Rock und Metal Musik


#2653

Alter :beangasm: Schön harter High Speed Thrash, sehr geil. Das neue Album behalt ich mal im Auge.


#2654

Instrumental sehr sehr geil! Der Gesang hingegen puh… fällt bei mir wohl unter “kann man mal machen.”


#2655

So gehts mir generell sehr oft mit Thrash. Kaum Bands, wo ich mit den Vocals klar komme.


#2656

Bin grad dabei das Line-Up vom Metaldays durchzuhören und hab schon den ersten Gem gefunden auf den ich jetzt richtig Bock hab.


#2657

Ich würde hier mal eine andere Ansicht bezüglich der neuen zwei In Flames Song kundtun, ich bin auf In Flames erst durch Battles gestoßen. Seitdem durch alle Alben durchgehört und mein Favorit ist Siren Charms gefolgt von Battles. Ich mag auch Only for the Weak, Alias oder Deliver Us sehr gerne, ich bin also auch eher den härteren Songs verfallen. Mein Absoluter Favorit ist z.B Everything’s Gone. Und wenn ich alle eingefleischten In Flames Fans jetzt nicht schon vergrauelt habe :sweat_smile: : auch ich finde This is our House furchtbar. Der Kinder-Chor wirkt extrem aufgesetzt, Im gegensatz zu Battles wo ich sie immer echt passend fand, dieser komische elektronische Part wirkt auch komplett deplaziert. I Am Above hingegen holt mich gut ab, und ich kann mir vorstellen dass ich den Song nach ein paar mal mehr hören echt feiern werde.


#2658

Ich denke es hat viel damit zutun wie man eine Band halt kennen lernt. Ich bin auch erst seit “A Sense Of Purpose” dabei, aber das ist auch das neuste was ich von In Flames höre, da mir die neueren Sachen dann doch zu “seicht” sind und ich mir dann eher Bands anhöre die in den “seichteren” Gefilden mir mehr gefallen. An die ganz alten Sachen habe ich mich immer noch nicht rangetraut. “Come Clarity” / “Soundtrack To Your Escape” sind aber ungefähr da wo ich In Flames gerne wieder hätte, grad auch weil Anders Fridén in dieser Zeit gesanglich bei mir das gewisse etwas hat, was In Flames besonders macht und sich nicht nach einer Kopie anhört, das ist bei den neueren Alben, meiner Meinung komplett verloren gegangen. Die ganz alten Sachen haben für mich oftmals leider den typischen “Kirchensound” wo das Keyboard prägnant ist, wovon ich kein Freund bin.

Aber es ist ja nicht so das ich In Flames nicht mehr in den Mund nehme, da gibt es ganz andere Bands von denen ich es nicht mal mehr für nötig halte über diese zu Reden weil sie dermaßen nur noch rumdümpeln…


#2659

Ich finde seine Stimme ist einzigartig, egal bei welchem Album. Vielleicht fehlt mir da das i-tüpfelchen an Aufmerksamkeit um das rauszuhören. Aber gerade so Beispiele wie das Duett mit Emilia Feldt bei “When the World Explodes” oder die Epicness (ich weiß, inflationär gebrauchtes Wort) bei gewissen Song-Intros auf Battles runden In-Flames musikalisch doch irgendwo auch ab. Mir gefällt das und ich finde es etwas schade wenn sich Leute auf das verkrampfen was sie von einer Band gewohnt sind, und den Bands die man doch eigentlich so liebt keine Anerkennung dafür gibt dass sie sich weiterzuentwickeln.

Bei welchen Bands empfindest du denn so?


#2660

Das ist ja meist das Argument was aufkommt. Ich kann es schon irgendwo verstehen, aber jetzt mal ehrlich, wieso entwickeln sich denn Bands immer in die gleiche Richtung? Flapsig gesagt ich habe noch kein Pop-Sternchen gesehen was jetzt Death-Metal oder vergleichbares macht. Es ist sehr häufig der Weg weg von dem härteren Stuff hin zur Radiotauglichkeit, am Alter kann es nicht liegen (das man Weiser geworden ist), denn Judas Priest etc. machen immer noch Musik, was sehr ähnlich ist, zu der Musik von vor 40 Jahren.


In dem Song hat er so unfassbar viele unterschiedliche Arten des Screams bzw. er betont sie sehr häufig anders und selbst bei den Clean Vocals gibt es auch Abwechslung, in “When the World Explodes”, was zugegebenermaßen Instrumental mir sogar gefällt, hören sich die Screams sehr ähnlich an. Auch habe ich dort das Gefühl das Gesang und der Instrumentale Part nicht so gut harmonieren. Bei “Crawl Through Knives” untermalt Anders Fridén den Instrumentalen Part mit seiner Stimme. Bei 1:36 z.b. fängt Fridén an zu screamen und das Instrumentale passt sich sofort mit an. (2:03-2:09) Die Melodie geht ein wenig nach oben, aber auch seine Stimme. Bei 2:22 kommt gescreame und das Schlagzeug wird prominenter und unterstützt den Scream. Genau dort wo das Schlagzeug wieder weniger wird betont er nach ein wenig Clean Vocals den Scream nochmal extra (2:39-2:41). Bei 3:23-3:27 macht er mal eine Pause beim screamen um Luft zu holen? Vll. auch Absicht, aber sehr geil.

Papa Roach z.B. hab neulich mal durch zufall auf ein neues Video geklickt. Die haben mal sowas gemacht:

Sie machen jetzt sowas:

Linkin Park ist auch so ein Beispiel gewesen:
Früher:

Bis vor kurzem:

Die Bands sind mir inzwischen sowas von egal, weil sie einfach belanglos geworden sind in meinen Augen, weil sie eben mehr in Richtung “wir wollen so sein wie viele dort draußen” anstatt weiter ihren speziellen Sound weiter zu verfeinern, um ihn vll. noch spezieller oder präsenter zu machen.

Um aber dann mal Beispiele zu nehmen wo ich die Entwicklung gut finde:
Früher:


Heute:

Mastadon sind zwar in sich etwas “lascher” geworden, haben dies aber durch Instrumenten Beherrschung ausgeglichen. Aber das ist noch nicht alles, es gibt immer wieder Parts oder sogar ganze Songs die mich an die alte "härtere Zeit erinnern:

Ein weiteres Beispiel sind Thin Lizzy. Die ersten Alben sind noch sehr zurückhaltend und eher soul/bluesmäßig:


Das letzte Album ist dann schon eine Stange härter:

Oder Valley Of The Sun, das erste Album war noch etwas unterschiedlicher im Tempo und noch nicht so straight:

Das neuste Album, ist sehr direkt auf die 12:

Und vielleicht ist es bei mir genau das was ich u.a. kritisiere. “Es muss einen rausschmeißer geben.”, “Der Höhepunkt muss in der Mitte des Albums liegen.” (Beispiele) Wieso muss man dort unbedingt abliefern was von einem erwartet wird? Wäre es nicht viel genialer wenn man etwas unerwartetes macht um den Zuhörer zu überraschen?


#2661

Ich denke bei vielen Bands die mit Scream arbeiten ist es einfach die Stimme die irgendwann halt nicht mehr mit macht. Und wenn du dann aber trotzdem weiter Musik machen möchtest, dann gehst du halt in die eher “softe” Richtung. Ich persönlich entdecke immer wieder neue, wunderbare Bands die wie die großen anfangen. Gerade im Bereich Metalcore / Melodic Death Metal gibt es viele, noch nicht Mainstream Bands, die einen herrvoragenden, einzigartigen Sound besitzen.

Erstmal danke für die ausführliche Analyse, habe mir den Song angehört und dabei mal auf das geachtet was du ansprichst. Einiges davon war mir auch vorher bei dem Song schon aufgefallen, anderes wiederum nicht. Crawl Through Knives ist wie vieles von In Flames einfach ein Meisterwerk.

Auch hier kann ich dich absolut nachvollziehen, ich weiß nicht was die da für einen Bullshit produziert haben. Jedoch habe ich hier die Vynil von Crooked Teeth liegen, und falls du es noch nicht kennst empfehle ich dir unter anderem diesen Song vom Album:

Die haben also auch zuletzt noch geilen Scheiß gemacht.
Erinnert mich stark an Last Resort, ein Song mit dem Papa Roach sich sicherlich bei vielen einen Namen gemacht hat.


#2663

Das Argument lass ich bei In Flames nicht gelten, hab sie letztes Jahr live gesehen und die Hälfte des Klargesangs screamt er einfach.
Dadurch gefallen mir neue Lieder live besser als auf der Platte. :smiley:


#2664

Wenn ich mir die letzte Videos (außer Mastodon und Lizzy) und Bandnamen so ansehe, merke ich dass mein Verständnis von Metal ein komplett anderes ist. Ich fühle mich hier wirklich fehl am Platz.


#2665

Na dann mach mal!!!

Hier meine beiden Lieblingslieder von meinen beiden In-Flames-Lieblingsalben:


#2666

Metal ist ein riesiges Genre, erzähl du uns doch einfach von dem was dich musikalisch erfüllt und vielleicht kannst du dem ein oder anderen etwas neues zeigen / nahe bringen. Man muss doch nicht immer sich gegenseitig kloppen ob das nun das “wahre” Metal ist oder nicht :wink:


#2667

Hab Sie beim Reload dieses Jahr gesehen… kann ich bestätigen. Ich war auch komplett überzeugt von den Jungs, leider war die Crowd total langweilig und hat so gar nicht gewürdigt was die Jungs da auf der Bühne abgerissen haben. Lag vielleicht auch daran dass es der letzte Act war.


#2668

Ich hab nur das geschrieben, was ich fühle und niemandem meine Meinung aufgedrückt.


#2669

du bist nicht alleine :hugs:


#2670

Wobei man ehrlich sagen muss, dass man das screamen weglassen könnte und dadurch im Instrumentalenbereich um einiges härter zu Sache geht. Wird aber auch nicht gemacht, obwohl es ja auch hier Beispiele gibt (Megadeth etc.). Ich finde solche Entwicklung meist eben als “easy way out”.
Aber ja, wie du schon sagst, es gibt soviel mehr da draußen, dass ich dann eben weiter gehe (deshalb habe ich ja auch bei den neueren Sachen aufgehört In Flames zu hören), bei mir ist In Flames eine Band von vielen die ich gerne höre, aber eben nicht DIE Band die mich in meinem Lifestyle geprägt hat.

Ich denke eben, selbst wenn es vielen nicht auffällt gibt es bei den neueren alten Sachen noch mehr Ebenen im Gesang, welche ich bei den neueren Alben vermisse.

Papa Roach ist jetzt nicht unbedingt mehr mein Cup Of Tea, die alten Sachen sind Nostalgie und irgendwo bei mir verankert dadurch das sie mich zu dem ganzen Rock kram gebracht haben. Grad jetzt wo ich älter bin, muss ich zugeben da Papa Roach bei mir als Teeny Band durchgehen, textlich und instrumental. Auch hier nehme ich dann lieber mein Zepter schnell mit anstatt noch weiter auszuharren. :wink:


Dann hau doch mal was Bandtechnisch raus, dann fühlst du dich vll. hier nicht mehr ganz so fehl am Platz!!111 :beanwat:/ :beankiss:

Bei ACDC / Queen / Steve Vai und u.a. Dio fühle ich mich auch fehl am Platz, weil es einfach nicht mein Geschmack ist, muss jedoch sagen das sie Objektiv gesehen etwas zur Musikwelt beigetragen haben und dafür meinen Respekt habe, aber in meiner Playlist tauchen sie nicht auf.


Ich werd damit immer noch nicht warm. Jotun und Resin haben für mich beide genau so Instrumentale Passage die zu sehr nach classic Metal sich anhören wie man es aus den 80s kennt. (z.b. bei Jotun von 0:08-0:33) Meist hohe Töne (hier jetzt nicht so hoch), aber eben so “Dio style”, schwer zu beschreiben… Da bekomme ich immer das Gefühl als würde um die Ecke ein Feuerspeiender Drache stehen wie aus dem Fantasy Universum.
Den Song “Colony” von Colony finde ich hingegen z.b. ganz gut. Aber das ist eher eine Ausnahme, und ich würde mir jetzt auch keine Meinung bilden wollen zu den alten Zeug weil ich es einfach nicht gut genug kenne.


#2671

Wenn ich mal Bands weglasse, die mir aufgrund eines Sängerwechsels jetzt besser gefallen, als früher, dann fällt mir echt nicht viel ein.

Ich machs mir aber mal einfach und nenne Pantera. :smiley:

Früher:

Später:

Edit:
Oh, Moment. Mir ist noch was eingefallen.

Kreator

Früher:

Heute:


#2672

Da finde ich bei beiden Bands die älteren Platten geiler. Gerade das erste Pantera Album mit Anselmo (Power Metal) ist ein unterschätztes Juwel des klassischen Metals.


:beangasm:

#2673

Zur ganzen In Flames Thematik möchte ich sagen dass ich die Band bis heute höre auch wenn mir die Sachen der letzten Alben nicht mehr so gut gefallen. Gibt aber trotzdem neuere Songs die ich gern höre. Bin jedoch froh sie damals 1996 auf der Tour mit Atricity gesehen zu haben. The Jester Race wird mein Lieblingsalbum von ihnen bleiben

Edit: Habe aber generell bei vielen Bands die ich mag das “Problem” dass mir deren musikalische Weiterentwicklung nicht gefällt und eher Fan des roheren Frühwerks bin