Film-Themen-Challenge: Part 2

Thema #11: British Royalty
Film: Elizabeth
Regie: Shekhar Kapur
Erscheinungsjahr: 1998
Laufzeit: 2h 6min

https://youtu.be/DyGBwrtIamw

Eine Geschichte, die schon oft erzählt wurde. Ich hatte gehofft, dass dieser Film es nur anders als andere History Filme macht, aber leider nicht. Um die ganze Geschichte von Elisabeth zu erzählen macht der Film viele Zeitsprünge und lässt eine darüber oft im Dunkeln. Man weiß nicht ganz wo man ist und was passiert ist. Man entwickelt gar keine Empathie für die Charaktere und weiß auch nie wirklich für wen man denn überhaupt mitfiebern soll.

Ich kann diesmal einfach echt nicht viel schreiben. Eine oft gehörte Geschichte mit vielleicht ganz hübschen Bildern, aber einer sehr flachen Geschichte und sehr flachen Charakteren.

4/10

4 „Gefällt mir“

Thema #11: British Royalty
Film: The Young Victoria
Regie: Jean-Marc Vallée
Erscheinungsjahr: 2009
Laufzeit: 105 Minuten
gesehen auf: Netflix

Nachdem ich aus Zeitmangel an meiner EIGENEN VERSCHISSENEN CHALLENGE nicht teilnehmen konnte, hab ich es jetzt am letzten Abend zumindest noch geschafft einen Film zum Thema Royalty zu sehen.

‚The Young Victora‘ handelt von den jungen Jahren von Koenigin Victoria. Von kurz vor ihrer Kroenung bis zu ihrer Hochzeit des deutschen Prinz Albert und zur Geburt des ersten Kindes.

Der Film ist meiner Meinung nach kein schlechtes, aber auch kein ueberragendes Biopic und beschaeftigt sich hauptsaechlich mit dem Liebesleben und mangelnden politischen Efahrung der jungen Koenigin. Von der ersten Huerde sie garnicht erst zur Koenigin werden zu lassen, ueber beeinflussende Politiker und das werben der moeglichen Partner(welches quasi einmal angesprochen wird, aber auf welches eigentlich nie eingegangen wird).

Ansonsten sieht der Film recht schoen aus, der Score ist mir jetzt nicht wirklich haengen geblieben.
Aber insgesamt kann Ich mich der Meinung von @anon60791430 anschlissen:

7 „Gefällt mir“

Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Thema #12: Schaut einen Film, der zu den größten Box-Office-Bombs aller Zeiten gehört
Regie: Terry Gilliam
Darsteller: John Neville, Eric Idle
Erscheinungsjahr: 1988
Laufzeit: 126 Minuten
gesehen auf: Prime (gekauft)


Ich habe diesen Film einmal als Kind gesehen und wollte ihn schon seit langem noch einmal angeschaut haben. Von damals habe ich ihn (ähnlich wie Gullivers Reisen) als absurden aber spaßigen Abenteuerfilm abgespeichert.

Hier treffen zwei Welten aufeinander. Die absurden Abenteuer des Baron Münchhausen und die absurden Regiearbeiten von Terry Gilliam. Das alleine macht den Film durchaus anstrengend und nicht für jeden schaubar.

Ich finde den Film auch heute noch sehr schaubar, wenn man die nötige Geduld aufbringt. Ich finde den Film stellenweise zu lang. So wäre mir ein schnellere pacing lieber gewesen. Mehr verschiedene Handlungsorte in kürzerer Zeit. Grade der Beginn in der Belagerten Stadt zieht sich doch etwas lange. Aber die einzelnen Abenteuer/Schauplätze sind alle sehr sehenswert und sehr abgedreht. Auch die Nebenrollen sind hier mit Uma Thurman, Jonathan Pryce und Robin Williams gut besetzt. Und grade die berühmtesten Erzählungen über den Baron finden Platz (z.B. der Ritt auf der Kanonenkugel, er zieht sich selbst am Zopf aus dem Wasser, er verlängert ein Seil indem er ein Stück oben abschneidet und unten anknotet)

Obwohl ich den Film so viel lobe, gebe ich ihm trotzdem nur 3 Sterne, da der Film einer der typischsten Gilliam-Filme ist und dadurch eben auch sehr anstrengend ist. Wer ihn noch nicht kennt und grundsätzlich mit Gilliam etwas anfangen kann, sollte ihn definitiv einmal gesehen haben.

3/5

4 „Gefällt mir“

Thema #12: Bomb Office Bombs
Film: The Cotton Club von Francis Coppola (so wird er zumindest in den Credits geführt)
Erscheinungsjahr: 1984
Laufzeit: 123 Minuten
Wo gesehen: Amazon Prime

Der Cotton Club in Harlem der späten 1920er Jahre. Ein Ort an dem sich sowohl begabte Jazzmusiker, Tänzer und Sängerinnen (meist afro-amerikanisch) die Klinke in die Hand geben. Es ist aber auch ein Ort, an dem die New Yorker Gangsterszene ihre Machenschaften ausheckt, ihre Machtspielchen spielt und Intrigen gesponnen werden.
Richard Gere spielt den Musiker und später Schauspieler Dixie Dwyer, der durch Verhinderung eines Attentats auf den Mobster Dutch Schultz (James Remar) in diese Gangsterszene gespült wird, in der später auch sein jüngerer Bruder (ein blutjunger Nic Cage) mitmischt.
Coppola schenkt uns einen typischen Gangsterfilm mit einer Story, die wir schon zigmal gesehen haben. Die Riege der Darsteller ist ordentlich. Hervorzuheben sind hier gerade James Remar als Dutch, Bob Hoskins als Owney Madden und allen voran Gregory Hines als Stepptänzer „Sandman“ Williams.

Und gerade die Stepptanz und Musiknummern, die Club-Atmosphäre wird in „Cotton Club“ unglaublich gut rübergebracht. Die Szenerie ist lebhaft und wirkt authentisch.
Die ganze Story drum herum hab ich in anderen Filmen schon deutlich besser umgesetzt gesehen, weshalb The Cotton Club bei mir nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Ein solider Film, den man durchaus denjenigen ans Herz legen kann, die auf die damalige Jazzszene stehen, denn die Musik ist exzellent.

Zum Thema BOB kann ich noch sagen, dass der Film damals bei einem Budget von etwa 58 Mio. US-$ nur etwas weniger als die Hälfte wieder eingespielt hat, bei den Kritikern aber durchaus positiv ankam.

Von mir gibt es eine solide 3/5 da ich besonders die musikalischen Szenen und die Atmo sehr mochte.

5 „Gefällt mir“

Thema: Box-Office-Bombs
Film: Ghostbusters von Paul Feig
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 116 Minuten
Wo gesehen: Amazon Prime Video

Ich bin ja gar nicht mal ein großer Fan der alten Ghostbusters-Filme. Der erste ist trotz einiger Schwächen immer noch sehr unterhaltsam, während ich schon den zweiten eher mäßig finde. Warum habe ich mir also jetzt den Ghostbusters von 2016 angetan? Es ist ein gewisses Interesse an Filmen, die von vielen sehr negativ besprochen, aber auch von einigen vehement verteidigt werden. So habe ich mir vor ein paar Monaten auch die Cats-Verfilmung angesehen.

Ghostbusters (2016) hat alle meine negativen Erwartungen erfüllt, aber ich verspüre trotzdem keinen Hass, um mich hier richtig aufzuregen. Es trifft einfach alles gar nicht meinen Geschmack. Die Figuren sprechen fast nur in One-Linern, von denen kaum einer zündet, auch weil ihnen kein Raum zur Entfaltung gegeben wird, da diese meist von einer anderen Figur kommentiert werden. Zudem haben mich gewisse Running Gags - Erin Gilbert (Kristen Wiig) wird von Geistern angekotzt - sehr genervt.

Genervt haben mich auch die Charaktere an sich, besonders die von Kate McKinnon verkörperte Jillian Holtzman. Zu dem attraktiven, trotteligen Sekretär Kevin (Chris Hemsworth) wurde glaub ich schon genug gesagt. Dazu kommt der wahrlich nicht schön anzusehende künstliche Look des Films, der einen in den Actionszenen nur so mit Effekten bombardiert.

Abschließend hat mir gar nicht gefallen, wie stark hier reale Wissenschaft mit der Mythologie des Films vermischt wird. Dagegen konnte ich im Original viel einfacher akzeptieren, dass es die Geister gibt und wie die Ausrüstung der Ghostbusters funktioniert.

1/5

5 „Gefällt mir“

Also entweder gucke ich einen Film, den ich schon beim Erzähler-Thema schauen wollte oder… oder ich geb’s mir richtig und schau einen Film, von dem ich schon weiß, dass es ein Unfall wird, den ich mir aber eigentlich irgendwie auch anschauen will… Diese Entscheidungen immer hier! :stuck_out_tongue_winking_eye:

Mortal Engines (2018)
Christian Rivers

Thema: Box Office Bombing
Laufzeit: 129 Minuten
Zu finden auf: Amazon Prime

Alleine der Einstieg in den Film war irgendwie sehr billig. Eine tief gepitchte Stimme erklärt uns hier einen Teil der Welt…was sich nicht nur irgendwie fehl am Platz anfühlt, sondern auch aufgrund der sowieso andauernden Exposition im gesamtem Filmverlauf keine einzigartigen Informationen liefert. Oft findet die Exposition sogar zwischen zwei Charakteren statt, von denen beide die Information definitiv bereits wissen müssen. Trotzdem erklärt der eine es dem anderen, damit der Zuschauer ja auch jedes Handlungsdetail auf dem Silberteller präsentiert bekommt.
Die Darsteller machen ihren Job alle mindestens solide. Einen Robert Sheehan sehe ich seit Misfits sowieso sehr gerne.
Der Film enthält einige wirklich starke Szenen, welche in den Nahaufnahmen sehr theateresk wirken und in den großen Landschaftsaufnahmen wirklich mächtige Motive bereithalten. Leider hält die visuelle Qualität nicht dauerhaft an und rutscht leider immer mal wieder in CGI-Matsch ab, was bei einem solchen Film zwar zu erwarten ist, dennoch negativ auffällt.
Inhaltlich sagte mir die Prämisse eigentlich zu. Bei so einer Welt bin ich der letzte, der hinterfragt ob das alles wirklich so logisch ist und auch nur ansatzweise funktionieren könnte, jedoch lässt der Film einen gerade in den kleinen Szenen eher genervt zurück. Beispielsweise wird so ziemlich jede Handlung, die vom Akteur geheim gehalten werden möchte natürlich ganz zufällig von einem seiner Gegner beobachtet. Dabei spielt sogar einmal ein dämlich platziertes Buntglas-Fenster zwischen zwei Innenräumen(!) eine handlungsrelevante Rolle. Oder es begeht ein Charakter ein Verbrechen, um eine Information geheimzuhalten, nur um sie Stunden später in einem Dialog selbst ausversehen einmal auszusprechen. Auch die endgültige Lösung und die Führung zu dieser ist lächerlich einfach geschrieben.
So interessant ich das Worldbuilding und die große Geschichte auch finde, so sind es vor allem die kleinen Details, die hier auf mich wie absolut faules Writing wirken. Da greife ich dann wahrscheinlich doch eher mal zu den Büchern, die die Geschichte hoffentlich ein wenig anders erzählen.
(4/10)

5 „Gefällt mir“

http://www.insidekino.com/WH/WHWaterworld.htm

Was man nicht alles lernt, also kein Waterworld die Woche :smiley:

1 „Gefällt mir“

Ich hab mich für den Unfall entschieden…

Thema #12: Box Office Bombs
Film: Cats
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 111 Minuten
Wo gesehen: Sky

:nun:

Ich mochte und mag das Musical. Es ist nicht in meinen Top 5, aber ich finde, es macht Spaß und ich mag die Musik. Als damals bekannt wurde, dass es einen Film geben soll, noch dazu mit u.a. Ian McKellen, war ich ziemlich begeistert. Dann kam der erste Trailer…

:nun:

An diesem Film ist wirklich so viel schrecklich, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll… Das sieht alles so furchtbar hässlich aus. So schlechtes CGI ist bei so einer Produktion eigentlich schon wirklich unfassbar. Dann die Grundidee, Gesichter auf Katzenkörper (und Mäuse… Und Kakerlaken… WTF???) zu packen. Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt man James Cordon den Pipi-Kacka-Kotz-Humor und Rebell Wilson ist… Nun ja, ich bin geneigt zu sagen, sie ist einfach Rebell Wilson. Unfassbar, wie unangenehm das alles war. :see_no_evil:

Nicht mal die Musik kanns raus reißen, weil viele Lieder einfach leider nicht so super klingen wie im Musical. Und was zur Hölle ist eigentlich mit Jennifer Hudson passiert? Also nicht nur, dass sie in all dem schlechten CGI das wirklich schlechteste abbekommen hat, die Performance von „Memories“ ist ja wirklich zum davonlaufen.

Einzig den Choreografien kann ich was Positives abgewinnen und die haben auch echt Spaß gemacht und waren teilweise echt richtig gut getanzt. Dafür gibt’s einen Stern.

Einen halben dann noch für (ausgerechnet!) Taylor Swifts Interpretation von „Macavity“, die mir echt gut gefallen hat.

1,5/5 Sterne

7 „Gefällt mir“

Ich kam da die letzten Tage bei Sky immer vorbei. Hab aber nie einen Song durchgehalten. Lag wohl auch daran, dass ich einfach nichts verstanden haben. Die haben irgendwie undeutlich gesungen fand ich. :see_no_evil:

1 „Gefällt mir“

Ich hab den auch auf Sky schon angefangen :smiley: Mal gucken ob und wann ich ihn beende :smiley:

1 „Gefällt mir“

Sehe ich das richtig, dass ich für das nächste Thema zuständig bin? Dann würde ich das schon gerne morgen verkünden, weil ich den ganzen Freitag wahrscheinlich unterwegs bin.

5 „Gefällt mir“

Thema #12: Box Office Bombs
Film: Allied
Regie: Robert Zemeckis
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 2h 4min

Ein Film, der an den Kinokassen gefloppt ist und auch allgemein nicht überwältigend ankam. Da ich Kriegsfilme aus der Sicht von Zivilisten eigentlich sehr gerne mag, wollte ich dem Film einmal eine Chance geben. Um es vorwegzunehmen: Ich gehöre wohl zu den wenigen, denen der Film gefallen hat, wenn es auch ein paar kleine Unstimmigkeiten gab, aber ich fand die Geschichte schön erzählt.

Zuerst zu den positiven Dingen: Die Szenen, Kostüme und Effekte haben mir sehr gefallen, auch gegen die Schauspieler kann man absolut nichts sagen. Die Geschichte über Liebe, Verrat und Misstrauen ist natürlich nichts Neues, aber sie funktioniert. Die Emotionen kamen rüber und man konnte die Positionen verstehen, auch wenn diese vielleicht dumm waren und genau da kommen wir zum Negativen.

Die Beweggründe und die Ungeduld des Protagonisten aka Brad Pitt. In dem Film geht es darum, dass Brad sich während einer Mission gegen die Nazis eine Frau kennen und Lieben lernt. Etwa zur hälfte des Filmes wird dann vermutet, dass diese eine Spionin der Nazis ist und es wird eine Operation durchgeführt, um dieses nachzuweisen. Dieses „Überprüfungsverfahren“ dauert 72 Stunden, also ein Wochenende. So schön so gut, doch dann fängt man an den Protagonisten nur noch genervt zu beäugen. Denn anstatt die 3 Tage mit seiner Familie zu verbringen und zu versuchen die Zeit abzusitzen, riskiert er sein eigenes Leben und das Leben anderer. Natürlich ist das nicht leicht untätig dazustehen, aber er reist gefühlt durch halb Europa um die Unschuld seiner Frau eigenhändig zu beweisen. Dafür sterben auch Leute oder Riskieren ihr Leben und genau da haben wir den Punkt. Für sich und seine Familie handelt er super egoistisch und das lässt ihn nicht wirklich gut dastehen.

Auch hab ich mich teilweise gefragt, ob sie mit der Gewalt und dem Terror durch den Krieg tatsächlich damals so eine Art Gleichgültigkeit entwickelt haben. Ich kann das nicht einschätzen und höchstens mit der Coronakrise vergleichen, wenn diese auch weitaus berechenbarer ist und man eine Pandemie nicht mit dem Krieg gleichstellen kann, aber vielleicht das Gefühl der Gewöhnung an eine bedrohliche Situation, aber ich weiß es nicht. Ich hab mich einfach gefragt wie ich wohl im Krieg gehandelt hätte und ob ich nach dem Xten Luftangriff irgendwann auch etwas entspannter mit der Situation umgegangen wäre. Ich bezweifel das und genau deshalb kam mir der teilweise „entspannte“ Umgang mit der Kriegssituation teilweise etwas befremdlich vor.

Ansonsten fand ich den Film schön zum Ansehen und wurde gut von der Stimmung mitgetragen. Es war mal ein etwas anderer Blick auf den Krieg und die Liebe.

7/10

3 „Gefällt mir“

Das siehst du richtig. Mach ruhig. :smiley:

1 „Gefällt mir“

Thema #12: Box Office Bombs
Film: BloodRayne von Uwe Boll
Erscheinungsjahr: 2005
Laufzeit: 99 Minuten
Wo gesehen: Amazon Prime

Der gute alte Uwe Boll. Habe mir eigentlich schon länger mal vorgenommen, mich durch seine „umstrittene“ Filmografie zu wühlen, habe bislang aber noch nicht allzuviel davon gesehen. Alone in the Dark war ganz furchtbar, Postal eigentlich ziemlich amüsant und bei Schwerter des Königs und Far Cry bin ich mir unsicher, ob ich die nicht vor „letterboxd-Zeiten“ mal gesehen aber vergessen habe. :smiley:

Nun also die Verfilmung von BloodRayne, wohl einem Third-Person-Action Hack-and-Slay. Rayne ist ein „Dhampir“, Tochter von Menschenfrau und Vampirfürst, teilt deren Verwundbarkeit gegenüber Wasser und Sonnenlicht, ihren Blutdurst, den sie jedoch gegen andere/richtige Vampire richten kann, ist aber gegen christliche Kreuze gefeit.
Sie wird in einem Wanderzirkus, bzw. eher einer „Freakshow“, als Attraktion vorgeführt, misshandelt und im Käfig gehalten. Ihr Vater ist derweil auf der Suche bzw. Jagd nach ihr und drei Reliquien, die zusammengeführt zur Aufhebung der „vampirischen Schwächen“ führen sollen. Geschützt und versteckt werden letztere von der „Brimstone-Society“.

Nun. Der Film ist sicher ein zweischneidiges Schwert. Die Geschichte und Charaktere sind ohne Zweifel sehr flach und plump und auch die Kampfsequenzen, insbesondere der Protagonistin, sind jetzt nicht unbedingt beeindruckend. Aber! Der Gore - und davon gibt es in der ungeschnittenen Prime-Version reichlich - ist meiner Meinung nach erste Sahne. Es war das erste Mal, dass ich die praktischen Spezialeffekte von Olaf Ittenbach gesehen habe und sie haben mich dazu veranlasst, den Film mit in meine Shocktober-Liste zu packen und mich noch mehr auf Ittenbachs Familienradgeber zu freuen, der diesen Monat noch ansteht.
Wer bislang keinen wirklichen Eindruck davon hatte, was ich mit „feinem Gore“ meine und auch keine Lust auf die Horror- und Exploitationuntiefen hat, in denen ich mich so rumtreibe, kann das hier im Rahmen eines seichten Action-Abenteuers ziemlich gut erleben. :smiley:

Ich habe keinerlei Berührungspunkte mit dem Spiel gehabt, kann also nichts zur Umsetzung an sich sagen, bezogen auf Bilder des Spiels finde ich jedenfalls Kristanna Loken als Rayne passend gecastet. Dazu noch Ben Kingsley, Udo Kier, Michael Madsen, Billy Zane, Michelle Rodriguez und Meat Loaf. :fuerdaswasesseinwill:

Hat mir überraschend gut gefallen.

3,5/5

7 „Gefällt mir“

Es wurde sich ja ein Thema passend zum Shocktober gewünscht. Da ich im Horrorgenre wenig bewandert bin, habe ich noch viele „Klassiker“ nachzuholen und schnell ein Thema gefunden.

Deswegen schaut einen Zombiefilm. Das können aber z.B. auch Komödien sein und sollte genügend Auswahl bieten. Hier gibt es ein paar Anreize:

9 „Gefällt mir“

Sehr schön, dann werd ich wohl auch mal ne Zombieklassiker nachholen.

1 „Gefällt mir“

Warum schauen alle Cats? Wollte auch Cats schauen :sweat_smile:. Aber wenn das Thema nächste Woche Zombies sind kann ich mir nicht 2 Horrorfilme nacheinander anschauen. Da bin ich zu schreckhaft.

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Thema: Box Office Bombs
Film: Cats
Regie: Tom Hooper
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 111 Minuten
gesehen auf: Sky

Uiuiuiuiui.

Ich kenne das Musical nicht, aber natürlich hat man diverse Lieder schon häufiger gehört und weiß auch grob worum es geht.

Ohne die Vorlage zu kennen muss man also sagen, dass die Geschichte durchaus nahvollziehbar ist und man merkt auch, dass sie einem Musical entspringt (jede Katze bekommt seinen Song, stellt sich vor usw).

Was für mich so gar nicht in den Film gepasst hat sind die Figuren von James Corden und Rebel Wilson. Corden mit komischen Sprüchen und Rebel Wilson wie in fast all ihren Rollen mit Slapstick und Humor unter der Gürtellinie. Und warum nun Jennifer Hudson am ende gewonnen hat versteht kein Mensch.

Musikalisch fand ich einige Nummern eigentlich sogar ganz in Ordnung (mit Ausnahme von beiden Memories-Versionen) und die Choreographien sind natürlich stark.

Den Elefanten im Raum muss man aber dennoch ansprechen: Was zur Hölle ist da passiert? Da muss doch etwas kaputt gegangen sein beim Design und den Kostümen. Mir fehlen die Worte. Jennifer Hudson und Ian McKellen haben wohl Designtechnisch nicht mehr ins Budget gepasst nachdem mal Jason DeRulos bestes Stück wegretuschieren musste. Oder halt dafür das Judy Dench das Original Löwenkostüm aus dem 30er Zauberer von Oz trägt. Meine Herren.

Und warum sind die Katzen manchmal einen Meter groß und manchmal gefühlt 20 Zentimeter?

Da ich aber ja ungefähr wusste, was mich erwartet, bin ich wahrscheinlich auch mit einer anderen Einstellung an den Film gegangen, wie viele andere. Deshalb nicht die absolute Vollkatastrophe.

Unter Furry-Liebhabern bestimmt ganz beliebt.

Meine letzten beiden Filme für die Challenge fand ich schlechter (Us und Diana).

2/5

6 „Gefällt mir“

Blade Runner 2049 (2017)
von Denis Villeneuve

Immernoch ein audiovisueller Schmaus, ein atmosphärischer Traum und eine Masterclass in Sachen Szenenbild und Worldbuilding. Jede Szene dieses Films ist für mich purer Zelluloidgenuss!

10/10

Thema: Box Office Bombs
9 „Gefällt mir“