Film-Themen-Challenge


#3150

Ich find ihn zumindest ganz gut. John Williams wurde übrigens dafür für den Oscar nominiert.


#3151

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief (Chris Columbus)
Erscheinungsjahr: 2010
Laufzeit: 118 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Percy Jackson ist ein Sohn von Poseidon. Zeus denkt, er hätte seinen Master Bolt gestohlen. Wenn Percy ihn nicht zurückbringt, wird Krieg zwischen den Göttern (die inzwischen ihr Hauptquartier in Nordamerika, nicht mehr im alten Griechenland haben) ausbrechen, der die ganze Welt zerstören wird.

Vorne weg, ich mag die Percy Jackson-Reihe als Buch. Es sind zwar nicht meine Lieblingsbücher, und ich mag einige Teile mehr als andere, aber die komplette Idee, die alten griechischen Götter in die Jetzt-Zeit zu übertragen, gefällt mir echt gut. Leider wird im Film irgendwie viel zu wenig daraus gemacht. Es ist plump umgesetzt, die Charaktere sehen teilweise völlig anders aus, und es gibt unnötige Änderungen zum Buch. Leider spielen die Darsteller von Percy und Annabeth (und ja, ich frag mich schon, warum sie nicht wie im Buch blond sein konnte? Kann eine blonde Frau nicht klug sein, oder wie?) beide nicht sehr gut, und ich weiß nicht warum.

Dabei ist der Film in den Nebenrollen ziemlich gut besetzt (Sean Bean, Pierce Brosnan, Uma Thurman), aber auch daraus wird leider nicht viel gemacht. Irgendwie fehlt dem ganzen Film Herz. Die Effekte sahen auch nicht toll aus.

Schade, das war leider echt gar nichts. Ich überlege trotzdem, noch die Verfilmung des 2. Buchs zu gucken, aber… ich weiß auch nicht. Übrigens ist Percy im ersten Buch 12 Jahre alt, ich denke, hier ist er doch ein paar Jahre älter.

2/5 (und das ist schon gnädig)


#3152

So wie ich mich an den Film erinnere definitiv. :simonhahaa:


#3153

Aber ich mochte den. :sadsimon:


#3154

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: Tschick
Regie: Fatih Akin
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 93 Minuten
Wo geschaut: Netflix

“Deutsche Filme sind scheiße! Isso, Punkt!”

Ein Statement, welches ich hasse. Weil er einfach nur eine Sache ist: Falsch.

Klar gibt es mehr als genügend schlechte deutsche Filme oder Filme, die einfach nur langweilig sind (in beiden Fällen: Hallo Til Schweiger.). Aber es gibt mehr als genügend gute deutsche Filme, egal ob mit Budget oder ohne. Egal ob Komödie, ob Liebesfilm, ob Gernefilm oder, oder, oder…

Tschick ist gut. Er erzählt die Story von zwei Außenseitern, die in die Walachei wollen. Dazu wird kurzerhand ein Lada “geliehen” und ab geht ein sehr unterhaltsamer und stilsicherer Roadmovie. Er versprüht pure Lebensfreude und übertreibt es dabei nicht, er hat einen guten Humor und der Soundtrack weiß ebenfalls zu gefallen. Außerdem zeigt Tschick etwas, was Clint Eastwood mit 15:17 to Paris nicht schaffen konnte: Schauspieler (in diesem Fall der Schauspieler, der Tschick spielt), die keine “gelernten” Schauspieler sind und dennoch nicht negativ auffallen.

Dennoch habe ich ein Problem mit dem Film: Ich habe keine Ahnung, was ich gerade groß dazu schreiben noch soll. Er hinterließ nicht diesen großen Eindruck, den ich mir erhofft hatte. Ich bin mir nicht sicher, wie lange mir Tschick in Groß und Ganzem in Erinnerung bleiben wird (außer der Tatsache, dass ich ihn ziemlich gut fand).

Ich mag Tschick. Er hat interessante und glaubhafte Figuren, die trotz ihrer eher “assigeren” Persönlichkeiten und Handlungen nicht unsympathisch sind. Fatih Akin weiß, wie man einen Jugendfilm inszenieren muss. Nur hat er nicht diesen “Impact” bei mir hinterlassen. Was aber bei weitem nicht bedeuten soll, dass er enttäuschend ist.

Tschick ist gut.

3.5 von 5 mit :herz:


#3155

Apropos: Der Nachtmahr! Passt zum Thema und gerade beim ersten Sehen fand ich den richtig klasse. Wer ihn nicht kennt: klare Empfehlung. :slight_smile:


#3156

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: Die Mutprobe (Kurzfilm)
Regie: Rena Dumont
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 19 Minuten
Wo geschaut: Amazon Prime

Anton trifft sicht immer wieder mit den anderen Jungen für Mutproben. Als er seinen kleinen Bruder Rudi mitnehmen soll, ist er nur wenig begeistert und lässt seinen Bruder, den er neidisch beäugt, genau das spüren.

Puh, also ich habe bisher nur wenig Kurzfilme gesehen, keine Ahnung, was man da erwarten kann/muss/soll. Aber ich fand ihn tatsächlich nicht so gut. Das Ende war ja absehbar. Spätestens durch die Wechsel von Vergangenem und der Gegenwart. Die Schauspieler waren jetzt nicht sooo gut (bei 19 Minuten aber verschmerzbar), aber die Dialoge fand ich furchtbar hölzern und irgendwie unpassend …
Ich meine, der Film war nur kurz, ich habe jetzt nicht ewig lange beim Schauen gelitten. Aber gut war er trotzdem nicht so wirklich.

1/5

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: Alex Strangelove
Regie: Craig Johnson
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 99 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Alex Truelove ist ein guter Schüler, hat Freunde, aber irgendwie fühlt er sich nicht so ganz zugehörig. Als er mit der neuen Schülerin Claire auch seine erste Freundin findet, steht er vor dem nächsten Problem: das erste Mal und plötzlich ist er sich nicht mehr ganz so sicher, ob es das ist, was er möchte.

Also alleine die Inhaltsangabe von Netflix hat alles gesagt, was man eigentlich wissen muss und tiefer geht es nicht. Während Alex und Claire ganz gut gezeichnet werden, bleiben die meisten Freunde ziemlich oberflächlich zurück und sind sogar für ihre Klischees (der dumme Kiffer etc.) ziemlich blass geblieben (vllt hätte dem Film da ein paar Minuten mehr gut getan). Schauspielerisch kann man nichts sagen, haben alle gut gemacht. Die Szenen werden von der Musik gut untermalt und insgesamt ist der Film eigentlich recht stimmig, wenn auch nicht wirklich interessant. Er ist eben sehr vorhersehbar.
Ein paar gute Momente hat der Film auf jeden Fall, ebenso ein paar schlechte, die man vielleicht verzeihen kann, wenn man sich daran erinnet, dass die Charaktere eben auch nur Teenager sind (dann wiederum muss man ja auch bedenken, dass der Film eine Message für den Zuschauer rüberbringt und dann finde ich es wieder schwierig). Aber das sind nur einzelne Momente, die sind zu verschmerzen. Viel anstrengender fand ich eigentlich die 80% der Dialoge, bei denen es nur darum ging jemanden zu nageln, flachzulegen etc. Klar, Teenager sind hormongesteuert, aber gute Güte, war mir dann doch zu viel.

Alles in allem aber trotzdem ein okayer, solider Film, aus dem gut und gerne etwas mehr hätte werden können.

3,5/5


#3157

Der Empfehlung möchte ich mich anschließen. Zudem kamen auch dieses Jahr im Kino einige gute deutsche Filme wie z.B. Styx, In den Gängen, Nur Gott kann mich richten oder Ballon und auch Komödien wie Der Vorname und 25 km/h waren sehr solide.


#3158

sind Animes/Trickfilme auch okay?


#3159

Klar sollte das gehen. Hatte u.a. auch überlegt, ob ich den Peanuts Film schaue.


#3160

Jap, klar :smiley:


#3161

sehr gut


#3162

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: Coraline
Erscheinungsjahr: 2009
Laufzeit: 101 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Die elfjährige Coraline zieht mit ihren Eltern in ein altes Gutshaus, in dem auch andere Bewohner (u.a. der Zirkusartist Mr. Bobinsky -> synchronisiert von Ian McShane) zur Miete leben. Eines Abends entdeckt sie eine Tür in eine Parallel-Welt in der vieles perfekt erscheint. Die Lebewesen haben allerdings Knöpfe als Augen…eines Tages lichtet sich der Schleier und Coraline lernt, dass in dieser Welt nicht alles ist, wie es zu sein scheint…

Auf den ersten Blick meint man, sich erneut in einem Stop-Motion Animationsfilm von Tim Burton zu befinden. Viele der Charaktere und auch die teils fantasievolle, düstere Stimmung ziehen etliche Parallelen zu Burtons Corpse Bride oder auch Nightmare before Christmas. Die Animationen und die Welt wirken stimmig und auch der Soundtrack fügt sich gut ins Stimmungsbild.

Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten, die Story hat man leider schon ziemlich oft an anderer Stelle mal gesehen, daher eine 3,5/5.


#3163

Thema: Minderjährige Hauptcharaktere
Film: 3 Ninja Kids
Regie: Jon Turteltaub
Erscheiningsjahr:1992
Laufzeit: 92 Minuten
Wo geschaut: VHS

Tjaja, die Nostalgiewelle an Weihnachten. Mit meiner Schwester und meinem Schwager in den letzten Tagen so einige Kindheitsfilme gesehen, so eben auch diesen. Ich kann mich erninnern, dass wir ihn in den 90ern irgendwann mal aufgenommen hatten und ich kurze Zeit später längere Zeit krank war. Zu dieser Zeit habe ich den Film innerhalb von zwei Wochen mindestens 15 Mal gesehen. Als Kind konnte man sich so etwas noch X-Mal ansehen.

Drei typisch amerikanische Jungs werden von ihrem Großvater zu Nachwuchsninjas ausgebildet. Ein böser Exschüler des Opas möchte jedoch seine Hilfe bei der Ausbildung seiner Schergen. Als er diese ablehnt möchte der Gangster die Jungs entführen, dass ist aber nicht so einfach wie gedacht.

Ein typischer Turteltaub-Film. Viele schnelle Actionszenen und eine lustige Szene nach der anderen. In meinem Alter kannte den Film damals jeder in- und auswendig. Der Film war Anfang der 90er am Puls der Zeit der 8-12 jährigen Jungs. Ihn nun vernünftig zu bewerten ist kaum möglich, der Film ist weder gut gealtert, noch kommt er mit einer Botschaft daher. Mir hat er aber nach wie vor gut gefallen, also

3.5/5 von mir.


#3164

Als Kind mochte ich den Film sehr gerne.

Bin danach immer herumgesprungen und hab mit Hya und Bäm und Chaka selbst so getan als ich wäre ich ein Ninja.

Eigentlich bin ich nach jedem Martialarts/Actionfilm herumgesprungen. :joy:


#3165

Gezuckt hab ich da auch wieder bei einigen Szenen. Bestimmt einer der Filme, die ich am meisten gesehen habe. Und danach kannte man die 9 Stellen, die man treffen muss um jeden Gegner auszuschalten. Nur in absoluter Lebensgefahr einzusetzen :heman:


#3166

Herzlich Willkommen hier bei uns übrigens. :grin::tada:


#3167

Danke, Danke.
Bin schon lange interessierter Leser, aber konnte mich dann jetzt doch mal durchringen etwas beizutragen.


#3168

Falls jemand noch keinen Film für diese Woche hat: “Your Name” gibt es gerade zum Streamen bei Prosieben Maxx.

Ein wirklich fantastischer, rührender Film. Hab stellenweise sehr sehr viele Tränen vergossen. :cry:


#3169

Ging mir ähnlich. Kann an der Stelle auch “Silent Voice” empfehlen (der dürfte noch auf Youtube zu finden sein). Bei dem musste ich auch ein paar Mal schwer schlucken :sweat_smile: