Film-Themen-Challenge

Weil ich dachte, es würde interessanter. :smiley:

Auf Wikipedia steht, dass es als Trilogie geplant war. Keine Ahnung ob der dritte noch irgendwann kommt, zwischen erstem und zweitem lagen ja auch sechzehn Jahre.^^
Und ja, es war schon so’n bisschen wie ein Bildschirmschoner.^^ ähnlich sind die beiden sich aber nicht wirklich.^^

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Kannst ja selbst den dritten drehen. :grinning:
Immerhin müsstest du jetzt Profi dafür sein… du hast das Gesamtwerk „genossen“ und durchgezogen… du könntest sogar weiter reduzieren… ich mein, da fällt die Handlung bereits weg, also könntest du ja auch Musik oder die Hälfte des Bildmaterials einfach weglassen…
genug andere Filme kennst du auch… da kannst du doch was selbst drehen. :+1:

Hab den Film gestern auch gesehen. Was für eine Perle. Du und @Morissa haben nicht zu viel versprochen.

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Thema: Schwarz/Weiß-Filme nach 1990

Werckmeister Harmonies (2000)
von Béla Tarr & Ágnes Hranitzky

Unheil kündigt sich an, als in ein ungarisches Dorf ein Zirkus inklusive riesigem Wahl und der mysteriösen Figur "The Prince" einzieht…

Sehr melancholischer Vertreter des "slow cinema" mit minutenlangen Einstellungen, was ich grundsätzlich mag und auch hier oftmals für interessante Szenen sorgt. Allerdings gab es besonders in der ersten Hälfte auch einige Momente, wo mich dieser Stil immer wieder mal verloren hat, was meiner Meinung nach auch daran lag, dass mir da noch nicht klar war in welche Richtung sich der Film entwickeln würde—ich denke, bei einem Rewatch würden diese Momente nun deutlich besser funktionieren.

Dass mir Werckmeister Harmonies letztlich doch sehr gut gefallen liegt, vor allem an einigen wirklich wunderschönen und poetischen Momenten, die immer mal wieder die dargestellte Tristesse des Films durchdringen.

7/10

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Thema: Schwarz/Weiß-Film nach 1990
Film: The Artist von Michel Hazanavicius
Erscheinungsjahr: 2011
Laufzeit: 100 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Hollywood, 1927: Der Stummfilmstar George Valentin trifft nach der Premiere seines neuesten Films auf die junge Tänzerin Peppy Miller. Als er sie am Set des nächsten Films bei einer Tanzszene wiedertrifft, ist er von ihrer unbekümmerten Art verzaubert. Doch die Anfänge des Tonfilms bedrohen seine Karriere, während Peppy einen wahren Höhenflug startet.

Ich habe bisher kaum Erfahrungen mit Stummfilmen gemacht, nur Metropolis sowie Modern Times gesehen, und musste mich deswegen erstmal wieder an das sehr ungewohnte Seherlebnis gewöhnen und konnte nicht so viel aus den enthaltenen Referenzen gewinnen.
Nichtsdestotrotz versprüht der Film genug Magie und Liebe zum Medium, um mich auch ohne große Vorkenntnisse in seinen Bann zu ziehen.

Die Handlung ist zwar nichts besonderes, aber sympathisch sowie unterhaltsam erzählt und kreiert auch den ein oder anderen emotionalen Moment. Hervorzuheben sind aber die allesamt großartigen Darsteller, die den Wandel von der übertriebenen Gestik und Mimik des Stummfilms zum nuancierteren Spiel des Tonfilms überzeugend darstellen. Außerdem bringt Bérénice Bejo als Peppy Miller eine unglaubliche Energie mit und verzaubert in jeder Szene. Der wahre Szenendieb ist jedoch George Valentins Hund Jack, der zu den witzigsten und tragischten Momenten des Films beiträgt.

Insgesamt für mich kein großartiger Film, aber sehr unterhaltsam mit Potenzial für mehr bei erneuter Sichtung, gerade wenn man sich mehr mit dem Medium Stummfilm auseinandergesetzt hat.

3,5/5

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Thema: Schwarz/Weiß-Film nach 1990
Film: Good night, and good luck.
Erscheinungsjahr: 2006
Wo/Wie geschaut: DVD


Puh. das stand ich letzten Sonntag also in der Videothek mal wieder vorm Regal… und war etwas ratlos… naja… fast hätte ich auch noch „control“ mitgenommen, aber da Lebenszeit begrenzt ist, ließ ich den stehen… und nahm meine Spontan-Erstwahl mit…

„Good night, and good luck“ entstand durch George Clooney (Regie, Drehbuch und hat sich natürlich gleich noch 'ne wichtige Rolle verpasst :smile: ) und der Film spielt in den Jahren 1953 / '54… und handelt nach wahren Begebenheiten.

Der Film spielt hauptsächlich in einem Fernsehstudio und hat stets den Fokus auf ein redaktionelles Team, das mit der politischen Sendung „see it now“ durch einen Beitrag, der die aktuell aufkommende Hetzjagd gegen vermeintliche Kommunisten in den USA aufgreift etwas aufgreift, indem er sachlich darstellt, dass ein Pilot seinen Job verlor und an den Pranger gestellt wird, nur da ihm kommunistische Beziehungen unterstellt werden… und dies gegen die Bürgerrechte verstößt…

Naja. Das Team beobachtet kritisch die politische Entwicklung, den Senator McCarthy und den Senatsausschuss, der speziell dafür eingerichtet wurde, um „Rote“ innerhalb der „Staatsorgane“ zu finden und zu entfernen (Kündigung)… dabei reicht es bspw. nur 1Mal im Leben einen Beitrag für eine kommunistische Partei gezahlt zu haben oder irgendeine Beziehung zu Kommunisten zu pflegen/gehabt zu haben… Familie, Freunde, Politik… usw… … … bei Verdacht, gab’s 'ne "An"hörung und den Ausschluss aus der Arbeit…

Naja… irgendwie so in grob… googlet einfach. die realen Umstände … „murrow vs mccarthy“ :smile:

Der Film positioniert sich klar für die Demokratie, Pressefreiheit und „Unabhängigkeit“ der Presse, Bürgerrechte, Intelligenz der Konsumenten…

Das Redaktionsteam gerät unter politischen und gesellschaftlichen Druck… Sponsoren wollen nicht mehr unterstützen… der Chef muss die ganze Zeit davon überzeugt werden, dass sie Themen noch senden dürfen…

Der Film…
hat dank der Wahl für’s schwarz/weiß-„Format“ den großen Vorteil, dass in den nachgespielten Sendungen und auch zwischendurch bei der redaktionellen Arbeit immer wieder Originalausschnitte damaliger Aufnahmen gezeigt werden können, was wunderbar funktioniert… die Kamera, das Licht, David Strathairn sind großartig… erst recht da es ja fast schon eine Art Kammerspiel ist, da man fast nie das Studio/Büro usw. verlässt…

Joseph McCarthy wird im gesamten Film nur in Form von Originalfilmmaterial gezeigt… was super funktioniert…

Die nachgespielten Sendungen sind grandios in Szene gesetzt… und auch die zigarettenwerbungen direkt vor den Sendungen sind gut :smile:

Der Film hatte mehrere Nominierungen bei den Oscars 2006… bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, bestes Szenenbild, beste Kamera, bestes Originaldrehbuch… bei anderen Preisverleihungen ähnlich…

Kann man ruhig gucken, wenn man Bock drauf hat.

ps: Scheint sogar auf youtube zu sein…

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Mensch… es ist schon fast halb neun. Warum erinnert mich denn niemand daran, @TheProtti daran zu erinnern, dass er an der Reihe ist, unser Thema für die kommende Woche zu bestimmen? :kappa:

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Bis 9 lebt noch die Hoffnung, dass du selbst dran denkst :kappa:

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Wie immer sei dir sehr für diesen Service gedankt! :blush:

Hier bin ich wieder. Meister der festen, aber auch irgendwie so lockeren Themen, dass im Endeffekt jeder schauen kann, was er/sie möchte. :sunglasses: Ich wollte diesmal wieder mehr in Richtung bestimmter Schauspieler gehen, konnte mich aber schlichtweg nicht entscheiden. Deshalb heißt das Thema für nächste Woche:

:star::star::star:Schaut einen Film mit eurem Lieblings-Schauspieler!:star::star::star:

…im Sinne dieser Challenge wär es natürlich löblich, nicht die Filme auszuwählen, welche den- / diejenige zu eurem Lieblingsschauspieler / eurer Lieblingsschauspielerin gemacht haben, sondern bestenfalls etwas euch noch gänzlich unbekanntes.

Grabt euch also durch die Filmographien eurer Lieblinge und entscheidet euch z.B. für komische Filme aus dem Frühwerk oder für Classics / Neuerscheinungen, zu denen ihr bisher einfach noch nicht die Zeit gefunden habt.

Vielleicht noch als kleiner Zusatz: Es muss sich keineswegs um die Hauptrolle der Filme handeln. Da bin ich nicht so streng. Ich bin sehr gespannt auf eure Picks, sowie die anschließenden Reviews und wünsche viel Spaß! :relaxed:

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Puh. Möglicherweise das bisher schwierigste Thema für mich. Ich muss erstmal drüber nachdenken wer eigentlich mein Lieblingsschauspieler ist. :smile:

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Cooles Thema, muss aber dazu sagen, dass ich jetzt perse keinen Lieblingsdarsteller habe, auf den ich mich festsetzen könnte. Klar, gibt einige die man aus diversen Gründen sehr gerne mag, wie Tom Hardy, Leo, oder eher Kindheitshelden aller jackie Chan, Arnie und so.

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Uff… Ich hab doch keine lieblingsschauspieler, nur -regisseure. :beanfeels: allerdings… Ich erahne da einen gewissen schlupfwinkel… :innocent: grad wo du

Angesprochen hast. :smirk: vielleicht was unveröffentlichtes, nicht fertiggestelltes? :coolgunnar: befürchte nur, dass das ding (überraschenderweise) keine spielfilmlänge hat…^^

Edit: hmmm… 36 Minuten sind echt zu wenig für die challenge, oder? :sweat_smile:

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Natürlich hat man nicht den einen Favoriten, sondern meist mehrere, die sich in diesem Kreis bewegen, aber so klingt das Thema natürlich griffiger als „Schaut einen Film, mit einem Schauspieler, den ihr richtig toll findet“. :smiley:

Ihr müsst euch also nicht groß den Kopf über das Wort „Lieblingsschauspieler“ zerbrechen, sondern denkt einfach mal darüber nach, wenn ihr so richtig gerne seht, und wo es euch interessieren würde was derjenige „sonst so gemacht hat.“ Bei mir kommen natürlich auch mehrere in Frage.

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Habe soeben entdeckt, dass der oben angedeutete auch einer der (auf letterboxd) letztgenannten im cast eines anderen Films ist, den ich schon ewig im Regal habe aber vor mir her schiebe. :grin: gibt also schon wieder n doublefeature. :hugs:

Puuh, da muss ich mal darüber nachdenken, ob ich mit mir vereinbaren kann, dass mein Lieblingschauspieler wirklich mein Lieblingsschauspieler ist…

PS wie fies, ich hatte überlegt, so ein Thema zu nehmen, wenn ich dran bin. Jetzt muss ich mir was neues einfallen lassen :sweat_smile:

Ich glaube am nähsten kommt bei mir Ryan Gosling. Und ein paar Filme von Gosling sind noch übrig.

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Thema: Schwarz-Weiß-Film (Erscheinungsjahr nach 1990)
Film: Blue Jay (Alexandre Lehmann)
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 80 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Nach den guten Reviews hier habe ich auch Lust bekommen, Blue Jay zu gucken. Und das war auch gut so.

Zur Handlung nicht mehr viel, da ist ja schon einiges gesagt worden. Ein Mann und eine Frau, die mal ein Paar waren, sehen sich nach vielen Jahren zufällig wieder, und unterhalten sich.

Der Film wird klar von den beiden Darstellern getragen, die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich greifbar. Die Dialoge wurden wohl großteils improvisiert, und man merkt wie flüssig und realistisch die Gespräche ablaufen.

Bei der Hälfte des Films hatte ich mal den Gedanken “das ist ja wie “Manchester by the Sea”, nur viel netter”. Und das habe ich am Ende noch stärker so empfunden. Erst läuft die Handlung so vor sich hin, und steigert sich dann aber immer höher bis zum für mich gut funktionierenden Ende.

Dazu trägt das schwarz-weiße hier wirklich dazu bei, dass man eine gewisse Distanz wahrt - in dem Sinne, dass man merkt, dass hier viel über Vergangenheit gesprochen wird, die jetzt wieder aufplatzt aber doch … vorbei ist.

4/5 mit Tendenz zu mehr.

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Thema: Schwarz-Weiß-Film nach 1990
Film: Blue Jay
Regie: Alexandre Lehmann
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 80 Minuten
Wo geschaut: Netflix

Weil es hier ja schon ein paar geschrieben haben, lasse ich einfach mal den Inhalt außen vor :smiley:

Mh, also ich verstehe auf jeden Fall, wieso der Film gute Bewertungen hier bekommen hat, aber er ist so gar nicht meins. Und genau deswegen tue ich mich bei der Bewertung so schwer. Die Kamera finde ich schön, passend zu jeder Situation und das Fehlen der Farbe ergänzt das Ganze irgendwie. Es ist rund und stimmig.
Die Schauspieler sind nicht schlecht. Für mich ist da Sarah Paulson zwar vorne, aber insgesamt kann man hier nicht meckern.

Aber der Film langweilig mich so sehr. Ich weiß nicht wieso, aber das erste Treffen fand ich schon cringy. Vllt war das auch Absicht. Dann hat es seinen Zweck immerhin erfüllt, aber danach wurde es für mich nicht besser, wie ich gehofft hatte, es ist irgendwie langweilig für mich geblieben und ich konnte mit den Figuren nicht warm werden :confused:

Eigentlich tut es mir ja Leid den Film nicht wirklich gut zu bewerten, weil ich finde, dass man technisch nicht meckern kann… aber naja…

Deswegen eine rein subjektive 2,5/5 von mir

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Zum Glück hab ich Urlaub, das wird ne geile Woche :beangasm: