Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?

The King of Comedy (1982)
von Martin Scorsese

Ein Möchtegern-Comedian , der sich oftmals in seine eigene kleine Fantasiewelt zurückzieht, in der er ein großer Comedystar ist, trifft eines Tages auf einen tatsächlichen großen Comedystar—gespielt von Jerry Lewis—, der ihm sagt, dass er ihm helfen will, groß rauszukommen. Was eigentlich mehr als Floskel gemeint war, führt bei ihm zu noch größeren Illusionen, als er versucht wieder mit dem Star Kontakt aufzunehmen, um bei ihm einen Auftritt in seiner Show zu bekommen…

Ich wusste eigentlich nur noch, dass ich den Film beim ersten mal anschauen zwar sehr gut fand, ich ihn damals aber mehr als reine Comedy erwartet hatte. Es ist aber mehr ein zugleich sehr tragisches als auch komisches Drama rund um einen Charakter mit ernsten Problemen—übrigens super gespielt von Robert DeNiro, der hier auch mal wieder sein großes Talent für Comedy unter Beweis stellen kann. Ich fand diesmal auch sein Verhalten gegenüber einem verrückten Fan des Stars besonders interessant, denn es spiegelt in vielen Punkten dieses “Von-oben-herab”-Verhalten wider, dass ihm—zumindest seiner Wahrnehmung nach—“von oben” entgegengebracht wird.

Hat mir unter den leicht veränderten Vorzeichen nochmal ein Stück besser gefallen und ist auf jeden Fall ein super Film, vielleicht sogar ein bisschen unterschätzt in Martin Scorseses Filmographie.

8/10

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Aufbruch zum Mond

War eigentlich ganz gut. Technisch echt klasse, von der ab und zu angesprochenen Wackelkamera hab ich nicht viel mitbekommen bzw. hat sie da, wo sie mir aufgefallen ist, einfach gepasst (in den diversen Cockpits z.B.).
Ryan Gosling hat mich sehr überrascht. Er hat andere Emotionen gezeigt, als seine üblichen drei Zustände: stoische Wut, grenzdebiles Grinsen, nichts. :sweat_smile: Und ich hab es ihm auch abgenommen. Die Trauer, die Getriebenheit, die Verdrängung. Keine Ahnung, wie die Person Armstrong tatsächlich war. Wenn es sich um so eine ruhige, in sich gekehrte und nüchterne Type gehandelt hat, hat Gosling das einerseits gut umgesetzt oder die Vorlage kam ihm und seinen Fähigkeiten einfach entgegen.

Wo wir schon bei der Person Armstrong sind: Hier fuhr der Film für mich etwas zu zweigleisig. Für ein Biopic hätte ich gerne mehr von Neil gesehen, mehr von seinem Charakter erfahren, ihn einfach noch stärker im Fokus gehabt.
Für einen Film über die Mondlandung hätte es mir wiederum noch stärker technik- und projektfokussiert sein können. In meinem Kopf ist die Mondlandung aus heutiger Sicht irgendwie larifari, einfach, weil durch die Erfolge in der Raumfahrt der letzten Zeit, vor allem durch SpaceX, das alles so einfach anmutet. Was da aber wirklich dahinter steckte, wie aufwändig das alles war, und zwar gerade wegen der „altbackenen“ Technik, das hat mich doch stark beeindruckt. Auch davon hätte ich gern mehr gesehen.
Die Apollo-Missionen kennt man ja ein bisschen, aber die vorbereitenden Programme wie Gemini waren mir neu/unbekannt/wieder entfallen. Allein dieses Find-and-dock-Manöver. :+1:

Im Endeffekt hätte ich also gerne zwei Filme zu der Thematik gehabt: Einen mit noch stärkerem Fokus auf der Person Neil Armstrong und einen mit einem noch stärkerem Fokus auf dem ganzen Raumfahrtprogramm und der Technik. „Halbgar“ würde ich „Aufbruch zum Mond“ nun nicht nennen wollen, aber ein bisschen unbefriedigt hat er mich dann doch aus dem Kino entlassen.


Direkt im Anschluss lief dann:

Mandy

Was für ein Tripp. :grin:
Mir ging es fast wie Eddy. Ich hab in der ersten Hälfte mehrmals überlegt, ob ich nicht aus dem Saal gehen sollte. Das war schon sehr anstrengend. Aber irgendwie hat er hier und da doch den ein oder anderen Brocken hingeworfen, der einem wieder etwas Appetit gemacht und man weiter drauf rumgekaut hat.
Irgendwann hat der Film dann auch tatsächlich „Fahrt aufgenommen“ und ich hatte eine seltsam entrückte Art von Spaß. Beste Szene: das Kettensägengefecht bzw. der Anfang davon. :smile:

Direkt während und nach dem Film war ich reichlich enttäuscht, obwohl ich eigentlich nichts erwartet hatte. Jedenfalls war ich alles andere als begeistert. Aber jetzt, mit ein-zwei Tagen Abstand muss ich sagen: Irgendwas hat der Film. Ich werde ihn mir wahrscheinlich kein zweites Mal ansehen und man kann ihn auch nur einem eingeschränkten Personenkreis empfehlen. Und auch wenn einiges an der Inszenierung sehr gewollt und pseudo-künstlerisch wirkte - vieles war gut gemacht und einiges hatte Potential.

Wer auf lange Einstellungen, ein langsames Tempo, Farbspielereien und das Abhandensein einer auch nur im Ansatz anspruchsvollen Geschichte steht: have fun! Oder nen guten Tripp. :grin:

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Ich war ein bischen stutzig, als ich was von Cockpits und Ryan Gosling gelesen hab. Hab nämlich gedacht, du meinst diesen alten Stummfilm. :laughing:


:new_moon_with_face:

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:nun: :grin:

The Outlaw King (Netflix)

Die Geschichte ist weltbekannt. Robert the Bruce, später Robert I. König der Schotten, lässt die Rebellion nach dem Tot von Wallace durch die Engländer wieder aufleben. Am Ende des Films sieht man die Schlacht von Bannockburn, welche Robert zum Nationalhelden machte.

Die Ausstattung des Films ist sehr sehr gut, ebenso die Schlachten/Kämpfe. Immer wieder sieht man die atemberaubende Schönheit Schottlands.

Wer kein Blut und Gedärme sehen kann, der sollte sich den Film eher nicht anschauen :smiley:

Am Ende eine solide 8/10

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Okja 5/10
Wichtiges Thema, aber leider fand ich die Story nicht gut und auch zu sprunghaft.

The night comes for us 7/10
Man kriegt genau das, was man erwartet. 2 Stunden Gemetzel vom Allerfeinsten.

Oha!
Nun bin ich doch etwas interessiert an dem Film. Der Fakt, dass Gosling die Hauptrolle spielt, hatte eigentlich schon dazu geführt, dass ich ihn nicht sehen wollte. :thinking:

Battle Royale

Da ich ahnte, was mich erwartet, war er für mich okay… naja, außer Schnitt, Flashbacks, charakter"aufbau", Anzahl der Protagonisten… und vieles, was ich nicht nachvollziehen konnte… :sweat_smile:

Nen Kumpel guckte mit… er meinte hinterher, dass der Film der schlechteste sei, den er seit sehr langer Zeit geguckt habe.
Seltsamerweise haben wir ns aber während des Films viel über das Szenario vom Film unterhalten… Hat doch auch irgendwie etwas Gutes, wenn man durch nen Film zum drüber reden angeregt wird. :thinking:

Fand den filmisch auch nicht so dolle, wie leider vieles aus Japan, aber die Grundidee ist interessant und er lädt zum philosophieren ein. Falls dich das Setting ein bisschen gepackt hat, kann ich dir die Bücher “Todesmarsch” und “Menschenjagd” von Stephen King empfehlen. Die sind vom Aufbau her ähnlich, sind aber mMn noch viel tiefgreifender.

Danke für die Empfehlungen.
Puh. Muss ich mal gucken.
Bücher vermeide ich in letzter Zeit… da ich die Dinger quasi ab Lesestart binge… Außerdem ist mein Mangastapel noch sehr hoch.

Aber danke. Kommt auf nen Notizzettel… zu gefühlten anderen 300 Filmen, Büchern usw…

Die sind beide auch nicht allzu lang :donnie: Alternativ kannste dir ja den Audible-Gratismonat gönnen und dir schon mal eins per Hörbuch reinziehen.

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Hab den ziemlich gut in Erinnerung, auch wenn er natürlich speziell ist und man sicher Bock auf das überspitzte Schauspiel der Japaner haben muss. Auf jeden Fall fand ich ihn zigfach besser als Panem oder all diese anderen Teenie-Schmonzetten, die das Thema in den letzten Jahren aufgegriffen haben.

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Das aber ne ziemlich exklusive Meinung. Kannst du das näher ausführen, warum du den besser findest als die Panem-Reihe oder ist das nur so ne oberflächliche “Scheiß Teenie/Hollywood-Kacke”-Meinung? Ich hoffe es ist nicht nur ne stupide Abneigung der “Lawrencifierung” Hollywoods der letzten Jahre :simonhahaa:
Ich hab nämlich auch beides gesehen. Und klar, die Idee des Battle Royale mit Teenies kam früher mit dem gleichnamigen Film aus Japan. Aber mal abseits von dem Argument des “speziellen Schauspiels” der Japaner, was genau soll an dem Film besser gewesen sein? Es gibt weniger Rahmenhandlung, schlechtere, wenn auch brutalere oder zumindest blutigere Action, welche dafür in meinen Augen weniger Impact hatte und insgesamt einfach ne niedrigere filmische Qualität, was vll auch ganz simpel nur ne Sache des geringeren Budgets war.

Aufbruch zum Mond / First Man

Technisch wahnsinnig gut. Kein Film hat meiner Ansicht nach die klaustrophobischen Zustände besser dargestellt in die sich Piloten/Astronauten begeben müssen um die „unendlichen Weiten“ zu erkunden. Dieses ständige knarzen und knacken, diese langen Brennweiten, fast nur POV-Shots, kaum Außenaufnahmen. Großartig! Alleine für diesen Teil lohnt sich der Film. Den könnte ich auf schwedisch gucken, kein Wort verstehen und hätte trotzdem nicht das Gefühl mein Geld verschwendet zu haben.

Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls sehr gut. Gosling sehr ruhig, aber deutlich anders als in seinen bisherigen Rollen. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

Eine Sache stört mich allerdings: Buzz Aldrin hat heute noch mehr Haare als Corey Stoll in diesem Film. Ist da das Perücken-Budget ausgegangen? :joy:

Heutzutage hat die Menschheit keine funktionierende Technologie mehr um Menschen zum Mond zu fliegen.
Die Chinesen wollen gerne mal und die USA sind noch jahrelang mit dem Test ihres SLS beschäftigt. Space X hat auch noch keine einzige bemannte Mission geflogen. Die einzigen, die überhaupt noch Menschen ins All befördern sind die Russen und die Chinesen und dabei geht es immer nur um niedrige Orbits für die Raumstationen u.s.w… Der letzte Mensch war 1972 auf dem Mond!
Ein bemannter Flug zum Mond wäre also auch aus heutiger Sicht leider wieder ein „großer Schritt“.

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Also ich hab absolut nichts gegen Frau Lawrence und den ersten Panem fände ich auch ganz ok, wäre da nicht diese unsägliche Shaky-Cam (von daher kann ich das filmische Argument schon mal nicht gelten lassen). Aber im Gegensatz zu Panem und Co. hatte Battle Royale nicht nur Konsequenzen, sondern er war auch hart und hat sein Publikum ernst genommen. Klar es war ein Film mit Teenies, aber nicht zwingend einer für eben diese. Ich mochte den Grad der Gewalt, die Unbarmherzigkeit vieler Tode, dass Schauspiel von Takeshi Kitano und auch von vielen der Jung-Schauspieler. Klar ich kann verstehen, wenn einem diese Japanische Art nicht zu sagt, tut sie mir oft auch nicht, aber hier hat es voll für mich funktioniert. Der Film hat auch super als Gesellschaftssatire für mich funktioniert, etwas was Panem in Andeutungen auch hätte sein können, aber dann alles durch die Logik plumper Teenie-Schmonzetten versaut hat. Ja BR gibt weniger Rahmen um die Geschichte, aber wenn der Rahmen so dämlich wie bei Panem, Maze Runner oder wie sie alle heißen aussieht, dann verzichte ich doch lieber drauf und lasse meine Fantasy die Lücken auffüllen.
BR ist für mich kein Meisterwerk, aber ein Film mit dem ich viel Spaß hatte, etwas das ich von den meisten anderen Filmen, des Genres nicht behaupten kann. Dann doch den ebenfalls japanischen Anime Btooom!. Der ist zwar nicht minder dämlich von der Rahmenhandlung bietet aber wenigstens Kreative Waffen und Tode und macht auch optisch einiges her.

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Paranormal Activity 3 - 7/10
Wie der 2.Teil gut inszeniert und die Drehkamera war ein cooles neues Gimmick.

Paranormal Activity 4 - 6/10
Kann nicht mit Teil 2 und 3 mithalten, weil weniger Spannung herrscht. Hat aber auch seine Momente. Dennoch besser als der 1.Teil, den ich bisher am Schlechtesten fand.

Battle Royale ist eben auch besser, weil sich die Leute eben kannten.

Es ist eben kein „hey hier sind bis auf eine Person aus deiner Gegend alles Fremde“ die man viel eher als Feinde sehen kann, sondern es sind eben Klassenkameraden.

Und da ist Battle Royale eben viel sozialkritischer und näher dran und zeigt wie Freundschaften zerbrechen und sich das wahre Wesen mancher Personen zeigt.

Und ja, es nimmt den Zuschauer ernst.
Panem hätte das sein können, wenn man das Buch neu adaptiert und nicht einfach nur verfilmt hätte.
Aber man wollte ja einen Blockbuster, also durfte es maximal PG13 sein.

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Den Punkt, dass die Schüler sich alle kannten, empfand ich als ne sehr gute Ausgangssituation, da hatte der Film sofort unsere Aufmerksamkeit…

Mein Kumpel hatte desöfteren Probleme damit zu erkennen, welche Personen gerade gezeigt werden, da die Sprünge hin und her sowie die Menge an Protagonisten zu viel waren…

Ich hatte eher Probleme mit manchen dummen Handlungen… aber okay… sind halt junge, teils naive Schüler, da muss man sich erstmal wieder in das Alter hineinversetzen… zu einem Zustand, bei dem man noch nicht allmögliche Filme kannte.

A ghost story…

Genau was ich erwartet hatte und daher für mich umso besser. Hab ungefähr 3-4 Minuten gewartet, bis ich mich dann fest dazu entschlossen hatte, den Film komplett mit Kopfhörern zu gucken.

Habe mir hinterher die extras noch angeguckt… dort wird die Wahl des speziellen Bildformats erklärt… und ich konnte das dort Gesagte während des Films gut nachempfinden.

ich werd ihn mir für’s Regal kaufen.

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The Social Network:
Immer noch ein wirklich guter Film, auch wenn er primär darin besteht Leuten zuzuschauen, die an einem Tisch hocken und reden.
Nicht die… cineastischste Prämisse aller Zeiten, warum es umso erstaunlicher ist, wie spannend und unterhaltsam der Film ist. Aber wenn alle Beteiligten wissen, was sie machen, dann kann man alles cineastisch machen. Und meine Güte, wissen im Falle dieses Filmes alle Beteiligten, was sie tun.
Regie ist brilliant, sowieso. David Fincher ist ein hervorragender Regisseur, und vor allem wenn es um eher statische Szenen geht (z.B., wie gesagt, Leute um einen Tisch hocken und reden), dann weiss Fincher einfach wie man das umsetzen muss!
Aber es ist nicht nur die Regie welche für solche Inszenierungen wichtig sind. Der Schnitt ist auf zentral und auch da ist der Film meisterlich gemacht. Das Pacing ist wirklich gelungen und der Film nutzt viele Verschiedene Techniken um Szenen welche inhaltlich ähnlich sind ihren eigenen Stempel aufzudrücken, sodass keine Repetition aufkommt. Innerhalb der Szenen gibt es clevere Spielereien, wie zum Beispiel das hin- und herschneiden zwischen den Gesprächen bei den Verhören und Anwälten zurück zu den “tatsächlichen” Geschehen, und die ablaufenden Gespräche so zusammenzusetzen.
Über das Drehbuch muss eigentlich gar nichts mehr gesagt werden. Das Drehbuch ist das Go-To Beispiel dieses Filmes, welche alle Fans brauchen um zu erklären, warum der Film so gut ist. Der Film ist hervorragend geschrieben. Sorkin ist einfach einer Meister des Dialoges, und jedes Hin- und Her zwischen den Charakteren enthält so viel gesprochene und ungesprochene Information, dass man es immer wieder anschauen kann und neu entdecken kann, worum es in einem Gespräch gerade wieder geht. Ausserdem gelingt es dem Skript sehr gut, sehr komplizierte Themen und ein nicht ganz einfach zu folgenden Plot aufzugreifen und zugänglich zu machen. Und auch wenn man in gewissen Szenen zum Teil vielleicht ein bisschen überrumpelt wird im Bezug darin, wie sehr die Diskussionen sich in Details verstricken können, so ziehen sich die Gespräche immer wieder zu Knotenpunkte zusammen, wo die Schlüsselinformationen klar und offen dargelegt werden, sodass man wirklich kaum verloren geht.
Und zu guter Letzt will ich noch die Schauspieler loben. Jesse Eisenberg ist hervorragend als Mark Zuckerberg und zeigt eine Menge subtiler Facetten eines schwierigen Charakters. Aber für mich sind die herausstechenden Darstellungen die Nebencharaktere. Andrew Garfield ist einfach spitze, Justin Timberlake spielt den grossmäuligen Showman, hinter dessen Fassade aber kaum Substanz steckt brilliant und Armie Hammer, der in fast allen Szenen mit sich selber agieren muss in einer Doppelrolle ist unglaublich gut, und schafft es tatsächlich zwei Zwilingsbrüdern eine Menge Individualität einzuhauchen. DAS verlangt Können!
Alles in allem fällt mir an dem Film eigentlich nichts Negatives ein. Er ist unterhaltsam, er ist spannend, er ist meisterlich umgesetzt.

Fazit: Ein wirklich brillianter Film, praktisch ohne Action, praktisch ohne Spezialeffekte, prinzipel Leute, in Büros, die miteinander reden… und das reicht schon.

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