Forum • Rocket Beans TV

Mikrotransaktionen, In-Game-Werbung und Lootboxen in AAA-Games

sind nicht einige skins lootbox exklusive?

Nein.

Also, man bekommt in der Woche auf jedenfall 3 Boxen für Arcade, dann mit jedem Level Up, was ab Level 100 (vorher wirst du zugemüllt mit Lootboxen) bei (sagen wir du spielst alleine und gewinnst jedes 2te spiel) ca. 10 Spiele benötigt. Mit 2-4h Spielzeit in der Woche bekommst du also fix 4 Lootboxen, dann je nachdem wieviel du spielst. Das ist wirklich fair.

Also ich hab vor jedem Event ca. 9000 Gold übrig.
Das reicht für 3 Event-Legendarys oder 9 normale Legendarys.

@RC_8015
Danke :slight_smile:

Und jetzt kennt sich keiner mehr aus, da oben Beiträge von vor 19 Minuten sind und unten vor 1h.

@moderatoren ist das wirklich so gewollt? :simonhahaa:

Trotzdem hat overwatch auch lootboxen.

Nur weil overwatch auch skinkauf hat, befreit sie das nicht von jeglicher Verantwortung darin das sie auch lootboxen anbietet.

Nochmal, welche Verantwortung? Was ist schlecht daran? Es ist nichts spielentscheidendes - rein kosmetisch. Du kannst mit Ingame-Währung ALLES kaufen. Du musst keine Lootboxen kaufen und bekommst (siehe oben) genug gratis, mindestens 4/Woche mit Gesamtspielzeit 3h.

Damit können gut Serverkosten, laufende Entwicklung und Mitarbeiter bezahlt werden.

Was ist hier bitte der Nachteil?

Ich betrachte Lootboxen und Mikrotransaktionen allgemein sehr kritisch und finde diese Entwicklung der letzten Jahre problematisch.

Dennoch muss ich sagen, dass ich froh bin, dass Denzel im aktuellen Fall so handelte wie gesehen.

Nicht aber, weil ich damit übereinstimme, sondern weil es sein Privataccount und damit seine Entscheidung ist.

Ich würde es eher problematisch finden, wenn RBTV als Arbeitgeber diktieren würde, ob so etwas erlaubt ist oder nicht.

Jetzt wars endlich vorbei und du gießt Öl nach… :simonhahaa:

Du betrachtest das rein aus deiner Sicht. Für dich gibt es keinen Nachteil. Aber versuche doch nur ein mal die Welt nicht nur aus deinen Augen zu sehen. Den Leuten die für Glücksspiel anfällig sind ist es egal ob man die Sachen auch direkt kaufen kann. Die öffnen trotzdem Lootboxen.

Man kann auch Geld ohne Glücksspiel verdienen, trotzdem verzocken die Leute alles in der Spielothek. Es ist eine Sucht. Eine Krankheit.

Dass man die Sachen auch kaufen kann macht das Geschäftsmodell zwar etwas besser, aber Lootboxen bleiben Lootboxen. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Es geht hier nicht um Geschöftsmodelle im Ganzen sondern speziell um Lootboxen.

Und was du bei der ganzen Sache völlig außer acht lässt ist, dass das Design der Spiele mit Lootboxen auch die betrifft die keine kaufen. Spiele werden darauf ausgelegt dass möglichst viel Geld in Lootboxen investiert wird. Bei dem einen stärker, beim anderen schwächer. Aber es ist immer auch ein Punkt. Es geht nicht mehr alleine darum dem Spieler ein schönes Erlebnis zu geben sondern auch darum wie man dem Spieler möglichst unterschwellig Lootboxen unterjubelt. Das betrifft dann auch dich.

2 Like

Das man ein paar Lootboxen umsonst bekommt um an gefixt zu werden würde ich jetzt nicht als positiv auslegen…

Und was das Problem daran ist? Das wurde nun doch wirklich schon tausend mal ausgelegt, er packt Content hinter Glücksspielmechaniken, ob das optionaler Content ist ist dabei komplett egal. Es führt Leute an den Nervenkitzel von Glückspiel heran welches jedes Jahr Leute in den Ruin treibt weil es eben süchtig macht.

Es gab kürzlich erst eine Studie aus dem UK das dort Kinderglücksspielt massiv angestiegen ist, im selben Zeitraum in den Lootboxen in Games groß geworden sind. Das ist KEIN Zufall.

Nochmal, beim Thema Spielsucht geht es nicht um die Leute die nicht dafür anfällig sind,

Diese Mechanismen funktionieren, das ist bewiesen, und man kann nicht zulassen, das hier Glücksspielmechanismen in Kinder und Jugendliche eingeimpft werden, die gar nicht verstehen (genauso wie viele Erwachsene) das diese Mechanismen einem quasi das Gehirn umschreiben (bei den Leuten die darauf gut ansprechen)

Ich meine aus guten Grund darf es keine “Kinderrubbellose für 10ct” geben :wink:

siehe oben auch die Studie zum Anstieg von Glücksspiel bei minderjährigen im UK.

@Kraehe
can you smell what the rock (oder ich) is cooking ? :wink:

kann man auch ohne lootboxen indem man skins zum direktkauf anbietet ohne ingame währung.

Diese Aussage ist ähnlich falsch informiert wie die aus elias video zu lootboxen das die gewinne immer kleiner werden von publishern.

Aber du scheinst eben auch nicht zu verstehen das nur weil du kein problem damit hast, das nicht heißt das sie grundsätzlich kein problem darstellen.

Da kannst du z.b. erderwärmung als vergleich nehmen: nur weil mir es z.b. egal ist das mein nachbar ein auto fährt das 20l auf 100m braucht, bedeutet das nicht das es gut ist wenn alle autos so wären und das dadurch keine dauerhafte schädigung entsteht

…und aus welchem Grund sollte man auf diese vergleichsweise sehr geringe Zahl aus Publishersicht Rücksicht nehmen?

Aus Publishersicht gar nicht. Höchstens aus moralischen Gründen, aber würden die sich um Moral scheren hätten wir das Problem gar nicht erst.

1 Like

Wenn Lootboxen exklusiv ab 18 währen und dieses auch genau so hart überprüft und reguliert wäre wie echtes Glücksspiel kein Problem.

Das Problem ist aber das es unreguliert ist und auch Minderjährigen angeboten wird.

3 Like

Ja, und deshalb wird seit drölf Millionen Jahren gefordert, dass alle Lootbox-Inhalte ab 18 sind. Die Politik ist demnach gefragt, nicht die Unternehmen.

Was ist an der Erkenntnis jetzt neu?

Und nur weil es aktuell noch nicht verboten ist ist es cool Leute aus zu nutzen?

Wenn das mit dir moralisch cool geht okay, ich finds halt scheiße.

Und da wo es reguliert wurde, Belgien, verstößt EA jetzt sogar absichtlich gegen das Gesetz und will es anfechten.

2 Like