimmter Aspekte ist Bethesda als Publisher zuzuschreiben. In DER Affäre will ich ja mit Sicherheit nichts verteidigen.

Da bin ich auch absolut bei dir. Genau deshalb bin ich auch nicht so wahnsinnig stolz auf den Kauf der CE von F76.


#1037

Auch wenn ich von Anfang an Null Interesse an Fallout 76 hatte: Dieses Dumpsterfire ist so entertaining. It’s the gift that keeps on giving. Schön.

BTW: Ich hoffe die verklagen Bethesda vom Markt. Wenn ein paar geliebte IPs mit übern Jordan gehen, solln sie das. Aber irgendwo muss man mal nen Punkt machen. Das ist übrigens auch gerne ein Problem der Gamer-Community: “Bloss nicht zu doll aufmucken gegen die Publisher. Am Ende verschieben die noch ein Spiel, dass ich will oder canceln es gar.”


#1038

So weit würde ich dann auch nicht gehen. Mir würde es reichen wenn der Dämpfer so weh tut dass Bethesda und andere Publisher endlich mal daraus lernen. Ich glaubs aber nicht. Am Ende wird nichts passieren.

Nur hierzu: Gerade bei Fallout 76 gehts ja sowohl um den Developer als auch den Publisher. Der Developer weil das Spiel einfach faul entwickelt wurde und der Publisher wegen dem ganzen Kram mit der CE jetzt. (Und der Publisher ist sicher auch mit Schuld am Zustand des Spiels, der ist es ja meistens der den Entwicklern den Druck macht.) Also in dem Fall kann man schon auf Bethesda als Gesamtes draufhauen. Das andere Entwickler da bessere Arbeit abliefern und Bethesda als Publisher bei denen nicht so nen Murks abzieht macht die Sache eigentlich eher schlimmer als besser.

Ich bin aber auch gar nicht dafür irgendeine Firma komplett zu boykottieren. Mir würde es vollkommen reichen wenn die Leute aufhören würden unfertige Spiele zu kaufen und Unmengen an Kohle in P2W und ähnliche Geschäftsmodelle zu investieren.


#1039

Und das ändert an den Geschäftspraktiken von Bethesda genau was? Genau, gar nichts.

Damit unterstützt du aber nicht nur den Entwickler, sondern auch den Publisher. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich boykottiere ein Firma oder ich boykottiere sie nicht. Aber das muss jeder für sich wissen.


#1040

Volle Zustimmung. Ich würde wirklich das Kotzen kriegen, wenn sie Fallout 76 am Ende finanziell positiv bewerten könnten…

Sehe ich genauso, das habe ich oben ja auch eingeräumt. Bei der aktuellen Thematik kann sich da keiner aus der Schusslinie winden.

Da verstehe ich auch den Punkt, wenn andere genau das für eine komplette Kaufverweigerung nutzen. Bin da mal über das Argument gestolpert, dass große Publisher, wenn überhaupt, kleine vermeidliche Herzensprojekte nur einstreuen für gute PR. Vermutlich in vielen Fällen sogar wahr, aber trotzdem würde ich, wenn es die Spiele verdienen, Geld dafür in die Hand nehmen.

Dazu mehr in der folgenden Antwort an Xaro.

Ich bin sicher, Bethesda wird sehr viel daraus lernen, es in Zukunft mir ihren hauseigenen Titeln besser zu machen und die Kommunikation mit der Kundschaft zu optimieren, wenn ich die Titel anderer Entwickler unter ihrer Flagge boykottiere. Nicht.

TES und Fallout erscheinen sowieso. Auch F76 wird nichts daran ändern, dass sich die Marken finanziell maßgeblich selbst finanzieren, alleine Skyrim dürfte die letzten 7 Jahren nen Geldspeicher gefüllt haben.
Wenn ich allerdings jemals wieder ein weiteres Doom, Prey oder was auch immer sehen will, muss ich sie kaufen. Ganz einfach. Ausführlicher dazu gleich.

Es geht für mich in erster Linie immer erst um das Spiel, dann alles andere. Ich strafe nicht Titel A wegen Franchise X, Y und Z ab. Mirror’s Edge hat es damals auch verdient gehabt, gekauft zu werden, auch wenn da EA drauf stand.

Wenn es ein Spiel aus meiner Sicht verdient hat, mein Geld zu sehen, kaufe ich es, denn ein Kauf ist letztendlich die einzige unmittelbare Signalwirkung, die ich als Käufer habe. Wenn ich Ubisofts große Titel - AC, Far Cry und Watch Dogs - kategorisch ablehne und dann mal ein Child of Light kaufe, ist das meine Art zu sagen: ‘‘Hier, fördert mehr sowas, dann seht ihr mehr von meinem Geld’’
Ich habe schon ganz bewusst von 99% beim Boykott gesprochen.

Auch F76 ändert nichts daran, dass ich ein weiteres Doom und ein weiteres Wolfenstein sehen will und ich die Käufe der letzten Ableger zu 100% vertreten kann.
Falls dir eine Lösung einfällt, wie ich als Kunde mein Interesse an den Spielen signalisieren kann, gleichzeitig ungeliebten Publishern kein Geld UND den Entwicklern die ihnen zustehende Entlohnung zukommen lassen kann, lass hören.


#1041

#1042

So wirft man eine Flasche Wasser auf ein brennendes Haus.