Thema #5: Cinecitta Studios
Film: Stadt der Frauen von Federico Fellini
Erscheinungsjahr: 1980
Laufzeit: 134 Minuten
Wo gesehen: Amazon Prime
Da Fellini der „Auslöser“ für dieses Thema war, mir der Name als Freund italienischer Filme schon oft über den Weg gelaufen ist, ich aber noch nie einen Film von ihm gesehen habe, musste ein Fellini her. ![]()
Snaporaz, gespielt von Marcello Mastroianni, ist ein „geiler Bock“, der auf einer Zugreise einer attraktiven Frau begegnet, die jedoch bei einem Zwischenhalt den Zug verlässt und ihn „herauslockt“. Er folgt ihr in einen Wald, wo in einem abgelegenen Hotel ein „Feminismuskongress“ stattfindet und muss feststellen, dass auch „extremistische Gruppen“ den Kongress als Plattform benutzen. Seine Augen folgen jedoch eher den Brüsten und es entfaltet sich eine immer surrealer werdende Groteske über extremen Feminismus und Machismus.
Ich war zwiegespalten und war mir an vielen Stellen unsicher, wie ich die dargestellten Karikaturen zu bewerten habe. Einerseits wird der Feminismus in gewisser Weise dämonisiert andererseits werden auch die „Machos“ in ihrer Lächerlichkeit präsentiert. Laut Wikipedia soll Mastroianni hier Fellinis „Alter Ego“ zeigen, der sich in seiner Karriere von feministischen Gruppen „bedrängt“ fühlte und schließlich Selbstkritik übt. Mag sein, dafür muss ich mir aber erst noch mehr Filme von ihm ansehen, wo ich jedoch auf jeden Fall Lust zu bekommen habe. ![]()
3,5/5 unrealistische Männerfantasien. ![]()