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[Spoiler][Talk] Cyberpunk 2077

Hey, dieser Thread ist für alle, die das Spiel schon beendet haben und gerne über die Story und ihre Spielerfahrungen reden wollen.

So habe grade Cyberpunk beendet und mir ist aufgefallen es gibt noch keinen Spoiler Talk. Wie fandet ihr das Ende? Welches Ende hattet ihr? Was hat euch in an der Story am besten gefallen was fandet ihr nicht so toll?

Warning: massive spoiler ahead!Please leave this thread for your own safety!

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Ich habe mich für das Nomade Ende und das kurze Leben, dass mir mit Panam noch bleibt entschieden. Ich fand es irgendwie sehr schön. Ich Frage mich allerdings ob ich bessere Überlebenschancen hätte, wenn ich unter 50% Johnny in mir gehabt hätte. Am Ende waren es 60%.

Fand die Möglichkeiten am Ende schon mau.
Hab zuerst das Konzernende genommen. Da hat man dan einfach keine Möglihkeit sich umzuentscheiden. Es gibt einem quasi die Möglichkeit Arasaka wirklich hart zu Schaden aber statt dass man die möglichkeit nutzen kann heult Johnny rum und man hat die Wahl gar nicht mehr.
Hab mich dann am Ende entschieden mich im Neuromancer ähm, Mikoshi System zu speichern.

Hat mich echt genervt, dass das Spiel die ganze Zeit bis dahin annimmt das man Arasaka als seinen Erzfeind ansieht ohne das man dafür besonders viel Grund hat. Die Option mit der einen Arasaka Fraktion zu arbeiten um sich an Yoriobu zu rächen gibt es halt nicht. Man hätte sogar die Gelegenheit dazu aber das Spiel erlaubt es nicht. Es gibt eine stelle wo man einem geschlagenen Yoriobu die Waffe weg nehmen kann damit er sich nicht umbringt oder andere dummheiten macht aber wenn man es nicht tut ändert das gar nichts.

Alles in allem fand ich die Story ziemlich unoriginell. Kaum eigene Ideen in der main Story. Seltsam fand ich auch, dass es ziemlich wenige Charaktere gibt die überhaupt eine Rolle spielen (Das es ne große open world ist macht es nicht besser). Und die üblichen Cyberpunk Themen werden nur oberflächlichst behandelt. Der Fokus liegt auf Einzelpersonen und Charakterdrama und das ist echt eine gewaltige Enttäuschung für ein Spiel das so „Cyberpunk“ sein will, dass es den Genrenamen im Titel hat.

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Hab auch als Corp begonnen, aber dann den Aussteiger gemacht und mich mit Panam zusammen getan. Deswegen verstehe ich auch nicht so ganz, warum du keine Wahl hattest.

Ich hab tatsächlich Arasaka nicht so ganz als Feind gesehen, weil.mir Johnny mit seinem fanatischen Gerede noch mehr auf den Keks gegangen ist. Wären da nicht die Quests mit Rogue und der Band gewesen hätte ich wohl nicht mehr als 30% Kompatibilität mit Johnny bekommen.

Am Ende kannst du dich doch mit Arasaka verbünden und wen mit Goro die Quest machst, dann arbeitest du dich für Arasaka oder nicht?

Ja, es hat mich auch etwas gewundert, das es Tatsächlich nicht so viele Charaktere gibt, die das Ende beeinflussen.

Ich fand die Story trotzdem cool. Würde mich interessieren, ob man am Ende stirbt, wenn man Johnny unter 50% hält.

Nicht sicher ob ich raff was du sagen willst aber ich hab die nomaden Quest und ie takemura Quest gemacht. Hatte nach dem Point of no return die Wahl ob ich mit den Arasakas arbeite um an mikoshi ranzukommen oder ob ich Panam anrufe und mit den Nomaden da eindringe. Da ich nicht wollte das die nomaden für mich draufgehen hab ich mich mit der einen Arasaka zusammengetan und sobald man von der abgeholt wird hat man eigentlich keine Optionen mehr wie man sich verhalten kann. Mann muss machen was sie sagt egal ob das überhaupt nicht das ist was du erreichen wolltet. (insgesamt sehr seltsam das der halbtote, Blutspuckende V derjenige ist, der alles regeln muss und sich durch dutzende Konzernsoldaten ballern soll.)

Ah okay, aber hat Johnny nicht sogar gesagt, das man nur eine Person auf den letzten Ritt mitnehmen kann? Ich kann dir allerdings sagen, Spiel es noch mal mit den Nomads durch. Dann hast du ein wahrscheinlich deutlich befriedigenderes Ende.

Schon klar das man sich ab da für einen Weg entscheiden muss und danach nicht wechseln kann aber mich nervt, dass es ab da auch komplett linear ist. Ja ich arbeite mit den Konzern Typen zusammen aber als sie mich verarschen muss ich das einfach hinnehmen, weil ich ja mit ihnen zusammenarbeiten wollte. Kompletter Mist in meinen Augen. Wenn sich die Situation derart ändert will ich auch die option haben meine Handlungsweise anzupassen.
Ich meine die versprechen mir was wenn ich dafür für sie was mache, dann erfüllen sie ihren Teil nicht und ich hab nicht mal die wahl meinen Teil auch nicht zu erfüllen.

Es geht mir Überhaupt nicht darum das das Ende nicht „befriedigend“ war, im Gegenteil, das es so pessimistisch ist gefällt mir noch am besten. Ist eine der wenigen originellen stellen im Spiel. Was mich nervt ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt wie V in dieser Lage hätte handeln können aber man die einfachste aufgezwungen bekommt. Das ist einfach schlechtes writing. (Oder sie wollten absichtlich den Haupcharakter wie einen kompletten Deppen schreiben. Dafür gibt es ja auch früher in der Story schon einige Hinweise)

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Kann man eigentlich wenn man Corpo spielt trotzdem dann den Nomads beitreten oder ist das Klassengebunden?

Die Origins haben soweit ich das beurteilen kann kaum einen einfluss außer den Dialogoptionen. Die Nomad Quest ist auf jeden fall komplett unabhängig.

Hab bis jetzt vier Enden gespielt bei knapp 25h Spielzeit.
Einmal Kugel in den Kopf
Arasaka und dann als V wieder auf die Erde
Einmal mit Panam rein und als V raus
und das Gleiche nochmal als Johnny raus

Morgen nochmal ein paar Nebenquests machen und noch zwei drei Enden probieren.
Ein 100%iges Happy End gibt es scheinbar nicht wobei mir das für Johnny noch am besten gefallen hat.

Ich zocke übrigens auf nem uralt PC mit ner GTX970.
Verbugt ist bei mir nur der rauch gewesen und ab und an mal ein Questgeber.

Ja, ich hab’s als Corp mit den Nomads und Panam als Romanze durchgespielt.

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Ich glaube auch, dass es kein richtiges Happy End gibt.

Ich habe das Spiel nun auch nach 45 Stunden beendet. Es war durchaus unterhaltsam aber fern ab von dem was ich mir vorgestellt habe. Ich habe im Vorfeld bewusst auf die Night City Wire Folgen verzichtet und mir nur ein paar Trailer von vor ein paar Monaten angesehen.

Am Ende habe ich Johnny die Kontrolle gegeben und bin mit Rouge zu Arasaka und habe Mikoshi vernichtet. Im Net habe ich dann Johnny bei Alt gelassen und V als Legende vom Afterlife an der Seite von Panam zurückgeholt.

Das Spiel hat mich schon sehr gut unterhalten, aber ich fürchte das lag eher an der schönen Kombination aus Mainstory und den Charakternebenquests. Die Quests mit Judy, River oder auch Kerry haben wirklich viel Spaß gemacht. Die Romanze mit Panam und die Story der Nomaden war mein Highlight. Hier hätte es aber nach dem Bumsen noch etwas tiefer gehen können. Dass man sich am Ende nicht gegen das Afterlife und für die letzten Tage bei den Nomaden entscheiden konnte hat mich wirklich frustriert.

Was ich nach dem Abschluss nicht verstehe ist, warum CDPR die Geschichte um Johnny Silverhand so krass vermarktet hat. Klar, Keanue Reeves ist ein cooler Typ, aber er ist eigentlich richtig unwichtig bis er irgendwann urplötzlich sein Gewissen findet und V und er sich näher kommen. Hier ist es aber auch wohl sehr wichtig, dass man gewisse Nebenmissionen abschließt um mehr mit Johnny interagieren zu können. Wenn nur die Mainstory verfolgt wird, fragt man sich am Ende wohl eher wer der unwichtige Sidekick war.

Das Spiel habe ich auf einem i7-7700 mit 32GB RAM und einer nVidia 1070 gespielt. Es lief größtenteils flüssig auch in der Stadt. An manchen Stelle gab es FPS-Probleme z.B. am Ende in Arasaka wenn Smasher seinen Raketenwerfer abfeuert oder wenn ich mit den Mantisklingen in sehr viele Gegner reingesprungen bin und alle gleichzeitig reagiert haben. Dass CDPR bei der technischen Umsetzung versagt hat muss hier nicht mehr erwähnt werden. Ich habe bei keinem Open World Spiel so viele Bugs gefunden und musste so oft den Speicherstand laden, dass ich irgendwann den Quicksave-Donnie gemacht habe und in den 45 Stunden gefühlt 2500x gespeichert habe.

Im Allgemeinen würde ich Cyberpunk 2077 ein „gut“ geben. Eine große Stadt, viel zu sehen und eine unterhaltsame Story mit unterschiedlichsten Charakteren. Das ultimative Highlight war es für mich aber leider nicht. Trotzdem bereue ich den Kauf der GOG-Version und PS4-Collectors Edition nicht - mir tut an dieser Stelle nur der Kerl leid dem ich die Day-1 PS4 Version verkauft habe.

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Also bei ich hab mich am für die letzten Tage bei den Nomaden entschieden und fand das Ende sehr schön.
Du hast die falsche Wahl getroffen, als du Johnny das Kommando übergeben hast. Ich glaube, dass hat dir das Ende bei den Nomaden verbaut. Die Enden sind halt wieder ein Schlauch, wie beim Witcher nur das du nun zwischen 3 unterschiedlichen Enden Wählen kannst.

Ich hab das gleiche Setup wie du, nur mit 16 GB RAM. Bei mir ist eigentlich alles flüssig gelaufen. Ich habe allerdings meine Grafikkarte etwas übertaktet. Bugs gab es tatsächlich einige, aber keine schwerwiegenden. Mir ist das Spiel tatsächlich nur abgestürzt als ich meine Grafikkarte maximal übertaktet habe, sonst nicht.

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Ich habe das Spiel nach knapp 68 Stunden beendet. Also alle Nebenquests außer den Boxkämpfen und abgesehen von ein paar der kleinen „Assault in Progress“ Aufgaben alle NCPD Miniquests gemacht.
Die große Stärke des Spiels ist für mich das Design der Welt sowie Story- und Nebenquests. Was Gameplay angeht find ich den Ansatz mit den Perks und das Aufleveln von dem was man benutzt gut aber das Balanceing ist drunter und drüber. Viele Sachen wie Gift und Bluten fühlen sich nutzlos an wenn ich z.B. mit einer Sniper über 200k Schaden machen kann.
Das Spiel ist gut aber einfach zu Überambitioniert sodass es viele Gameplay- und Storytelling-Aspekte vernachlässigt die sich viele Spieler, glaube ich zumindest, erhofft hatten.
Ich persönlich hatte außer einer coolen Welt nicht viel erwartet also bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Keine 9 von 10 aber hoher 8er für mich.

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Habe Cyberpunk letzt Woche nach >110h Spielzeit dann auch mal beendet.
Fand es sehr gelungen und hatte viele Wochen meinen Spaß mit dem Spiel auf meiner Konsole (XsX).
Leider konnte ich auf Grund eines Bugs den Missionsstrang von Damian nicht beenden - hier komme ich erst weiter wenn es einen Patch gibt. Ansonsten habe ich alle Nebenmissionen und Collectibles erledigt und die Gegend bestaunt. :slight_smile:

Der Grund für die lange Spielzeit war vermutlich auch der Schwierigkeitsgrad (sehr schwer), der mich besonders in dem ersten Spielviertel enorm zum „Stealthen“ gezwungen hat.
Ab der Hälfte des Spiel war ich aber dann so gut ausgerüstet und spezialisiert, dass ich aktiv den Kampf suchen konnte und wesentlich schneller wurde (Bin auf Nahkampf / Katana spezialisiert gewesen).

Hier ein paar Schnappschüsse…

Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig :eyes:

„Ich war’s!“

Style > Rüstung

„Cheese!“

Tattoos waren wir wichtig - weil ich die ersten 10-20h fast nur nackt gekämpft habe. Mir gefiel die Kleidung stilistisch einfach nicht, also zog ich keine an. :beanjoy:

Hier in voller Montur…

Das Auto passend zum Outfit. :beangasm:

Und hier ein Video welches zeigt, wie ich dann im zweiten viertel des Spiels sehr viel schneller Festungen stürmen konnte…

Als letztes noch ein Clip wie ich den (vielleicht?) härtesten Boss-Gegner dann in ein paar Sekunden legen konnte - er hätte gegen mich aber auf Grund des hohen Schwierigkeitsgrads auch nur 3 Schläge gebraucht obwohl ich über 4000 Rüstung hatte.

PS: Gegen normale Gegner habe ich an der Stelle bereits >200k Schaden pro Schlag verursacht. :beanjoy:

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Ich hab es nur einmal durchgezockt in 70 stunden. Ich hab jonny die ganze zeit scheiße behandelt und am ende sagt er er würde sich für mich opfern. Da hab ich gemerkt das ich keinen zweiten playthrough mehr brauche weil der genau gleich sein wird.

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Habe einen zweiten Playthrough angefangen mit anderer Skillung (Straßenschläger & Kampfmaschine) und als Normade statt Konzernen -
was bislang eher nur andere Dialogoptionen förderte.
Habe bislang sehr viel Spaß und etliche Quests anders gelöst als beim ersten Durchlauf - auch weil ich diesmal nicht Stealthe und einfach alles ummähe. :beangasm:

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