Hallo liebe Mitbohn:innen!
Der Kochwettbewerb geht in die nächste Runde. Die Idee ist ganz einfach: Es gibt ein Thema und jeder kann leckere Gerichte seiner Wahl einreichen. Am Ende wird dann abgestimmt. So kann man neue Gerichte kennen lernen, seine Lieblingsgerichte teilen und probiert vielleicht auch mal was Neues aus!
Allgemeine Regeln
Zeitraum: Fürs Kochen und Posten vier Wochen; Fürs danach abstimmen eine Woche.
Pro Post ein Gericht (ihr könnt auch mehrere Gerichte einreichen).
Ihr könnt den Post gestalten, wie ihr wollt, es müssen aber mindestens die Zutaten, die Zubereitung und das fertige Gericht dabei sein (Bilder, Videos usw. sind natürlich cool, aber kein muss).
Abgestimmt wird per Forenumfrage. Sollte es eine sehr große Anzahl an Einreichungen (über ~15) geben, sollte im Thread besprochen werden, ob jede:r mehr als eine Stimme abgeben darf.
Damit niemand die Abstimmung verpasst, sollte an dieser Stelle auch die @Kochwettbewerb Gruppe angepingt werden.
Der/die Sieger:in einer Runde darf das nächste Thema aussuchen, die nächste Runde findet dann in einem neuem Thread statt (entweder ihr übernehmt diese Startpostvorlage zum Kopieren oder schreibt @spameule).
Bitte versucht euer Wettbewerbsthema so zu gestalten, dass viele User:innen teilnehmen können und nicht z.B. Vegetarier:innen/Veganer:innen ausgeschlossen werden.
Das Thema der 67ten Runde lautet: genial regional
Reiche dein Lieblingsgericht aus der Region in der du dich heimisch fühlst ein. Das kann die Region sein in der du jetzt lebst oder die in der du aufgewachsen bist.
Für die aktuelle Runde könnt ihr bis Sonntag den 14.12.2025, 24Uhr eure Gerichte einreichen, die Abstimmung erfolgt dann bis Sonntag den 21.12.2025, 24Uhr.
Viel Erfolg und viel Spaß an alle
Eine Übersicht über alle bisherigen Wettbewerbe findet ihr hier
Wenn ihr gerne eine Erinnerung haben wollt, dass ein neuer Wettbewerb gestartet hat, dass ihr nur noch eine Woche Zeit zum Einreichen habt und dass die Abstimmung begonnen hat, dann tretet gerne der Gruppe @Kochwettbewerb bei. Sollten euch die Benachrichtigungen dann doch stören, könnt ihr auch jederzeit wieder selbständig austreten.
könnt ihr euch als Auflauf aus Reibekuchen-Masse vorstellen (klassisch mit Speck und Mettwürsten, für mich stattdessen mit Räuchertofu). Das Gericht gibt es in verschiedenen Regionen unter anderem Namen. Ich kenne es z. B. noch als Uhles oder Kesselsknall.
Vorweg:
Alsoooo … Ich habe den nicht allein gemacht. Meine Mutter ist letztlich die Köchin, wir haben uns für eine etwas größere Familienrunde die Arbeit geteilt. Etwa 50/50, aber durchaus unter ihrer Anleitung. Aus der großen Kartoffelmasse habe ich mir, bevor Speck und Würste dazukamen, dann etwas für eine kleine Auflaufform abgeschöpft und die kleine Veggie-Variante gemacht. Also meine … Extra(nicht)wurst. Die würde ich einreichen. Trotzdem – ich war hier nicht die „Hauptköchin“. Weeenn mich das für den Wettbewerb disqualifiziert, versteh ichs – dann gilt das hier lediglich als gute Essensempfehlung
Ei verquirlen, mit dem Brötchenmilchmatsch mischen (und jetzt 3x schnell hintereinander „Milchmatsch mischen“ sagen)
Kartoffeln schälen und fein reiben (ist bei so einer Riesenmenge – in dem Fall insg. 3 kg mit so einem Küchenmaschinenaufsatz irgendwie weird genugtuend)
(mir nun von dieser gigantischen Masse ein bisschen was abzwacken – um den Rest kümmern sich die Fleischesser*innen)
Mit Salz, Räuchersalz, Muskat und Pfeffer ordentlich würzen
Räuchertofu kleinschneiden und unter die Masse heben
In eine gefettete Auflaufform packen und 1,5 Stunden in den Ofen (die große Auflaufform braucht mind. 2 Stunden. Letztlich hätte mein kleiner Döppekooche auch noch etwas länger drinbleiben können)
Wird mit Apfelmus gegessen.
Wie immer … lecker. Nur muss ich noch an der perfekten Veggie-Variante feilen. Trotz Lieblingstofu … wars das irgendwie noch nicht. Habe aber auch etwas zu vorsichtig gewürzt. Gerade mit Raucharoma – also dem Salz – möchte ich das nächste Mal wieder etwas mutiger werden. Das Orginalgericht ist eben durch den Speck und die Mettwürste schon seeehr deftig.
Der Post von Alexy hat mich jetzt aber noch auf ne Variation meiner Oma von Gaisburga Marsch gebracht. Kein Soiehergericht, da ich mangels Presse Gertige verwenden würde, aber es ist ein schönes schwäbisches Gericht
Käme sber erst Donnerstag. Brauch dafür noch was.
Das Gericht wird normalerweise mit Ochsenfleisch zubereitet. Es kommt aus Stuttgart und wurde nach dem dortigen Stadtteil Gaißburg benannt.
Da Fleisch teuer war (und ist) hat die Familie meiner aus Stuttgart kommenden Oma und meine Oma immer Landjäher verwendet. Die halten lang und sind flexibel einsetzbar.
Es besteht im wesentlichen aus zwei Beilagen; Spätzle und Kartoffeln, daher bau ich auch das Rezept so auf.
a) Kartoffeln:
2 Kartoffeln schälen und vierteln/sechsteln, waschen
Und in Topf geben mit gut Wasser.
1 gehäuften Teelöffel Gemüsebrühe ins Wasser und 20-25 min kochen.
Kurz vor Ende in Scheiben geschnittenen Landjäger dazugeben.
b) Spätzle:
100g Mehl
1 Ei
50-70 lauwarmes Wasser
Prise Salz
Salz, Mehl in eine Schüssel, Mulde bilden, Ei reinschlagen, vermischen, Wasser nachbilden nach dazugeben und „schlagen“ bis schöner Teig entsteht.
Wasser eben mit etwas Gefühl…
Wasser kochen, Salz dazu und wenns blubbert, Teig hobeln für Knöpfle/ pressen für lange Spätzle (Profis schaben; ich bin kein Profi).
Im Wasser köcheln, bis Spatzen oben treiben.
Butter in einem Topf schmelzen bis sie schäumt, dann das Mehl dazu rühren bis es wieder schäumt, dann die Milch dazu und gut rühren und ca 15 min köcheln lassen dabei immer gut rühren.
Hitze runter und Crème fraîche einrühren
Salz, Pfeffer, Senf und den Zitronensaft unterrühren und das Gemüse unterheben (Warm werden lassen wenn nötig nicht wieder Kochen)