Kino+ Sammelthread 2019

Das wäre super, vor allem wenn er dann die Struktur des Buchs hätte und von Anfang an die beiden Zeitebenen mischt.

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Das habe ich mich auch schon gefragt. Teil 2 soll ja viele Rückblenden haben, die in so einem neuen Cut nicht wirklich Sinn machen würden.

PS Hab das Buch hier herum liegen, aber erst muss ich noch Der Dunkle Turm durchlesen. Fängt Es nicht sogar mit den Erwachsenen an?

hey day one dlc, als nächstes Lootboxen mit einer 0,03% Chance das interessante Ende erleben zu dürfen

Das ist eher ein Marvel Ding.
Zwei Teile in einen Film zu schneiden ist endlich mal ne gute Idee, auch wenn es natürlich nicht immer passt.
Aber von Peter Jackson warten wir bis heute auf einen guten Hobbit Supercut ohne den ganzen Rotz. (ohne Tauriel-Liebesgeschichte, mit weniger Legolas, ohne diesen nervigen Verräter Typen, etc.)

ES fängt, wie bisher auch beide Verfilmungen, mit dem Schicksal des armen Georgie an. Darauf folgt die Ermordung von Adrian Mellon in der Neuzeit, woraufhin Mike den Losers Club anruft. Anschließend ist es ein ständiger Wechsel.

Ich finde diese Struktur besser, da sich Stanley Uris bereits das Leben nimmt, bevor überhaupt klar ist womit der Leser/Zuschauer es zu tun hat.

Danke für den Neuupload. Kino+ Und W. M. Schmitt sind einfach eine grandiose Symbiose

Gibt es hierzu eigentlich ein Update?

Puh… Da bin ich erleichtert, das der Film hält, was er versprich!

Allgemeine Frage und vielleicht auch ein gutes Thema für eine Sondersendung:

Geht es nur mir so oder nervt euch das auch, dass man bei jedem zweiten Trailer heutzutage langsam, gehauchte Interpretationen von bekannten Songs hört?

(wie z. B. im aktuellen Terminator oder Rambo)

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Da fällt mir ein:

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Wenn es zum Film und Trailer passt, find ich das nice. Bei Terminator z.B. passt es m.M.n. eher nicht.

Naja. Gesellschaftlich kann es zu sehr großen Problemen führen. Aber der Einsatz von Deepfakes um mal so einen Film mit einem anderen Schauspieler ablaufen zu lassen? Why not. Seit es Filme und die (digitalen) Möglichkeiten gibt, gibt es Fan Cuts. Und was ist das anderes, als ein Fan Cut? Schauspieler sind Personen des öffentlichen Lebens und solange es klar in einem künstlerischen Rahmen ist, finde ich das in Ordnung.

Wenn eine Technik neu ist, ist es natürlich erst einmal Creepy. Und wir kommen jetzt wirklich langsam in Gefilde, wo es tatsächlich möglich zu sein scheint, dass Schauspieler irgendwann einfach nur noch ihr “Aussehen” vermieten. Aber jetzt so die Alarmglocken schrillen zu lassen…

Die Vorstellung finde ich schrecklich. Ein Schauspieler ist doch mehr als sein Gesicht und seine Stimme. Ich möchte keine Welt, in der plötzlich wieder “Marlon Brando” in Filmen mitspielt, weil sie einem drittklassigen Bodydouble sein digitales Gesicht aufmontieren.

Menschen sind endlich. Diese Endlichkeit gibt den Dingen auch ihren Wert.

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Deepfake ist ja keine Animation. Das Double muss gut schauspielern können. Das darf man nicht durcheinander bringen. Von CGI-Schauspielern sind wir noch lange entfernt.

Ich finde es ja auch erst einmal Creepy Jim Carrey in The Shining zu sehen, obwohl ich weiß, dass der nie da vor der Kamera gestanden hat. Ich schrieb ja schon: Alles technisch neue ängstigt erst einmal.

Nur ich finde eben auch, dass es erst einmal grundsätzlich legitim ist, neue technische Möglichkeiten in der Kunst zu nutzen.

Finde ich auch. Mein Problem ist hier der Alarmismus. Einfach mal so Marlon Brando wieder auf der Leinwand in neuen Filmen wird es nicht geben.
Vergessen wir z.B. nicht die juristische Seite. Nachkommen und Angehörige können das untersagen. Ebenso kann jeder Schauspieler im Testament festlegen, dass keiner einfach Filme mit seinem Antlitz machen darf.

Es wird immer bei solchen „Fan Cuts“ bleiben.

Und vergiss nicht: Vielleicht wollen das manche Schauspieler auch. Vielleicht fühlt man sich dadurch weniger vergänglich. Das muss man dann auch akzeptieren.

Peter Cushing hat niemand mehr gefragt ob es ihm recht ist, dass sein Gesicht auf die Performance eines anderen gesteckt wird. Ich fand das sehr respektlos.

Meine Aussage mit dem drittklassigen Schauspieler sollte man nicht so verstehen, als sei die Drittklassigkeit das Problem. Ich finde es ebenso problematisch, wenn es ein sehr guter Schauspieler ist. Es ist eben nur zu erwarten, dass die wirklich guten es nicht nötig haben werden das Bodydouble zu spielen.

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Disney hat sich sehr wohl die Erlaubnis von seinen Nachlassverwaltern geholt (in den englischen Texten steht immer „estate“. Also ich weiß nicht, ob es Nachkommen oder Anwälte sind). Das ist ja auch eigentlich selbstverständlich, denn es würde sehr schlechte Presse ergeben, wenn plötzlich z.B. ein Enkel oder so auftaucht, den man nicht gefragt hat.

Wenn jemand tot ist, kann man ihn nun einmal nicht fragen. Deswegen müssen eben andere die Erlaubnis geben. Diese Entscheidung muss man akzeptieren. Außerdem wirft das auch die Frage auf, ob man sich mit der Annahme einer Rolle nicht auch immer verpflichtet, damit auf ewig identifiziert zu werden. Und ist es nicht sogar respektvoller eine (in dem Fall von Tarkin noch nicht perfekte; das war damit gemeint, dass wir davon noch weit entfernt sind) exakte Nachbildung zu zeigen, als jemand anders die Rolle spielen zu lassen?

Und entwickeln Rollen nicht auch ein Eigenleben? Moff Tarkin hat nun einmal das Aussehen von Peter Cushing. Aber Moff Tarkin ist eine fiktive Figur und eben sozusagen unsterblich.

Ab jetzt, wo es technisch möglich erscheint, wird allerdings jeder Schauspieler ganz sicher alles doppelt und dreifach absichern, was mit seinem Aussehen passiert. Diese Grauzone wird es bei jetzigen Schauspielern sicher nicht mehr geben.

Du siehst: Die Sache ist nicht ganz so einfach.

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Da sah man es noch recht deutlich finde ich.

Was diese Technologie im Filmbereich angeht:

Ich möchte auch weiterhin Darbietungen der Künstler selbst erleben, das wird aber denke ich auch so bleiben und von ihnen überwiegend auch nicht anders gewollt sein.

Solange sie noch leben natürlich. Darüber hinaus mag die Technik in Einzelfällen eine Möglichkeit sein, vielleicht sogar in besonderen Fällen angebracht, aber keinesfalls etwas das die Regel werden sollte.

In allen anderen Bereichen halte ich die Technik, vor allem je besser sie wird, auf Dauer für eine nicht zu unterschätzende Gefahr auf unterschiedlichsten Ebenen.

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Und deswegen sollte man es einfach lassen. Es ist mir persönlich gleichgültig ob seine Familie/Nachlassverwalter/etc. damit einverstanden sind. Für mich fühlte es sich an wie digitale Leichenfledderei.

Hier möchte ich am deutlichsten widersprechen.

Natürlich hatte Tarkin ein Eigenleben, aber das lässt sich nicht replizieren, bloß weil wir sein Gesicht digital auf ein anderes kleben. Das ist nicht der Schauspieler Cushing den wir da sehen, nicht seine Interpretation der Rolle, nicht seine Mimik, nicht seine Gestik. Er spielt es nicht so wie er es gewollt hätte. Es ist eine Puppe.

In Theater und Film ist es schon immer völlig normal, dass fiktive Charaktere nacheinander von unterschiedlichen Schauspielern verkörpert werden. Das reicht von Hamlet bis zum üblichen Wechsel von James Bond alle paar Jahre. Ich finde es immer schön zu sehen, wie ein neuer Schauspieler eine Figur verkörpert, wie er sie versteht, wie er sich selbst und die Figur vereint. Das Aussehen spielt dabei keine Rolle.

Das mag für die Schauspieler ok sein, ändert für mich aber eigentlich nichts. Es bleibt eine Puppe.

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Ich verstehe deine Aufregung nicht so ganz. Ich würde mich tatsächlich freuen, wenn meine Famile mit meinen rechten nach meinem Tod Geld verdienen können. Falls ich das nicht wollen würde muss ich das in meinem Testament festhalten und gut ist. Ich sehe da irgendwie nicht das große Problem.

Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich auch Probleme damit habe wenn der betroffene Schauspieler damit ok ist. Das ist mein persönliches Ding :wink:

Und zur Sache mit dem Geld verdienen nach dem Tod: Ich bin kein Rechtswissenschaftler, aber meines Wissens nach endet das Recht am eigenen Bild 10 Jahre nach dem Tod. Und irgendwo ist es ja auch nicht das eigene Bild, sondern eine digitale Neuerschaffung.

Ich kann mir daher vorstellen, dass so etwas nicht unbedingt die Einwilligung der Hinterbliebenen erfordert oder sich finanzielle Ansprüche ergeben. Und davon ab: Es wird bald wahrscheinlich eine Standardklausel in den Verträgen der Schauspieler sein.