Gesellschaftsspiele / Brettspiele / Kartenspiele

Lol, mir letztens auch geholt für die Spielgruppe als kleines Warm-up bevor es dann danach losgeht. Ich finde es sehr gut, weil einfach.

Von dem war ich leider eher enttäuscht. Man muss ja nur entscheiden, ob man zieht oder nicht. War mir irgendwie etwas wenig zu tun und nicht spannend genug.

Zwischen zwei Spielen find ichs gut. Man kann auch Karten zählen und Wahrscheinlichkeiten berechnen, wenn einem langweilig wird…

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Du darfst da halt nicht als „Spieler“ rangehen.

Das ist eher so als Öffner oder Absacker geeignet. Aber eben auch was was mit kleinen Kindern geht (und beim Rechnen üben spielerisch hilft), aber genauso gut mit den Senioren.

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Das kann ich nachvollziehen.

Ich hab es jetzt auch nur einmal gespielt und hat mir eben nicht gefallen. Kann sein, dass ich es, wenn ich mehr spiele interessanter finde. Aber es hat mir halt nicht gefallen, weshalb ich keine Lust habe es wieder auf den Tisch zu bringen. Scheint nicht mein Spiel zu sein. Gibt genug andere, an denen ich Freude habe und ihr könnt weiterhin Spaß an Flip 7 haben.

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Wenn hier Leute Lust haben.

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Mir ist der hier vor die Füße gefallen. Ist ein drei gewinnt Spiel.

Am Anfang wirft man alle Würfel raus, in einem Zug darf man einen neuen Würfel setzen ODER eine der Ebenen drehen ODER den ganzen Würfel auf den Kopf stellen.

Hab es noch nicht gespielt, aber hört sich sehr spannend an.

Nennt sich Rubiks Cage.

Hab mich gewundert, dass es nur bis 4 Personen gehen soll, aber das liegt daran, dass pro Farbe nur 4 Würfel da sind.

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Übrigens bin ich jetzt fertig aber auf Arbeit. Heute Nacht mach ich die erste Gruppe.

Im Turnier fiel mir auf, dass das ja hier auch ganz gut reinpassen würde. Wir haben uns mal (wieder) an das Spiel Der Herr der Ringe gewagt. :smiley: Und ja, das hat seine Macken, aber es hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und ist vor allem eins der ganz wenigen Koop-Brettspiele, also bei dem man gemeinsam gegen das Spiel spielt. Hat hier jemand Erfahrung damit?

Zusammenfassung

So funktioniert’s:
Ihr spielt als die Hobbits, die den Einen Ring vernichten müssen. Wie im Buch bewegt Ihr Euch durch Mittelerde in Richtung Schicksalsberg. Jede Station ist ein eigenes Spielbrett, auf dem man sich fortbewegt, und das Euch vor verschiedene Herausforderungen stellt. Sobald ein Brett abgeschlossen ist, geht es weiter zum nächsten, bis man (hoffentlich) in Mordor und am Schicksalsberg ankommt. Die Schwierigkeit: Auf einem zweiten Spielbrett werden Sauron und die Hobbitfiguren an unterschiedlichen Enden aufgestellt, nach Aktionen/Würfelwürfen können sie sich aufeinander zubewegen. Sobald Sauron eine der Hobbitfiguren erreicht, scheidet sie aus dem Spiel aus. Handelt es sich dabei um den Ringträger, ist das Spiel verloren.

Was ich an dem Spiel liebe:
Das sind natürlich das wunderschöne Design und der Koop-Modus. Ich gehöre selber zu denen, die sagen: Ein wirklich gutes Spiel braucht keine Highend-Grafik, oder im Fall eines Brettspiels: keine quietschbunten Gimmicks. Aber es kann schon einen großen Teil zur Stimmung beitragen, wenn die Welt, in der man sich bewegt, hochwertig und liebevoll gestaltet ist, und das ist hier absolut der Fall. Zu verdanken ist das den Illustrationen von John Howe, dem bekanntesten Tolkien-Illustrator, auf dessen Werken auch sämtliche Designs der Film-Trilogie beruhen. Da kommt dann gerne mal das 17-jährige Fangirl in mir durch. :beancute: Das gemeinsame Spielen funktioniert zudem super: Man kann sich absprechen, gemeinsam planen und überlegen und trotz des hohen Glücksfaktors auch recht gut taktieren bei der Frage, wer als nächstes welchen Zug macht. Da man auch verlieren kann, ist der Nervenkitzel trotz fehlender Konkurrenz immer da. Das Regelwerk ist recht umfangreich und beim ersten Mal auch aweng verwirrend, aber kein Hexenwerk.

Was nicht so gut funktioniert:
Der Glücksfaktor ist, wie gesagt, leider sehr hoch. Zwar braucht man den. Ohne würde es nicht funktionieren, weil das Spiel sich ja sonst nicht „wehren“ könnte. Es ist sogar extra darauf ausgelegt, dass man vielleicht nicht jeden Durchlauf schafft. Entsprechend kann es aber ziemlich frustrierend sein, wenn man dreimal hintereinander mies würfelt und bereits auf dem zweiten Spielbrett weiß, dass das nix wird. Leider ist es auch wenig abwechslungsreich, da der Gegenspieler nicht selbst „mitdenkt“. Der Ablauf ist stets identisch, das einzige, was sich ändert, ist, wie schnell auf beiden Spielbrettern vorgerückt wird und die dortigen Aktionen ausgeführt werden, abhängig vom Würfel-/Kartenglück. Ein Problem, das viele Spiele haben: Zwar kann man es zu zweit spielen, ist dafür aber nicht ideal ausgelegt, hab ich das Gefühl, und aus meiner Erfahrung ungleich schwerer, als wenn drei oder gar fünf Leute dabei sind, weil weniger Bewegungskarten im Spiel sind (vor allem, weil es am Ende nicht alle Hobbits ins Ziel schaffen müssen und es taktisch auch mal sinnvoll sein kann, eine Figur zu opfern).

Persönliche Erfahrung:
In meiner Jugend hab ich es mit einer ebenfalls HdR-affinen Freundin öfters gespielt und sehr geliebt. :beankiss: Vor ein paar Tagen habe ich es erstmals nach 20 (?) Jahren wieder ausprobiert, diesmal zusammen mit @The_Outlaw - und wir haben Sauron tatsächlich besiegt. :partying_face: Leider können wir den Sieg nicht in unsere offizielle Statistik aufnehmen, weil wir bei den vielen Regeln etwas durcheinandergekommen sind und ein paar davon versehentlich mal zu unseren Gunsten, mal zu unseren Ungunsten vergessen oder falsch verstanden haben. :joy: Abseits davon hatten wir aber unseren Spaß und wollen es auf jeden Fall noch mal angehen. Später vlt auch mal mit mehreren Hobbits, mal schauen. Und Dick wird als erstes geopfert. :point_up: :relieved:

Fazit:
Aufgrund der geringen Abwechslung ist das jetzt kein Spiel, das ich jedes Wochenende für einen Durchlauf hervorkramen würde, aber so ab und zu hab ich da einfach Bock drauf. :beanpat:
giphy

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Sapperlot. Bei dir sieht das ganz anders aus als bei mir. Es ist wirklich ein schönes Spiel.

Hast du acuh mal die Erweiterungen gespielt?

Anders inwiefern? Also vom Design? Also das sieht so aus wie die Version, die ich vor 25 Jahren schon gespielt hab, nur die Spielfiguren sahen damals glaub anders aus.

Nein, Erweiterung habe ich tatsächlich nicht, lohnt die sich?

Ja genau, ich mache beizeiten mal Fotos für dich. Die Grafik ist etwas anders, außer bei der Verpackung und den Charakterbildern. Und eine Fernbedienung war auch nicht dabei :beanderp: :kappa:

Die Erweiterungen habe ich auch nie mit anderen Spielen können und habe es nur ab und an mit mir selbst gespielt.

Bei „Die Feinde“ werden nach und nach Feindeskarten, das sind hier Gegnercharaktere wie bestimmte Orks oder Uruk’hai oder so, in einer Reihe gelegt. Man kann Opfer wie Karten, Plättchen, Schaden erbringen, um einen Feind abzuwerfen. Das Spiel geht nun auch verloren, wenn zu viele Feinde ausliegen. Kann man die Feinedreihe dagegen komplett clearen, darf man zum nächsten Spielbrett. Es gibt zudem zwei weitere Spielbretter zu absolvieren unterwegs, aber ich glaube auch eine zusätzliche Erhohlungsstation.

Bei der Nazhgul-Erweiterung braucht man eine Person mehr, die Sauron spielt (ich habe mir einen Algorithmus auf einem Blatt Papier notiert für das Spiel allein). Das Spiel wird somit zu für 2 bis 6 Spielende und erhält einen aktive Gegenpartei. Auf dem Übersichtsplan startet nun auch eine Nazgulfigur am Ende und bewegt scih richtung Hobbits. Erreicht sie den Ringträger, kehrt der Nazgul um und möchte zur Sauronfigur kommen und dort petzen (wodurch die Hobbits natürlich verlieren). Sauron erhält Nazgulkarten um damit den Nazgul zu Bewegen und Kosten für die Hobbits zu Verursachen. Sicher gab es auch etwas, was den Hobbits hilft, was ich aber gerade vergessen habe. :beanderp:

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Ja, ich hab vor ein paar Jahren auch mal ein HdR-Spiel mit einigen Leuten gespielt und das hab ich auch anders in Erinnerung. :thinking:

Hier gibt es ein paar Bilder mit Versionsvergleichen:

https://boardgamegeek.com/image/811245/the-lord-of-the-rings

bsp:

In der Galerie gehts ab Bild 175 mit den Vergleichsbildern los.

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Ja stimmt, so sah das damals aus. :beanpoggers: Krass, hab ich schon total vergessen. Also @die_Eidexe ich weiß jetzt, was Du meinst. Meine Freundin hatte damals sehr sicher die alte Version (die blauen Schilde und die Perspektive auf den Ring auf den Feldern kommen mir jetzt auch wieder sehr bekannt vor). Meine Version habe ich erst vor wenigen Jahren gekauft, um es endlich auch selber mal zu haben, das ist dann offenbar das überholte Design.

Das kommt mir witzigerweise bekannt vor. :beanthinking: Keine Ahnung, ob wir das je gespielt haben, aber irgendwo im Hinterstübchen klingelt da was. Auch die zusätzlichen Stationen Bree und Isengart (auf den Bildern von @Alpha_Zen ) kommen mir bekannt vor, gehören die dazu? Die Sauron-Version kannte ich vorher tatsächlich nicht, das erklärt aber auch, wo beim neuen Design die Idee herkommt, dass die Sauron-Figur hier durch einen Schwarzen Reiter ersetzt wurde.

Was mir dabei auch wieder einfällt: Meine Freundin und ich haben damals nicht mit dem Original-Figuren gespielt, die dem Spiel beilagen, sondern mit den HdR-Figuren aus dem Ü-Ei. :beanjoy:

„Herr der Ringe“-Spiel natürlich nur mit original „Herr der Ringe“-Soundtrack! :beanpirate: :beanlul:

Und ach Du Sch***, der Typ heißt im Original wirklich Fatty? FATTY? Ach herrje, was hat man sich denn dabei gedacht? :beanlul: Ich dachte, Dick wär halt der englische Name Dick, aber damit hätte ich nicht gerechnet. :joy:

Spiel des Jahres 2026 sind bekannt.

Spiel des Jahres wurde: Dito!

Kennerspiel des Jahres: Rebirth

Kinderspiel des Jahres: Die Insel der Mookies

Also Dito! finde ich ja super Random. Hab’s nie gespielt aber was ist denn daran besonders? Die Idee gab’s doch 100 Mal schon. Das ist ein verdrehtes Stadt Land Fluss mit Just One.
Seltsame Wahl

Dito! soll aber echt gut sein, hab ich leider selber noch nicht probieren können
Ich war jetzt aber auch nicht so begeistert von Cozy Stickerville, von Morty Sorty Magic Shop hab ich wenig mitbekommen
Ein wenig schade find ichs für Moon Colony, abgesehen von dem grauenhaften Cover macht das echt Laune

Ja Moon Colony hab ich auch. Macht immer wieder Spaß.

Aber dennoch ist die Spielidee doch überhaupt nix neues. Wenn sowas Spiel des Jahres wird muss das Jahr echt schwach sein.

Ich verstehe nicht warum Take Time nichtmal nominiert war. So ein gutes Spiel.