Gender Pay Gap und verwandte Themen in der Debatte mit Jordan Peterson


#103

Ich werd noch ein Beispiel geben:

Also Peterson redet darüber, dass Sexualle Belästigung am Arbeitsplatz schlecht ist im Vice Interview.
Dann sagt er: Frauen tragen Make Up um sich sexuell anziehend zu machen und wenn Make Up am Arbeitsplatz verboten währe, gäbe es das Problem nicht mehr.

Und dann lässt er den Zuschauer selbst zum Schluss kommen.

Das klingt jetzt nicht wahnsinnig liberal für mich.


#104

Es gibt aber besonders in der Psychologie nicht nur die eine Wahrheit und auch JP wählt da gerne nur das aus, was ihm auch passt.

Und das tut er eben nicht, wenn er zu einem nur das raus pickt was ihm passt und sogar andere abwertet, in dem er ihre Wissenschaftlichkeit anzweifelt.
Klar sagt er nicht ‘ich denke das ist so oder so’ dann wäre er ja viel leichter zu fassen, er hält im wagen und bleibt damit eben im Gespräch.


#105

Kannst du mir bitte seine Agenda nennen? Für mich ist die Agenda, dass linker und feministischer Extremismus schlecht sind. Das Wort toxisch in Bezug auf eine Diskussion finde ich übrigens schrecklich, da es ein Totschlagargument ist, um jemanden Mundtot zu machen.

Keine Angst mein Ego ist groß genug, das du dich darüber stellen kannst ^^.


#106

Seine Konservativen Werte zu pushen?
Und toxisch wie in: Er bringt keine wirklichen Lösungen ein sondern lenkt nur ab auf sich selbst für Profit?

Ich mach für heute auch mal schluss btw, also guten Abend.


#107

Nein, dass tut er eben nicht er bezieht sich Häufig auf Artikel, die oft zitiert werden oder in Nature und Sicence veröffentlicht wird, was die Flackschiffe der wissnschaftlichen Publikationen sind…


#108

Ich sage doch nicht das seine erwähnten Studien unseriös sind o.ä., nur das er andere die zu Ergebnissen kommen die ihm nicht passen, nicht erwähnt.


#109

Ich Frage mich dann nur, warum es seine akademischen Gegner nicht schaffen JPs Thesen mit diesen glaubwürdigen Studien zu entkräften. So lange das nicht passiert kann man mir noch so viel erzählen das JP falsch liegt, ich werde es nicht glauben…


#110

Die Frage ist ja hier: hat von den “akademischen Gegnern” vielleicht keiner Bock mit ihm darüber zu reden? :thinking:


#111

Aber auch nur, weil sie wissen, dass sie keine Chance haben. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es keinen Gegner von ihm gibt, der nicht gerne von sich behaupten würde ihn zu Fall gebracht zu haben…


#112

Weil das Feld im dem er sich bewegt eben nicht so Funktioniert, das ist eben nicht 1+1=2.

Es gibt in der Psychologie (wie in den meisten Geisteswissenschaften) nur wenige unumstößliche Grundsätze und selbst die sind breit interpretierbar und oder sehr grob.


#113

Bin mir nicht sicher, ob es viele gibt, deren Egos es so nötig haben, dass sie darauf ihre Zeit verwenden :sweat_smile:


#114

Glaub mir, da gibt es viele sehr viele… Das akademische Umfeld ist ein Heifischbecken, in dem jeder nur darauf wartet, das der Gegner einen Fehler macht um seine These zu widerlegen.


#115

Äh, falsch. Es gibt sehr wohl anerkannte Fakten unter Psychologen, sonst wäre es eine Religion und keine Wissenschaft. Das es keine Fakten gibt, versuchen die Sozialkonstruktivisten zu etablieren, damit sie sich nicht auf die Fakten der psychologischen Forschung stützen müssen…


#116

Hab das nicht gerade geschrieben, natürlich gibt es Grundsätze, aber eben nur sehr wenige, ansonsten gibt es zu vielen Themenbereichen viele gegensätzliche Thesen und Meinungen.

Weil es oft genug keine Fakten sind, sondern nur einfach nur Erkenntnisse. Und andern Sachen werden nie mit Fakten bewiesen werden können oder widerlegt.


#117

Na ja, man kann schon recht viel über Statistik ableiten, aber wenn man sich mal die Vorlesung von JP ansieht, wird das alles schon sehr gut erläutert. JP ist halt ein Anhänger von Jung und daraus macht er keinen Hehl. Es ist jetzt auch nicht so, dass sich Jung und Freud Meilen weit Unterscheiden. Der eine beschreibt es mit religiösen Motiven der andere ohne. Die einzigen, die das Rad neu erfinden wollen sind die Sozialkonstuktivisten…


#118

Und das ist eben der der Trugschluss, die meisten Umfragen sind nur Ausschnitte und können gar nicht so breit sein, das man mit ihnen Grundsätze ableiten könnte.

Aber auch Jung und Freud sind zu einem Kinder ihrer Zeit, vieles was Freud neben den grundsätzlichen Schachen verfasst hat, ist heute schon lange veraltet und oder war schlicht weg falsch.

Und nein Sozialkonstuktivisten wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern sie hinterfragen und zweifeln an und nur so kann es auch zum fortschritt kommen.


#119

Schon seine Meinung zum Klimawandel zeigt doch, wie es um die vermeintliche Ideologiefreiheit seiner Aussagen steht.


#120

Bei deiner ersten Aussage, sträuben sich mir, als Mensch, der studiert hat und an die Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens glaubt sämtliche Haare. Es ist mir klar, das der Satz traue nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht etwas drann ist. Aber wenn wissenschaftliche Artikel in renommierten Journal gedruckt werden, dann werden diese von den Korifähe in dem Fachgebiet auf ihre Richtigkeit und AussageKraft überprüft. Damit die von dir aufgestellte Behauptung nicht eintritt.

Man kann halt wissenschaftlich fundiert zweifeln oder Artikel schreiben, die sich nicht wissenschaftlich reproduzieren lassen, was das Hauptproblem bei den in meinen Augen Sozialkonstuktivisten ist.


#121

Ja, ist schon schändlich, wenn man dafür ist, dass die Menschen in den meisten Ländern einen gewissen Wohlstand erlangen, der es ihnen möglich macht über die Lösung von Klima Problemen nach zu denken…


#122

Darum geht es doch gar nicht, es geht nicht um das anzweifeln der wissenschaftlichen Arbeit.
Sondern das es in der Psychologie (wie auch Soziologie usw.) so viel Variablen, Einfluss, Ausprägungen gibt, das viele der Statistiken nur Ausschnitte sein können. Weil man nur schwer das breite Spektrum abfragen kann, man müsste auch von jeder Person den Hintergrund kennen (warum hat sie so geantwortet) um sicher zu gehen usw.

Und Ede (ich glaube er war es) hat es in dem AD schon sehr gut gesagt, wer damit Argumentiert das er doch so und so lange als etwas gearbeitet hat und die und die Personen behandelt hat, der kommt nicht sehr wissenschaftliche rüber.