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Welchen Film habt ihr als letztes gesehen? II

Nr. 15 // Das Wunder von Manhatten (1947)

Disney+

Ok, dachte mir, ich schau mir doch noch auch noch mal das Original an. Und was soll ich sagen, der Film von 1994 ist halt tatsächlich ein 1:1 Remake. Deshalb finde ich es schon irgendwie doof, das Original, was (fast) alles so wie das Original macht, schlechter zu bewerten als das Remake. Aber das passt einfach besser zu den heutigen Seh-Gewohnheiten. Und es ist auch mehr Witz drin, was dem Remake gut steht.

Ansonsten sind halt fast alle Szenen, alle Gespräche genau gleich. Aber das Ende der Gerichtsverhandlung ist im Remake besser.

3/5

Bevor kommende Woche das „007 - Keine Zeit zu sterben“-Steelbook eintrifft nochmal alle bis dahin erschienenen Craig-Bonds chronologisch geschaut. Außerdem muss es sich auch langsam mal bezahlt machen vor einigen Monaten die Bond-Collection auf Blu-ray gekauft zu haben.

OO7 - Casino Royale (2006) / Ein Quantum Trost (2008) / Skyfall (2012) / Spectre (2015)
Mit Daniel Craig hielt nach Pierce Brosnan eine neue Bond-Ära Einzug, die dem Franchise eine Frischkur verpassen sollte. Alles wurde auf Anfang gestellt. Alles? Nein, als einzige Konstante zu früheren Filmen blieb Judi Dench vorerst in der Rolle von Bonds Vorgesetzter M. Ansonsten wurde so gut wie alles generalüberholt und es sollte eine durchgehende Handlung von Film zu Film erzählt werden, während man sich bei der Action an den damals erfolgreichen „Bourne“-Filmen orientiert hat, um die Filme rauer und echter wirken zu lassen. Etwas was bei Brosnan gegen Ende aufgrund CGI-Overkills zu sehr in den Hintergrund gerückt war. Qualitativ schwanken die Filme dabei, können bis auf den einzigen Downer in Form von „Ein Quantum Trost“ aber durchweg ein hohes Niveau halten. Dafür möchte ich die Filme in ihren Einzelheiten mal ranken:

Craigs Bond-Performance:

  1. Casino Royale
  2. Spectre
  3. Skyfall
  4. Ein Quantum Trost

Dazu muss gesagt werden, dass die Performance von Craig in allen Filmen auf einem ähnlichen Level ist, wobei er in dem einen Film evtl. noch etwas mehr in der Rolle glänzen konnte als in dem anderen.

Bond-Schurke:

  1. Blofeld (Christoph Waltz / Spectre)
  2. Le Chiffre (Mads Mikkelsen / Casino Royale)
  3. Silva (Javier Bardem / Skyfall)
  4. Dominic Greene (Mathieu Amalric / Ein Quantum Trost)

Zwar spult Waltz nur seine übliche Schurken-Nummer ab, aber seine Figur stellt dennoch den Endgegner da. Der Mann, der hinter allem steckt, was Bond in den vorherigen Filmen zugestoßen ist. Damit auch der Schurke mit der größten Relevanz in dieser Versammlung. Performancemäßig steht er allerdings ein wenig hinter Mads Mikkelsen als Bonds Einstiegsgegner Le Chiffre. Dem nahtlos anschließen tut sich Javier Bardem, während Mathieu Amalric weit abgeschlagen das Schlusslicht bildet. Eigentlich das Schlusslicht aller Bond-Schurken, den solch eine langweilige und blasse Gestalt hatte Bond noch nie zu bekämpfen gehabt. Ihm wird in „Spectre“ am Ende nicht einmal die Ehre zuteil in der Galerie neben Silva, Le Chiffre, M und Vesper zu hängen. Da war er wohl selbst Blofeld zu unwichtig gewesen. Der ultimative Turnbeutelverlierer unter den 007-Bösewichten.

Bond-Girl:

  1. Vesper Lynd (Eva Green / Casino Royale)
  2. Madeleinne Swann (Léa Seydoux / Spectre)
  3. Camille (Olga Kurylenko / Ein Quantum Trost)
  4. Sévérine (Bérénice Marlohe / Skyfall)

Eva Green als Vesper Lynd spielt Bonds erste große Liebe (jedenfalls in den Filmen) und ist mitunter am Ende auch der Grund warum Bond zu dem wurde was er ist. Auch stimmt die Chemie zwischen den beiden zu jeder Zeit. Léa Seydoux stellt dann quasi Bonds zweite große Liebe da, was sie in Punkto Relevanz für die Craig-Reihe gleichauf mit Green stellt. Olga Kurylenko ist hingegen mehr weibliches Sidekick als klassisches Bondgirl gewesen und ihr kam sicherlich nicht unbedingt zugute, dass sie sich offenbar zusätzlich mit Selbstbräuner einschmieren musste, um als Ukrainerin als Südamerikanerin durchzugehen. Dennoch stellt sie einen wichtigen Bestandteil des zweiten Craig-Bonds da. Etwas was man von Bérénice Marlohe nicht wirklich behaupten kann. Als Bond-Girl ist sie in „Skyfall“ schon nahezu zu vernachlässigen, spielt sie doch erst die dritte, weibliche Geige nach Judi Dench und Naomi Harris in diesem Film. Und langlebig ist ihr Part alles andere gewesen.

Handlung:

  1. Casino Royale
  2. Spectre
  3. Skyfall
  4. Ein Quantum Trost

„Casino Royale“ dürfte unangefochten der wichtigste Film bezüglich der Handlung sein, führt er doch Craig als neue Doppelnull ein und erzählt mit ihm den Beginn der Figur James Bond. Spannungstechnisch ist dabei das Pokerturnier sowie das dramatische Ende nicht zu vernachlässigen. „Ein Quantum Trost“ schließt inhaltlich nahtlos an das Ende seines Vorgängers an - und das war’s dann eigentlich auch. Denn Quantum ist nicht die große Drahtzieher-Organisation hinter allem gewesen, das ist Spectre. Quantum stellt da nur eine Unterorganisation da. Sozusagen ein Zwischenstopp für Bond. In „Skyfall“ wird es dann schon persönlicher, wenn M ins Visier von Silva gerät und sich mit Bond einen Kampf zweier MI6-Agenten liefert. Allerdings wurden einige Plotelemente unüberschaubar von Nolans „The Dark Knight“ übernommen. In „Spectre“ werden dann die Fäden aller vorherigen Filme aneinander geführt und der große Antagonist Bonds enthüllt, den man schon aus Connery-Zeiten kennt.

Bond-Song:

  1. „You know my name“ (Chris Cornell / Casino Royale)
  2. „Skyfall“ (Adele / Skyfall)
  3. „Another Way to Die“ (Alicia Keys & Jack White / Ein Quantum Trost)
  4. „Writing’s on the Wall“ (Sam Smith / Spectre)

Der Oscar für den Song von Sam Smith wird mir auf Ewigkeit unbegreiflich bleiben. Zu generisch und austauschbar klingt sein Werk, während der Song von Chris Cornell um einiges eindringlicher daher kommt. Sogar IMO noch einen Ticken mehr als das Stück von Adele.

Was am Ende übrig bleibt:

Casino Royale: 9/10
Ein Quantum Trost: 5/10
Skyfall: 8/10
Spectre: 8,5/10

Craigs Origin-Bond schneidet nachwievor am besten ab, während „Spectre“ durch den Rewatch in meiner Gunst „Skyfall“ leicht überholt hat. Da gebe ich dann letztendlich doch einen kleinen Punktabzug wegen dem „The Dark Knight“-Plagiat in der Filmmitte, während „Spectre“ über weite Strecken unterhalten konnte, durch und durch ein klassischer Bond ist und mit Batista einen starken Henchman präsentiert, während der Toupet-Heini in „Ein Quantum Trost“ die reinste Trauergestalt ist. Aber „Ein Quantum Trost“ ist bis auf den fulminanten Opener durchweg eine reine Schlaftabeltte und schafft nicht einmal über seine vergleichsweise kurze Lauflänge (der kürzeste aller bisheriger Bond-Filme) durchweg Spannung und Unterhaltung aufzubauen, was ihn für mich auch zum vielleicht schwächsten aller bisherigen Bond-Filme macht.

Bin gespannt wie „Keine Zeit zu sterben“ die Ära beenden wird.

3 „Gefällt mir“

Gunpowder Milkshake (Kino)

:fuerdaswasesseinwill:

Der Trailer hatte mich etwas neugierig gemacht, aber die Meinungen waren eher verhalten. Darum habe ich nix vom Film erwartet. Ich muss aber sagen, ich fand ihn sehr unterhaltsam. Da waren ein paar interessante Ideen drin. Und der absurdeste Kampf, den ich seit langem gesehen habe. :grin: Insgesamt ein brauchbarer Action-Streifen, der ab und an zu überraschen weiß und einen auch mal zum Lachen bringt.

Die Vergleiche zu John Wick würde ich nicht uneingeschränkt ziehen, verstehe aber, woher sie kommen. In der Struktur sind sich die Filme auf jeden Fall ähnlich.

Mir war gar nicht bewusst, wie groß Karen Gillan eigentlich ist. :sweat_smile: Sie passt ganz gut in die Rolle, auch wenn mich ihr stoischer Blick öfter irritiert (nicht nur in diesem Film). Bei einer Nebula passt das gut, aber ich würde auch gern mal etwas mehr Emotion in ihrer Mimik sehen. ^^ Bei Dr. Who hat’s ja auch geklappt.
Dafür hat sie körperlich einiges drauf, aber das hat man in ihren vorherigen Filmen ja teils schon deutlich gesehen.

1 „Gefällt mir“

Ich hole aktuell die letzten vier, fünf Folgen Kino+ nach und bin dadurch über die Doku Oeconmia in der 3sat Mediathek gestolpert. Vielen Dank für die Empfehlung. Die Erklärung und Darstellung der Absurdität des modernen Kapitalismus fand ich sehr gelungen und auch für Laien verständlich. Insbesondere da fast jeder Interview-Partner mit „das ist zu komplex“ oder „das werden die Menschen nicht verstehen“ reagiert. In diesem Sinne: möge sich das Rad weiter drehen :stuck_out_tongue:

Ich weiß, ich weiß. Ihr habe euch sicherlich schon alle gefragt, warum ich bisher den klassischsten aller Weihnachtsfilme nicht geschaut habe. Ihr wollt ihn? Ihr bekommt ihn!

Nr. 16 // Stirb Langsam

Disney+

(Review vom 27.12.2020)
Es ist schon clever gemacht, wie man in den ersten 10 Minuten einfach alles erfährt, was man wissen muss. Die Ehe steht auf der Kippe, leben schon länger getrennt, der Mann im Flugzeug rät John Barfuß zu gehen, die Weihnachtsfeier sind die einzigen Leute im Gebäude, es wird auf vielen Etagen des Gebäudes gebaut, Mr. Takagi (der Chef der Firma) ist der sympathischste Mensch der Welt, Harry der hinterlistigste. Ausgangsbasis gelegt, der Film kann beginnen.

„Wer fährt diese Kiste ? Steve Wonder ?“

Der gesamte Film ist von vorne bis hinten sehr unterhaltsam und hat ein perfektes Pacing. Die Chemie zwischen John und Hans (Jack) und zwischen John und Al ist super. Und der abschließende Sturz aus dem Hochhaus mit dem Gesicht in Großaufnahme ist noch immer toll.

5/5

14 „Gefällt mir“

Gestern Abend noch die Jacke Chan Doku auf arte geguckt. Ich mochte die Filme mit Jackie Chan immer sehr gerne, habe mich aber nie intensiver mit der Persona oder der Filmografie beschäftigt. Aus diesem Grund war die Doku m.M.n. sehr gut (7/10), da diese den generellen Werdegang Jackie Chans aufzeigt.

Ich bin mehr sehr sicher, dass ich Jackie Chan zum ersten Mal in Rush Hour gesehen und lieben gelernt habe. Ich weiß nicht wie oft ich Rush Hour 1 - 3 auf meinem iPod gesehen habe. Ich weiß, shame on me, aber das war noch gute fünf bis zehn Jahre vor der Entwicklung zum Cineasten. Good old times…
Irgendwann später habe ich mir auch Drunken Master, Police Story u.a. angeschaut, die Erinnerungen sind aber eher blass. Daher bleibt Die Schlange im Schatten des Adlers mein Lieblingsfilm von Jackie.

3 „Gefällt mir“

Don’t look up (Kino)

Eine Doktorandin entdeckt eines Nachts zufällig einen Asteroiden. Leider befindet er sich auf Kollisionskurs mit der Erde. Sie und ihr Doktorvater ziehen daraufhin los, die Präsidentin der USA zu unterrichten. Das läuft nicht wie erwartet, und da die beiden es nicht hinnehmen wollen, dass die Regierung erst mal nichts tun will, gehen sie an die Öffentlichkeit.

Der Film ist böse. Der Film ist schön. Der Film ist traurig. Der Film ist konsequent.

Er ist ein bitterböser Kommentar auf den aktuellen Wahnsinn, was Medien, Social Media, das US-amerikanische Präsidentenamt, die Gesellschaft, Technikkonzernen, alternative Fakten und Wahrheit angeht.

Er ist schön in seinen positiven (optischen wie metaphorischen) Bildern, er glänzt durch seine Darsteller und versucht zumindest, in all dem Chaos und Irrsinn auch das Positive und Bejaenswerte am Menschsein aufzuzeigen.

Er ist traurig, denn er liefert keine neuen Erkenntnisse oder Lösungsansätze, wie dem Wahnsinn unserer Zeit beizukommen wäre. Die besten Absichten sorgen leider nicht dafür, dass die Menschheit gerettet werden kann, solange korrupte und/oder inkompetente Regierungen und gierige Konzerne mit Maniacs an der Spitze die Fäden ziehen.

Und er ist konsequent. Einerseits darin, dass eben alles vergebens ist, egal, was „die Guten“ versuchen. Und andererseits darin, wie welche Seite dargestellt wird. Das ist zwar sehr tendenziös und bietet dem Zuschauer wenig Spielraum, wo die Sympathien zu liegen haben, aber das wird von Anfang bis Ende durchgezogen.

Regie führte Adam McKay. In der gleichen Rolle verantwortete er bereits z.B. Anchorman, Die etwas anderen Cops, The Big Short und Vice, war aber auch als Produzent für viele Filme am Start, u.A. Booksmart. Wenn man die drei letztgenannten kennt, kann man in etwa erahnen, worauf man sich bei „Don’t look up“ einlässt. Völlig durchgeknallte Charaktere wie die Präsidentin (Meryl Streep), ihr Sohn (Jonah Hill), der Chef von „Bash“ (Mark Rylance), die Moderatoren (Cate Blanchett und Tyler Perry) auf der „dunklen“ Seite im Kontrast zu „den Guten“, bestehend aus u.A. Jennifer Lawrence, Leonardo DiCaprio, Timothée Chalamet. Und der Cast ist durch die Bank einfach grandios - naja, gut, bis auf einen: ich mag Jonah Hills Art zu spielen einfach nicht, das wird bei mir nix mehr. :sweat_smile:
Zum Glück beschränkt sich der Film bei ihm auf diese Art von Humordarstellung. Das tut dem Film sehr gut, mag er anderweitig auch noch so abgedreht sein. Jemand wie Steve Carell oder Will Ferrell in ihren typischen Rollen, wäre dann doch zu viel gewesen.
Leo und JLaw hab ich sehr gefeiert, zum einen, sie überhaupt mal wieder zu sehen, zum anderen, dass sie so abliefern. Außerdem verliebe ich mich ein bisschen in Timothée. :smiley: Der hat echt grad nen Lauf und ich bin gespannt, was er noch so macht in Zukunft. :slight_smile:

Auch wenn man im Endeffekt schon viele Kommentare auf die US-Gesellschaft und deren Auswüchse gesehen hat, lohnt sich Don’t look up mMn trotzdem, wenn man auf bösen Humor und überzogen-absurde Charaktere steht, die selbst für die aberwitzige Realität der Gegenwart überspitzt sind - und eine fantastische Darstellung jener durch die jeweiligen Schauspieler.

4 „Gefällt mir“

Nr. 17 // Der Grinch

Netflix

Der Tim Burtigste Film, welcher nicht von Tim Burton ist. Hatte den irgendwie unterhaltsamer in Erinnerung. Jim Carrey macht wieder einen super Job, an ihm liegt’s nicht. Aber irgendwie läuft der Film nicht rund, ist oft sehr bemüht und die Gags zünden eher nicht mehr so. Schade.

2½/5

Hab heute auch

Stirb langsam auf Blu Ray gesehen.

Kann mich deiner Meinung nur anschließen. Es ist immer wieder toll.

6 „Gefällt mir“

Ich bin dann mal weg (Prime)

Äh. Ich bin dann mal nicht die Zielgruppe für diesen Film. Dabei ist dieser Film über Hape Kerkelings Pilgerreise tatsächlich eine bessere Version von Reese Witherspoons „Der große Trip - Wild“. Am Ende des Tages kommt „Ich bin dann mal weg“ aber nicht weg von platten Kalendersprüchen und einer ARD Fernsehfilm-Optik.

Fatman (Prime)

Um what? Soll das ein Actionfilm oder ein Weihnachtsfilm sein? Enttäuschtes Arschloch-Kind heuert einen Profikiller an, um den Weihnachtsmann zu killen. Wer die Paralleln zu „Lobo’s Paramillitary Christmas Special“ findet, darf die behalten. Und der Film ist einfach im kompletten Aufbau zu eigenartig. Soll das eine Konsumkritik sein, wenn sich sogar Santa ausverkauft? Oder eine Kritik an bösartigen Kindern? Oder ein Actionfilm? Der Film weiss einfach nicht, was der sein soll, aber es bezahlt immerhin die Miete. Und Mel Gibson wird in der deutschen Fassung von Joachim Tennstedt gesprochen, den ich sonst nur als Stimme von Michael Keaton kenne, was auch ziemlich irritierend ist. Egal.

Bad Boys for Life (Netflix)

Mein Filmgeschmack die letzten paar Tage war eben nicht besonders dolle, also kann man auch hiermit weitermachen. Die beiden neuen Regisseure geben sich echt Mühe, den typischen Bay-Flair einzufangen mit den Kameraschwenks und den Explosionen, aber das klappt nicht und dafür ist auch das Script mit zu vielen Haken und Ösen, die alten Filme waren da deutlich geradliniger. Der ganze Film wirkt damit irgendwie aus der Zeit gefallen, wie aus einer anderen Ära, die eigentlich vorbei ist.

OSS 117 - Liebesgrüße aus Afrika (Blu-Ray)

Hier fand ich auch die ersten beiden Teile einen Ticken besser, auch wenn der dritte nicht wirklich schlecht ist. Der wirkt nur „sauberer“ falls das irgendwie Sinn macht. Auf der anderen Seite ist das neuste Abenteuer von Hubert Bonisseur de La Bath aka OSS 117 wieder genauso voller satirischer Ignoranz wie schon die ersten beiden Filme, das macht gleich der Einstand klar und der Umstand, dass OSS 117 (zumindest in der deutschen Fassung) nach Afrika geschickt wird. Wie wir alle wissen ist Afrika nunmal ein Land und kein Kontinent!!! Na, auf jeden Fall hält der Film wieder ordentlich den Spiegel vor Themen wie Rassismus und Sexismus und das ist eigentlich nie verkehrt.

Ritter aus Leidenschaft

Hach ja… :heart_eyes:

Adhemar: And how would you beat him?
Fence: With a stick. While he slept.

1 „Gefällt mir“

Nr. 18 // Holidate

Netflix

Puh. Ganz schön mieser Film, welcher nur aus Pipi-, Kacka- und Sex-„Witzchen“ besteht.

1½/5

Ich fand den tatsächlich leider ganz unterhaltsam :smiley:

1 „Gefällt mir“

Shocking. :kappa:

Meiner besten Freundin und mir hat er auch sehr gefallen.

Ron läuft schief (Disney+)

Keine Ahnung, ob ich den die Tage noch abschließen werde. Aber ich habe den erst einmal nach rund einer dreiviertel Stunde abgebrochen. Dabei sind die Gags mit Ron eigentlich recht unterhaltsam und das in einer Baymax-Optik.

Aber! Was der Film an Social-Media-Verhalten, Konsumverhalten und im Bezug auf Mobbing zeigt, macht mich erst einmal echt stinksauer. Unser Protagonist Barney hat halt diesen neuen Bot nicht. Im Gegensatz zu den anderen Kindern. Und jedes Kind hat an der Schule eine eigene Ladestation für den scheiss Bot? Echt jetzt? Und dann laufen die Bots als MCU- oder Star Wars Figuren herum? Ganz toll, Disney. Als ob das nicht bei anderen CGI-Filmen der letzten Zeit schon genervt hätte. Aber dann kommt noch der Mobbing-Aspekt mit rein. Nicht nur, dass Barney im Endeffekt gemobbt wird, sondern da ist noch relativ zu Anfang eine Szene zwischen Influencer-Girl und Science-Girl, bei der sich Influencer-Girl über die wenigen Follower bei Science-Girl lustig macht und die Szene damit endet, dass die Follower bei Science-Girl gleich noch weniger werden. Da fällt mir echt nichts mehr zu ein. Das soll doch ein Kinderfilm sein?!

Klar, der wird am Ende bestimmt auf einer versöhnlichen Note enden, so alles gut, Barney findet andere Kinder als Freunde, blablabla, aber dieser Anfang ist echt ganz ganz großer Scheiß.

Sorry.

Macht mich einfach sauer. So ein Menschenbild. Die anderen Kids streamen, wie Barney gemobbt wird, aber das „Problem“ liegt dann bei Barney und seinem etwas defekten Bot Ron.

1 „Gefällt mir“

Spidey.

Fantastischer Film und eine sehr emotionale Danksagung an viele Jahre Spider-Man im Kino. Hat mir sehr, sehr gut gefallen.

3 „Gefällt mir“

Me2. Mehr kann man nicht dazu sagen. :kappa:

2 „Gefällt mir“

Nr. 19 // Lifesavers - Die Lebensretter

Magenta TV

Hat ein paar nette Momente, insgesamt trotzdem eine recht unterwältigende Komödie über die Mitarbeiter einer kleinen Telefonseelsorge, die mehr Probleme haben, als deren Anrufer.

2/5

OO7 - Keine Zeit zu sterben (2021)
Ganz ehrlich: ich würde den jetzt spontan als zweitschwächsten Craig-Bond nach „Ein Quantum Trost“ einordnen. Von der Story her ist der Film schon in Ordnung, nur braucht er teilweise viel zu lange um auf den Punkt zu kommen und bis es so weit ist passiert nicht wirklich viel. Einer meiner größten Kritikpunkte ist aber wie mit einigen Charakteren hier umgegangen wird. Und damit ist nicht einmal gemeint, dass Bond hier stirbt. Vielmehr bezüglich Blodfeld. DEN großen Antagonisten einfach zu sang- und klanglos zu beseitigen ist schon irgendwie unverschämt. Meiner Meinung nach hätte er hier der große Gegenspieler von Bond sein müssen und nicht Rami Malek als 08/15-Schurke, der zudem auch recht wenig Screentime hat. Die hatte Waltz als Blodfeld in „Spectre“ auch nicht unbedingt gehabt, aber seine Gegenwart war durch den ganzen Film hinweg spürbar gewesen - wenn nicht gar auch durch die vorherigen drei Filme (selbst als man noch nicht wusste wer final Blofeld spielen würde). Maleks Charakter erzielt diesen Effekt zu keiner Zeit. Und von Ana de Armas hätte ich auch gerne mehr gesehen. Die Action, wenn sie denn mal stattfindet, gefällt durchaus, aber insbesondere dem Opener (der ganze 24 Minuten dauert bis das Intro mal abgespielt wird) fehlt dann irgendwie der Bond-Drive. So nenne ich’s mal, denn der Funke wollte dort nur bedingt überspringen. Wo wir schon beim Intro wären. Den Song von Billie Eilish finde ich persönlich noch lahmer als den von Sam Smith und versprüht null Flair eines Bond-Songs.
6,5/10

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