Ah, der von Scorsese war schon ein Remake?
Ach so, ich dachte das wäre dir bekannt. Dann tit mir meine kurze Antwort leid. Ich dachte dein Simpsons-Einwurf war ein Scherz.
Das Buch und auch die erste Verfilmung sind sehenswert.
The Holdovers (Prime)
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Stellt euch eine warme Decke und eine heiße Tasse Schokolade mit kleinen Marshmallows oben drauf als Film vor.
Alexander Payne hat hier wirklich einen wunderschönen Film gedreht.
Eenie Meanie (2025) - Disney+
Eigentlich hat Edie ihre Vergangenheit als Fluchtwagenfahrerin für die Unterwelt von Cleveland hinter sich gelassen und will ein geregeltes Leben führen. Aber um ihren Ex, eine kleinkriminelle Vollkatastrophe, aus der Scheiße zu helfen nimmt sie nochmal einen Job von Gangsterboss Nico an. Samara Weaving gibt sich in der Hauptrolle bemüht, was den restlichen Film allerdings nicht vor seiner Mittelmäßigkeit bewahren kann, auch wenn der Dark Turn am Ende zwar konsquent, aber unerwartet war.
5/10
Der Brutalist
Uff.
Fast dreieinhalb Stunden. Das muss man dann auch erst einmal verdauen. Zu Hause kann man wenigstens eine Pikelpause einlegen.
Und ja, nach einer Weile steckt einem die Laufzeit schon in den Knochen, denn diese Geschichte über den Holocaust-Überlebenden László Tóth (Adrien Brody) muss man erst einmal wegstecken.
Das KZ Buchenwald überlebt, kommt László Tóth 1947 in die USA und zuerst bei Verwandten unter. Die Ankunft in den USA verläuft aber nicht so geschmeidig. Tóths Frau und Nichte waren in Dachau und sitzen noch in Europa fest, das Verhältnis zu den Verwandten ist nicht das beste, man muss mit einer völlig anderen Gesellschaft zurechtkommen und sich integrieren und dann ist da noch das Trauma des KZs.
Nachdem Tóth den Auftrag zur Neugestaltung einer Bücherei eines Millionärs (Guy Pearce) erhalten hat, zerbricht auch das neue Leben, welches er sich aufbauen wollte.
Ein paar Jahre später sucht der Millionär Tóth auf, als sich herausstellt, dass Tóth vor dem Krieg ein gefeierter Architekt war. Tóth soll jetzt ein Gemeindezentrum realisieren. Gleichzeitig hilft der Millionär auch, Tóths Frau und Nichte aus Europa zu holen. Aber an dem Projekt scheiden sich die Geister. Das Budget wird überzogen, Tóth hat Probleme mit Drogen, es gibt Streit um alles und nach einem Eisenbahnunfall wird das Projekt unterbrochen. Erst nach einigen Jahren kann Tóth das Gebäude beenden.
Was Brady Corbet hier inszeniert hat ist nicht anderes als ein moderner Momumentalfilm. Aber anstelle von Streitwagen durch ein Kolosseum treibt er hier Seelen durch eine kaputte Welt, aber Seelen, die auf der Suche nach etwas, dass sie nicht fassen können. Selbst Pearces Rolle sucht nach etwas, dass seine Figur hinterlassen kann. Aber klar, Adrien Brody stiehlt allen anderen die Schau.
Alles in allem ein beeindruckender Film, aber vielleicht ganz gut, dass ich den zu Hause in Ruhe gucken konnte.
Im Kino gab es eine 15-minütige Intermission zwischen den beide Parts. Das machte sicherlich aus kreativer Sicht Sinn, wenn man es wie aus früheren Langzeitfilm übernehmen wollte. Aber auch den ersten Teil zu verdauen und sich für den Rest vorzubereiten.
Die Intermission ist auch in der Blu-Ray enthalten, aber keine 15 Minuten lang. Dafür gibts ja die Puase-Taste. ![]()
The Prestige
Ich liebe diesen Film nach wie vor.
Wo man das Ende aber kennt (und ich habe das beim ersten mal gucken ehrlicher weise nicht gerafft), ist es schon erstaunlich, wie sehr es einem die ganze Zeit ununterbrochen auf die Nase gebunden wird. ![]()
5/5
Fand den Film beim ersten Mal sehen ziemlich langweilig und desto öfter ich den gesehen habe, desto besser fand ich ihn, nicht nur wegen der Auflösung (die ich ehrlicher Weise auch bei der dritten Sicht erst verstanden habe). Mir hat auch das Making of geholfen und wie faszinierend Nolan Tesla fand und dann habe ich mich zu Tesla eingelesen etc…
Mittlerweile einer meiner Lieblingsfilme von Nolan.
La Vie en rose
Non, je ne regrette rien.
Die Verfilmung von Edith Piafs ereignisreichem Leben ist meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelungen, denn der Episodenhafte hin und her der verschiedenen Zeiten und Orte lässt einen häufig den Faden verlieren.
Ich denke wenn man die Biografie stringent und chronologisch aufgebaut hätte, dann hätte er mich mehr gepackt, denn viele anderen Dinge passen wirklich gut, der Anfang verarmt in den Straßen Bellevilles, nachdem sie von ihrer Mutter verlassen wird Kindheit im Bordell und dem gewalttätigen Vater, dann erste Erfolge und Namensänderung und trotz vieler Krankheiten und Probleme ein häufig zufriedenes Dasein.
Set, Kostüme und Make Up sind hervorragend und alles wird natürlich von einem Chanson-Klassiker nach dem anderen untermalt.
Marion Cotillard hat hier sicherlich eine der besten schauspielerischen Leistungen überall erbracht, das ist alles herausragend und unglaublich intensiv.
La Vie en rose ist auf viele Arten wirklich sehenswert, auch wenn ich mir hier eine andere Herangehensweise gewünscht hätte.
3/5
Komme gerade aus Weapons und lass mal den ersten Eindruck hier, vielleicht tippe ich morgen noch was ausführlicheres, aber ich muss leider sagen, er hat mich irgendwie recht verärgert bzw underwhelmed zurückgelassen. Sicherlich kein schlechter Film, aber da wäre in meinen Augen mehr Potential vorhanden gewesen.
Der Film acht viel auf, hat gute Bilder und Idee und ich wollte ihn so gerne mögen, aber am ende ist er mir in der Ausführung dieser Ideen zu fahrig und all over the place.
Das wäre elegangter geganen, meiner bescheidenen Meinung nach.
Irgendwie ein eigenartig frustrierender Kinobesuch - das Publikum hat nicht unbedingt geholfen haha.
Star Trek - The Motion Picture:
Ein überraschend guter, wenn auch etwas holpriger Start in die Welt der Kinofilme für Star Trek.
Die erste Hälfte des Filmes ist ein bisschen schwach. Man merkt dem Film an, dass die Macher sich gedacht haben man müsse nach der langen Pause zwischen Serie und Film den Zuschauern einen richtigen „yes, we’re back!“ Moment geben, aber der Beginn des Filmes streckt sich dadurch halt schon extrem, bis die ganze Crew zusammen ist und das Abenteuer so richtig los gehen kann.
Noch viel bizarrer und störender wirkt ein Moment in dieser Anfangsphase wo zwei Crewmitglieder auf ziemlich brutale Art aus der Story genommen werden… Wenn man den Konflikt und die Spannung zwischen der alten Crew und der neuen Enterprise zeigen will, dann kann man das natürlich machen. Aber wenn das solche Konsequenzen hat, dann ist das irgendwie ein bisschen zu extrem und sollte sofort MASSIVE Fragen der Fähigkeiten dieses Schiffs und seiner Crew aufwerfen.
Ach, und die neuen Uniformen sehen zum Teil grausam aus. Was ist das mit Kirk und seinem Ferien-Cruise-Captain T-Shirt? Oder McCoys Elvis-Kragen? Finde die Aufmachung in diesem Film irgendwie extrem unpassend.
Aber ok, jetzt rege ich mich über Kleidung auf, als ob das eine Rolle spielt. Tut es eigentlich nicht. Denn die Frage ist eher: Passt die Story denn zusammen?
Und hier ist die Antwort ganz klar: Ja. Die Story hat mir extrem gut gefallen. Die Geschichte um die Alienwolke welche sich auf Kolissionskurs mit der Erde befindet und all die Rätsel die das aufwirft, sowie die schlussendliche Erklärung am Schluss ist absolut gelungen und klassisch „original Star Trek“. Ehrlich gesagt, die ganze Story fühlt sich ein bisschen an wie eine lange Folge der Serie. Oder auch nur eine normal lange Folge der Serie, denn ehrlich, wenn man sich die ganzen langsamen Aufnahmen der Enterprise die rumfliegt etwas kürzen würde und den ganzen Anfang rausnimmt, wo man die Crew wieder zusammen bringt, dann könnte der Film vermutlich relativ einfach auf 50 Minuten reduziert werden. Himmel, der Film hat sogar die Serientypischen Crewmitglieder welche nur für diese Geschichte etabliert werden, damit man zum Schluss sowohl eine Entwicklung im Plot haben kann aber gleichzeitig trotzdem zum Status Quo zurückkehren kann.
Allerdings hat es mich nicht gestört, dass der Film ein bisschen gestreckt ist und seine Länge hat. Zumindest in der zweiten Hälfte nicht. Der Film hat relativ offensichtlich starke Anlehnungen an „2001 - A Space Odyssee“ und wie dieser Film muss man sich einfach mal zwischendurch ein bisschen Zeit nehmen um die Atmosphäre und die Szenerie so richtig zu absorbieren. Ich bin für solche Dinge absolut zu haben, weshalb die zweite Hälfte des Filmes zum Teil fast wie speziell für mich persönlich gemacht geworden zu sein scheint.
Allerdings muss ich sagen, dass der Film (wieder primär in der ersten Hälfte) dann doch ein bisschen darunter leidet, wie lange er sich mit sehr Effektlastigen Szenen aufhält, denn diese frühen Szenen schauen oft nicht ganz so toll aus. Sich über Spezialeffekte dieser Zeit auszulassen mag etwas unfair sein, aber der Film kam im gleichen Jahr wie „Alien“ raus und 11 Jahre nach „2001“. Die Standards für Spielfilme im SciFi Universum waren auch damals schon auf einem höheren Niveau als man es hier sieht. Und dieser Film hatte (für damals) auch nicht gerade ein kleines Budget. Wo das Geld hingegangen ist sieht man auf jeden Fall in der zweiten Hälfte des Filmes, aber die erste Hälfte sieht dann zum Teil doch etwas sehr ungeschliffen aus.
Alles in allem kriegt man mit dem Film was man erwarten kann, wenn man die original Star Trek Serie kennt. Zum Teil gutes zum Teil kitschiges Schauspiel, gute SciFi Story mit einem etwas schmalzigen Kern, der dann zum Schluss aber doch irgendwie funktioniert, und Effekte welche mal billig, mal sehr gut gelungen wirken. Ich hatte meine Spass.
Fazit: Kein schlecht gelungener Anfang für die Star Trek Filme. Aber der Film verlangt ein bisschen Geduld vom Publikum.
We Are Zombies
Der letzte Film von RKSS hat mir durchaus Spass gemacht. Klar ist der gerade zu Anfang etwas uneinheitlich mit den zwei parallelen Storyline, die erst im Finale so richtig zusammelaufen, aber aufgrund der geringen Laufzeit wird es nie komplett langweilig und ich habe mich selbst dabei erwischt, auch bei den dümmsten Gags noch geschmunzelt zu haben. Wie dem Kidnapper, der sich selbst umlegt.
Die Zombie-Apokalypse ist entspannt verlaufen, denn die Zombies wollen kein Fleisch und keine Gehirne fressen. Allerdings werden von vielen Firmen auch Zombies in diversen Berufen eingesetzt, in denen es nicht unbedingt auf Gehirnleistung ankommt. Daher sind Karl, Maggie und Freddy aktuell auch ohne einen richtigen Job. Die drei haben sich allerdings was überlegt. Unerwünschte Zombies können für Forschungszwecke an die Coleman Corporation verkauft werden. Die drei geben sich dann als Coleman-Mitarbeiter aus, greifen die unerwünschten Zombies ab und verkaufen diese auf dem Schwarzmarkt weiter. Was auch nur so semitgut funktioniert.
Derweil hat die Coleman Corporation eigene Pläne für die Zombies.
Mir hat das hier wirklich Spass gemacht. Ja, der Plot ist schon irgendwo dünn, aber mich haben dafür die Gags mehr als abgeholt.
Free Guy
Für eine zahme Parodie mit FSK12 auf GTA ein durchaus unterhaltsamer Film über einen NPC der ein Eigenleben entwickelt. Bin mir immer noch Unschlüssig bei den Popkultur-Referenzen am Ende, aber hey, Disney hat die ganzen Marken nunmal. Und manche Sachen sind dann doch sehr albern, wie die Berichterstattung in den Nachrichten über Free Guy.
Das grüne Ding aus dem Sumpf (DVD)

Fortsetzung von „Das Ding aus dem Sumpf“, die noch etwas trashiger ist als der Vorgänger. Die Mutanten sehen ganz nett aus und die Quatschsynchro sorgt hin und wieder für Schmunzler.
Man verpasst aber auch nichts, wenn man den nicht gesehen hat.
DreamWorks ist in meinen Augen zuletzt schon mit „The Wild Robot“ und „Puss in Boots: The Last Wish“ auf Erfolgskurs in Sachen Animationsqualität und Inhalt. So konnte mich auch „The Bad Guys 2“ sehr viel mehr überzeugen, als noch der erste Teil von 2022. Erlebt man bei Sequels ja an sich auch selten. Natürlich richtig übertriebener & schräger Spaß aber traut sich auch mal was, wie ich finde. Und das Pacing war top. (8/10)
„Heretic“ war ein sehr guter Horrorfilm - über den ich vor allem im Nachgang mit 'nem Freund, mit dem ich ihn zusammen anschaute - echt lange über die darin erwähnte Thematik quatschen konnte. Und zum Schluss kam man einfach zu dem Ergebnis, dass allein, wenn ein Film schon so zur Diskussion anregt, man ihm auch eventuelle Schwächen verzeihen kann - oder dass er gar nicht das befriedigende Ende hat, was man sich vielleicht wünscht. Hugh Grant spielt einfach großartig furchteinflösend. (8/10)
„The Hitcher“ von 1986 konnte mich nicht so ganz abholen. Sah ihn zum ersten Mal. Das Remake von 2007 mit Sean Bean sah ich hingegen vor vielen Jahren bereits mal und fand ihn anders als dessen Bewertungen vermuten lassen, eigentlich doch unterhaltsam (und natürlich den Zeitgeist entsprechend ein wenig brutaler). Das 80er Original fühlte sich für mich manchmal doch etwas sehr ausgedehnt an. Rutger Hauer spielt super, der Rest eher fad. Die Explosionen und Action unerwartet groß angelegt. Doch man wird irgendwie immer wieder aus dem Thrill herausgerissen, wenn Hauer nicht in Szenen mit am Start ist. (6/10)
Naked Lunch
Nach dem Film den Wikipedia Artikel gelesen.
Trotzdem nicht verstanden worum es geht.
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Cronenberg wollte einem an sich schon sehr wirren und surrealen Roman dann nochmal einen draufsetzen, das hat er leider nicht geschafft. Sieht gut aus, ist gut besetzt, aber das ist leider verschlimmbessert worden. Hab den deshalb auch erst zwei Mal oder so mit 10+ Jahren dazwischen gesehen.
Finde er hat das anscheinend ganz gut geschafft ![]()
Das bedeutet ja nicht, das man am Ende gar nichts mehr versteht, im Roman kommt das am Ende ganz gut zusammen, im Film nimmt er einige falsche Abfahrten und kommt nicht mehr zum Ziel.



