Gespräche zu Nachrichten und News aus der Welt (Teil 5)

ich würde es menschliches Verhalten nennen. Und es geht nicht darum sich selbst besser oder moralischer zu füheln. Es geht darum das richtige zu tun.

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Die Gefahr solcher Gewichtungen siehst du aber?
Im Grunde passiert so eine Gewichtung ja gerade, nur eben mit dem kapitalistischen Fokus. Und ich glaub, wir sind uns einig, dass das nicht das richtige ist. Klar, im Grunde sind mir die reichen Bonzen im Wasser relativ egal, aber ihnen deswegen die Hilfe zu versagen, ist mMn auch nicht das richtige.

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Problem ja, dennoch ist es gefährlicher eine Gewichtung zuzulassen, weil die dann Tür und Tor für grausliche Argumentationen öffnet.

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Wo kommt denn nun der entweder oder Fall her? Es geht in diesem Fall gerade darum zu helfen oder eben nicht zu helfen

Kann dir gerade nicht folgen.
Warst du nicht vorher dabei, dass manche Menschen es weniger Wert sind gerettet zu werden als andere? („nicht unverschuldet in Not geraten“)
Und jetzt bist du bei der Wahrscheinlichkeit mit der sie gerettet werden können?

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Siehe Ausgangspost, wo Flüchtlingen (aus welchen Gründen auch immer) abgesprochen wird, ein nicht so großer Nutzen für die Allgemeinheit zu sein, ohne die Hintergründe zu wissen (die kennen wir auch von den 5 im Sub nicht). Einfach aus Vermutungen. Da kann ganz schnell viel grausliches passieren, das mensch sich bewusst sein muss und wir gemeinsam daran arbeiten müssen, solche unterschwelligen Vorurteile zu umschiffen und überwinden.

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Auch wenn das mit reinspielt, aber eigentlich war die Argumentation „Jedes Menschenleben ist gleich viel wert.“ Nur zwecks Klarstellung.

Ja und das Bewerten, ob wer eine lebenswerte Personen ist von Nazis :man_shrugging:

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Es ging darum ob man hilft wenn man kann oder tatenlos zusieht, weil die Personen selbst schuld sind.

Würd da die Abtreibungsdebatte nicht hineinspielen - ja das mache Leute, die sich mit der ganzen Problematik um was bei der Zeugung passiert, was „der erste Herzschlag ist“, Gefahren einer Fehlgeburt, ab wann der Zellhaufen ein Kind und damit lebensfähig ist und vor allem: was es für die Person bedeutet, die das Leben austrägt (auch deren Leben ist schützenswert), missbraucht wird (weil sie über Buzzwords nichts wissen), ist leider Tatsache :beansad:

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Ich bin froh, dass ich in meinem Alltag keine Leute um mich habe, deren Reaktion auf die U-Bootrettungsaktion ist „Warum bekommen Flüchtlinge nicht diese Aufmerksamkeit“ oder „Lieber Ressourcen zur Flüchtlingsrettung einsetzen als für reiche Abenteurer“

:smiley: :man_facepalming:

Zum Glück sind das (hoffentlich) nur sehr wenige, die so denken.

Ja und die allgemeine Aussage gilt für alle Situationen in denen es darum geht Menschen zu helfen oder einfach meinen Scheiß zu machen.
Wenn du nun aber nur den einen oder den anderen helfen kannst, dann ist die Ausgangslage doch wieder komplett anders.

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Werden wahrscheinlich weniger sein als die Leute, die meinen warum muss man Menschen im Mittelmeer retten, wenn es mir auch schlecht geht.

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Mit fast allen Forenthreadmitglieder würde ich nicht im selben Boot oder Schützengraben sitzen wollen.
Entweder ist bei euch die politische Überzeugung zu stark oder andersdenkende Mitmenschen egal.

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Jo, finds auch bedenklich wie sich hier und auf Twitter dazu teilweise geäußert wird. Das sind Menschen, die dort wahrscheinlich qualvoll ersticken werden bei 4 °C Umgebungstemperatur. So einen Tod wünsche ich niemandem, egal wie dumm das Ganze in der Entstehung nun war.

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Sehe ich auch nur Teilweise. Erstmal fallen damit viele Stellen weg die eh „über“ waren aber die man aufgrund des Alters noch mit durchgefüttert hat. Wie oben schon angedeutet denke ich, dass nur ein geringer Anteil der Flüchtlinge wirkliche Facharbeiter sind die wir hier gebrauchen können. Das ist aber persönliches Empfinden und basiert auf keiner Statistik.

Woher das Geld kommt ist doch total egal. Diese Leute werden nicht bevorzugt behandelt, weil die besser qualifiziert sind als andere sondern ein einflussreicheres Netzwerk haben.

Dazu zählen für dich dann Flüchtlinge die sich bewusst über das Mittelmeer schleusen lassen? :thinking:

Die machen das doch nicht aus Langeweile, sondern aus purer Verzweiflung. Zuhause wartet Elend, Folter, Tod auf sie. Ihnen wird schon bewusst sein, wie gefährlich die Überfahrt ist, aber sie sehen es als einzige Chance.

Dafür übernehmen sie die schlecht bezahlen Scheiß-Jobs, die von uns keiner machen will. Lieferfahrer, Putzkräfte usw. Ist nicht so, dass die hier alle faul rumlungern und sich von uns Geld in den Hintern schieben lassen.

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Ist mir schon klar, dass die ne andere Motivation haben als die U-Boot Crew aber beide Fraktionen begeben sich trotzdem freiwillig in Gefahr.

Was sicher zu einer Verbesserung der Bedingungen in diesen Jobs führen wird, wenn man immer wieder Leute findet die es auch zu den miesesten Bedingungen machen :supa:

Und gibt ja auch sehr viele Fachkräfte, die hier ihrer Profession oft gar nicht nachgehen dürfen, weil ihre Ausbildung bei uns nicht anerkannt wird.

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Sie begeben sich auch freiwillig in Gefahr, wenn die in ihrem Heimatland bleiben. Man kann doch beide Fälle nicht miteinander vergleichen. Die einen flüchten vir einem grausamen Leben, die anderen haben pure Langeweile und paar Dollar zu viel auf dem Konto.

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